Wels Card - Bereits 800.000 Euro im Umlauf

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Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) – der sich am Samstag diesbezüglich einige Kritik von Gewerkschaft, SPÖ und NEOS anhören musste – betonte in einer Aussendung, dass sich die Regierung “uneingeschränkt” zur Pressefreiheit bekenne. Er verwies auf die von der Regierung geschaffene Sonderförderung, die “dem Erhalt einer unabhängigen, pluralistischen und vielfältigen Medienlandschaft” diene. Österreich war dieses Jahr im Ranking der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen um zwei Plätze abgerutscht. “Die Angriffe auf die Pressefreiheit, die unter schwarz-blau vermehrt in Österreich zu beobachten waren, haben weder seit Ende der schwarz-blauen noch mit Antreten der schwarz-grünen Koalition ein Ende genommen. Deshalb zeigt uns die Verschlechterung in der Rangliste der Pressefreiheit vor allem, dass wir wachsam bleiben und Presse- und Informationsfreiheit aktiv verteidigen müssen,” so Rubina Möhring von Reporter ohne Grenzen.

Kurz betont "uneingeschränktes" Bekenntnis zu Pressefreiheit

Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hat in Verhandlungen mit der Regierung Nachjustierungen im Corona-Härtefallfonds für Klein- und Kleinstunternehmen erreicht. Seit 20. April läuft die zweite Phase des Härtefallfonds. Der bisherige Beobachtungszeitraum wird um weitere drei Monate verlängert und Jungunternehmer können auch bei Gründung zwischen 2018 und 2020 Hilfe beantragen. Als weitere Adaptierungen gilt ab sofort eine Mindestförderhöhe von 500 Euro pro Monat, womit individuelle Härtefälle und etwaige Investitionen aufgefangen werden sollen.

