Wengen-Rennen nach Spende wieder im FIS-Kalender

Merken
Wengen-Rennen nach Spende wieder im FIS-Kalender

Gute Neuigkeiten für die Lauberhornrennen im alpinen Ski-Weltcup: Der Unternehmer Jörg Moser stellt den Organisatoren 300.000 Franken (283.259 Euro) zur Verfügung, und der Schweizer Ski-Verband zieht den Antrag auf eine Streichung der Rennen aus dem provisorischen Kalender zurück. Verbandschef Urs Lehmann freute sich über Mosers noble Geste.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Überrumpelt wurden viele Kinos von der Möglichkeit, bereits ab Freitagn wieder den Betrieb aufnehmen zu können. Die entsprechende Novelle zur Covid-19-Lockerungsverordnung wurde am Mittwoch veröffentlicht. “Unangekündigte Schnellschüsse das Kino betreffend im Zusammenhang mit dem ‘Hochfahren’ des Kulturbetriebes sind leider kontraproduktiv”, betonte man bei Österreichs größter Kinokette Cineplexx.

Schnellschüsse bei Kinoöffnung "kontraproduktiv"

In Mali sind am Freitag Zehntausende einem Aufruf der Opposition gefolgt und haben gegen Präsident Ibrahim Boubacar Keita demonstriert. Die Demonstranten versammelten sich zu einem muslimischen Freitagsgebet in der Hauptstadt Bamako und sangen danach die Nationalhymne. Sie hielten Schilder mit Parolen in die Höhe und forderten den Rücktritt Keitas, der das westafrikanische Land seit 2013 regiert. Bereits vor zwei Wochen war es in Mali zu ähnlichen Protesten gekommen – die neue Oppositionsbewegung aus religiösen und zivilgesellschaftlichen Gruppen hat sich selbst “Bewegung des 5. Juni – Versammlung der patriotischen Kräfte” genannt. An ihrer Spitze steht der Imam und islamische Hardliner Mahmud Dicko. Die Demonstranten eint die Unzufriedenheit über schleppende Reformen und die anhaltende Gewalt in dem vom Bürgerkrieg gezeichneten Land. Der 75-jährige Präsident Keita gerät zunehmend unter Druck, weil es ihm nicht gelungen ist, einen seit 2012 andauernden jihadistischen Aufstand im Norden des Landes unter Kontrolle zu bringen, der sich inzwischen auch ins Zentrum des Landes ausgedehnt hat. Tausende Soldaten und Zivilisten wurden dabei getötet, Hunderttausende Menschen sind geflohen. Verschleppte politische Reformen, eine schwächelnde Wirtschaft und die weit verbreitete Annahme, die Regierung sei korrupt, haben die Stimmung gegenüber Keita weiter verschlechtert. Am Dienstag hatte Keita der Opposition angeboten, eine Einheitsregierung zu bilden, konnte seine Kritiker damit aber nicht zum Einlenken bewegen. Das österreichische Bundesheer ist mit zwei Soldaten in Mali als Teil der UN-geführten Mission MINUSMA vor Ort, die einen Beitrag zur Stabilisierung des westafrikanischen Krisenstaats leisten soll. An MINUSMA beteiligen sich derzeit mehr als 50 Länder mit insgesamt knapp 13.000 Blauhelmsoldaten und 1.700 Polizisten. Zudem sind einige österreichische Soldaten an der EU-Ausbildungsmission EUTM Mali beteiligt.

