Wels setzt den Erfolgslauf fort

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Wels setzt den Erfolgslauf fort

Auch im achten Bewerbsspiel in der der TT Bundesliga und im Cup gaben sich die Spieler der SPG Walter Wels auswärts in Oberwart keine Blöße. Die Gäste gewannen nach teils starker Gegenwehr der Heimischen am Ende wieder klar mit 4:0. Wels führt damit mit einer blütenweissen Weste die Liga weiter an. Am kommenden Sonntag den 25 Oktober steht der Schlager auswärts in Stockerau am Programm. Mit einem Sieg könnten sich die Waltermannen vorzeitig die Winterkrone aufsetzen.

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Einen besonderen Sieg errang Tennistalent Nico Hipfl bei einem U14-Turnier in Zagreb. Der Welser bezwingt Emanuel Ivanisevic – den Sohn von Tennislegende Goran Ivanisevic – deutlich mit 6:0 und 6:0. Am Ende muss sich Nico im Halbfinale dem späteren Sieger Antonio Voljavec mit 6:2, 4:6, 2:6 geschlagen geben.

Nico Hipfl besiegt Sohn von Tennis-Legende

Seit gestern ist es offiziell: Die 72. Österreich Rundfahrt steigt im UCI-Ranking auf und wird Teil der neu geschaffenen UCI ProSeries. Das gab der Weltradsportverband UCI mit der neuen Kalenderstruktur für das Jahr 2020 bekannt. Zudem findet die Ö-Tour eine Woche früher, von 27. Juni bis 3. Juli 2020, statt.

72. Österreich Rundfahrt steigt in UCI ProSeries auf

Noch eine Runde – dann wird es ernst in der Basketballbundesliga. Die Playoffs stehen vor der Tür. Einen Hauch von Playoff-Atmosphäre gab es dabei schon in der Osterwoche. Im vorletzten Heimspiel der regulären Saison treffen die Flyers auf den Tabellennachbarn aus Klosterneuburg. Ein echter Krimi bis zum Schluss – in dem die Welser auch eine imposante Serie verteidigen wollen.

Im heutigen Ligaderby zu Hause gg Mauthausen feiert das Team der SPG Walter Wels einen am Ende auch der Höhe nach verdienten 4:0 Erfolg. Die Welser bleiben daher weiter an der Ligaspitze. Zum Auftakt bezwang Frane Kojic den heuer bislang sehr starken Simon Pfeffer mit 3:0. Adam Szudi gewann im Spitzenspiel wie schon im Herbst in Mauthausen gg den Kubaner Perreira mit 3:2. Dominique Plattner legte in Spiel 3 mit einem 3:1 gegen das Mauthausen Urgestein Presselmeier mit 3:1 und ging er im abschließenden Doppel an der Seite von Adam Szudi mit 3:0 von der Platte. Nun gilt der Fokus dem Eurocup Viertelfinale kommenden Samstag in Wiener Neustadt.

Wels feiert im Derby Kantersieg

Als letzte der vier Fußball-Topligen Europas nimmt die italienische Serie A am Wochenende den Spielbetrieb nach der Corona-Pause wieder auf. Bis am 2. August werden zwölf Runden sowie vier Nachtragsspiele ausgetragen. Gespielt wird während dieser sechs Wochen fast täglich. Österreichs einziger Legionär in Italiens höchster Spielklasse ist der noch nicht fitte Udinese-Neuzugang Sebastian Prödl. Die Wiederaufnahme der Meisterschaft war im vom Coronavirus heftig gebeutelten Land eine Zangengeburt. Obwohl auch in Italien die TV-Verträge üppig sind und die TV-Gelder bei einzelnen Clubs mehr als 50 Prozent des Umsatzes ausmachen, wollten nicht alle wieder spielen. Die Diskussionen über die Art und Weise der Fortsetzung waren heftig, selten konstruktiv und die Verhandlungen mit Rechteinhabern und der Regierung bis zum Ende zäh. Noch am Donnerstag war zum Beispiel unklar, was geschieht, wenn sich ein Spieler mit dem Coronavirus infiziert. Einzelisolation oder Mannschaftsquarantäne? Sieben oder vierzehn Tage? Die Regierung hat in Aussicht gestellt, diese für die Durchführung der letzten zwölf Runden nicht unwesentliche Frage bis zum Anpfiff der ersten Partie am Samstagabend (19.30 Uhr) zwischen Torino und Parma ein für alle Mal zu klären. Klar ist zumindest, dass die Entscheidungen um Titel, Europacup-Plätze und Abstieg im Notfall in Play-offs fallen sollen. Und falls die Saison definitiv abgebrochen werden muss, soll zwar kein Meister gekürt werden, doch immerhin alle anderen Fragen (Champions-League- und Europa-League-Teilnehmer sowie Absteiger) mittels eines komplizierten mathematischen Algorithmus geklärt werden. Bis dieser allerdings so aufgestellt war, dass er von allen akzeptiert wurde, waren tagelange und zähe Debatten notwendig. Da die Coronavirus-Fallzahlen in den jüngsten Wochen jedoch stark gesunken sind und sich seit ein paar Tagen im Verhältnis zur Einwohnerzahl auf einem ähnlichen Niveau bewegen wie in Österreich, ist die Hoffnung groß, dass die ausstehenden 124 Partien bis am 2. August über die Bühne gebracht werden können. In leeren Stadien zwar, aber immerhin. Der Kampf um den Meistertitel ist dabei so spannend wie seit Jahren nicht mehr. Titelverteidiger und Serienmeister Juventus Turin und das Überraschungsteam Lazio Rom sind nur durch einen Punkt getrennt. Das Spitzenspiel zwischen “Juve” und dem Verfolger aus der Ewigen Stadt steht in der fünftletzten Runde am 20. Juli auf dem Programm. Juve startet nach den Nachtragspartien des Wochenendes am Montag (21.45 Uhr) in Bologna, Lazio gastiert erst am Mittwoch (21.45) in Bergamo gegen Atalanta. Für Prödl, der noch bis Ende Jänner beim englischen Premier-League-Club Watford unter Vertrag gestanden war, kommt das erste Spiel des Tabellen-14. aus Udine am Dienstagabend (21.45 Uhr) bei Torino noch zu früh. Der Steirer hat nach einem langwierigen Knochenmarksödem im rechten Schienbeinkopf noch Trainingsrückstand. Lediglich drei Zähler trennen Udinese aktuell von der Abstiegszone, Prödl soll deshalb helfen, die Abwehr im Saisonfinish zu stabilisieren. Und mit guten Leistungen möchte sich der Verteidiger, der am Sonntag 33 Jahre alt wird, auch wieder für das ÖFB-Team empfehlen. Als Prolog zur Serie A wurde bereits der Cup von vergangenen Freitag bis Mittwoch mit Halbfinal-Rückspielen und dem Finale durchgeboxt. Lust auf mehr machten diese drei Geisterspiele mit dem letztendlichen Sieger Napoli nicht unbedingt: In 270 Minuten fielen ganze zwei Tore. Aber auch in Italien gilt: Spiele ohne Zuschauer und mit wenigen Toren sind immer noch besser als gar kein Fußball.

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