Wels steht auf rot

Merken
Wels steht auf rot

Mit Stand Montag, 19. Oktober gibt es in der Stadt Wels 1️⃣8️⃣0️⃣ bestätigte COVID-19-Infektionen. Die Ampel steht auf 🔴, daher sind notwendige Maßnahmen zu treffen.

ℹ️ Die feierliche Eröffnung des Stadttheaters am Freitag, 6. November (mit Maestro Franz Wels-Möst) ist ABGESAGT!
ℹ️ Mit morgen, Dienstag, 20. Oktober tritt auch für Wels die Registrierungspflicht in der Gastronomie ein. Bei einem Besuch sind daher Vor- und Nachname, Adresse, Telefonnummer und gegebenenfalls die E-Mail-Adresse zu hinterlassen. Die Kontaktdaten sollen das Contact-Tracing erleichtern. Bei Auftreten eines Verdachtsfalles sind die entsprechenden Datensätze an die Gesundheitsbehörde zu übermitteln. Die gesammelten Adressen unterliegen der DSGVO und müssen vom Gastronomiebetrieb nach 4️⃣ Wochen ausnahmslos gelöscht werden.
ℹ️ Laut Oö. COVID-19 Maßnahmenverordnung müssen sich Besucher in sämtlichen Alten- und Pflegeheimen des Landes nun registrieren. Auch ein Gesundheitscheck (mit Fiebermessung) ist wieder verpflichtend umzusetzen. Zudem gilt ab sofort wieder folgende Besuchsregel: 1️⃣ Bewohner, 1️⃣ Besucher, pro Tag! (Ausnahmen in palliativen Situationen oder bei sterbenden Personen).
Für das Haus Neustadt gilt immer noch der COVID-19-Stufenplan des Landes OÖ der Stufe 3, für die restlichen Häuser der städtischen Seniorenbetreuung gilt die Stufe 2!
ℹ️ Die Generationentreffs sind vorübergehend 3️⃣ Wochen geschlossen.

Alle Informationen auch unter https://www.wels.gv.at/news/detail/covid-19-situation-in-wels/ nachzulesen.

#wels #welswirgemein #stadtwels

Teilen auf:
Kommentare:
  1. Karl Zuschauer sagt:

    82 Tote in O.Ö.; den Angehörigen mein Mitgefühl.
    Doch in welchem Alter verstarben jene Menschen?
    Woran sind sie gestorben? (an oder mit Covid?)
    1.400.000 Einwohner in OÖ davon 82 Tote
    sind nach Adam Riese: exakt 0,00585%!!!!
    Noch Fragen?
    Eine Menge, speziell an die Herren Poliktiker in Wien und Linz.
    Und an die Medien auch. Was ist los mit der 4. Gewalt?

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

An verschiedenen Stellen in Marchtrenk hat sich leider wieder Müll angesammelt – vor allem im Bereich der Traun. Darum ist Bürgermeister Paul Mahr mit seinem Team aus freiwilligen HelferInnen zur Zeit verstärkt bei gezielten Landschaftssäuberungen im Einsatz.  

Marchtrenk macht „Plogging“

US-Präsident Donald Trump will den G-7-Gipfel kommenden Monat nun womöglich doch nicht per Videoübertragung abhalten, sondern in Form eines persönlichen Treffens auf seinem Landsitz Camp David. Auf Twitter begründete Trump das am Mittwoch damit, dass die USA sich bereits von der Corona-Pandemie erholten. Andere G-7-Staats- und Regierungschefs reagierten zurückhaltend. “Jetzt, wo unser Land zur Großartigkeit zurückkehrt“, ziehe er es in Betracht, den G-7-Gipfel doch in Camp David im Bundesstaat Maryland stattfinden zu lassen – “an dem selben oder einem ähnlichen Datum” wie ursprünglich geplant, sagte Trump. Dabei ließ er es aber offen, ob er außer Gesprächen in Camp David auch Zusammenkünfte der G-7 in der US-Hauptstadt Washington in Betracht zieht.

Trump will G-7-Gipfel in Camp David statt als Videokonferenz

Die Corona-Notfallmaßnahmen dürfen nach Ansicht der OSZE nicht zu Einschränkungen der Medienfreiheit führen. “Man stoppt keine Gerüchte mit Zensur, aber sehr wohl mit einem Zugang zu pluralistischen und unabhängigen Informationsquellen”, sagte der Medien-Beauftragte der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Harlem Désir, der Deutschen Presse-Agentur in Wien. “Diese Pandemie rechtfertigt nicht die Einführung von Restriktionen für die Medienfreiheit oder die journalistische Tätigkeit aus solchen oder anderen Gründen.” Désir hat seit Mitte März seine Sorge über die Entwicklungen in mehr als zehn Ländern geäußert. “Ich teile die Ansicht, dass man gegen Falschinformationen wie etwa falsche Heilmethoden oder Medikamente vorgehen muss, auch gegen falsche Informationen, die Panik erzeugen können” erklärte Désir. “Aber diese Notfallmaßnahmen sollten nicht die Möglichkeit der Journalisten behindern, über die Pandemie zu berichten– und dazu zählt auch die Veröffentlichung von Informationen, die von verschiedenen Quellen stammen.”

