Weiter hohe Zahlen: 5.349 Neuinfektionen in Österreich

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Weiter hohe Zahlen: 5.349 Neuinfektionen in Österreich

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen bleibt in Österreich weiterhin auf einem hohen Niveau.Wie Gesundheits- und Innenministerium am Samstag bekannt gaben, wurden innerhalb der vergangenen 24 Stunden 5.349 Neuinfektionen registriert. Stark angestiegen ist die Zahl jener Menschen, die wegen SARS-CoV-2 im Spital behandelt werden müssen. Am Freitag waren es noch 1.803, am Samstag bereits um 64 mehr. 265 Patienten lagen auf der Intensivstation, um zwei mehr als tags zuvor.

Derzeit laborieren 36.590 Menschen an einer Infektion. Seit Beginn der Pandemie haben sich nun über 100.000 Menschen in Österreich – nämlich genau 104.925 – mit dem Coronavirus angesteckt, 1.109 überlebten die Covid-19-Erkrankung nicht. 67.226 haben sich von einer Infektion wieder erholt. Mittlerweile wurden 2.232.735 Tests durchgeführt.

Zunahme in Oberösterreich

Die größte Zunahme innerhalb eines Tages gab es dieses Mal in Oberösterreich mit 1.074 Fällen, gefolgt von Wien mit 952 Fällen. In Tirol gab es 749, in Niederösterreich 727, in der Steiermark 671, in Vorarlberg 451, in Salzburg 332, in Kärnten 218 und im Burgenland 175 Neuinfektionen. Am späten Nachmittag will die österreichische Regierung eine massive Verschärfung der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie verkünden.

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Beim Abholen der Breitbandmittel des Bundes ist Oberösterreich nach wie vor führend: Denn 276,4 Mio. der insgesamt 802 Mio. Euro, die der Bund bis jetzt an Breitbandförderungen den Ländern zugesagt hat, fließen nach Oberösterreich, das ist mehr als ein Drittel aller Breitband-Bundesmittel“, zeigt sich LR Achleitner erfreut. „Der aktuelle Evaluierungsbericht zur Breitbandmilliarde des Bundes stellt Oberösterreich beim Glasfaserausbau ein hervorragendes Zeugnis aus: Fast die Hälfte der seit 2014 mit Glasfaser neu versorgten Wohnsitze befinden sich in unserem Bundesland. Auch beim Abholen der Breitbandmittel des Bundes ist Oberösterreich nach wie vor führend: Denn 276,4 Mio. der insgesamt 802 Mio. Euro, die der Bund bis jetzt an Breitbandförderungen den Ländern zugesagt hat, fließen nach Oberösterreich, das ist mehr als ein Drittel aller Breitband-Bundesmittel“, zeigt sich Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner erfreut. „Die Corona-Krise hat einmal mehr bestätigt, wie wichtig die Digitalisierung aller Lebensbereiche ist. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist die flächendeckende Versorgung mit Glasfaser-Infrastruktur, die von Oberösterreich besonders intensiv vorangetrieben wird. Seit 2014 wurden bzw. werden derzeit 200.700 Wohnsitze in 328 Gemeinden Oberösterreichs neu mit Glasfaser versorgt, in ganz Österreich sind es insgesamt 426.200 Wohnsitze“, hebt Landesrat Achleitner hervor. „Dazu ist Oberösterreich besonders aktiv bei der Abholung von Mittel aus der Breitbandmilliarde des Bundes: Wir haben bereits mehr Geld abgeholt als alle anderen Bundesländer, konkret 276,4 Mio. Euro von den insgesamt 802 Mio. Euro der vom Bundes für die Länder zugesagten Mittel. Das entspricht bereits dem Doppelten der an sich für Oberösterreich vorgesehenen Mittel“, unterstreicht Landesrat Achleitner. Nach aktuellem Stand werden im Zeitraum 2018 bis 2022 406 Mio. Euro öffentliche Mittel (Land sowie Bund und EU) in den Glasfaserausbau in Oberösterreich investiert. Dadurch werden insgesamt Investitionen von rund 650 Mio. Euro in den Breitbandausbau in unserem Bundesland ausgelöst. „Dass der Bund nun auch noch eine zweite Breitbandmilliarde ausschütten wird, ist vor allem für Oberösterreich eine erfreuliche Botschaft. Denn damit können dann noch mehr Glasfaser-Projekte in unserem Bundesland noch schneller umgesetzt werden“, betont Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.

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Angesichts neuer Spannungen mit Nordkorea ist in Südkorea der Vereinigungsminister Kim Yeon-chul zurückgetreten. Präsident Moon Jae-in habe dessen Rücktrittsgesuch akzeptiert, teilte das Präsidialamt in Seoul am Freitag mit. Kim hatte schon am Mittwoch seine Rücktrittsabsicht geäußert und erklärt, er wolle die Verantwortung für die Verschlechterung der Beziehungen zu Nordkorea auf sich nehmen. Ein Nachfolger für den Chef des Ressorts, das für die Beziehungen zum verfeindeten Nachbarland zuständig ist, wurde zunächst nicht bekannt. Nordkorea hatte in dieser Woche ein innerkoreanisches Verbindungsbüro in der Grenzstadt Kaesong gesprengt und mit der Wiederaufnahme von Militärübungen an der Grenze gedroht. Auch kündigte die Armeeführung an, wieder Soldaten in ehemals gemeinsam mit Südkorea genutzten Industrie- und Tourismusgebiete verlegen zu wollen. Moon hatte sich den Angaben zufolge am Donnerstag mit dem Minister getroffen und sich dessen Position angehört. Der Präsident hatte Kim, der als Befürworter einer aktiven Annäherung zu Pjöngjang gilt, kurz nach dem gescheiterten Gipfeltreffen zwischen den USA und Nordkorea Ende Februar 2019 in Vietnam nominiert. Seit dem Gipfel, bei dem es um Nordkoreas Atomwaffenprogramm ging, kommen auch die innerkoreanischen Beziehungen nicht mehr voran. Die kommunistische Führung Nordkoreas hatte zuletzt verärgert auf eine neue Propagandaflugblatt-Aktion südkoreanischer Aktivisten und nordkoreanischer Flüchtlinge reagiert. Diese hatten Ende Mai an der Grenze etwa 500.000 in großen Ballons verpackte Flugblätter mit Kritik an der autokratischen Führung in Pjöngjang in Richtung Norden geschickt. Pjöngjang wirft der Regierung in Seoul vor, diese seit vielen Jahren unternommenen Aktionen zu tolerieren. Südkorea hatte das Nachbarland davor gewarnt, die Situation weiter zu verschärfen.

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