Vor dem Winter Vitamin-D-Speicher auffüllen

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Vor dem Winter Vitamin-D-Speicher auffüllen

In der Sonne sitzen ist nicht nur schön, sondern auch gesund. Mit dem Alter werden die Knochen brüchiger, deshalb sollten Menschen ab 50 besonders auf eine ausreichende Vitamin-D-Zufuhr achten. Stark durch die zweite Lebenshälfte: Ab 50 ist es besonders wichtig, für eine gute Knochensubstanz zu sorgen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der Vitamin-D-Spiegel, wie die “Stiftung Warentest” in ihrem Buch “Fit ab 50” erklärt. Vitamin D wird hauptsächlich über Sonneneinstrahlung auf die Haut synthetisiert. Gerade vor dem Winter heißt es deshalb: Sonnen, so viel es nur geht. Laut “Fit ab 50” reicht es aus, pro Tag 5 bis 25 Minuten in der Sonne zu verbringen, am besten zwischen 12 und 15 Uhr und ohne Sonnenschutz. Dabei ist es wichtig, Hautpartien nicht mit Kleidung zu bedecken. Gesicht, Hände und Teile von Armen und Beinen sollten möglichst frei sein.

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Vor seinem heutigen 65. Geburtstag hat Lydon seine Familie und Freunde gewarnt. “Sie wissen, dass sie mich an meinem Geburtstag nicht anrufen sollen. Aber sie tun es natürlich trotzdem. Und ich freue mich natürlich drüber”, sagt er gut gelaunt. “Ich freue mich auch, dass ich gesagt habe, sie sollen es lassen, und sie nicht auf mich gehört haben.” Sein knarziges Lachen schallt aus dem Telefonhörer. Bloß nicht anpassen, bloß nicht gehorchen – das war schon immer Lydons Motto. Als die Punkfans in den 70ern den Look der Sex Pistols kopierten, ärgerte sich Lydon über das, was er als Uniform empfand, und änderte seinen Stil. Später trat er bei Konzerten vereinzelt sogar im Pinocchio-Outfit auf, nur um sein Publikum zu irritieren. Als aggressiver Rüpel Johnny Rotten war der in London geborene Sohn irischer Einwanderer in den 70er Jahren eine absolute Reizfigur. Der benachteiligte, stille Jugendliche aus der Gosse überwand seine Schüchternheit und wurde im von Rezession und Arbeitslosigkeit geplagten England zum Anführer der Revolution namens Punk. Nur knapp drei Jahre blieben die Sex Pistols zusammen. Im Jänner 1978 zerbrach die Band auf einer US-Tour. “Wir hatten die Nase richtig voll voneinander”, erinnert sich Lydon. Obwohl die Sex Pistols damals nur ein einziges Album veröffentlicht haben – den Klassiker “Never Mind the Bollocks, Here’s the Sex Pistols” – zählen sie heute zu den bekanntesten und einflussreichsten Bands der Musikgeschichte. Ihre provokanten Texte schockierten das britische Establishment. Insbesondere die Single “God Save The Queen” – mit der Zeile “the fascist regime” (das faschistische Regime) – erzürnte viele Briten. Die ehrwürdige BBC weigerte sich, den Song, den die Punk-Chaoten passend zum silbernen Thronjubiläum von Königin Elizabeth II. herausgebracht hatten, in ihrer wöchentlichen Hitparade zu spielen. Die Royals sieht Lydon bis heute kritisch. “Aber ich hatte nie etwas gegen sie als Menschen”, stellt er klar, “sondern ich hatte etwas gegen die Institution. Und damit hab ich mir viele Feinde gemacht.” Er wurde auf der Straße bepöbelt, sogar mit dem Messer angegriffen. “Davon stand nie etwas im Handbuch “Wie