Härtefallfonds: Flexiblerer Betrachtungszeitraum in Phase 2

Ein Thriller ist im Achtelfinal-Rückspiel des LASK gegen Manchester United am Mittwoch (21.00 Uhr/live Puls 4 und DAZN) nicht mehr zu erwarten. Dass der englische Rekordmeister nach dem 5:0 im Hinspiel in der Europa League noch ins Stolpern kommt, wagte vor dem Auftritt im “Theatre of Dreams” niemand zu träumen. Beim Pflichtspiel-Debüt von Dominik Thalhammer als LASK-Trainer spielt der Vierte der abgelaufenen Bundesliga-Saison um einen würdigen Abschluss einer sensationellen Europacup-Kampagne – und Rückenwind für die bald wieder startende, neue Saison. “Es kann einen Motivationsschub geben, wenn wir es schaffen, mit einer sehr guten Leistung zu spielen und das Resultat auch ein gutes Ergebnis ist”, sagte Thalhammer am Dienstag vor dem Abflug in Linz. Die Ausgangslage bezeichnete der Nachfolger des geschassten Valerien Ismael nicht nur aufgrund des Hinspiel-Ergebnisses und der Corona-Rahmenbedingungen als sehr speziell. “Normal startet man in eine Vorbereitung und hat fünf oder sechs Wochen Zeit, die Mannschaft auf das erste Pflichtspiel vorzubereiten. Und jetzt nach zwölf Tagen steht Manchester United mit Weltklassespielern da. Das ist schon eine riesige Challenge.” Zumal Goiginger und Potzmann noch nicht fit und die Neuzugänge Tscheberko, Karamoko, Madsen und Grgic für die Europa League nicht spielberechtigt sind. Fast fünf Monate nach dem 0:5 im Geisterspiel auf der Gugl wird der LASK ebenfalls vor leeren Rängen im altehrwürdigen Old Trafford möglicherweise auf eine bessere B-Elf treffen. Es ist davon auszugehen, dass Trainer Ole Gunnar Solskjaer wenige Tage nach dem Kurzurlaub zahlreiche Stars wie Martial, Pogba, Rashford und Jungstar Greenwood schonen wird. Solskjaer will allerdings auf eine ähnliche Elf setzen wie beim 5:0. “Die Mannschaft wird nicht groß verändert sein zu jener, die im März beim LASK gespielt hat. Wir wissen, dass es ein schweres Spiel war. Das 5:0 war zu hoch”, sagte der Norweger am Dienstagnachmittag. “Wir wissen, dass wir Leistung bringen müssen”, meinte Solskjaer weiter. Ob Bruno Fernandes spielt, mit dem es der LASK zum dritten Mal in dieser Saison zu tun bekäme, ist ebenso fraglich. Seit dem Debüt des portugiesischen Edelzanglers am 1. Februar nach seinem Wechsel von LASK-Gegner Sporting Lissabon ist der Tabellendritte der abgelaufenen Saison 14 Ligaspiele ungeschlagen. Egal wer spielt, Trauner erwartete einen sehr starken Gegner. “Ich denke, auch der zweite Anzug sitzt bei Manchester sehr gut. Wir werden auf jeden Fall Außenseiter sein.” Das erste Testspiel wurde gegen Senica mit 0:2 verloren. Der Abwehrchef war dennoch optimistisch. “Wir haben schon an einigen Schrauben drehen können. Natürlich wird noch nicht alles funktionieren, aber ich glaube, wir kommen schön langsam wieder in Fahrt.” Auch Thalhammer sah seine Auswahl gewappnet. “Die Mannschaft ist bereit, alles zu geben und an ihr Limit zu gehen. Man wird im Laufe des Spiels sehen, wo die Grenzen sind und ob wir die Intensität, die notwendig ist, 70, 80 oder 90 Minuten durchhalten.” Der langjährige Coach des Frauen-Nationalteams ist gegen das Topteam auf Erkenntnisgewinn aus. “Wie oft funktioniert unser Pressing? Wie viele Ballgewinne haben wir? Wie oft funktioniert unser offensiver Plan gegen diesen Gegner?” Mit einer solchen Herangehensweise würde man weniger ans Ergebnis denken. “Und wenn diese Prozesse oft funktionieren, dann ist auch ein gutes Ergebnis die logische Folge.” Kein Team in der Europacup-Geschichte hat bisher einen Fünf-Tore-Vorsprung nach dem Hinspiel noch verspielt. Die üblichen Anstandsbekundungen gab es trotzdem. “Wir haben eine 5:0-Führung, aber der LASK ist ein gutes Team, wir müssen achtsam sein”, mahnte der Brasilianer Fred auf der Club-Webseite. Sein Team solle ohne viel Risiko auf einen Treffer und den Sieg spielen. “Auf diese Weise besteht kein Risiko.” In seinem Selbstverständnis denkt der englische Rekordmeister schon an das Finalturnier in Nordrhein-Westfalen. Auf den Aufsteiger wartet im Viertelfinale nächsten Montag in Köln der türkische Meister Istanbul Basaksehir oder der FC Kopenhagen (Hinspiel 1:0). Die Europa League ist für United 2019/20 die letzte Titel-Chance. “Ich will diese Trophäe gewinnen. Wir sind nahe dran und wir werden unser Bestes geben, um als (Europa League) Sieger dazustehen”, sagte Fred. “Wir sind vier Spiele davon entfernt”, spielte Solskjaer auf das nunmehrige Format der Europa League an. Das Viertel- und Halbfinale wird in jeweils einer Partie entschieden. “Wir gehen in dieses Turnier, um es zu gewinnen. Ich hoffe, die Spieler wollen das genauso wie ich”, betonte der ehemalige Stürmer der Red Devils bereits vorausblickend. Ein Auftritt im Stadion von Manchester United ist für heimische Spieler meist ein Karriere-Highlight. Dass im Old Trafford diesmal nicht Zehntausende Fans für Stimmung sorgen, wollen die Linzer wegstecken. “Die Fans sind das i-Tüpfelchen, aber es ist trotzdem eine großartige Gelegenheit, gegen so eine Mannschaft zu spielen”, erklärte Trainer Dominik Thalhammer bei der Pressekonferenz am Dienstagabend. “Gegen dieses Topteam zu spielen, ist ein Highlight für jeden Spieler und jeden aus dem Betreuerteam”, sagte der neue LASK-Coach. Sein Team will sich jedenfalls besser verkaufen als im Hinspiel, als es auf der Gugl ein 0:5 gesetzt hatte. “Das 5:0 war vielleicht eine Spur zu hoch, es ändert aber nichts an der Ausgangslage. Wir wissen auch, dass die Chance gegen null ist, das Ergebnis zu drehen. Wir wollen zeigen, wie der LASK Fußball spielen kann”, betonte Kapitän Gernot Trauner.

