Wasser in Österreich

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💦 Das Wasser-Fazit der vergangenen Monate: wenig Niederschlag, sinkende Grundwasserspiegel und Verdunstung wegen hoher Lufttemperatur sorgten bereits im Frühjahr für Trockenheit in vielen Regionen Österreichs. ☀️ Zum Glück brachte der Sommer mehr Niederschlag, allerdings sorgten Unwetter für Schäden in Landwirtschaft und Siedlungsgebieten. 🌧️⚡ Mehr dazu: https://bit.ly/3iLkWbo

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Die Weltbevölkerung soll laut einer groß angelegten Studie bis 2100 deutlich weniger stark wachsen als bisher von den Vereinten Nationen vorhergesagt. Ein internationales Forscherteam legt in einem am Mittwoch im renommierten Medizin-Fachblatt “The Lancet” veröffentlichten Papier dar, dass es bis zum Ende des Jahrhunderts voraussichtlich 8,8 Milliarden Menschen auf der Erde geben werde. Da sind zwei Milliarden weniger als laut aktuellen UN-Prognosen. Die Geburtenrate in 183 von 195 Ländern werde so weit sinken, dass die Bevölkerungszahl ohne Einwanderung nicht mehr aufrechterhalten werden könne, schrieben die Wissenschafter. Mehr als 20 Länder, darunter Japan, Spanien, Italien und Polen, werden der Studie zufolge bis 2100 die Hälfte ihrer Bevölkerung verlieren. Auch das bevölkerungsreichste Land China werde von aktuell 1,4 Milliarden auf rund 730 Millionen Einwohner zum Jahrhundertende schrumpfen. Wachsen werden der Prognose zufolge hingegen Länder in Afrika südlich der Sahara. Nigeria könnte demnach in 80 Jahren mit 800 Millionen Menschen nach Indien das bevölkerungsreichste Land der Erde werden. “Wenn Frauen mehr Zugang zu Bildung und Geburtenkontrolle bekommen, entscheiden sie sich im Durchschnitt für weniger als 1,5 Kinder”, erklärte der Leiter der Studie, Christopher Murray vom Institut für Gesundheitsmessung und -auswertung (IHME) der Washington-Universität in Seattle, das von der Bill und Melinda Gates Stiftung unterstützt wird. Die Entwicklung sei eine “gute Nachricht” für die Umwelt, sagte Murray, denn eine kleinere Weltbevölkerung könne die Nahrungsmittelproduktion zurückfahren und den Ausstoß von Treibhausgasen senken. Für Länder in Subsahara-Afrika bringt das dort prognostizierte Bevölkerungswachstum nach Ansicht von Murray wirtschaftliche Chancen mit sich. Für die meisten Länder außerhalb von Afrika dürfte die sinkende Zahl an Arbeitskräften aber “tiefgreifende negative Folgen für die Wirtschaft” haben. So sinke die Zahl der Arbeitskräfte in China beispielsweise von rund 950 Millionen heute auf 350 Millionen 2100 – ein Rückgang von 62 Prozent. In Nigeria steige sie hingegen von heute 86 Millionen auf 450 Millionen. Die alternden Gesellschaften müssten daher ihre Sozial- und Gesundheitssysteme reformieren, mahnten die Studienautoren. Da die Lebenserwartung zudem steige, nehme die Zahl der Menschen, die älter als 80 Jahre sind, von 140 Millionen auf 866 Millionen zu. Mehr als viertel der Weltbevölkerung werde bis zum Jahrhundertende älter als 65 Jahre alt sein. Länder mit hohem Einkommen könnten diesen Entwicklungen mit einer flexiblen Einwanderungspolitik und sozialer Unterstützung für Familien mit Kindern begegnen, hieß es in der Studie. Murray warnte davor, dass manche Länder angesichts dieser Prognosen den Zugang zur Geburtenkontrolle beschränken könnten. Der wesentliche Faktor, warum Murrays Team auf ein deutlich geringeres Wachstum der Weltbevölkerung kommt als die UNO, ist die angenommene Geburtenrate. Während die Vereinten Nationen in ihren Prognosen über das Jahrhundert von einer Geburtenrate von 1,8 Kindern pro Frau ausgehen, wird sie laut den Analysen von Murray und seinen Kollegen auf unter 1,5 Kinder pro Frau fallen. Für eine stabile Bevölkerungszahl ist eine Geburtenrate von 2,1 Kindern pro Frau nötig. Der Chefredakteur des Journals “The Lancet”, Richard Horton, erklärte, die Studie zeige eine radikale Verschiebung der geopolitischen Machtverhältnisse. “Am Ende dieses Jahrhunderts wird die Welt eine multipolare sein, in der Indien, Nigeria, China und die USA die wichtigsten Mächte sind.”

