Wels ist für Dich da!

Merken
Wels ist für Dich da!

Weil es wirklich wichtig ist! Wir sind da, jederzeit über Handy und Telefon erreichbar, aber nicht persönliche Gespräche!

#welswirgemeinsam

Teilen auf:
Kommentare:
  1. anja kollmann sagt:

    👍

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Eigentlich sollte Daniel Leitner, das Multitalent aus Marchtrenk, am 22. April 2020 beim „JG Kleinkunstabend“ im Full Haus vor zahlreichem Publikum sein neustes Buch mit dem Titel „Muttermal“ vorstellen, doch leider ist das aufgrund der aktuellen Situation nicht möglich. Darum hat sich der junge Autor dazu entschlossen, einen Auszug aus seinem Werk exklusiv als Online-Lesung auf der neuen Webplattform „Kreatives Marchtrenk“ am ursprünglich geplanten Veranstaltungstag zu präsentieren.

Kreatives Marchtrenk: Online-Lesung mit Jungautor Daniel Leitner

“Die Fiaker stehen vor dem Nichts” – Mit dramatischen Worten haben am Mittwoch Vertreter der Kutschenbetreiber die aktuelle Situation beschrieben. Christian Gerzabek und Werner Kaizar von der Initiative “Pro Fiakerkultur” warnten bei einem Pressetermin am Michaelerplatz vor dem Aus für die Branche. Die heurige Saison, so zeigten sie sich überzeugt, werde ein “absoluter Totalausfall”. Dramatisch sei die Situation auch, weil die Fixkosten weiter hoch seien.“Pferde sind die Mitarbeiter der Fiaker, sie können nicht entlassen werden”, gab Kaizar zu bedenken. Rund 300 Euro koste ein Pferd pro Monat – wobei es Betriebe mit bis zu 75 Tieren gebe. Insgesamt werden in Wien 350 Fiakerpferde gehalten – in 21 Unternehmen. Laut der Initiative sind auch 1.000 Arbeitsplätze in Gefahr. Derzeit seien die Einnahmen jedenfalls “bei Null”.

"Absoluter Totalausfall" - Wiener Fiaker warnen vor Aus für Betriebe

Schnelle Bälle, coole Profis und volle Action erwartet die Besucher beim Tischtennis-Bundesligaspiel am Samstag, 14. März, 13.30 Uhr im max.center Wels.