LASK in Manchester zum Abschied um Motivationsschub

Der nächste Mars-Rover der US-Raumfahrtbehörde NASA soll Mitte Juli starten. Der Roboter mit dem Namen “Perseverance” (auf Deutsch: Durchhaltevermögen) solle am 17. Juli um 15.15 Uhr MESZ mit einer “Atlas V”-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Staat Florida abheben, teilte die NASA am Mittwoch mit. Falls es mit dem Start an diesem Tag nicht klappen sollte, bliebe dem rund 1.000 Kilogramm schweren Rover von der Größe eines Kleinwagens ein Fenster von etwa drei Wochen für weitere Versuche, damit er dann wie geplant im Februar 2021 auf dem Mars landen kann. Beobachter hatten zuvor befürchtet, dass die Coronakrise den Zeitplan für die “Perseverance”-Mission durcheinanderbringen könnte. Der unbemannte Rover soll nach der Landung über den roten Planeten rollen und nach Spuren früheren mikrobiellen Lebens suchen. Außerdem soll er das Klima und die Geologie des Planeten erforschen sowie Proben von Steinen und Staub nehmen. Wissenschafter erhoffen sich von der Mission neue Erkenntnisse über die Entstehung des Universums.

"Perseverance"-Rover der NASA soll am 17. Juli zum Mars

Unzählige Telefonate und Videoanrufe sowie Mund-Nasen-Schutz haben in der Coronakrise bei vielen Menschen die Hörleistung gefordert. Jeder Neunte bemerkte dabei laut einer repräsentativen Umfrage des steirischen Hörakustikunternehmens Neuroth Probleme beim Hören und Verstehen – besonders die über 65-Jährigen, informierte das Unternehmen. Das Bewusstsein für ein gutes Gehör sei gestiegen. Das Linzer Marktforschungsinstitut Whitebox hat Mitte Mai im Auftrag von Neuroth unter 805 Österreichern im Alter von 18 bis 76 Jahren online eine Befragung durchgeführt. Anlass war das geänderte Kommunikationsverhalten in der Coronakrise: Der persönliche Kontakt wurde großteils von Telefonaten und Video-Calls abgelöst. Rund 55 Prozent der Österreicher bestätigten laut der Umfrage, dass ihr Bewusstsein für ein gutes Gehör in Zeiten der fehlenden nonverbalen Kommunikation gestiegen sei. Etwa jeder Neunte gab an, Probleme mit dem Hören und Verstehen bemerkt zu haben – zum Beispiel beim Telefonieren oder Fernsehen. Jeder siebente Befragte – 15 Prozent – ortete bei Angehörigen Probleme. Und mehr als jeder zweite der rund 800 Befragten, 55 Prozent, klagte über Verständigungsprobleme aufgrund des Mund-Nasen-Schutzes. Auffällig sei dabei gewesen, dass es da auch bei den jüngeren Befragten Kommunikationsprobleme gab. Noch schwerer taten sich Menschen, die ohnehin eine Hörminderung haben. “Gut zu hören ist der Schlüssel zu gelungener Kommunikation und die Basis für soziale Interaktion – sozusagen das Ohr zur Welt. Leider wird unser Gehör aber nach wie vor unterschätzt. Dabei ist es vor allem in Krisenzeiten wichtig, sich gut verständigen und zum Beispiel Nachrichten im TV oder Radio problemlos konsumieren zu können. Das hat man in den vergangenen Wochen besonders bemerkt”, sagte Hörakustiker Lukas Schinko, Vorstandsvorsitzender