Weltbevölkerung wächst bis 2100 langsamer als angenommen

Nach den gewaltigen Detonationen in der libanesischen Hauptstadt Beirut vom Dienstag mit mindestens 73 Toten und 3.700 Verletzten beginnt nun die Suche nach den Ursachen für das Unglück. Laut Libanons Premier Hassan Diab könnten die Explosionen von einer großen Menge Ammoniumnitrat ausgelöst worden sein. Die explosive Substanz sei jahrelang ohne Sicherheitsvorkehrungen im Hafen gelagert worden. Hinweise auf einen Anschlag oder einen politischen Hintergrund gab es vorerst nicht. US-Präsident Donald Trump erklärte allerdings, die Detonation könnte ein Anschlag gewesen sein. Es sei “unvertretbar”, dass eine Ladung von schätzungsweise 2.750 Tonnen der Substanz in einer Halle am Hafen gelagert worden sei, sagte Diab in der Nacht zum Mittwoch dem Präsidialamt zufolge. Das Material sei dort sechs Jahre lang ohne Sicherheitsvorkehrungen gelegen. Ammoniumnitrat, das auch zur Herstellung von Sprengsätzen dienen kann, kann bei höheren Temperaturen detonieren. Die Substanz dient zum Raketenantrieb und vor allem zur Herstellung von Düngemittel. Die farblosen Kristalle befanden sich auch in dem Gefahrgutlager der chinesischen Stadt Tianjin, wo 2015 nach einer Serie von Explosionen 173 Menschen getötet wurden. Präsident Michel Aoun berief für Mittwoch eine Dringlichkeitssitzung des Kabinetts ein, um die Ursachen der Explosion zu klären. “Ich werde nicht ruhen, ehe ich den Verantwortlichen kenne und ihm die härteste Strafe gebe”, sagte Aoun laut Zitaten des Präsidialamts bei Twitter. US-Präsident Trump sprach von einem “furchtbaren Angriff” mit einer “Art von Bombe”. Er berief sich dabei auf Angaben von US-Generälen. Weder vom Pentagon noch den libanesischen Behörden kamen jedoch irgendwelche öffentlichen Hinweise darauf, dass es sich möglicherweise um einen Anschlag gehandelt haben könnte. Große Teile des Hafens und der umliegenden Stadtgebiete wurden verwüstet. Auf Bildern waren unter Trümmern eingeklemmte Menschen zu sehen, viele von ihnen blutüberströmt. Die Krankenhäuser seien mit den vielen Verletzten komplett überlastet, sagte Gesundheitsminister Hamad Hassan beim Besuch eines Hospitals. “Es ist eine Katastrophe im wahrsten Sinne des Wortes.” Der Oberste Verteidigungsrat des Landes erklärte die Stadt zur “Katastrophenzone”. Auch das Gebäude, in dem sich die deutsche Botschaft befindet, wurde nach Angaben des Auswärtigen Amts in Berlin beschädigt. Angesichts der starken Schäden im Stadtgebiet schloss das Ministerium nicht aus, dass deutsche Staatsangehörige unter den Todesopfern und Verletzten sein könnten. Beschädigt wurde auch ein Schiff der Vereinten Nationen: Blauhelmsoldaten der UN-Mission im Libanon (Unifil) seien verletzt worden, einige von ihnen schwer, hieß es in einer UN-Erklärung. Im Hafen waren Container verbogen wie Konservendosen, ihr Inhalt auf dem Boden zerstreut. Schiffe standen in Flammen, Autos brannten aus. In den umliegenden Straßenzügen wurden Fensterscheiben und Schaufenster zertrümmert. Über der gesamten Hafengegend lag eine riesige Rauchwolke. Noch Stunden nach den Explosionen kreisten Hubschrauber über der Gegend, um gegen die Flammen anzukämpfen. Die Detonationen waren im gesamten Land zu hören gewesen – und auch im 240 Kilometer entfernten Nikosia auf der Mittelmeerinsel Zypern. “Alle Gebäude hier in der Gegend sind eingestürzt”, berichtete Makruhie Jerganian, die seit Jahrzehnten nahe des Hafens wohnt. “Ich habe vieles erlebt, aber so etwas noch nie”, sagte die pensionierte Lehrerin, die auch den Bürgerkrieg von 1975 bis 1990 in dem arabischen Land miterlebte. Der Libanon befindet sich seit Jahren in einer Abwärtsspirale: Das Land leidet unter einer schweren Wirtschaftskrise, fast die Hälfte der Bevölkerung lebt in Armut. Die Krise wurde in den vergangenen Monaten durch die Corona-Pandemie verschlimmert.

