Weltärztepräsident: Krise bis Ende des Jahres

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Weltärztepräsident: Krise bis Ende des Jahres

Der Präsident des Weltärztebundes rechnet nicht mit einem schnellen Ende der Corona-Krise. “Diese Problematik wird uns mit Sicherheit bis zum Ende des Jahres begleiten”, sagte Frank Ulrich Montgomery. Bis ein Impfstoff verfügbar sei, “werden wir unser gesamtes soziales Leben und unser Arbeitsleben umstellen müssen”.

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EU-Finanzminister beraten am Nachmittag zu wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise. Die erzwungenen Eindämmungsmaßnahmen brächten Europas Volkswirtschaften “in kriegsähnliche Zeiten”, sagt Eurogruppen-Chef Mario Centeno. Die EU-Kommission rechnet bereits damit, dass die europäische Wirtschaft heuer wegen der Corona-Krise schrumpfen wird. Mehrere EU-Länder haben Milliardenprogramme angekündigt, um sich gegen die wirtschaftlichen Folgen der Krise zu stemmen und Unternehmenspleiten zu verhindern.

Eurogruppen-Chef sieht krisenähnliche Zustände

Ihre Beziehung polarisiert: Doch Sänger Michael Wendler (47) und Tv-Sternchen Laura Müller (19) sind sich ihrer Liebe sicher und wollen den nächsten Schritt machen. Sie planen ihre Hochzeit – und sind nun auch offiziell verlobt! Wie das Paar am Montagabend (20. April 2020) auf Instagram bekanntgab, habe sie „Ja” gesagt.

Laura Wandler, sie liebt den DJ

US-Außenminister Mike Pompeo kommt am Donnerstag nach Wien. Am Nachmittag landet der Chefdiplomat von US-Präsident Donald Trump aus Slowenien kommend am Wiener Flughafen. Österreich ist die dritte Etappe von Pompeos Mitteleuropa-Tour. Das Programm ist dicht: Am Freitag trifft er die österreichischen Spitzenvertreter, den IAEO-Chef und auch seinen griechischen Amtskollegen in Wien. Nach der Ankunft am Donnerstag sind keine medienöffentlichen Termine geplant. Los geht der intensive Gesprächsreigen am Freitagvormittag, wenn Pompeo von Bundespräsident Alexander Van der Bellen in der Hofburg empfangen wird. Dabei sollen laut Präsidentschaftskanzlei bilaterale Themen wie Handel aber auch multilaterale Fragen wie die Bewältigung der aktuellen Corona-Pandemie und der Klimakrise und Wien als Ort des Dialogs im Mittelpunkt stehen. In ebenso prunkvollem Rahmen findet dann zu Mittag das Treffen mit Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) statt. Schallenberg empfängt seinen Amtskollegen im barocken Schloss Belvedere. Im Anschluss an das Gespräch ist eine Pressekonferenz geplant. Laut Außenministerium geht es bei dem Treffen um den Ausbau der im türkis-grünen Regierungsprogramm verankerten “Strategischen Partnerschaft” mit den USA. Thema sollen außerdem aktuelle geopolitische Krisenherde, der Westbalkan und ein effektiver Multilateralismus sein. Schallenberg lobte die USA vor dem Besuch als “unverzichtbarer Partner, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch”. “Wir teilen ein gemeinsames Lebensmodell beruhend auf dem Bekenntnis zu den Werten der Rechtsstaatlichkeit, der Demokratie, der Menschenrechte und der Grundfreiheiten”, so der Außenminister. Um bei der Bewältigung internationaler Herausforderungen diesen Werte zum Durchbruch verhelfen, brauche es eine starke transatlantische Partnerschaft. “Diese Partnerschaft erlaubt es auch, dass man alle Themen offen diskutieren kann. Auch solche, in denen man nicht immer einer Meinung ist.” Tatsächlich gibt es einige Themen, bei denen es Meinungsverschiedenheiten gibt. So hat Pompeo sicher auch sein derzeitiges Lieblingsthema mit im Gepäck: Cybersicherheit. Der US-Außenminister wirbt bei seiner Mitteleuropa-Tour, die am Dienstag in Tschechien begonnen hat, am Donnerstag nach Slowenien und am Samstag nach Polen führt, intensiv für einen Ausschluss chinesischer Telekommunikationskonzerne wie Huawei vom 5G-Ausbau. Auf offene Ohren stößt er dabei bisher nur in Slowenien, wo am Donnerstag eine gemeinsame Erklärung zum Thema “5G-Sicherheit” unterzeichnet werden soll. Österreich weigert sich bisher, die Tür für Huawei zuzuschlagen. Mitte August startet die Auktion weiterer Frequenzen für den neuen schnellen Mobilfunkstandard. Auch in Bezug auf Nord Stream 2 gibt es unterschiedliche Interesse. Washington will den Stopp des Pipelineprojekts erzwingen, an dem auch die österreichische OMV beteiligt ist. Am Abend trifft Pompeo auch mit Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zu einem Gespräch im Bundeskanzleramt zusammen. Kurz hätte eigentlich Anfang März gemeinsam mit Schallenberg nach Washington reisen sollen, um dort unter anderem US-Präsident Donald Trump zu treffen. Der bereits zweite Besuch des Kanzlers im Weißen Haus wurde aber von Trump aufgrund der Corona-Pandemie verschoben. Auch Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) wird Pompeo in Wien treffen. Der US-Außenminister plant außerdem ein Treffen mit dem Chef der Internationale Atomenergiebehörde IAEO (IAEA), Rafael Grossi. Dabei dürfte es um den Konflikt um das iranische Atomprogramm gehen. Die USA sind 2018 einseitig aus dem in Wien geschlossenen Atomvertrag ausgestiegen. Die in Wien ansässige IAEO überwacht den Atomvertrag. Ebenfalls einen Termin mit Pompeo erhält wohl auch der griechische Außenminister Nikos Dendias. Wegen des eskalierenden Streits mit Griechenland reist am Freitag Dendias kurzfristig nach Wien, um den US-Außenminister zu treffen. Entsprechende griechische Medienberichte wurden der APA von der griechischen Botschaft am Mittwoch bestätigt. Am Samstagfrüh wird Pompeo nach Warschau weiterreisen, wo er seine Europareise beendet.

