Vorwürfe von Trump: WHO hat Kampf gegen Covid-19 "vermasselt"

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Vorwürfe von Trump: WHO hat Kampf gegen Covid-19 "vermasselt"

US-Präsident Donald Trump hat der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Umgang mit dem Coronavirus Versagen und übermäßige China-Hörigkeit vorgeworfen. Die Organisation habe es “wirklich vermasselt”, schrieb Trump am Dienstag auf Twitter.

Obwohl die USA einen großen Teil des WHO-Budgets zahlten, sei die Organisation zu sehr auf China ausgerichtet. “Wir werden uns das gut ansehen”, schrieb er weiter. Die Empfehlung der WHO, die Grenzen nicht für Reisende aus China zu schließen, sei “falsch” gewesen. “Wieso gaben sie uns so eine falsche Empfehlung?”, fragte Trump.

Im von Trump geschätzten konservativen Nachrichtensender Fox News kritisierten mehrere Experten zuletzt, dass die in Genf ansässige WHO im Bann Chinas stehe. Die Organisation hätte die Welt früher und drastischer warnen müssen, argumentierten sie. Zudem stieß ihnen übel auf, dass die WHO China wiederholt für den Umgang mit der eigenen Epidemie des neuartigen Coronavirus gelobt hatte.

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Eine Woche vor dem verspäteten Saison-Auftakt der Formel 1 im obersteirischen Spielberg geht unter Teilen der Bevölkerung Sorge um. “Es fällt mir schwer, Versuchskaninchen zu sein”, kritisierte etwa der langjährige Ring-Gegner Karl Arbesser im APA-Gespräch. Er meint, dass die Grands Prix nach dem Motto “Schauen wir mal, was passiert” abgehalten werden. Er warnte vor einem “Ischgl 2”. Arbesser erkennt an, dass es auch positive Effekte wie beispielsweise den Werbewert gibt, aber “die sind das Risiko nicht wert”, ist er überzeugt. Natürlich würden Hotels von den Buchungen des Formel 1-Trosses profitieren und auch einzelne Campingplätze in der Region – jene direkt um den Ring sind ja gesperrt. Doch gerade auf den Campingplätzen könnte es bei ein paar Tausend Fans, die nun trotzdem kommen könnten, wild zugehen, speziell wenn der Alkohol fließt, meinte der langjährige Anrainer-Vertreter. Er hält die Rennen für nicht gesetzeskonform, denn das steirische Veranstaltungsgesetz schreibe vor, dass Änderungen gemacht werden können, um eine gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung zu vermeiden. In der aktuellen Situation könne das aber nicht vermieden, sondern das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus könne nur minimiert werden. Deshalb seien die Grands Prix nicht rechtens. Er sei dagegen vorgegangen, erwartet sich aber nach den Jahren der Erfahrung mit den Behörden kein Gehör. Arbesser stört es, dass in Corona-Zeiten der Bevölkerung in Spielberg gleich mehrere Großveranstaltungen zugemutet werden. “Es kann schnell gehen, dass wieder etwas aufflammt. Das geht rasend schnell, und die Tests sind noch nicht zuverlässig”, sagte er. Er wolle den “jubelnden Massen nicht das Feld überlassen” und spreche jene Kritik aus, die sich viele nur denken würden. Nach mehreren Medienauftritten in den vergangenen Wochen habe er zahlreiche Zuschriften und Mails bekommen, die ihn in seiner Kritik bestärkt hätten. “Ich bin nicht ängstlich, aber das muss ich mir nicht geben”, fuhr er fort und kündigte an, dass er Einkäufe in der Region in den kommenden Wochen vermeiden will. “Da kommen ja nicht nur die Teams, sondern auch Touristen, die die Abstandsregeln nicht einhalten”, meinte er. Skeptisch sei er auch, weil das Projekt Spielberg das Gesundheits- und Sicherheitskonzept nicht öffentlich machen wolle: “Das ist eisern unter Verschluss. Ich glaube daher nicht an die Großartigkeit dieses Konzepts. Die haben offenbar etwas zu verbergen”, so sein Verdacht. Von den Behörden erwarte er sich nach den Jahren des oftmals erfolglosen Vorgehens u.a. gegen den Lärm durch den Ring nur wenig. Beim Konzept sei nur wichtig, was dort stehe – “für die Genehmigung”. Die Realität sei oft anders und die “Dinge riechen nach Korruption”. Er hält den Umgang mit den Menschen der Region seitens der Verantwortlichen für zynisch. Er sorgt sich, dass die internationalen Gäste das Virus einschleppen und Spielberg zu einem Hotspot werden könnte. Der Vorsitzende vom Tourismus am Spielberg wehrte sich nach Arbessers Aussagen. “Da wird Corona hergenommen, um etwas verbal gegen den Ring zu sagen”, sagte Michael Ranzmaier-Hausleitner. Es sei schade, dass alles schlecht gemacht werde. “Die Hotels und alle von der Formel 1 halten sich an die Vorgaben, die Campingplätze sind zu.” Er fühle sich als Touristiker von solchen Aussagen “veräppelt”. “Wenn Arbesser von Korruption spricht, dann soll er das bitte auch beweisen”, sagte er. Eine Demonstration in Wien sei gefährlicher als die Formel 1 in Spielberg. Die Region sei aufgrund der tausenden Tests der sicherste Platz. “Die Kosten und der Aufwand sind massiv”, betonte er. Die Formel 1-Teams blieben ohnehin in einer “Blase”, auch das Freizeitprogramm wurde für sie gestrichen. “Die Grands Prix werden höchst professionell über die Bühne gehen”, versicherte Ranzmaier-Hausleitner. Außerdem führte er ins Treffen, dass internationale Gäste allein schon wegen der exportorientierten Industriebetriebe in die Region kommen würden. Der Virus könne über viele Wege eingebracht werden. Zudem hätten die Anrainer in Spielberg stets gewusst, wohin sie ihr Haus bauen.

