Welser Handel - Seit Dienstag wieder geöffnet

Merken

Ein Rundgang durch die Welser Innenstadt.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Drei Monate nach den ersten gemeldeten Fällen gibt es weltweit mittlerweile rund 800.000 bestätigte Coronavirus-Infektionen sowie fast 40.000 Todesfälle. Knapp die Hälfte aller nachgewiesenen Fälle geht auf Europa zurück. In Italien gab es jedoch einen ersten Hoffnungsschimmer: Laut Oberstem Gesundheitsinstitut stabilisiert sich die Epidemiekurve. UNO-Generalsekretär Antonio Guterres kritisierte indes die seiner Ansicht nach schleppende globale Antwort im Kampf gegen das Coronavirus.

Weniger Neuinfizierte in Italien, Kritik vom UNO-General

Italien will seine Grenzen ab dem 3. Juni wieder öffnen und den Tourismus in dem von der Corona-Pandemie besonders betroffenen Land wieder ankurbeln. Ab diesem Datum sollen sowohl die Einreise aus EU-Staaten sowie Reisen innerhalb Italiens ohne Einschränkungen möglich sein, sagteRegierungschef Giuseppe Conte am Samstagabend in Rom. “Dies wird die Wiederaufnahme des Tourismus erlauben.” Ab diesem Montag dürfen in Italien Bars, Restaurants und der Einzelhandel wieder aufmachen. Conte sprach bei den Öffnungen von einem “kalkulierten Risiko”.

Italien öffnet im Juni Grenzen - Tourismus soll wiederbelebt werden

Die Pläne des Linzer Bundesliga-Clubs LASK für ein eigenes Stadion auf der Gugl werden jetzt bei der Stadt eingereicht. Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) geht davon aus, dass noch heuer die Baubewilligung vorliegen wird. Ohne die Pläne bis ins Detail zu kennen, sprach der Bürgermeister im Gespräch mit der APA von einer “hochwertigen Architektur”, das alte Stadion werde “ziemlich umgebaut”. Konkretes will der Fußballclub in einer Pressekonferenz am 22. Juli in Linz bekanntgeben, dort soll auch ein Millionensponsor präsentiert werden, wie der LASK der APA auf Nachfrage mitteilte. Bereits im Juli des Vorjahres fiel die Entscheidung, dass der LASK in das Stadion auf der Gugl zurückkehren wird. Der Pachtvertrag mit Pasching (Bezirk Linz-Land) für die TGW-Arena, wo die Schwarz-Weißen derzeit zuhause sind, läuft nämlich Ende 2021 aus. Für geschätzte 50 Millionen Euro soll in Linz ein 16.500 Sitzplätze fassendes, länderspieltaugliches, reines Fußballstadion – also ohne Laufbahn – entstehen. Der Spielbetrieb ist ab 2022 geplant, erklärte Siegmund Gruber vor einem Jahr. Das Land Oberösterreich will sich mit mindestens einem Viertel der Kosten an den Adaptierungsarbeiten beteiligen. Mit der Stadt Linz hat der Club eine Vereinbarung für ein Baurecht mit einer uneingeschränkten Nutzung auf 80 Jahre abgeschlossen.

Pläne für LASK-Arena auf Gugl bei Stadt Linz eingereicht

Der mysteriöse Streetart-Künstler Banksy hat sich auf seine Weise bei den Helden der Coronakrise bedankt: Mit einem großen Gemälde im General Hospital in Southampton. Das auch auf Banksys Instagram-Account veröffentlichte Bild aus dem Krankenhaus zeigt einen Buben, der kniet und eine Krankenschwester-Puppe in seiner Hand durch die Luft schweben lässt.

Banksy stellt Krankenschwester als Superheldin dar

Die Glasscherben der zerstörten Schaufenster dürften am Montag weggekehrt sein, doch damit ist der Schaden nicht behoben: Die Aufarbeitung der Chaos-Nacht in Stuttgart vom Wochenende mit 400 bis 500 Beteiligten fängt jetzt erst an. 24 Menschen wurden im Zuge der Ausschreitungen in der Nacht zum Sonntag festgenommen, 19 Polizisten verletzt. In der Nacht auf Montag blieb es indes ruhig. Vielfach wurde am Sonntag die Frage gestellt, wie es dazu kommen konnte – von Bürgern, Geschäftsinhabern, aber auch von Politik und Polizei. Für die Polizei scheint festzustehen, dass die Randale nicht politisch motiviert war. Es seien vielmehr Menschen aus der Party- und Eventszene gewesen, die sich in den vergangenen Wochen immer wieder in der Öffentlichkeit getroffen und sich in den sozialen Medien mit ihrem Handeln inszeniert hätten. Allerdings noch nie in diesem Ausmaß. Die Polizei hat Zeugen um Mithilfe bei den Ermittlungen gebeten – zur Aufklärung benötige man Bilder und Videos von den Straftaten und mutmaßlichen Tatverdächtigen. “Wir werden mit allem, was uns der Rechtsstaat zur Verfügung stellt, diese Randalierer verfolgen und sie zur Rechenschaft ziehen”, sagte Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Sonntagabend in den “tagesthemen” der ARD. Er sah in den Ereignissen eine Herausforderung für den Rechtsstaat. Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) machte unter anderem Geltungsbewusstsein in den sozialen Medien als Grund für die Ausschreitungen aus – neben Alkoholkonsum. Nach den Worten von Innenminister Strobl hat sich “die Szene im Schlossgarten” dort schon seit Längerem festgesetzt. Er forderte ein Gesamtkonzept für die Stadt Stuttgart und ein Maßnahmenbündel. “Das muss die Stadt Stuttgart lösen”, betonte der Minister. Sven Hahn, Geschäftsführer der City-Initiative Stuttgart, einem Verbund aus Händlern, Gastronomen, Hoteliers und Kulturbetrieben, plädierte für eine umfassende Analyse. “Wir müssen genau schauen, was passiert ist, wie es dazu kam und ob es dazu Aufrufe gab”, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Dann gelte es, sich mit Polizei und Politik sinnvoll abzustimmen, um Lösungen zu finden. “Man tut nichts Gutes, wenn man vorschnell den Finger auf jemanden richtet”. Gelegenheit zur Aufarbeitung soll eine Sondersitzung des Innenausschusses am Mittwoch im Landtag geben. Dort will die Opposition Innenminister Thomas Strobl (CDU) ausführlich zur kriminellen Gewalt und zu Maßnahmen zum Schutz von Gesellschaft und Polizei befragen. Die Polizei hat angekündigt, in den kommenden Wochen mit verstärkten Kräften in Stuttgart unterwegs zu sein. Aus der Bundespolitik kommen derweil Forderungen nach Konsequenzen. Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Mathias Middelberg, sagte der “Welt”: “Das Entstehen rechtsfreier Räume dürfen wir nicht zulassen.” Die innenpolitische Sprecherin der grünen Bundestags-Fraktion, Irene Mihalic, sagte der Zeitung: “Nun müssen akribisch alle Erkenntnisse zusammengetragen werden, damit zügig geklärt werden kann, wer dahintersteckt und wie es überhaupt dazu kommen konnte.”

Nach der Chaos-Nacht in Stuttgart beginnt die Ursachensuche