US-Außenminister Pompeo kommt nach Wien

Weltweit haben sich nach Angaben von US-Experten schon mehr als 300.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Fast 13.000 Menschen seien an Covid-19 gestorben, betonten die Wissenschaftler der US-Universität Johns Hopkins. Insgesamt gab es demnach bis Samstagabend mehr als 303.000 mit dem Coronavirus Infizierte. Zwei Drittel der gemeldeten Covid-19-Fälle entfielen demnach auf nur sechs Länder: China, Italien, Spanien, die USA, Deutschland und den Iran. Die Webseite der Forscher wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher in der Regel einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese hatte am Samstag noch von 266.000 Erkrankungen und mehr als 11.000 Toten gesprochen. In den USA ist die Zahl bekannter Erkrankungen innerhalb einer Woche um mehr als das Zehnfache in die Höhe geschnellt. Inzwischen gibt es dort Johns Hopkins zufolge mehr als 24.000 Fälle.

Fast 13.000 Tote

Ermittler haben am Mittwoch versucht die Ursache für den Großbrand auf einem Bauernhof in Offenhausen (Bezirk Wels-Land) zu klären. der Brand dürfte bei der Stalllüftungsanlage ausgebrochen sein.

Brand dürfte bei Stalllüftungsanlage ausgebrochen sein - 1,2 Millionen Euro Schaden

Die FPÖ hat am Donnerstag wieder an der Ausgestaltung des Demonstrationsrechts gerüttelt. Sind zu viele Proteste angemeldet, sollten diese an bestimmte Orte verlegt werden können, forderte Parteichef Norbert Hofer. Der “außenpolitische Berater” der FPÖ, Norbert van Handel, stellte zudem infrage, ob auch zu Anliegen demonstriert werden soll, die nichts mit den “Problemen des Landes zu tun haben”. Um Maßnahmen gegen die Coronakrise vorzuschlagen, gründeten die Freiheitlichen ihr eigenes “Expertengremium”. Vorsitzender ist Norbert van Handel, der gleichzeitig “außenpolitischer Berater” der Partei ist. Er wandte sich vor allem gegen “Demonstrationen, die hier keine Rolle spielen”, wie etwa jene der “Black-Lives-Matter”-Bewegung oder den Kurdenprotesten in Wien-Favoriten. Grundsätzlich bekannten sich Hofer und Van Handel zum Demonstrationsrecht, “Black Lives Matter” sei auch ein gerechtfertigtes Anliegen, sagte der FPÖ-Obmann. Dennoch sei etwa eine “numerische Einschränkung” von Protesten sinnvoll und: “Wenn es sehr viele Demonstrationen gibt in der Innenstadt, dann sollte man ab einer bestimmten Anzahl eine Fläche zur Verfügung stellen”, schlug Hofer vor. Die FPÖ hatte bereits mehrmals eigene Demo-Zonen gefordert. Nicht nur an der Gestaltung von Demos rüttelte Hofer in Zusammenhang mit der Coronakrise, sondern auch an der Bezahlung von Politikern. Er will eine “leistungsgerechtere” Entlohnung, denn “Politiker können nicht immer gleich viel verdienen, egal ob es Menschen im Land gut oder schlecht geht”. So könnten die Gehälter an gewisse Indikatoren zur Lebensqualität geknüpft werden, schlug der FPÖ-Chef vor. Er will zudem auch den Österreichkonvent wiederbeleben. Zur Pandemie selbst meinte Hofer allgemein: “Die Lage ist unter Kontrolle.” Der “leichte Anstieg” sei auf die vermehrte Reisetätigkeit zurückzuführen. Leider würden andere Staaten “Fake-Tests” durchführen, weswegen Österreichs Regierung Kontakt zu diesen Ländern herstellen solle. Kritik übte Hofer auch an der Meldepflicht bei Verdachtsfällen, die im Herbst zu einer Überlastung der Hotlines aufgrund von grippalen Infekten und Schnupfen führen werde. “Ich weiße darauf hin, dass wir keinen Ausnahmezustand haben, dass es keinen Krieg in Österreich gibt”, warnte Hofer auch vor Einschränkungen der Freiheitsrechte durch die Regierung. Die Art, wie Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) zudem Maßnahmen wie die Corona-Ampel präsentiert, sei zudem “in hohem Maße infantil”. Österreich sei keine Volksschule.

FPÖ-Chef Hofer will Demonstrationen örtlich einschränken