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Laut einem Bericht von UNICEF und der Naturschutzorganisation Pure Earth weist etwa jedes dritte Kind einen Blutbleiwert von fünf Mikrogramm pro Deziliter oder mehr auf. Das sind bis zu 800 Millionen betroffene Kinder weltweit und ein Bleiwert, bei dem Handlungsbedarf besteht, betonte UNICEF Österreich am Donnerstag. Fast die Hälfte der betroffenen Kinder lebt in Südasien. In dem Bericht wird betont, dass Blei ein starkes Neurotoxin ist, das irreparable Schäden im Gehirn von Kindern verursacht. Es ist besonders für Säuglinge und Kinder unter fünf Jahren gefährlich, da es Gehirnschäden verursacht, bevor sich das Gehirn voll entwickeln kann, und da es zu lebenslangen neurologischen, kognitiven und körperlichen Beeinträchtigungen führt. “Mit wenigen frühen Symptomen zerstört Blei in aller Stille die Gesundheit und Entwicklung von Kindern, mit möglicherweise tödlichen Folgen”, betonte UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. Der Bericht ist laut dem UNO-Kinderhilfswerk der erste seiner Art. Informelles und minderwertiges Recycling von Blei-Säure-Batterien für Fahrzeuge sei eine der Hauptursachen für Bleivergiftungen bei Kindern in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, berichtete UNICEF. Arbeiter in gefährlichen und oft illegalen Recyclingbetrieben brechen Batteriegehäuse auf, verschütten Säure und Bleistaub in den Boden und schmelzen das zurückgewonnene Blei in offenen Öfen unter freiem Himmel. Giftige Dämpfe werden ausgestoßen und vergiften umliegende Gemeinden. UNICEF und Pure Earth fordern daher dringende Maßnahmen zur Abschaffung des informellen Recyclings von Blei-Säure-Batterien. Andere Quellen für die Bleibelastung bei Kindern seien die Verwendung von bleihaltigen Wasserrohren, Blei aus der aktiven Industrie, z.B. aus dem Bergbau, Farben und Pigmente auf Bleibasis, bleihaltiges Benzin, Bleilötmittel in Lebensmitteldosen und Blei in Gewürzen, Kosmetika, ayurvedischen Medikamenten, Spielzeug und anderen Konsumgütern.

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Ein projiziertes Bild von Lionel Messi im Inter-Mailand-Dress hat in der Fußball-Welt für neue Spekulationen gesorgt. Die Hände in Siegerpose in die Höhe gereckt, den Namen und die Rückennummer 10 auf einem Trikot mit Inter-Logo, prangte der sechsmalige Weltfußballer am Dienstag auf der Fassade des Mailänder Doms, wie italienische Medien am Mittwoch berichteten. Das Bild des Argentiniers sei vom TV-Sender Pptv des chinesischen Inter-Eigentümers Suning auf das Wahrzeichen der zweitgrößten Stadt Italiens projiziert worden, schrieb die Mailänder Zeitung “Corriere della Sera”. Es sei danach wieder verschwunden und ein Video dazu aus dem Netz entfernt worden. Die Gerüchte, dass der Angreifer den FC Barcelona verlassen könnte, waren in den vergangenen Tagen befeuert worden, nachdem bekannt wurde, dass sich sein Vater Jorge Messi ein Anwesen in Mailand gekauft hatte. Inter-Geschäftsführer Giuseppe Marotta und Trainer Antonio Conte bestritten aber, dass man sich um einen Transfer bemühe. “Wir reden hier von Fantacalcio (ein virtuelles Managerspiel; Anm.), das ist absolut kein Ziel von uns”, hatte Marotta am Samstagabend beim Spiel der Mailänder in Genua dem Sender “Sky” gesagt. Conte ergänzte, er halte eine Verpflichtung des 33-Jährigen für unmöglich. Nur Ex-Präsident Massimo Moratti wollte nichts ausschließen. “Manchmal werden Träume wahr. Die Tatsache, dass der Papa ein Haus nahe dem Inter-Stadion gekauft hat, ich hoffe, dass das etwas bedeutet”, zitierte ihn der “Corriere”. Die Zeitung schätzte eine mögliche Ablösesumme auf 200 Millionen Euro plus ein Jahresgehalt von 50 Millionen Euro für mindestens drei Jahre. Laut Marotta könne sich das kein italienischer Club leisten. Inter verteidigte am Dienstagabend mit einem 2:0-Heimsieg gegen den SSC Napoli seinen zweiten Platz in der Serie A hinter Juventus Turin erfolgreich. Die Turiner mit Superstar Cristiano Ronaldo, einst bei Real Madrid schon Messis Rivale, stehen bereits als alter und neuer Meister fest. Inter muss Platz zwei in der letzten Runde am Samstag noch im direkten Duell mit Atalanta Bergamo behaupten.

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