Weitere Grenzschließungen Österreichs

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Weitere Grenzschließungen Österreichs

Der Hauptausschuss des Nationalrates hat am Freitagabend weitere Grenzschließungen genehmigt. Es wurde Einvernehmen über Verordnungen von Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) hergestellt, die die Schließung von Grenzübergängen zur Schweiz, Liechtenstein, Slowenien, Ungarn sowie Deutschland vorsehen. Letzte Woche wurden bereits 47 Grenzübergänge zu Italien geschlossen.

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Trotz fast zweimonatiger Corona-Pause haben knapp 110.000 Besucher die Ausstellung mit über 100 Werken von Claude Monet im Museum Barberini in Potsdam besucht. Das teilte das Museum in Brandenburg zum Abschluss der Schau “Monet. Orte” am Sonntag mit. Die Ausstellung war nach Angaben des Museums die bisher größte dem Künstler gewidmete Retrospektive in Deutschland. Sie sollte ursprünglich von Ende Februar bis 1. Juni zu sehen sein. Dann aber kam die Corona-Pandemie – das Museum schloss bis 5. Mai. Danach konnte die Schau unter Hygieneauflagen wieder besucht werden und wurde verlängert, um die Pause wettzumachen. Eintrittskarten waren nur im Internet erhältlich. Der Besuch – mit Maske – wurde auf zwei Stunden begrenzt. So konnten weniger Gäste kommen als ohne Pandemie. Die Tickets waren oft schnell vergriffen. Das Museum ging in der Ausstellung Orten nach, die den französischen Maler Claude Monet (1840-1926) inspirierten. In der Schau waren 110 Werke des Impressionisten über drei Etagen zu sehen und nach Orten sortiert, die Monet besuchte. Die Schau wurde in Zusammenarbeit mit dem Denver Art Museum organisiert. Wer keine Gelegenheit hatte, sich die Ausstellung anzusehen, kann sich freuen: Ab 7. September sind 34 Gemälde von Monet dauerhaft in einer Sammlung von Stifter und SAP-Mitgründer Hasso Plattner zu sehen. Auch Werke von Auguste Renoir und Camille Pissarro sollen zu sehen sein.

Monet lockt knapp 110.000 Besucher ins Museum Barberini

Nachdem ihre Vorgängerin im vergangenen Jahr den Weg für die Hose auf der “Jedermann”-Bühne ebnete, bringt die “Jahrhundert-Buhlschaft” Caroline Peters sie nun mit zur Tischgesellschaft. Am Mittwoch enthüllte Kostümbildnerin Renate Martin den feuerrot glitzernden Hosenanzug, in dem Peters neben einem hautfarbenen Kleid ab 1. August ihren Jedermann verführen wird. Jedes Jahr bekommt die Buhlschaft zwei neue Kleider, doch für das Jubiläumsjahr sollte es natürlich etwas besonders Spektakuläres werden. Das ist Kostümdirektor Jan Meier und seinem Team durchaus gelungen. Beide Kleider seien alleine durch Handarbeit entstanden, so fein seien Stoff und Materialien, bei denen auch Buhlschaft Caroline Peters viele Ideen eingebracht hat. “Caroline wollte eine rote Buhlschaft sein. Das Kleid ist eine Performance, selbstbewusst und weiblich. Bei der Tischgesellschaft geht die Buhlschaft an die Öffentlichkeit. Caroline Peters macht es zu ihrem Fest”, erklärte Renate Martin. Der rote Hosenanzug sei genau genommen eine Fortführung von Valery Tscheplanowas Kostüm aus dem vergangenen Jahr und Hose und Rock zugleich. Vom fast durchsichtigen Oberteil, das über und über mit Pailletten und Perlen bestickt ist, gehen nicht nur zwei ebenfalls üppig bestickte Hosenbeine, sondern auch eine Seidenchiffonschleppe aus. “Den Stoff zu bekommen, war dieses Jahr besonders schwer. Aus Mailand habe ich mir Videos von seinem Verhalten und der Beschaffenheit schicken lassen”, so Martin. In über 200 Stunden Handarbeit und fünf Anproben sei das Kleid dann perfektioniert worden. Ebenso aufwendig und mit nicht weniger Arbeitszeit verbunden, war die Anfertigung des ersten Kleides der Buhlschaft. Dieses ist ein klassisches, fast durchsichtiges, hautfarbenes Schlauchkleid geworden, das dem roten Gewand in puncto Glitzern in nichts nachsteht. “Wir haben es exakt auf den Körper von Caroline Peters genäht, die nur von zwei dünnen Schichten bedeckt wird. Es ist wie eine zweite Haut. Die Anproben sind daher natürlich anstrengend, das muss man als Schauspielerin wirklich wollen”, so Meier stolz. Und Peters wollte. Sofort habe sie sich bewegt und erkundet, wie das Kleid reagiert, damit die Schichten nicht verrutschen. So wird Caroline Peters also am kommenden Wochenende den Domplatz erstmals zum Glitzern bringen. Und im Falle eines Falles befände sich auch noch genug Ersatzmaterial in seinen Werkstätten, wie Meier versicherte, auch, wenn es im Theater nie ein komplettes Backup gebe.

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UEFA-Präsident Aleksander Ceferin kann sich vorstellen, dass die Fußball-Champions-League auch in Zukunft mit einem Final-Acht-Turnier beendet werden könnte. “Wir waren gezwungen, es so zu machen, aber am Ende sehen wir, dass wir etwas Neues herausgefunden haben. Wir werden also sicher in Zukunft darüber nachdenken”, sagte Europaverbandpräsident Ceferin. Wegen der Corona-Pandemie war der Fußball-Europacup monatelang unterbrochen worden, die Champions League wurde mit einem Finalturnier ab dem Viertelfinale in Lissabon beendet. Gespielt wurde im K.o.-Modus , also ohne Hin- und Rückspiel. Das wirkte sich durchaus positiv auf den Offensivfußball aus, Ceferin sah “spannendere” Spiele. “Es gab nicht so viel Taktik. Wenn nur ein Spiel ist und eine Mannschaft ein Tor erzielt, muss auch die andere so schnell wie möglich ein Tor erzielen.” Freilich müsse man aber auch sehen, dass so weniger Spiele stattfinden würden. Für die Clubs bedeutet das weniger Einnahmen und Vermarktungsmöglichkeiten. “Also müssen wir darüber diskutieren, wenn diese verrückte Situation endet.” In Lissabon waren keine Zuschauer zugelassen. Bei einem künftigen Finalturnier mit acht Clubs in einer Stadt könnten aufgrund der vielen Fans Sicherheits- und Logistik-Probleme entstehen. Das aktuelle Turnier ging über elf Tage, dafür im überlasteten internationalen Kalender Platz zu finden, dürfte ein weiters Hindernis ein. “Es ist sicher ein sehr interessantes Format. So wie der Kalender derzeit aussieht, bezweifle ich, dass wir ein Final-Eight-Turnier machen können. Aber ein Format mit einem Match und einem System wie jetzt, ich denke, das wäre spannender als das Format vorher”, erklärte Ceferin. Noch habe es aber keine Diskussionen gegeben, noch sei es eine Idee.

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