Welser SPÖ präsentiert 3-Säulen-Wohn-Modell

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Welser SPÖ präsentiert 3-Säulen-Wohn-Modell

„Wenn es ums bessere Wohnen in Wels geht, setzt die SPÖ auf drei Säulen: Leistbarkeit – damit Wohnen nicht zum Luxus wird, Nachhaltigkeit als Wohnkonzept für die Zukunft und gutes Stadtteilmanagement für besseres Zusammenleben“, so SPÖ Bürgermeisterkandidatin Petra Wimmer, die heute gemeinsam mit Gemeinderatskandidatin Mag.a Hannah Stögermüller und Fraktionsvorsitzendem Stefan Ganzert das Konzept präsentierte.

  1. Leistbares Wohnen sicherstellen

Dank dem Bau vieler gemeinnütziger Wohnungen in den vergangenen Jahrzehnten ist das Wohnen in Wels noch günstiger als in anderen Städten. Um leistbares Wohnen in Wels auch künftig sicherzustellen, braucht es eine vorausschauende Wohnbaupolitik:

  • Mehr gemeinnützige Wohnungen, Sicherung von Grundstücken für sozialen Wohnbau
  • Sanierungsoffensive für Altbauten für geringere Betriebskosten
  • Städtische Unterstützungsangebote für Mieter*innen in sozialen Notlagen: Kautionsfonds sowie Starterpakete für die erste eigene Wohnung, enge Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Delogierungsprävention
  • Sicherstellung eines vielfältigen und bedarfsgerechten Wohnangebots

Fraktionsvorsitzender Stefan Ganzert kündigt für die Gemeinderatssitzung am 5. Juli einen Antrag der sozialdemokratischen Fraktion betreffend Kautionsfonds an und begründet das so:

„Gerade die Coronakrise hat zu einer deutlichen Verschärfung der Armutsgefährdung und drohenden Delogierungen geführt. Auch bei Hausstandsgründungen von Jungfamilien oder veränderten Lebens- und Arbeitssituationen kann die Unterstützung durch ein nicht verzinstes Darlehen den Druck bei der Veränderung der Wohnungssituation lösen.“

  1. Mehr Nachhaltigkeit beim Wohnen

Gerade beim Wohnbau macht es einen Unterschied, ob man auf die Umwelt achtet oder nicht. Die SPÖ setzt mit der Sanierung von Altbauten sowie der Forcierung von Photovoltaik auf Nachhaltigkeit und damit auf die Zukunft. Nicht nur bei neuen Wohnanlagen soll Photovoltaik gefördert werden, auch bei bestehenden Bauten soll geprüft werden, welche Dachflächen bestehender gemeinnütziger Wohnbauten mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet werden können.

  • Mehr Grünflächenanteil bei neuen Wohnbauten
  • Ausstattung von gemeinnützigen Wohnbauten mit Photovoltaikanlagen forcieren
  • Altbausanierung und Begrünung

„Wohnbau der Zukunft heißt für uns nachhaltiger Wohnbau: Photovoltaik auf den Dächern, Begrünung und thermische Sanierung“, so Hannah Stögermüller.

  1. Besseres Zusammenleben durch Stadtteilmanagement

Ein gutes Zusammenleben im direkten Wohnumfeld ist für das persönliche Wohlbefinden besonders wichtig. Dazu braucht es ein gutes Stadtteilmanagement und gewisse Mindeststandards wenn es um ausreichend Grünanlagen, Spielplätze oder Ruhezonen geht. Bei der Entwicklung neuer Wohngebiete werden die Rahmenbedingungen für viele Menschen und viele Jahrzehnte festgelegt. Diese bestimmen das Lebensumfeld aller, die hier wohnen und arbeiten. Bei der Stadtteilentwicklung sind daher nicht mehr nur Planer*innen und Investor*innen gefragt, auch die Menschen vor Ort und lokale Institutionen sollen frühzeitig eingebunden werden.

  • Ausreichend Spiel- und Sportflächen in der Siedlung, aber auch Ruhezonen
  • Stadt und Wohnbaugesellschaften sollen gemeinsam in ein gutes Stadtteilmanagement investieren: Einbindung der Menschen und Institutionen vor Ort, Siedlungsprojekte und Sozialarbeit.
  • Stadtteilquartiere als Ansprechstellen direkt in den Stadtteilen wieder aktivieren.

„Die Welser SPÖ setzt sich für ein modernes Stadtteilmanagement ein. Durch eine gute soziale Durchmischung, Sozialarbeit vor Ort und Siedlungsprojekte in Zusammenarbeit mit den Bewohner*innen sollen Konflikte und Kommunikationsprobleme der Vergangenheit angehören“, sagt Bürgermeisterkandidatin Petra Wimmer.

Foto (c) SPÖ Wels

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