von Neuroth. Die Dunkelziffer bei den Hörproblemen dürfte noch höher sein – dafür würden die 17 Prozent der Befragten sprechen, die “eher keine” Hörprobleme festgestellt haben, was aber doch auf ein gewisses Ausmaß an Verständigungsschwierigkeiten schließen lasse. “Eine Hörminderung tritt meist schleichend ein. Sie wird daher leider oft lange nicht bemerkt oder verdrängt – im Schnitt bis zu zehn Jahre lang. Angehörige nehmen daher eine wichtige Rolle ein. Schätzungen zufolge geht man sogar davon aus, dass rund jeder fünfte Österreicher schlecht hört,” erklärte Schinko. Laut Umfrage gab über die Hälfte der Befragten (55 Prozent) an, dass ihnen die Wichtigkeit eines guten Gehörs während der Coronakrise bewusster geworden ist. “Besonders auffallend ist der hohe Grad an Zustimmung bei den Über-65-Jährigen. In dieser Gruppe ist 75 Prozent der Befragten die Wichtigkeit eines guten Gehörs bewusster geworden”, schilderte Marktforschungsexpertin Daniela Höllerbauer, Geschäftsführerin der Whitebox GmbH. Wie es Hörgeräteträgern während der Krise ergangen ist, hat Neuroth zusätzlich abgefragt – in Form einer telefonischen Kurzumfrage unter 200 Neuroth-Kunden, die noch während der Ausgangsbeschränkungen durchgeführt wurde. Auf die Frage, in welchen Situationen ihre Hörgeräte besonders geholfen haben, lauteten die häufigsten Antworten: beim Fernsehen/Radiohören (35 Prozent), beim Telefonieren (29 Prozent) und bei der direkten Kommunikation mit anderen Menschen (22 Prozent).

Coronavirus-Umstände brachten Hörprobleme zutage

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat die Kritik an der Umweltpolitik Brasiliens und anderer Amazonas-Anrainerstaaten als ungerecht zurückgewiesen. “Diese Geschichte, dass Amazonien in Flammen steht, ist eine Lüge und wir müssen das mit richtigen Zahlen bekämpfen”, sagte Bolsonaro bei einer Videokonferenz mit Präsidenten der Amazonas-Länder. Brasilien, Bolivien, Peru, Ecuador, Kolumbien, Guyana und Suriname hatten im September in der kolumbianischen Stadt Leticia einen Vertrag unterzeichnet, um angesichts der verheerenden Waldbrände im Amazonas-Gebiet eine gemeinsame Politik des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung der Region zu ergreifen. Hinter der Kritik steckten wirtschaftliche Interessen, auch weil Brasilien eine Agrarmacht sei, sagte Bolsonaro: “Wir wissen gut um die Bedeutung dieser Region für uns alle.” Die Abholzung oder Brände in der Region seien im Juli im Vergleich zum Juli des vergangenen Jahres um 28 Prozent zurückgegangen, so Bolsonaro. In den vergangenen zwölf Monaten verzeichnete das Nationale Institut für Weltraumforschung (Inpe) nach vorläufigen Daten dagegen eine Steigerung der Abholzung um rund 35 Prozent. 2019 war Bolsonaros erstes Amtsjahr. Er geriet wegen der Brände im Amazonas-Gebiet in die Kritik. Umweltschützer werfen ihm vor, die Brände in Kauf zu nehmen, um neue Flächen für die Landwirtschaft zu erschließen.

Bolsonaro bezeichnet Brände im Amazonas-Gebiet als "Lüge"