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AN ALLE UNTERNEHMEN UND AUCH PRIVATPERSONEN

Wer besitzt aktuell nicht benötigte medizinische Untersuchungshandschuhe und Schutzmasken (ausschließlich FFP 2)? 😷

Wer diese zur Verfügung stellen möchte, kann die dringend gesuchten Materialien beim Roten-Kreuz (Eingang Grieskirchner-Straße/Rot-Kreuz-Straße) im Schleusenbereich abgeben.

⚠️ ACHTUNG:
Ausschließlich ORIGINAL VERPACKTE Artikel gesucht! ⚠️

Wir sagen bereits jetzt: 💜es DANKESCHÖN dafür!
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Dr. Clemens G. Wiesinger, MSc, FEBU, wurde mit 1. Dezember 2019 zum neuen Leiter der Abteilung für Urologie im Klinikum Wels-Grieskirchen bestellt. Der 34-jährige Welser ist international anerkannter Experte für innovative Operationstechniken und Roboterchirurgie.

Klinikum: Dr. Clemens G. Wiesinger ist neuer Urologie-Primar

Die Auszahlungssumme aus dem Härtefallfonds bleibt bei maximal 6000 Euro. Die Soforthilfezahlung von bis zu 1.000 Euro werde angerechnet, sagte die Pressesprecherin des Wirtschaftsministeriums am Donnerstagabend.

Auszahlung aus Härtefallfonds bleibt bei 6000 Euro

Das Anti-Folter-Komitee des Europarats (CPT) hat Missstände in türkischen Gefängnissen und Polizeistationen scharf kritisiert. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan müsse stärker gegen mutmaßliche Misshandlungen von Festgenommenen in Polizeigewahrsam vorgehen, erklärte das CPT-Gremium am Mittwoch bei der Vorstellung zweier Berichte zur Lage in türkischen Gefängnissen. Die türkische Polizei müsse eine “klare und feste Botschaft” erhalten, dass es für Misshandlungen in Polizeigewahrsam und in Haftanstalten keinerlei Toleranz gebe, so das Expertengremium. Die Botschaft müsse von der höchsten politischen Ebene ausgehen, “nämlich dem Präsidenten der Republik”, schrieb das Gremium. Während eines Besuchs von mehreren Polizeistationen und Haftanstalten im Jahr 2019 sei eine “beträchtliche” Zahl an Vorwürfen der Polizeigewalt an das Gremium herangetragen worden, erklärte CTP. In den meisten Fällen war es demnach um Schläge gegangen, mit denen entweder ein Geständnis erzwungen oder jemand in Polizeigewahrsam bestraft werden sollte, schrieb die Expertengruppe. Die Härte der vorgebrachten mutmaßlichen Misshandlungen sei im Vergleich zu einem Besuch im Jahr 2017 weniger schwer gewesen – die Zahl sei aber gleichbleibend hoch und deshalb besorgniserregend, so das Gremium. Die türkischen Behörden wiesen in einer Antwort auf den Report die Vorwürfe zurück. Es sei nicht üblich, Geständnisse und Informationen durch die Anwendung von Gewalt zu erhalten. In dem Bericht von 2019 kritisierte das Gremium speziell auch die Haftbedingungen im schwer gesicherten Gefängnis Imrali, in dem unter anderem PKK-Anführer Abdullah Öcalan inhaftiert ist. Die zum Zeitpunkt des Besuchs dort eingesperrten vier Häftlinge befänden sich bis auf neun Stunden pro Woche in Einzelhaft.

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Für Erstklässler kann der Start ins Schulleben teuer werden. Bei Heften, Stiften und Co gibt es Preisunterschiede bis zu 180 Prozent für ein und dasselbe Produkt. Das zeigt ein aktueller AK Preismonitor von 38 Marken-Schulsachen in 15 Papier-Fachgeschäften und fünf Handelsketten (Pagro, Libro, Thalia, Interspar, Müller) in Wien. Gegenüber dem Vorjahr sind die Schulsachen laut Arbeiterkammer (AK) um 4,5 Prozent teurer geworden. 2019 kosteten die 38 erhobenen Produkte im Schnitt über alle Geschäfte 172,75 Euro, heuer 180,50 Euro. Eine Kostendifferenz von 180 Prozent wurde etwa bei linierten Heften (Quart, 20 Blatt) geortet – von 75 Cent bis 2,10 Euro. Ein Malkasten von Pelikan wird in einem Geschäft um 4,99 Euro, in einem anderen um 13 Euro verkauft (Unterschied: 161 Prozent). Schultaschen-Sets kosten heuer je nach Inhalt und Qualität zwischen rund 50 und 279 Euro. “Vergleichen Sie die Preise. Vor Schulbeginn gibt es oft noch Aktionen”, lautet der Rat der AK. Außerdem sollte auf die Qualität der Produkte geachtet werden. Der Fachhandel punkte in Sachen Service und Beratung. Wird Mindestsicherung bezogen, haben Schülerinnen und Schüler Anspruch auf ein kostenloses Schulstartpaket. Und: Schultaschen sollen nicht schwerer als maximal ein Zehntel des Körpergewichts sein.