OSZE: Pandemie rechtfertigt keine Medienbeschränkungen

Die Corona-Krise hat die Einstellung der Österreicher zum Umweltschutz in eine positive Richtung verändert. Laut einer aktuellen Umfrage der Recycling-Initiative “Jede Dose zählt” legen 30 Prozent mehr Wert auf Umweltschutz als vor Ausbruch der Pandemie. Befragt wurden im Juni österreichweit rund 500 Personen im Alter zwischen 14 und 75 Jahren. Auch konkrete Verhaltensveränderungen werden demnach bereits sichtbar. Insbesondere junge Menschen trennen ihren Müll häufiger und sorgen damit dafür, dass wertvolle Sekundärrohstoffe wie Aluminium in den Recyclingkreislauf rückgeführt werden, hieß es am Dienstag. Knapp 64 Prozent der Befragten wünschen sich grundsätzlich eine umweltfreundlichere Politik. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar knapp 71 Prozent. Um selbst einen Beitrag zu leisten, wird vor allem auf Mülltrennung und Recycling geachtet (82,8 Prozent), Lebensmittelverschwendung vermieden (76,6 Prozent) sowie regionale bzw. saisonale Lebensmittel gekauft (65,3 Prozent). Etwas mehr als 60 Prozent der Befragten achten darauf, Plastik weitgehend zu vermeiden. Bei einer Vergleichsstudie vom Februar 2019 waren es noch 48,3 Prozent. Auch bei der Vermeidung von Verpackungsmüll gibt es einen deutlichen Anstieg bei den Befürwortern. Im Vorjahr gaben 50 Prozent an, dergestalt zum Umweltschutz beizutragen, bei der aktuellen Umfrage sind es bereits 60 Prozent. Die Recycling-Initiative “Jede Dose zählt” ruft unterdessen unter dem Motto #ReSTART über Facebook und Instagram Menschen in ganz Europa dazu auf, ihre Gewohnheiten nach der Covid-19-Pandemie zu ändern und damit einen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten. Die 2009 in Großbritannien gegründete Initiative ist eines der führenden Recycling-Programme für Getränkedosen in Europa. Die Initiative mit 19 lokalen Länder-Programmen will insbesondere junge Menschen dazu motivieren, leere Getränkedosen richtig zu entsorgen und sie damit in den Recyclingkreislauf zurückzubringen. Ziel ist es, 100 Prozent Dosenrecycling in Europa zu erreichen.

