Weitere Infektionswelle verhindern

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Weitere Infektionswelle verhindern

Angesichts der Rufe nach einer schnellen Wiedereröffnung von Wirtschaft und Gesellschaft bremste New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo erneut. Dies werde so schnell wie möglich passieren, dürfe aber keine neue Infektionswelle erzeugen. Der Gouverneur betonte, dass noch keine Entscheidung dazu gefallen sei, ob die Schulen bis zu den Sommerferien Ende Juni geschlossen blieben.

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In Österreich haben sich binnen 24 Stunden erneut mehr als hundert Menschen mit dem neuen Coronavirus infiziert. Laut den Zahlen des Innenministeriums wurden von Mittwoch auf Donnerstag (Stand: 9.30 Uhr) 116 Personen positiv auf Covid-19 getestet. Die meisten davon mit 37 in Oberösterreich. Advertisement End of ad break in 15 s You can close Ad in 5 s Aktiv mit dem Virus infiziert sind 1.315 Personen. Die Neuinfektionen seit der letzten Meldung teilen sich auf die Bundesländer Österreichs wie folgt auf: Burgenland: 1 (aktiv: 19) Kärnten: 1(aktiv: 18), Niederösterreich: 27 (aktiv: 130) Oberösterreich: 37 (aktiv: 523), Salzburg: 7 (aktiv: 51) Steiermark: 9 (aktiv: 96), Tirol: 2 (aktiv: 40) Vorarlberg: 1 (aktiv: 5) und Wien: 31 (433). Mit heutigem Stand 9.30 Uhr sind österreichweit 711 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 17.244 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 94 Personen aufgrund des Coronavirus in krankenhäuslicher Behandlung und davon elf der Erkrankten auf Intensivstationen. Bisher gab es in Österreich 19.270 positive Testergebnisse. Fleisch-Cluster und Freikirche Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Zusammenhang mit dem Cluster um den Schlachthof in Eggenburg (Bezirk Horn) hat sich am Donnerstag im Vergleich zum Vortag um vier auf 38 erhöht. Das Contact Tracing für die zwei niederösterreichischen Cluster wurde laut Sprecher von Gesundheits-Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) eingeleitet. Zuvor war die Anzahl der Covid-19-Erkrankungen im Wiener Neustädter Cluster um die Freikirche “Pfingstkirche Gemeinde Gottes” auf 22 geklettert. Während hier 270 Personen unter Quarantäne standen und nur noch wenige Testergebnisse erwartet wurden, war für den Eggenburger Cluster am Donnerstagvormittag noch keine konkrete Zahl der abgesonderten Personen verfügbar. Mit Stand Mittwochabend waren 244 Menschen vermeldet worden. “Einige Test haben wir bekommen. Es kommt aber immer wieder vor, dass keine auswertbaren Ergebnisse vorliegen, darum ist eine Nachtestung notwendig gewesen”, erklärte der Sprecher. Aus diesem Grund seien die Erhebungen und Absonderungen noch nicht abgeschlossen Polizei-Cluster in Salzburg Die nach Auftreten eines Covid-Clusters in zwei Polizeiinspektionen in der Stadt Salzburg durchgeführten Coronatests bei 101 Beamten sind zum Großteil negativ ausgefallen. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag zur APA sagte, sei zu den bereits bekannten fünf Fällen lediglich ein sechster hinzugekommen. Die Auswertung der Proben hatte sich wegen einer technischen Panne im Labor zuletzt verzögert. Ausständig seien noch die Ergebnisse von acht weiteren Polizeimitarbeitern, die nachträglich zur Testung geschickt worden sind. Wie viele Personen aus dem Umfeld der beiden Dienststellen von den Gesundheitsbehörden in Quarantäne geschickt (Kategorie I) oder als verkehrsbeschränkt (Kategorie II) eingestuft werden, war zunächst nicht bekannt. Die beiden Inspektionen bleiben derzeit noch gesperrt. In Salzburg melden die Behörden unterdessen vier neue Infektionen in einem Asylquartier in Bergheim (Flachgau). Auch hier werden die Kontakte der Erkrankten derzeit erhoben. Bereits im März war das Haus schon einmal unter Quarantäne gestellt worden.

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Angesichts der anhaltenden Corona-Krise rechnet der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven mit Tausenden Todesfällen in seinem Land. Dass die Pandemie in Schweden langsamer verlaufe als in anderen Ländern, bedeute nicht automatisch, dass es deshalb weniger Schwerkranke oder weniger Tote geben werde, sagte Löfven am Freitag in einem umfassenden Interview der Zeitung “Dagens Nyheter”. In Schweden verfolge man die Strategie, den Anstieg der Infektionsfälle zu verzögern, um die Gesundheitsdienste nicht zu überlasten, sagte der Sozialdemokrat Löfven. “Aber das beinhaltet zugleich, dass wir weitere Schwerkranke haben werden, die Intensivpflege benötigen, wir werden bedeutend mehr Tote haben. Wir werden mit Tausenden Toten rechnen müssen.” In Schweden gab es bis Freitag mehr als 6000 bestätigte Infektionsfälle. Bisher sind in dem skandinavischen EU-Land 333 Menschen mit Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Schweden gehen bisher mit freizügigeren Maßnahmen als etwa Österreich und Deutschland oder seine skandinavischen Nachbarn Dänemark und Norwegen gegen die Corona-Pandemie vor, verfolgen aber ebenso das Ziel, die Ausbreitung des Virus möglichst zu verlangsamen.

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Die Sportunion, einer dreier österreichischer Sport-Dachverbände, will die in Österreich lebenden Menschen im Sommer mit einer Sportoffensive fit machen. Vereine sollen mit Camps, Sportwochen oder kostenlosen Initiativen, wie “Bewegt im Park” ihren Beitrag dazu leisten. Dafür brauche es laut Aussendung vom Samstag die Öffnung von Schulsportstätten für Sportvereine spätestens ab den Sommerferien. Hier könne die Politik leicht die Rahmenbedingungen anpassen, indem sie mehr Raum ohne zusätzliche Kosten schaffe, was jedoch mit großem Nutzen verbunden sei. “Ziel dieser Sportoffensive ist ein Comeback mit Herz und Hirn, zur Stärkung der Fitness sowie Gesundheit unseres Landes“, wurde Sportunion-Präsident Peter McDonald zitiert. “Mehr gesunde Lebensjahre muss das Ziel sein, also ‘come back stronger’ nach der längsten Sportpause seit 75 Jahren”, bezog er sich auf die durch den Coronavirus erzwungene Unterbrechung.

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