man ein Popstar wird””, scherzt Lydon, der ein entschiedener Gegner von Gewalt ist. Als Kind musste er häufig einstecken, wenn Nachbarskinder es auf den schüchternen Buben abgesehen hatten. Sein Vater habe ihm beigebracht, Kontra zu geben – ein Ratschlag, den sich der Punk-Musiker womöglich etwas zu sehr zu Herzen nahm. In Interviews trieb er regelmäßig – und mit Genuss – Gesprächspartner mit Provokationen zur Verzweiflung. John Joseph Lydon, der heute abwechselnd in Malibu und Venice Beach und nur noch selten in seiner Heimatstadt London lebt, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Mit seinen Eltern und drei jüngeren Brüdern, um die er sich als Teenager oft kümmerte, lebte er in einer nach eigenen Worten “hundsmiserablen Nachbarschaft”. Mit sieben Jahren fiel er durch eine Hirnhautentzündung ins Koma und verlor sein Gedächtnis. Nicht einmal seine Eltern erkannte er wieder. Das traumatische Erlebnis prägte ihn fürs Leben. “Ich habe immer noch Albträume, wenn ich schlafen gehe”, berichtet er, “dass ich aufwachen könnte, und dann nicht mehr weiß, wer ich bin.” Heute helfe ihm diese Erfahrung, sagt Lydon, denn seine Frau Nora ist demenzkrank. Er will sie pflegen, solange es noch ohne professionelle Hilfe geht. “Ich schaue zu, wie der wunderbarste Mensch auf der Welt langsam abbaut, und es ist unglaublich schmerzhaft für mich”, erzählt der Sänger. “Das ist kein Jammern, das ist nur die Realität.” Während des Interviews bittet er um eine Pause, um sich um Nora zu kümmern. Seit über 40 Jahren ist er mit der 15 Jahre älteren Deutschen verheiratet, die er liebevoll Babby nennt. Gemeinsame Kinder hat das Paar nicht, was Lydon bedauert. “Aber vielleicht war es besser so”, meint er. “Ich glaube, wir waren zu der Zeit vielleicht beide zu egoistisch und egozentrisch, um ein Kind vernünftig großzuziehen.” Die Vaterrolle übernahm er dennoch für ein paar Jahre. 2000 bekam das Paar das Sorgerecht für Noras Enkel. Die Zwillingssöhne der 2010 gestorbenen Punk-Sängerin Ari Up waren damals im Teenageralter und rebellierten. “Denen hat meine autoritäre Position zuhause nicht gefallen: Tut mir leid, aber ihr dürft hier nichts kaputtmachen!” John lacht. “Aber sie sind zu liebevollen Menschen herangewachsen.” Musikalisch ging es für Lydon nach den Sex Pistols direkt weiter. Im Jahr der Trennung 1978 gründete er die experimentelle Postpunk-Band Public Image Ltd, kurz PiL. Ihren größten Hit landeten PiL 1983 mit “This Is Not A Love Song”. Nach einer längeren Pause, in der Lydon wieder mit den Sex Pistols auftrat, ist die Band bis heute aktiv. Nach der Coronapandemie will Lydon möglichst bald wieder Konzerte mit Public Image Ltd geben. “Ich muss. Es ist der Kern und das Wesen meines Seins”, erklärt er. Außerdem brauche er das Geld. Vorher will er noch in diesem Herbst mit seinem neuen Buch “I Could Be Wrong, I Could Be Right” auf Reise durch England gehen. Dass er wohl für immer zuallererst mit den Sex Pistols assoziiert werden wird, stört ihn gar nicht. Im Gegenteil. “Dafür werde ich ewig dankbar sein, ich bin stolz drauf”, betont John Lydon und freut sich, dass er weiter als Punk-Ikone und als “Godfather of Punk” verehrt wird. “Bis ich abdanke, werde ich diese Krone auch nicht abgeben.”