Österreicher legen seit Corona mehr Wert auf Umweltschutz

Das Parlament im Kosovo hat mit einer hauchdünnen Mehrheit von 61 der 120 Abgeordneten den konservativen Politiker Avdullah Hoti zum neuen Ministerpräsidenten gewählt. Er löst den erst seit Februar amtierenden, reformorientierten linken Regierungschef Albin Kurti ab. 24 Abgeordnete stimmten gegen Hoti, es gab eine Stimmenthaltung. Kurti war Ende März nach nur 50 Tagen im Amt durch ein Misstrauensvotum gestürzt worden und regierte seitdem geschäftsführend. Mit der Begründung, dass Neuwahlen wegen der Pandemie vorerst nicht möglich seien, hatte Präsident Hashim Thaci daraufhin den Wirtschaftsprofessor Avdullah Hoti von dem bisherigen Koalitionspartner LDK (Demokratische Liga des Kosovo) mit der Regierungsbildung beauftragt. Eine Beschwerde Kurtis dagegen wies das Verfassungsgericht des Kosovo zurück und machte damit den Weg für die Regierungsbildung frei. Kurti strebt hingegen Neuwahlen an. Vetevendosje hatte bei den Parlamentswahlen im vergangenen Oktober um ein Mandat mehr errungen als die LDK. Seitdem konnte die Partei ihre Beliebtheit laut Umfragen steigern. Zum Bruch zwischen den Koalitionspartnern kam es wegen schwerer Differenzen in der Außenpolitik. Kurti verfolgt im Umgang mit dem Nachbarn Serbien, der bis 1999 über das heute fast ausschließlich von Albanern bewohnte Land geherrscht hatte, einen selbstbewussten Kurs. Die LDK hingegen beugte sich dem Druck US-amerikanischer Diplomaten, die eine rasche Einigung zwischen dem Kosovo und Serbien mit einem möglichen Gebietstausch anstreben. Für diese Politik steht in erster Linie Präsident Thaci. Der ehemalige Kommandant der Untergrund-Miliz UCK dominiert seit dem Ende des bewaffneten Konflikts mit Serbien im Jahr 1999 die kosovarische Politik. Kritiker werfen ihm Korruption und Ineffizienz vor. Den Wahlsieg von Vetevendosje und LDK im vergangenen Oktober verbanden viele Bürger mit Hoffnungen auf einen neuen Aufbruch. Einen solchen erwartet sich unter Hoti kaum jemand. Der LDK-Politiker will mit etlichen Kleinparteien und der aus Belgrad gesteuerten Serbischen Liste regieren. Hoti war in der Regierung Kurtis als Vizepremier tätig, zuvor hatte er Regierungserfahrungen auch als Finanzminister zwischen 2014 und 2017 gesammelt. Der EU-Außenbeauftragte, Josep Borrell, sowie der EU-Kommissar für Nachbarschaftspolitik, Oliver Varhelyi, beglückwünschten den Wahlsieger. Nun wolle man Fortschritte auf dem Weg des Kosovos in die EU sehen, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung. Dazu sei etwa ein stärkerer Kampf gegen Korruption und organisierte Kriminalität nötig. Zudem müsse der Dialog mit Serbien wieder aufgenommen werden. Dies sei der einzige Weg, die europäische Zukunft des Kosovos zur Realität für die Bürger werden zu lassen. Hoti nannte den Kampf gegen das Coronavirus, die wirtschaftliche Gesundung des Landes, den Kampf gegen Korruption und Organisierte Kriminalität sowie den Dialog mit Serbien mithilfe von EU und USA als die vorrangigen Aufgaben seiner Regierung. Hoti betonte bei der Präsentation seines Regierungsprogramms im Parlament am Mittwoch, dass er sich bemühen werde, mit allen Parteien zu kooperieren, wenn es um den Normalisierungsdialog mit Belgrad geht. Dieser liegt seit Ende 2018 auf Eis. Schon am Vorabend der Parlamentssitzung ließ Hoti wissen, dass er alle Hindernisse beseitigen wolle, welche dem Normalisierungsdialog im Wege stehen. Seit dem Wochenende ist die Entscheidung der Regierung Kurtis, aus Serbien keine Importware mehr zuzulassen, die nicht mit der Aufschrift “Republik Kosovo” versehen ist, gültig. Für Belgrad, das die Unabhängigkeit seiner einstigen Provinz nach wie vor ablehnt, ist die Forderung völlig unannehmbar. Vor dem Parlament versammelten sich am Mittwoch einige Anhänger der Vetevendosje, welche die Bildung der neuen Regierung für nicht legitim halten. Die Vetevendosje sammelt unterdessen auch Unterschriften für die Abhaltung von Neuwahlen. Eine Umfrage des UNDP (UNO-Entwicklungsprogramms) zeigt, dass knapp 61 Prozent der Kosovaren mit der Regierung Kurtis zufrieden sind. Ihre Zufriedenheit mit Kurti als Regierungschef haben 65,4 Prozent der Befragten bekundet.

Avdullah Hoti wird Kosovos neuer Regierungschef

Inmitten zunehmender Spannungen zwischen den USA und China haben sich die Außenminister beider Länder zu Gesprächen in Hawaii getroffen. Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldete am Donnerstag im Anschluss, beide Seiten hätten das Treffen in Honolulu als “konstruktiven Dialog” gewertet. US-Außenminister Mike Pompeo betonte nach Auskunft einer Sprecherin die Notwendigkeit von wechselseitigen Vereinbarungen zu den Handels-, Sicherheits- und diplomatischen Beziehungen. Außerdem habe Pompeo bei dem Treffen mit seinem Amtskollegen Yang Jiechi die Forderung der USA bekräftigt, dass die Volksrepublik im Kampf gegen das neuartige Coronavirus vollständige Transparenz zeigen solle. Laut Xinhua vereinbarten beide Seiten, ihren Austausch fortzusetzen. Die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und China haben sich wieder deutlich zugespitzt. Nach Beilegung eines monatelangen Handelskonflikts ging es zuletzt vor allem um den Umgang mit der Corona-Pandemie. Zudem sorgt aktuell ein US-Gesetz für Streit, das Sanktionen gegen China vorsieht. Hintergrund ist der Umgang Chinas mit der muslimischen Minderheit der Uiguren.

US-Außenminister trifft chinesischen Kollegen