Weiter Rückgang bei "aktiven" Erkrankten in Österreich

Merken
Weiter Rückgang bei "aktiven" Erkrankten in Österreich

Auch am Ostermontag hat sich der Rückgang der “aktiven” Coronavirus-Erkrankten in Österreich fortgesetzt. Dieser wichtige Faktor (bestätigte Infektionen abzüglich Genesener und Toter) sank im 24-Stunden-Vergleich um 239 Personen bzw. 3,6 Prozent auf 6.369 Personen (Stand: 9.30 Uhr).

14.080 Personen wurden bisher in Österreich positiv auf das Virus getestet,7.343 sind bereits wieder genesen, 368 Erkrankte starben. 981 Personen befinden sich aufgrund des Coronavirus in krankenhäuslicher Behandlung, davon 239 auf Intensivstationen, berichtete das Gesundheitsministerium.

18 weiteren Patienten, die mit oder an der SARS-CoV-2-Infektion gestorben sind, bedeuten einen Anstieg von rund fünf Prozent im 24-Stunden-Vergleich. Die meisten Todesfälle gab es bisher in der Steiermark mit 80, gefolgt von Wien (75), Tirol (68) und Niederösterreich (66).

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Der KTM-Motorradhersteller Pierer Mobility AG stoppt nun auch den Aktienrückkauf. Der Vorstand unter CEO und Mehrheitseigentümer Stefan Pierer habe beschlossen, das laufende Aktienrückkaufprogramm mit Wirkung ab dem heutigen 7. April 2020 vorübergehend auszusetzen, teilte das börsenotierte oberösterreichische Unternehmen am Montagabend mit. Zwischen dem 22. Oktober 2019 und dem 6. April hat der Motorradbauer bisher rund 224.000 eigene Aktien aufgekauft. Das entspricht rund 0,99 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft. In der vergangenen Woche war Pierer massiv in die Kritik geraten, nachdem das Unternehmen an seinem Dividendenvorschlag von 0,30 Euro festgehalten hatte, während die Firma gleichzeitig wegen der Coronavirus-Krise das Kurzarbeit-Programm der Regierung für die gesamte Belegschaft nützt. Letzten Mittwoch zog Pierer die Dividende für 2019 zurück. Ein Aktienrückkauf schränkt ähnlich wie eine Dividendenausschüttung die finanzielle Flexibilität eines Unternehmens ein und kann sich in einer Krise nachteilig auf die Liquidität auswirken.

Pierer stoppt nach Dividende auch Aktienrückkauf

In Großbritannien sind nach neuesten Zahlen mehr als 40.000 Menschen nach einer Coronavirus-Infektion gestorben. Darin enthalten sind auch Angaben der Nationalen Statistikbehörde ONS (Office of National Statistics). Etwa jeder vierte Todesfall wurde aus einem Pflegeheim gemeldet. Großbritannien ist damit das Land mit den meisten Corona-Opfern in Europa. In den Statistiken des Gesundheitsministeriums sind bisher mehr als 32.000 Todesfälle registriert. Dort werden die Daten aber anders erhoben als beim ONS, so etwa beim Umgang mit Verdachtsfällen. Forscher warnen zum Teil vor dem direkten Vergleich solcher Zahlen auch zwischen Ländern. Zu unterschiedlich seien die Methoden bei der Erhebung, Bevölkerungszahl, Altersstruktur und andere Faktoren.

Mehr als 40.000 Tote in Großbritannien

“Breaking-Bad”-Star Bryan Cranston (64) hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Dies gab der Hollywoodstar am Donnerstag (Ortszeit) in einer Videobotschaft auf Instagram bekannt. “Ich bin einer der Glücklichen”, sagte Cranston. Er habe nur leichte Beschwerden gehabt. In dem Video zeigte er sich in einer Einrichtung in Los Angeles beim Spenden von Blutplasma für die Corona-Forschung. “Zieht die verdammten Masken an, wascht eure Hände und haltet Abstand”, rief der Schauspieler seine Fans auf. Auch er habe die Pandemie satt, räumt Cranston ein, aber alle müssten sich noch eine Weile gedulden. Der Schauspieler wurde als Drogenkoch mit der Fernsehserie “Breaking Bad” weltberühmt. Darin spielte er den krebskranken Chemielehrer Walter White, der für seine Familie vorsorgen will und deshalb unter dem Decknamen Heisenberg Crystal Meth produziert. Aus dem Blutplasma von “glücklichen” Coronainfizierten wie Bryan Cranston werden Antikörper gegen das Virus gewonnen, die in der Behandlung von Schwerkranken eingesetzt werden. In Österreich wurde damit nach Darstellung von Medizinern bereits mehreren Dutzend schwer an Covid-19 erkrankten Personen geholfen. Genesene, die ihr Plasma spenden wollen, können sich telefonisch beim Roten Kreuz oder bei den medizinischen Universitäten Wien, Graz, Innsbruck und Salzburg, sowie bei Plasmapherese-Instituten melden.

