WELS BELOHNT SEINE „CORONA-HELDEN“ IN GESUNDHEITS- UND PFLEGEBERUFEN

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WELS BELOHNT SEINE „CORONA-HELDEN“ IN GESUNDHEITS- UND PFLEGEBERUFEN

Nachdem das Land Oberösterreich vorigen Freitag, 19. Juni die Regelungen zur „Corona-Prämie“ bei einer Pressekonferenz präsentiert hat, liegen nunmehr auch die Rahmenbedingungen für die Prämienzahlungen an die Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegebereich der Stadt Wels vor.

Demnach bekommen rund 380 Mitarbeiter in den städtischen Seniorenbetreuungs-Einrichtungen eine steuer- und abgabenfreie Prämie von bis zu 500 Euro (bei Vollzeitbeschäftigung). Damit honoriert die Stadt Wels – wie versprochen – den besonderen Einsatz dieser Mitarbeiter in der Corona-Krise. Gerade sie waren und sind – vor allem wegen ihrer Verantwortung gegenüber den Bewohnern – im Zusammenhang mit COVID-19 einer großen Herausforderung ausgesetzt.

Nach Bekanntgabe der Vorgehensweise des Landes kann nun auch die Stadt Wels ihre Prämie wie vorgesehen auszahlen. Die volle Summe in Höhe von 500 Euro erhalten alle in Betracht kommenden Vollzeitkräfte, die in der Zeit vom Montag, 16. März bis Dienstag, 30. Juni im Einsatz waren. Teilzeitkräfte bekommen die Prämie entsprechend ihres Beschäftigungsausmaßes. Ausbezahlt wird die Prämie über den jeweiligen Gehaltsweg für den Abrechnungsmonat August. Die betreffenden Mitarbeiter wurden darüber bereits in einem Schreiben informiert. Der Bezieherkreis umfasst neben dem Pflegepersonal auch das in den Pflegeheimen tätige Reinigungs-, Küchen- und Verwaltungspersonal. Die Kosten für die Stadt liegen bei rund 144.000 Euro.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Die Mitarbeiter in den Seniorenheimen haben in der Corona-Zeit Außergewöhnliches geleistet und unter großem Druck und persönlicher Anspannung ihre Arbeit vorbildlich verrichtet. Es ist beruhigend zu wissen, dass man sich auch in der Krise auf die Mitarbeiter der Stadt Wels und damit auf die öffentlichen Institutionen verlassen kann.“

Stadtrat Peter Lehner: „Die rund 380 Mitarbeiter sind in der täglichen Arbeit die Helden für unsere ältere Generation. Schön, dass durch Corona diese Tatsache ins Bewusstsein gerückt wird.“

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