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Mit einer Riesen-Partybrezel feiern Thomas Gottschalk und Max Giesinger den 18. Geburtstag des Sängers nach. So eine hatte Giesinger (“80 Millionen”) damals – im Jahre 2006 – zur Volljährigkeit bekommen. Nun wird sie wieder kredenzt – zum Auftakt der neuen Fernsehshow “Gottschalk feiert: Nochmal 18!”, die am Freitagabend (16.4., 20.15 Uhr) im SWR Premiere feiert. Die jeweils 18. Geburtstage seiner prominenten Gäste nimmt Gottschalk zum Anlass für Zeitreisen. Kurz vor Giesingers Volljährigkeit feierte Deutschland das “Sommermärchen” bei der Fußballweltmeisterschaft im eigenen Land. Mit Jutta Speidel (1972) geht es zurück in die Zeiten funktionaler Möbel und eines Italien-Trips im eigenen Käfer Cabrio, wie der Sender im Vorfeld verrät. Zudem denke sie an gemeinsame Kinofilm-Dreharbeiten mit Roy Black zurück: “Er war wahnsinnig nett.” Moderator Kai Pflaume feierte seinen 18. in der DDR 1985. Nicht nur, dass er seine Minipli-Frisur von damals vor Augen geführt bekommt – stilecht stößt er mit einem Mischgetränk aus Nordhäuser Doppelkorn und Cola noch einmal auf die Volljährigkeit an. Gottschalks 70. Frühling Tausendsassa Gottschalk ist derzeit so häufig im Fernsehen zu sehen, wie zu besten “Wetten, dass..?”-Zeiten nicht. Seit seiner Rückkehr aus den USA nach Deutschland hat er mehrere Projekte initiiert wie eine Literatursendung beim Bayerischen Rundfunk. In den letzten Monaten war er quer durch die Senderlandschaft zu sehen: Im Ersten präsentierte er Ende vergangenen Jahres mit “2020 – Gottschalk holt’s nach” eine Art Jahresrückblick. Bei ProSieben konkurrierte er mit Joko Winterscheidt bei “Wer stiehlt mir die Show?”, bei RTL sprang er kurzerhand in der Jury von “Deutschland sucht den Superstar” für Dieter Bohlen ein. Außerdem starteten bei dem Kölner Privatsender am Wochenende wieder neue Folgen von “Denn sie wissen nicht, was passiert!” mit Barbara Schöneberger und Günther Jauch, der am Samstag allerdings coronaerkrankt nur zugeschaltet war. Hauptsache, die Zuschauer haben ihren Spaß daran, mir zuzusehen. Wie viele und wie alt oder gebildet sie sind, hat mich nie interessiert. Thomas Gottschalk   Nun also wieder öffentlich-rechtlich. Die ersten Folgen sind schon im Kasten, der SWR will sie einmal im Monat jeweils freitagabends ausstrahlen. Andere Gäste werden die Schauspieler Andrea Sawatzki, Uwe Ochsenknecht und Anna Loos sein, Comedian Bülent Ceylan, die Sänger Giovanni Zarrella und Andy Borg, die Moderatorinnen Birgit Schrowange und Laura Wontorra sowie Spitzenkoch Alexander Herrmann. Für Gastgeber Gottschalk steht bei seiner neuen Show nach SWR-Angaben vor allem eines im Vordergrund: “Hauptsache, die Zuschauer haben ihren Spaß daran, mir zuzusehen. Wie viele und wie alt oder gebildet sie sind, hat mich nie interessiert. Ich mache Unterhaltung.” Gottschalk selbst war übrigens mit 18 noch gar nicht volljährig. Mit seinen 70 Jahren ist er alt genug, um erst als Erwachsener die Gesetzesänderung 1975 erlebt zu haben, nach der die Volljährigkeit schon mit Vollendung des 18. Lebensjahrs erlangt wird. Davor galt 21 noch als die wichtige Wegmarke.

"Gottschalk feiert" 18. Geburtstage Max Giesinger, Jutta Speidel und Co.

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Der Ohrenschützer-Tag findet statt am 13. März 2021. Der Tag erinnert an die Erfindung der Ohrenschützer. Chester Greenwood erfand diese im Jahr 1873, im Alter von 15 Jahren. Greenwood lebte auf einer Farm und hatte die Schule abgebrochen. Beim Eislaufen fror er, sodass er zuhause einige Drahtreifen zurecht bog und seine Großmutter bat, Fell darauf zu nähen. Am 13. März 1877 erhielt er ein Patent auf seine Ohrenschützer und verdiente nicht zuletzt damit ein Vermögen.

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