An Corona erkrankter Serien-Star spendet Blutplasma

Der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, Joe Biden, hat erwartungsgemäß weitere Vorwahlen gewonnen. Prognosen der Sender NBC und ABC zufolge siegte der 77-Jährige bei den Abstimmungen in den US-Staaten Kentucky und New York. Biden hat sich bereits Anfang Juni die Stimmen für die Kandidatur der US-Demokraten gesichert. Damit gilt es als sicher, dass er gegen Amtsinhaber Donald Trump antreten wird. Der Republikaner bewirbt sich für eine zweite Amtszeit. Gewählt werden soll am 3. November. Unterstützt wird Biden vom früheren Präsidenten Barack Obama, dessen Stellvertreter er war. Bei einem gemeinsamen Online-Auftritt trieben beide Politiker elf Millionen Dollar für Bidens Rennen gegen Trump ein, teilte Bidens Sprecher TJ Ducklo mit. 7,6 Mio. Dollar (6,7 Mio. Euro) stammten von 175.000 kleinen Spendern. Obama und Biden hielten sich für die Spendenaktion zwar nicht an einem gemeinsamen Ort auf, waren aber gleichzeitig in einem zweigeteilten Bild zu sehen. Obama warb energisch für seinen früheren Stellvertreter, den er seinen “lieben Freund” nannte. Niemandem traue er so wie dem ehemaligen Vizepräsidenten zu, “das Land zu heilen und wieder in die Spur zu bringen”. Obama bezog sich damit unter anderem auf die landesweiten Proteste gegen exzessive Polizeigewalt und Rassismus. Diese waren durch die Tötung des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz Ende Mai in Minneapolis ausgelöst und später durch die tödlichen Polizeischüsse auf den Schwarzen Rayshard Brooks in Atlanta weiter angefacht worden. Trump wird von vielen Kritikern vorgeworfen, mit seinen aggressiven Äußerungen über die Proteste und der Androhung von Militärgewalt gegen Ausschreitungen zu einer Verschärfung des gesellschaftlichen Klimas beigetragen zu haben. Obama sagte nun, er sehe die Zukunft des Landes “optimistisch”, da es überall “ein großes Erwachen” gebe, vor allem unter jungen Leuten. Diese hätten “die Nase voll” von der “chaotischen, desorganisierten und bösartigen” Art des Regierens, die in den vergangenen Jahren praktiziert worden sei. Biden fügte hinzu, dass auch ausländische Staatenlenker der Trump-Präsidentschaft überdrüssig seien. Sie warteten “verzweifelt” auf einen neuen Präsidenten, der die Führungsrolle der USA in der Welt wiederherstelle. Auf Auftritte bei Wahlkampfkundgebungen hat der frühere Vizepräsident seit der Verhängung der Maßnahmen gegen das Coronavirus im März verzichtet, auch wenn diese in den vergangenen Wochen in vielen Landesteilen wieder gelockert wurden. An die Wähler wandte er sich überwiegend unter Nutzung der Onlinenetzwerke und des Fernsehens von seinem Haus im Ostküstenstaat Delaware aus. Trump setzt sich hingegen über die Corona-Empfehlungen seiner eigenen Regierung hinweg und hat seit einigen Tagen seine Wahlkundgebungen wieder aufgenommen. Am Samstag trat er in Tulsa im Bundesstaat Oklahoma auf, am Dienstag in Phoenix in Arizona.