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Maximaler Erfolg mit maximalem Minimalismus: Nach dem guten Erfolg der “Elektra” tags zuvor ist den Salzburger Festspielen mit der zweiten Oper der Ausgabe 2020, der coronabedingt gekürzten “Cosi fan tutte”, nun der Paukenschlag geglückt. Am Ende stand im Festspielhaus ein umjubelter Triumph für alle Beteiligten – auf, hinter und vor der Bühne. Radikaler kann man eine szenische Inszenierung wohl nicht auf das Wesentliche eindampfen, als es Regisseur Christof Loy und sein Bühnenbildner Johannes Leiacker getan haben: Eine weiße Wand mit zwei weißen Türen hinter geweißelter Bühne ohne jegliches Requisit bildet das Passepartout für diesen außergewöhnlichen Abend. Der weiße Nicht-Raum bietet ein beinahe klinisches Ambiente für die berühmte Versuchsanordnung, die Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte mit der “Cosi” entworfen haben: Die Treueprobe zweier Liebhaber an ihren Geliebten. Die einzige Farbe, die hier ins Spiel kommt, sind kurzzeitig die Verkleidungen der beiden Liebhaber, wobei Loy dankenswerterweise auf große Türkenschnauzbärte und derlei Firlefanz verzichtet. Und ein einziges Mal öffnet sich das endlose Weiß und gibt für wenige Momente den Blick auf eine mächtige Platane frei. Dass diese radikale Reduzierung auf die Protagonisten funktioniert, liegt an einem erstaunlich charmanten Quartett, dem sich in diesem Falle vollends ebenbürtig das Buffopaar aus einer frech und nicht löwingerbühnisch agierenden Lea Desandre als Despina sowie Johannes Martin Kränzle als verschmitzt-diabolischer Don Alfonso beigesellt. Vor allem muss man aber kein Prophet sein, um zu prognostizieren, dass sich Salzburg mit dem derzeitigen Berliner Jungstar Elsa Dreisig einen neuen Festspielliebling angelacht hat. Die Franko-Dänin hat mit ihren noch nicht einmal 30 Jahren einen glasklaren und doch lyrisch abgerundeten Sopran, der sie praktisch zur archetypischen Fiordiligi macht. Der mittlerweile stimmlich exzellent gereifte Andre Schuen bildet als Guglielmo mit ihr das Traumpaar. Marianne Crebassa ist da die etwas derbere Dorabella mit dem nasal-leichten Mozarttenor Bogdan Volkov als Ferrando an ihrer Seite – und somit das perfekte Gegenstück im komprimierten Paarreigen. Schließlich lautete die Salzburger Vorgabe an Regisseur Loy und die junge Salzburg-Debütantin Joana Mallwitz als Dirigentin, eine um rund eine Dreiviertelstunde gekürzte Schnittfassung der “Cosi” zu erarbeiteten. Und die beiden lieferten. Primär wurden Rezitative geschnitten – und das funktioniert erstaunlich gut. Man fragt sich am Ende, wo die Dreiviertelstunde blieb, die man mit dieser Fassung “gewinnt”. Gewisse rezitative Längen werden hier schlicht modernen Sehgewohnheiten angepasst. Wie ein Film 1960 noch die einzelnen Bewegungselemente einer Sequenz in einzelne Schnitte auflöste – also etwa die Ankunft eines Wagens, das Öffnen der Tür, der Fuß, der aufs Pflaster steigt und so fort – ist das Publikum heutzutage weit schnellere Schnittfolgen gewöhnt, weiß vermeintliche Lücken in der Narration logisch zu füllen. Und bei Repertoireklassikern der Opernliteratur, deren Geschichte ohnedies bekannt ist, gilt dies umso mehr. Die Erarbeitung dieser Strichfassung ist aber nicht der einzige Verdienst der Nürnberger Generalmusikdirektorin Joana Mallwitz. Frappant ist es, sie zu beobachten, wie sie am Pult die Wiener Philharmoniker durch den Abend leitet. Der große Variantenreichtum der musikalischen Interpretation entspringt bei ihr bisweilen buchstäblich dem kleinen Finger, bisweilen aus dem gesamten Körper. Über die lyrischen, fein gesponnenen Strecken lenkt sie das Renommierorchester mit nichts weiter als einem eleganten Knick im Handgelenk, durch den die Linke gleich einer sich würdevoll durchs Wasser gleitenden Anakonda den Apparat führt. Dann wieder scheint sie das Orchester mit allem Schwung des Oberkörpers geradezu anzuschieben. Über weite Strecken führt sie die Musiker jedoch mit freudestrahlend aufrechter Haltung präzise schlagend, symmetrisch gezirkelt durch einen außergewöhnlichen Abend.

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