Weltsparwochen - Ersatz zum Weltspartag

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Auch der Feiertag der Banken ist heuer dem Corona-Virus zum Opfer gefallen. Keine vollen Filialen, keine Besucheranstürme – der Weltspartag erfindet sich neu. So setzt die Raiffeisenbank heuer auf die Weltsparwochen.

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Im Zuge der durch die Corona-Pandemie nötigen Restrukturierungsmaßnahmen, möchte die britische Fluggesellschaft British Airways mindestens zehn Werke ihrer Kunstsammlung verkaufen. Ziel sei, einige Millionen Pfund damit zu lukrieren. In der Kollektion finden sich etwa Werke von Damien Hirst, Peter Doig oder Bridget Riley, die meist in Lounges und Flughäfen hängen.

British Airways will Teile seiner Kunstsammlung opfern

Die Rückholflüge von Österreichern, die seit Verschärfung der Corona-Krise im Ausland gestrandet sind, sind weiter in vollem Gang. Mehr als 5.000 wurden schon mit 28 Sonderflügen in ihre Heimat zurückgebracht. Heute sind beispielsweise Flugzeuge aus der Dominikanischen Republik, Kuba und Mexiko gelandet, am Abend wird noch eine Maschine aus Barcelona mit 150 Touristen erwartet.

Mehr als 5.000 Österreicher mit 28 Flügen zurückgeholt

Nach einer Welle von Anti-Rassismus-Protesten richten die USA ihren Blick auf die Beisetzung des vor gut zwei Wochen bei einem Polizeieinsatz getöteten Afroamerikaners George Floyd. Die Beerdigung im kleinen Kreis war am Dienstag in Pearland bei Houston in Texas geplant. Schon vor der Zeremonie kamen Tausende von Trauernden zusammen. Bereits am Montag standen viele Menschen bei brütender Hitze vor der Kirche Schlange, in der der Sarg der neuen Symbolfigur der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung aufgebahrt wurde. Trauernde defilierten an dem goldenen Sarg des Verstorbenen vorbei, wobei einige sich bekreuzigten und andere die Faust ballten. Der 46-jährige Floyd war am 25. Mai gestorben, nachdem ein weißer Polizist in Minneapolis ihn minutenlang mit dem Knie auf dem Hals zu Boden gedrückt hatte. Der Beamte ließ auch dann nicht von Floyd ab, als dieser mehrfach flehte, er bekomme keine Luft. Der Vorfall wurde mit einer Handykamera festgehalten und wühlt die USA seither auf. Er löste tägliche Demonstrationen in zahlreichen US-Städten aus, bei denen es am Rande zu teils schweren Ausschreitungen und auch Plünderungen kam. Der Tod führte auch zu weltweiten Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt. Mehrere US-Städte haben in der Folge zum Teil tief greifende Reformen angekündigt. Die Demokraten stellten jüngst im Kongress einen Gesetzentwurf gegen Polizeibrutalität vor. Der Demokrat Joe Biden, der bei der Wahl im November gegen US-Präsident Donald Trump antritt, hat Medienberichten zufolge für die private Trauerfeier Floyds eine Videobotschaft vorbereiten lassen. Am Montag sprach er Floyds Familie persönlich sein Beileid aus. Mehr als eine Stunde lang habe sich Biden mit Floyds Verwandten in Houston getroffen, erklärte der Anwalt der Familie, Benjamin Crump. “Er hörte zu, hörte ihren Schmerz und teilte ihr Leid.” Nach dem Treffen postete Crump ein Foto, auf dem auch der Bürgerrechtler Reverend Al Sharpton zu sehen ist. Es wurde erwartet, dass dieser die Trauerrede für Floyd halten wird. Biden, der Vize des früheren US-Präsidenten Barack Obama war, spricht von “systemischem Rassismus” bei der Strafverfolgung und fordert politische Maßnahmen, um dies zu ändern. Er wirft Präsident Trump vor, mit seinen Reaktionen auf die Massendemonstrationen das Land zu spalten. Trump hatte vergangene Woche mit Floyds Familie telefoniert. Floyds Bruder Philonise bezeichnete das Gespräch als “knapp” – Trump habe ihm keine Gelegenheit gegeben, viel zu sagen. Trump, der in Meinungsumfragen hinter Biden liegt, prüft seiner Sprecherin zufolge mehrere Vorschläge, die als Reaktion auf den gewaltsam Tod des Afroamerikaners vorgelegt wurden. Ein Gesetzentwurf der Demokraten gegen Polizeigewalt enthalte jedoch inakzeptable Punkte, sagte sie. Laut Trump sollte die Finanzierung der Polizei nicht gekürzt werden: 99 Prozent der Beamten seien “großartige Menschen”. Die Polizei in den USA ist grundsätzlich kommunal organisiert. Die Stadt Minneapolis hat ein komplett neues Modell angekündigt. Auch in New York sind Reformen geplant. Laut Bürgermeister Bill de Blasio sollen Teile des Polizeibudgets künftig in Jugend- und Sozialdienste fließen. Die Polizei in Los Angeles setzte eine umstrittene Festnahmemethode mit sofortiger Wirkung aus. Der Würgegriff, bei dem die Blutzufuhr zum Gehirn unterbunden wird, dürfe zunächst nicht mehr angewandt werden, teilte die Polizeibehörde der Stadt (LAPD) am Montag auf ihrer Website mit. Außerdem werde er zunächst auch aus dem Trainingsprogramm für Polizeibeamte verbannt.