Biden hat Vorwahlen in Kentucky und New York gewonnen

Für zwei Matches kehrt Dominic Thiem am Dienstag und Mittwoch auf Rasen zurück. Österreichs Tennis-Star ist beim “bett1Aces”-Einladungsturnier in Berlin topgesetzt und trifft am Dienstag im Halbfinale auf Altstar Tommy Haas (GER) oder Italiens Hoffnung Jannik Sinner. Zusätzlich spielt er am Wochenende in Berlin auch noch zwei Matches auf Hartplatz. Mit Kitzbühel spielt Thiem also eine Art “Mini-Grand-Slam”. Von der Höhenlage auf Sand in Kitzbühel zu seinem ersten Rasenmatch seit Wimbledon 2019 sei “schon eine große Umstellung”, meinte der dreifache Grand-Slam-Finalist am Montag. “Aber ich fühle mich wohl, habe auch sehr viele Matches gespielt und war in Nizza auf Hartplatz, in Österreich auf Sand…” Als ersten Gegner wünscht er sich den aus seiner Tennispension kurz zurückkehrenden Altstar und mittlerweile Indian-Wells-Turnierboss Haas. “Ich hab gegen beide noch nie gespielt. Gegen Tommy würde ich schon gern ein echtes Match spielen.” Gegen Sinner werde es noch genügend Tourmatches geben. Thiem spielt gern auf Rasen, seine Erfolge bei den French Open hätte ihm aber in den vergangenen Jahren nicht genügend Vorbereitungszeit gelassen. “Generell spiele ich gut darauf und habe 2016 echt große Erfolge gefeiert mit dem Titel in Stuttgart, dem Halbfinale in Halle.” Richtig ernst soll es freilich Mitte August auf der ATP-Tour werden, doch noch steht hinter den US Open ein großes Fragezeichen. Auch wenn so mancher Spieler sich aktuell gegen ein Antreten entscheiden würde, meint Thiem: “Ich glaube, dass die Entscheidung nicht in unserer Hand liegt, sondern beim amerikanischen Tennisverband, natürlich auch bei der amerikanischen Regierung, dem New Yorker Bürgermeister. Das Ganze steht auf sehr wackeligen Beinen und alles andere als sicher.” Allerdings glaubt der 26-jährige Niederösterreicher, dass es bei grünem Licht zur Austragung auch sicher sei, dorthinzureisen. “Wir werden in einer Riesenbubble (Blase, Anm.) sein, wie man es auch bei der Formel 1 in Spielberg gesehen hat. Wir werden keinen Kontakt zur Außenwelt haben.” Eine Entscheidung erwartet er in den nächsten Tagen oder Wochen. Die vergangenen vier Monate seien eine sehr spezielle Zeit gewesen, nun sehe sein Alltag schon wieder relativ normal aus. Als Australian-Open-Finalist in Topform hätte er seine bisher beste Saison spielen können. Ob er sich durch das Ausbrechen der Coronavirus-Pandemie darum betrogen fühlt? “Überhaupt nicht. Erstens kann man das sowieso nicht ändern, es ist ein Schicksal der Natur, zweitens gibt es auch wichtigere Dinge als Sport und Tennis. Und drittens gibt es auch Spieler, die es um einiges schlimmer erwischt hat als mich. Ich habe sechs, sieben unglaubliche Jahre auf der Tour gehabt. So eine Pause zu haben in einer guten Phase meiner Karriere ist natürlich bitter, aber was sollen Leute sagen, die gerade raufgekommen sind, am Weg nach oben sind und jetzt gestoppt worden sind? Oder Leute, die bald ihre Karriere beenden, die ein halbes Jahr verloren haben?” In Berlin, wo ein besonders rigoroses Sicherheitskonzept herrscht, fühlt sich Thiem jedenfalls sicher. “Auch letzte Woche in Kitzbühel haben wir alles getan, um es sicher zu halten und Risiken zu vermeiden.” Der viel diskutierte, von Novak Djokovic organisierte Adria-Cup seit “natürlich ein Fehler gewesen”. “Das kann man auch nicht bestreiten. Dort war plötzlich wieder die Normalität vorhanden. Keiner hat irgendwelche Gesetze gebrochen, aber trotzdem haben wir ein bisschen den Bezug zur Realität verloren dort. Wir haben einfach die ganze Euphorie von den Kindern, den Fans gesehen und uns dazu verleiten lassen, eben diese Abstandsregeln nicht mehr einzuhalten. Das war ein Riesenfehler im Nachhinein.” Er hoffe, dass alle aus den Fehlern gelernt haben. Kommentare aus Australien, gemeint ist Nick Kyrgios, seien hingegen “sehr entbehrlich”.

Thiem kehrt für Einladungsturnier auf Rasen zurück

Der Präsident der Europäischen Fußball-Klubvereinigung (ECA), Andrea Agnelli, sieht eine “existenzielle Bedrohung” des europäischen Fußballs durch die Corona-Pandemie. “Weil der Fußball suspendiert ist, sind das auch unsere Einnahmen, von denen wir abhängen, um unsere Spieler, das Personal und andere operative Kosten zu bezahlen“, schrieb Agnelli in einem Brief an die ECA-Mitglieder.

Agnelli sieht Existenz-Bedrohung für Europas Fußball