Suche nach Ursache für Explosionskatastrophe in Beirut

Ein Verkehrsunfall mit einem alleinbeteiligten Fahrzeug auf der Grünbachtalstraße in Gunskirchen (Bezirk Wels-Land) hat Samstagnachmittag fünf Verletzte gefordert.

Schwerer Verkehrsunfall bei Gunskirchen fordert fünf Verletzte

Bald ziehen die Polizeischüler in das neue Polizeiwohnheim ein. Wir begrüßen euch ganz herzlich in Wels. Mit Sicherheit für Wels.

Neue Polizeischüler in Wels

Die OMV-Kernaktionäre – die österreichische Staatsholding ÖBAG und der Staatsfonds der Vereinigten Arabischen Emirate, Mubadala – haben ihren Syndikatsvertrag für die nächsten zehn Jahre verlängert. Das gab die Österreichische Beteiligungs-AG heute (Donnerstag) bekannt. Die Vereinbarung wurde von ÖBAG-Chef Thomas Schmid und dem CEO der Mubadala Petroleum and Petrochemicals Holding, Mussabeh Al Kaabi, in einer virtuellen Sitzung unterzeichnet. Damit werde die seit 1994 bestehende Partnerschaft zwischen Österreich und Abu Dhabi erweitert, heißt es in der Mitteilung. Der Inhalt des Syndikatsvertrages wird geheim gehalten. Modernisierung Zuletzt war der OMV-Syndikatsvertrag im Jahr 2016 zwischen der damaligen österreichischen Staatsholding ÖBIB und der IPIC (International Petroleum Investment Company) verlängert und “modernisiert” worden, wie es damals hieß – und zwar “auf unbestimmte Zeit”, tatsächlich hätte es aber in eineinhalb Jahren eine Ausstiegsmöglichkeit aus dem Vertrag gegeben. Nun binden sich die beiden OMV-Kernaktionäre für ein weiteres Jahrzehnt aneinander, um damit Stabilität zu signalisieren – zumal es nach dem Borealis-Deal Vermutungen gab, Abu Dhabi könnte auch einen Rückzug aus der OMV planen. Sicherheit für Standort “In Krisenzeiten sind stabile Aktionärsstrukturen entscheidend, wenn es um die Sicherung von globalen Unternehmen wie der OMV geht”, sagte ÖBAG-Chef Schmid laut Mitteilung. “Daher ist die Fortsetzung dieser Zusammenarbeit ein großer Erfolg für den Wirtschaftsstandort Österreich.” Die OMV “bleibt ein starker und wichtiger Teil unseres Portfolios”, betonte auch Mubadala-Chef Al Kaabi. Die Mubadala Investment Company hält über ihre Tochter Mubadala Petroleum and Petrochemicals Holding Company 24,5 Prozent der OMV-Anteile. Der ÖBAG gehören 31,5 Prozent der OMV. Die ÖBAG hält derzeit elf staatliche Beteiligungen mit einem Gesamtwert von rund 19,4 Mrd. Euro: OMV, Post, Telekom Austria, Casinos, BIG, APK Pensionskasse, GBK-Bergbau, IMIB, Schoeller-Bleckmann und Fimbag. Der Verbund wird von der ÖBAG für das Finanzministerium gemanagt.

OMV-Syndikat: ÖBAG und Abu Dhabi verlängern Zusammenarbeit