Weiter leichter Rückgang der Corona-Zahlen, aber 3000 Tote

Merken
Weiter leichter Rückgang der Corona-Zahlen, aber 3000 Tote

Am Samstag sind nach den Daten des Innen- und Gesundheitsministeriums mit 3.018 erstmals mehr als 3.000 Corona-Tote in Österreich registriert worden.

Der leichte Rückgang bei den Corona-Zahlen hat sich aber auch bei den am Samstag veröffentlichten Daten des Innen- und Gesundheitsministeriums fortgesetzt: So gab es österreichweit 4.669 Neuinfektionen. 4.279 Personen befanden sich in Spitalbehandlung, davon 688 auf Intensivstationen. Am Freitag waren dies noch 4.405 bzw. 703 gewesen. Bisher wurden 275.661 Menschen positiv getestet, 3.018 sind mit oder an Corona verstorben. 210.697 sind wieder genesen.

Bei den Neuinfektionen war Oberösterreich mit 1.212 an erster Stelle, gefolgt von Wien mit 682 und Niederösterreich mit 634. Dahinter reihen sich die Steiermark mit 526, Tirol mit 509, Kärnten mit 395 und Salzburg mit 369 ein. Die wenigstens Neuinfektionen gab es mit 113 im Burgenland.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Am Montag soll im Welser Gemeinderat das Doppelbudget für die Jahre 2020 und 2021 beschlossen werden. In der Vergangenheit gab es zwar Diskussionen, stets aber auch klare Beschlüsse. Ob das heuer auch so wird? Die SPÖ hat vier Tage vor dem Gemeinderat zu einer eigenen Budget PK geladen. Und dabei die Arbeit von Bürgermeister Andreas Rabl hart kritisiert.

Die Retourkutsche der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) auf die Drohung der USA, aus der Finanzierung der WADA auszusteigen, ist genauso beispiellos wie die Attacke aus Washington. “Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass die US-Regierung eine wichtige Rolle beim Schutz des sauberen Sports zu spielen hat”, schrieb WADA-Präsident Witold Banka in einem Brief. Dieser ist die Antwort auf einen Bericht des Büros für nationale Drogenkontrollpolitik des Weißen Hauses (ONDCP). “Ich hoffe aufrichtig, dass wir in Zukunft zusammenarbeiten können, anstatt dass die WADA sich gegen unbegründete Angriffe verteidigen muss”, erklärte Banka. Das ONDCP hatte in dem Report die Struktur und Führung der WADA hart kritisiert und infrage gestellt, ob sie weiterhin mit jährlich 2,7 Millionen Dollar (2,39 Millionen Euro) unterstützt werden sollte. Der US-Betrag solle gekürzt oder gestrichen werden, wenn die WADA keine Reformen vornehme. Die ONDCP habe der WADA nur drei Tage bis zur Veröffentlichung des Berichts Zeit gegeben, Stellung zu beziehen – ohne dass diese dem Kongress auch mitübermittelt wurden. “Als wir dies in gutem Glauben taten, verzichteten Sie darauf, unsere Klarstellungen aufzunehmen”, schrieb Banka und betonte: “Wie das Sprichwort sagt: ‘Warum sollte die Wahrheit einer guten Geschichte im Wege stehen?'” Die Reformen der WADA in den letzten drei Jahren seien umfassend gewesen und hätten die Bereitschaft der Agentur zur Anpassung gezeigt. “Dennoch erwähnt der Bericht diese Fortschritte nicht”, kritisierte Banka. Für die WADA enthalte der Report “Ungenauigkeiten, Missverständnisse und Unwahrheiten, die zu unnötigen Missverständnissen führen”. Es sei sehr bedauerlich, dass der Bericht “mit der klaren Absicht verfasst wurde, die WADA zu diskreditieren”. So behaupten die USA, größter Beitragszahler (dies ist Kanada mit 2,861 Millionen Euro pro Jahr) und in den Gremien der Agentur unterrepräsentiert zu sein (kein anderes Land hat mehr als die elf US-Repräsentanten). Auch gegen den Vorwurf des Missmanagements im russischen Doping-Skandal setzt sich die WADA zur Wehr – hat dabei aber die schwächsten Argumente. Am Ende seines Briefes gibt WADA-Chef Banka den Amerikanern noch eine süffisante Empfehlung. “Ein offensichtlicher Weg für die US-Regierung, mehr zum Kampf gegen Doping im Sport beizutragen, könnte in verstärkten Anstrengungen zum Schutz junger Amerikaner liegen, die Sport in einem Umfeld treiben, in dem die Regeln hinter denen der WADA zurückbleiben”, betonte der Pole. “Ich kann Ihnen versichern, dass die Agentur bei einem solchen Unterfangen gerne mit den USA zusammenarbeiten würde.” Unterstützung findet der Bericht dagegen beim Chef der US-Anti-Doping-Agentur (USADA). “Ich denke, es ist eine vernichtende, aber zutreffende Anklage gegen die Führung der WADA und ihr Versagen in ihrer Rolle, sauberen Athleten zu dienen”, sagte Travis Tygart. “Hoffen wir, dass dies der letzte Weckruf an das IOC und die WADA ist, diese Probleme zu lösen, bevor es zu spät ist.”