Tischtennis-Bundesliga im max.center

Der “Österreichische Staatspreis für Europäische Literatur” ist am Montagvormittag in der Universität Mozarteum Salzburg an den slowenischen Autor Drago Jancar verliehen worden. Staatssekretärin Andrea Mayer nannte ihn einen “europäischen Geschichtenerzähler slowenischer Sprache”. Unter den Gästen befand sich auch Peter Handke, dem von Mayer “für den großen Theaterabend gestern” gedankt wurde. Sie habe vor kurzem Jancars bisher letzten Roman “Wenn die Liebe ruht” gelesen, sagte Mayer. “Seine Bücher erinnern uns daran, was geschieht, wenn die Landesgrenze über Nacht zur Front wird, seine Geschichten zeigen eindrücklich, wie die Psychologie der Macht funktioniert und wie schnell der Mensch unter das Rad der Geschichte gerät.” Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat diesen Roman gelesen, wie er erzählte. Er habe ihn von der slowenische Botschafterin erhalten und sich gedacht: “Endlich mal ein nützliches Geschenk.” Dann habe er den Titel gesehen: “‘Wenn die Liebe ruht’? Was ist denn das für eine Strandlektüre?” Das habe sich bei der Lektüre rasch als Vorurteil herausgestellt: “Lesen Sie’s! Für mich war es ein Erlebnis, das Buch zu lesen. Meine Frau und ich haben es inzwischen mehrfach weitergeschenkt.” Katja Gasser, die Literaturchefin des ORF, nannte ihre Laudatio “Vom Aufstand der Literatur gegen die Verengung”. Jancar schreibe nämlich seit jeher gegen die Verengung des Blicks an und zeige die “Gefährlichkeit des eindimensionalen Blicks”. Jancar erzähle in seinem Werk “eindringlich von den schrecklichen politischen Verwerfungen des 20. Jahrhunderts” mache alles Totalitäre als etwas sichtbar, das gegen den Menschen gerichtet ist. Gleichzeitig mache er “den Menschen in seiner Komplexität und Vielschichtigkeit sichtbar, wozu Widersprüche gehören”: “Die Frage, wie aus dem Liebenden ein Hassender wird, aus dem Menschen eine Bestie”, sei eine der Grundfragen, die Jancar stelle. Sein Werk sei auch “eine akribische Studie menschlicher Verrohung und ihrer Folgen für Generationen”, sagte Gasser und schloss: “Ihr Werk möge uns überleben!” Der 72-jährige Autor berichtete in seiner Dankesrede, in den vergangenen Tagen seien ihm viele Fragen gestellt worden, was europäische Literatur für ihn bedeute: “Ein großes Orchester oder ein Chor, in vielen Sprachen, der vielstimmig aus Vergangenheit und Gegenwart berichtet”, sei seine Antwort darauf. Man könne einzelne Stimmen heraushören. “Meine Stimme bzw. mein Instrument ist nur eine von ihnen. Ich freue mich, dass diese Einzelstimme bzw. dieses Instrument in Österreich Gehör gefunden hat.” Er erinnerte an seine zahlreichen Besuche im Literaturhaus Salzburg, an seine Freundschaft zu Ludwig Hartinger und Karl-Markus Gauß, dankte seinen Übersetzern als den Co-Autoren seiner Texte, und seiner ehemaligen Slowenisch-Professorin, die gesagt habe, mit Slowenisch komme man nicht weit… Ihr könne er heute sagen: “Sehen Sie, wie weit man damit kommt: bis nach Salzburg, bis zur Verleihung des Österreichischen Staatspreises für Europäische Literatur!” Drago Jancar wurde am 13. April 1948 in Maribor geboren. 1974 wurde er in Jugoslawien wegen “feindlicher Propaganda” inhaftiert. Heute lebt er in Ljubljana und gilt als der bedeutendste zeitgenössische Autor Sloweniens, seine Romane, Essays und Stücke wurden in viele Sprachen übersetzt. Zu seinen auf Deutsch erschienenen Büchern zählen “Rauschen im Kopf”, “Der Baum ohne Namen”, “Der Galeerensträfling”, “Die Nacht, als ich sie sah” und zuletzt “Wenn die Liebe ruht”. Der Österreichische Staatspreis für Europäische Literatur wird jährlich für das literarische Gesamtwerk einer europäischen Autorin bzw. eines europäischen Autors verliehen. Die Preisträger der vergangenen Jahre waren Karl Ove Knausgard, Zadie Smith und Michel Houellebecq.

Autor Drago Jancar mit Literatur-Staatspreis ausgezeichnet

Der Schiefe Turm von Pisa ist ab dem kommenden Samstag wieder für Touristen zugänglich. Allerdings dürfen lediglich Gruppen aus maximal 15 Personen das Bauwerk aus weißem Marmor besteigen, berichteten die Behörden der Stadt. Zugänglich ist auch die Piazza dei Miracoli, die UNESCO-Stätte vor dem Turm.   Die Besucher, die den Turm besteigen, erhalten ein elektronisches Gerät, das sie davor warnt, wenn sie den Abstand von einem Meter zu einer anderen Person nicht einhalten. Sie werden Atemschutz tragen müssen. Einschränkungen gibt es auch beim Besuch anderer Monumente in Pisa. So können nicht mehr als 150 Personen zeitgleich die Kathedrale besichtigen. Der Schiefe Turm von Pisa, der zum Weltkulturerbe zählt, wurde 2001 nach elf Jahren Restaurierung wiedereröffnet. Das 58,5 Meter hohe Gebäude hatte sich schon kurz nach seiner Errichtung im Jahr 1173 zu neigen begonnen. Als das Bauwerk bei einer Neigung von 4,5 Meter gegenüber der Vertikalen einzustürzen drohte, wurde es 1990 für Besucher geschlossen. Die Bauarbeiten kosteten 28 Millionen Euro.

Schiefer Turm von Pisa ist wieder zugänglich