Zehntausende demonstrieren in Mali gegen Präsident Keita

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beobachtet die Entwicklungen in der Corona-Pandemie global gesehen mit zunehmender Besorgnis. Mehr als die Hälfte aller weltweit registrierten Infektionsfälle seien im vergangenen Monat gemeldet worden, hatte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus bereits am Mittwoch gewarnt. Die Coronakrise sei “nicht annähernd vorbei”, fügte er hinzu. In den vergangenen acht Tagen habe es im Schnitt täglich 160.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben. Bisher wurden weltweit mehr als 10,7 Millionen Infizierte registriert. Mehr als 516.000 Menschen starben an oder mit einer Covid-19-Erkrankung. Besorgniserregend bleibt die Lage u.a. in Lateinamerika, wo die Zahl der Toten allein in Brasilien nun schon die Marke von 60.000 überschritten hat. In den USA hat das jüngste erstmalige Überschreiten der 50.000-Marke an Neuinfizierten binnen 24 Stunden Präsident Donald Trump nicht davon abgehalten, am Freitagabend anlässlich des US-Unabhängigkeitstages am 4. Juli am Mount Rushmore ein großes Feuerwerk abhalten zu lassen. Es sollen daran 7.500 Zuschauer teilnehmen. Am Unabhängigkeitstag selbst wird Trump in der Hauptstadt Washington an einer großen Zeremonie teilnehmen, zu der ebenfalls ein großes Feuerwerk geplant ist.

WHO sieht Pandemie-Entwicklung mit zunehmender Besorgnis

Der Tennis-Weltranglistenerste Novak Djokovic stellt eine Million Euro zur Verfügung, damit in Serbien u.a. Beatmungsgeräte gekauft werden können. “Ich möchte allen medizinischen Mitarbeitern auf der Welt und in meiner Heimat Serbien meinen Dank dafür aussprechen, dass sie allen helfen, die mit dem Coronavirus infiziert sind”, sagte Djokovic Medien in einer Videokonferenz. Er selbst hält sich in Marbella (Spanien) auf, wo eine Trainingsbasis von ihm liegt. “Leider infizieren sich jeden Tag immer mehr Menschen. Meine Frau Jelena und ich haben einen Plan gemacht, wie wir unsere Mittel am besten jenen spenden können, die in Not sind.” Die Entscheidung fiel auf medizinische Geräte.

Djokovic spendet 1 Million Euro für medizinische Geräte

Nach der vorläufigen Absage des Filmfestivals von Cannes öffnet die Mittelmeerstadt ihren berühmten Festivalpalast wegen des Coronavirus für Obdachlose. Auf der Straße lebende Menschen sollten in dem Gebäude Unterschlupf und Schutz finden, sagte Dominique Aude-Lasset von der Stadtverwaltung am Freitag.

Cannes öffnet Festivalpalast für Obdachlose

Der an Covid-19 erkrankte und inzwischen genesene Opernsänger und Dirigent Placido Domingo hat während seiner Krankheit an das Schlimmste gedacht. “Zeit und Raum sind endlos, wenn man nur darauf wartet, seine Liebsten wieder zu umarmen. Doch während der Krankheit und der Genesungsphase habe ich begonnen, das Leben mit neuen Augen zu sehen”, sagte der Künstler. “Ich habe begonnen, allen Dingen den richtigen Wert zu geben. In jedem Land beklagt man tausende Tote, auch in meiner Heimat Spanien. Allein sterben zu müssen, ohne Angehörige an der Seite zu haben, ist der unmenschlichste Aspekt dieses Virus”, sagte der 79-Jährige im Interview mit der Mailänder Tageszeitung “Corriere della Sera”. Domingo zog einen Vergleich zwischen der Coronavirus-Pandemie und dem 11. September 2001. “Der 11. September war ein plötzlicher Messerstich für die Welt. Diese Pandemie erstickt langsam die Welt, wie ein undurchsichtiger Nebel, der den Kranken die Luft nimmt und unser Leben zerstört”, sagte Domingo. Die Zukunft betrachtet Domingo als ungewiss. “Das Virus hat ganze Theatersaisonen ausradiert, die viel Arbeit gekostet haben. Sämtliche Auftritte sind abgesagt worden. Aber ich bin sicher: Die Zeit für die Oper wird wieder kommen und der Besuch eines Theaters wird noch spannender sein. Zuerst müssen wir aber den Tunnel der Pandemie durchqueren”, sagte der Sänger.

Placido Domingo: "Ich sehe das Leben mit neuen Augen"