Anti-Doping: Beispielloser Streit zwischen USA und WADA

Trauriger Höhepunkt knapp vor dem Jahresabschluss: Seit dem Ausbruch der Pandemie vor zehn Monaten hat Österreich mehr als 6000 Tote zu beklagen. Laut Krisenstab verstarben in den letzten 24 Stunden 128 Personen an Corona, damit liegt die Todeszahl bei 6059. Die Todeszahlen sind vor allem in den beiden letzten Monaten explodiert. Bis um den 20. Oktober herum war die Gesamtzahl in Österreich noch dreistellig, knapp vor dem Nationalfeiertag wurde die 1000er-Schwelle überschritten. Vor allem in Alten- und Pflegeheimen grassiert das Virus immer noch – trotz diverser Präventionskonzepte, die offenbar nicht greifen. Die Entwicklung gleicht keinem Naturgesetz. Jene Länder, die im Frühjahr besonders von Corona gebeutelt wurden wie etwa Italien, Belgien, Frankreich oder Spanien, kommen ungleich glimpflicher durch die zweite oder dritte Welle als etwa Österreich, Tschechien, Slowenien oder die Slowakei.

Bereits mehr als 6000 Corona-Tote in Österreich

Grünen-Chef und Vizekanzler Werner Kogler dementierte gestern in der ZIB2, dass die Regierung noch im Oktober, aufgrund der gestiegenen Corona-Neuinfektionen, einen neuen bundesweiten Lockdown plane: “Das stimmt nicht”, stellte der Vizekanzler klar. “Ich habe auch von diesem Gerücht gelesen, das von Herrn Norbert Hofer ausgeht. Die ganze blaue Truppe ist ein Fall für den Sektenbeauftragten. Das ist völlig an den Haaren herbeigezogen”. “Haben aus Frühjahr gelernt” Richtig sei stattdessen, dass man einen zweiten Lockdown in Österreich mit allen Mitteln und Behörden verhindern wolle: “Wir haben viel aus dem Frühjahr und dem ersten Lockdown gelernt. Auch von den Maßnahmen und den Folgen”, so Kogler. Der Vizekanzler sei demnach “sehr zuversichtlich”, dass ein weiterer Lockdown verhindern werden könne. “Wir gehen nicht davon aus, dass es dazu kommt.”

Kogler: "Kein zweiter Lockdown geplant"

Der Heiratsantrag legt den Grundstein in das Abenteuer Hochzeit. 2019 sind Tom & Nena in ihr gemeinsames Abenteuer Hochzeit gestartet. Als Hochzeitsfotografen und -videografen haben sie zwar sehr viel Grundwissen, aber auch die eine oder andere Frage hat sie in der Vorbereitungszeit auf die eigene Hochzeit an den Rand ihres Wissens getrieben. Genau diese Erfahrungen wollen sie teilen.

Abenteuer Hochzeit - Das Hochzeitsevent im eigenen Wohnzimmer