George Floyd wird in Houston beigesetzt

Die Welt hat im Juni eine Rekordhitze erlebt: Die globale Durchschnittstemperatur habe 0,53 Grad Celsius über der Juni-Durchschnittstemperatur in den Jahren 1981 bis 2010 gelegen, teilte der von der EU betriebene Copernicus-Dienst zur Überwachung des Klimawandels am Dienstag mit. Der Juni 2020 liege damit gleichauf mit dem Vorjahresmonat, dem bisher wärmsten Juni seit Beginn der Aufzeichnungen. Eine “außergewöhnliche Hitze” verzeichneten die Wetterexperten in Sibirien. Dort lagen die Temperaturen im Juni den Angaben zufolge zehn Grad über dem Durchschnitt. Am 21. Juni verzeichnete Copernicus im Nordosten Russlands einen Temperaturrekord – eine Stunde lang zeigte das Thermometer 37 Grad an. Die seit Jänner beunruhigend hohen Temperaturen in Sibirien führten zu einem erneuten Aufflammen von Waldbränden. Bereits im vergangenen Jahr hatten zahlreiche Großbrände in der Region gewütet. Das Ausmaß der Brände nahm in Sibirien und Teilen Alaskas im Juni so extrem zu, dass auch die Kohlenstoffdioxid-Emissionen diesen Monat einen Rekordwert erreichte. Insgesamt verursachten die Feuer einen Ausstoß von 59 Millionen Tonnen CO2. Im Zuge des durch Treibhausgase verursachten Klimawandels ist die globale Durchschnittstemperatur seit Beginn des industriellen Zeitalters bereits um mehr als ein Grad gestiegen. Klimaexperten rechnen damit, dass die globale Durchschnittstemperatur im Fünfjahreszeitraum bis 2024 einen neuen Höchststand erreichen wird.

EU-Dienst verzeichnete weltweiten Hitzerekord im Juni

Die UN haben eine direkte Reaktion auf die Drohung von US-Präsident Donald Trump zum endgültigen Zahlungsstopp an die Weltgesundheitsorganisation WHO vermieden. “Alle Antworten auf die aufgeworfenen Fragen sind in den Bemerkungen des Generalsekretärs gestern bei der WHO-Jahresversammlung zu finden und ich habe wirklich nichts hinzuzufügen“, sagte Sprecher Stéphane Dujarric am Dienstag in New York.

Vereinte Nationen vermeiden direkte Reaktion auf Trump-Brief

Eine Verfolgungsjagd zwischen jungen Ganoven und der Polizei endete Donnerstagvormittag bei Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) an einem Gartenzaun, dann klickten die Handschellen.

Verfolgungsjagd mit der Polizei endet bei Marchtrenk an Gartenzaun und in Handschellen