Weltärztepräsident spricht sich für Impfpflicht aus

Merken
Weltärztepräsident spricht sich für Impfpflicht aus

Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat eine allgemeine Impfpflicht zum Schutz gegen das neuartige Coronavirus gefordert. Wenn künftig ein Serum gegen das Virus zur Verfügung stehe und sich manche Bürger dann der Impfung verweigerten, stellten sie ein hohes Risiko für ihre Mitbürger dar, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden könnten, warnte Montgomery.

“Wir müssen deshalb möglichst viele Menschen impfen”, sagte der Präsident des Weltärztebundes den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwochsausgaben).

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Es dürfen wieder Gewichte gestemmt und Muskeln trainiert werden. Seit letzter Woche haben die Fitnessstudios wieder geöffnet. Wir haben uns in einem vor Ort umgesehen

ℹ️ Auch unsere Baustellen bei Radwegen, Gehsteigen und Straßen können wieder aufgenommen werden 👷‍♀️🏗 Aktuell stehen folgende Arbeiten und Baumaßnahmen am Programm: ☑️ Die Errichtung des Radwegs Grünbachstraße ☑️ Die Arbeiten bei der Bushaltestelle Herminenhof und Enzianstraße ☑️ Der Geh- und Radweg Maria-Theresia-Straße ☑️ Der Gehsteig und Parkspur bei der Wimpassinger Straße ☑️ Der Neubau der Oberfeldstraße zwischen Laahenerstraße und Zellerstraße Neben dem Neubau von Straße und Gehsteigen wird in diesem Jahr außerdem in unsere Brücken, Pflasterungs-, Oberbau- und Deckenarbeiten investiert. 🛣🌁 Alle Informationen zu den aktuellen städtischen Tiefbaustellen findet ihr hier ➡️ https://www.wels.gv.at/…/kundmachu…/baustelleninformationen/

Neue Gehsteige und Radwege in Wels

In Oberösterreich ist am Mittwoch ein weiterer Covid-19-Fall an einer Linzer Schule gemeldet worden. Eine Schülerin des Adalbert-Stifter-Gymnasiums wurde positiv getestet. Das Kontaktpersonenmanagement wurde eingeleitet, berichtete der Krisenstab des Landes. Es handelt sich um die dritte betroffene Schule in Oberösterreich.   In der Volksschule St. Georgen an der Gusen (Bezirk Perg) gibt es ebenfalls eine infizierte Schülerin. Zwei ihrer Geschwister wurden positiv, die neun Lehrer und 70 Schüler der Volksschule negativ getestet. Kontaktpersonen stehen aber unter Quarantäne. An der Otto-Glöckel-Schule in Linz, wo sich ein Schüler infiziert hat, wurden acht Kinder und sechs Lehrer abgesondert, die Ergebnisse der Covid-19-Tests standen aber noch aus.

Corona-Fall an Linzer Schule

Die Zahl der Medizin-Anfängerstudienplätze soll auf bis zu 1.900 ausgebaut werden. Das sieht ein Ministerratsvortrag von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) vor. Derzeit gibt es 1.680 Plätze, schon länger fixiert ist im Zug des Aufbaus der Medizin-Fakultät in Linz ein Anstieg auf 1.800 bis 2022. Außerdem soll eine Einrichtung nach Vorbild des deutschen Robert-Koch-Instituts entstehen. Der geplante Ausbau der Anfängerplätze bleibt damit hinter der zuletzt von den Landeshauptleuten geforderten “deutlichen Aufstockung” zurück. Die damalige Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz, Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), nannte Ende des Vorjahrs als Wunschziel rund 3.000 Plätze. Darüber hinaus sieht das Papier mit dem Titel “Uni-Med-Impuls 2030” einen Fokus auf den Bereich Public Health, Epidemiologie und Infektiologie vor. Österreich habe auch dank seiner starken Medizin-Unis die Coronakrise gut bewältigt, so Faßmann in einer der APA übermittelten Stellungnahme. In den Bereichen Epidemiologie bzw. Virologie brauche es aber eine starke Expansion und eine stärkere institutionelle Zusammenarbeit in einem universitätsübergreifenden Institut – als Vorbild nannte er das Robert-Koch-Institut in Deutschland. “Wir haben starke medizinische Universitäten, wir sind wahrscheinlich noch stärker, wenn wir die jeweiligen Spezialitäten dieser Universitäten zusammenbringen über eine interuniversitäre Kooperationseinrichtung, wo auch dann eine Arbeitsteilung erfolgen kann”, so Faßmann. Dieses soll wissenschaftsorientiert sein und keine Konkurrenz zu bestehenden Instituten darstellen. Weitere Vorhaben in dem Papier betreffen eine Attraktivierung der Allgemeinmedizin durch weitere Professuren bzw. curriculare Maßnahmen sowie “unter der Voraussetzung der budgetären Bedeckung” rund 30 zusätzliche, neue Professuren bzw. Laufbahnstellen in innovativen, interdisziplinären oder strategisch relevanten Medizinbereichen. Außerdem sollen erneut die Bestimmungen zur Ärztearbeitszeit angegangen werden – “unter Berücksichtigung des Zusammentreffens von Gesundheitsversorgung, Lehre und Forschung an Medizin-Universitäten bzw. der Fakultät in Linz und den dabei notwendigen Absicherungsanforderungen von Lehre und Forschung”. Verankert werden sollen diese Vorhaben nun “spätestens in den kommenden Leistungsvereinbarungen”. Diese umfassen die Jahre 2022 bis 2024.

Medizin-Studienplätze sollen leicht ausgebaut werden

Wegen der sich zuspitzenden Corona-Krise hat US-Präsident Donald Trump seine Landsleute auf “sehr, sehr schmerzhafte zwei Wochen” eingestellt. Er appellierte am Dienstag in Washington an alle US-Bürger, “auf die harten Tage vorbereitet zu sein, die bevorstehen”. Inzwischen sind in den USA mehr als 4000 Menschen durch das neuartige Coronavirus gestorben. Mit mehr als 189.000 Ansteckungen hat das Land die höchsten Infektionszahlen weltweit.

Trump stellt Bürger auf "schmerzhafte Wochen" ein