Wels baut Testzentrum auf: 15.000 zusätzliche Tests geplant

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Wels baut Testzentrum auf: 15.000 zusätzliche Tests geplant

Die bisher vom Land Oberösterreich zur Verfügung gestellten COVID-19-Testkapazitäten haben bei weitem nicht ausgereicht, um den hohen Bedarf an Testungen aufgrund der 3G-Regel am Arbeitsplatz abzudecken. In der Folge ist es auch am vergangenen Wochenende zu stundenlangen Wartezeiten vor dem neuen Testzentrum am Wochenmarktplatz gekommen. Um eine Entlastung des derzeitigen Teststandorts zu erreichen, wird die Stadt Wels ein eigenes Testzentrum eröffnen. Nachdem eine Messeveranstaltung abgesagt wurde, stehen nunmehr wieder die ursprünglichen Testräumlichkeiten in der Halle 4 am Welser Messegelände zur Verfügung.

Dort können ab Mittwoch, 17. November wochentags von 06:30 Uhr bis 20:30 Uhr sowie sonntags von 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr Antigentests zur Selbstanwendung unter Aufsicht durchgeführt werden. Samstags besteht keine Testmöglichkeit, da die Antigentests lediglich 24 Stunden gültig und nur mehr (eingeschränkt) als 3G-Nachweis für die Berufsausübung zulässig sind. Das Ergebnis wird unverzüglich nach dem Test an die Testperson übermittelt. Eine Anmeldemöglichkeit besteht unter ooe.oesterreich-testet.at, ist aber keine Voraussetzung für eine Testung.

Öffnungszeiten Testzentrum in der Halle 4 am Welser Messegelände
Montag bis Freitag: 06:30 bis 20:30 Uhr
Samstag: GESCHLOSSEN
Sonntag: 12:00 bis 20:00 Uhr

Insgesamt stehen vorerst 15.000 zusätzliche Tests zur Verfügung, diese Kapazitäten können bei Bedarf noch ausgebaut werden. Aufgrund der winterlichen Jahreszeit wird es auch einen beheizten Wartebereich geben.

Diese zusätzliche Testmöglichkeit wird vorerst so lange aufrechterhalten, bis ausreichende Testkapazitäten zur Verfügung stehen. Die Stadt Wels geht davon aus, dass sich die Situation ab der Einführung der PCR-Selbsttests in Kooperation mit SPAR entschärfen wird. Nach den vorliegenden Informationen soll diese Kooperation ab Montag, 29. November auch in Wels starten.

Wichtig für Bürgermeister Dr. Andreas Rabl ist darüber hinaus, dass eine weitere Spaltung der Gesellschaft verhindert wird. Gerade in der derzeitigen Impf- und 2G-Debatte vertiefen sich die Gräben in der Gesellschaft. Als Stadt müsse man daher so gut es geht versuchen, die Wahlmöglichkeiten für alle – egal ob geimpft oder nicht geimpft – sicherzustellen, so der Welser Bürgermeister.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Es kann den Welsern nicht zugemutet werden, täglich mehrere Stunden in der Kälte auf eine Testung, die sie für ihre Berufsausübung benötigen, zu warten. Schnelles Handeln war daher notwendig. Die 15.000 zusätzlichen Tests sollten zu einer Entspan-nung der Situation beitragen.“

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Kommentare:
  1. Günter Leitenbauer sagt:

    Das Management ist einfach katastrophal. Nach fast zwei Jahren sollte das wirklich langsam mal laufen. In der Privatwirtschaft hätte man diese Leute längst gefeuert.

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