Weniger Menschen auf Intensivstation

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Weniger Menschen auf Intensivstation

In Frankreich ist die Zahl der Covid-19-Patienten, die auf der Intensivstation behandelt werden, den dritten Tag in Folge rückläufig. Derzeit befänden sich 6.883 Menschen auf der Intensivstation, sagte Gesundheitsdirektor Jerôme Salomon am Samstagabend. Das sind 121 Menschen weniger als am Vortag.

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US-Präsident Donald Trump setzt Strafzölle von zehn Prozent auf Aluminium aus Kanada wieder in Kraft. Die Zunahme der Importe aus dem Nachbarland füge dem US-Aluminiumsektor massiven Schaden zu, sagte Trump am Donnerstag bei einem Besuch in Clyde im Bundesstaat Ohio. “Kanada hat uns ausgenutzt, wie immer.” Das sei “sehr unfair” gegenüber US-Jobs und “unseren großartigen Aluminiumarbeitern”. Er wolle “die amerikanische Industrie verteidigen”, sagte das Staatsoberhaupt vor Angestellten des Waschmaschinen-Herstellers Whirlpool. Die Zölle seien notwendig, um die heimische Aluminium-Industrie zu schützen, da kanadische Hersteller ihr Versprechen gebrochen hätten, den US-Markt nicht mit billigem Aluminium zu fluten. Kanada hatte bereits Vergeltungsmaßnahmen angekündigt, sollten die Aluminium-Zölle wieder eingeführt werden. Das Büro des US-Handelsbeauftragten erklärte, kanadische Aluminium-Exporte in die USA seien wieder stark angestiegen. Die Strafzölle sollen zum 16. August in Kraft treten. Trump hatte im Juni 2018 Importzölle von 25 Prozent auf Stahl und von zehn Prozent auf Aluminium aus mehreren Ländern einschließlich Kanada verhängt. Die Regierung in Ottawa reagierte mit Zöllen auf US-Importe. Knapp ein Jahr später einigten sich die Nachbarstaaten auf eine Aufhebung der Zölle. Trump sagte nun bei dem Besuch in der Waschmaschinenfabrike, er habe der Aufhebung der Zölle damals unter der Bedingung zugestimmt, dass Kanada “nicht unser Land mit Exporten überschwemmt und alle unsere Aluminium-Jobs tötet”. Die kanadischen Aluminiumproduzenten hätten dieses Versprechen aber “gebrochen”. Die Entscheidung wurde nur wenige Wochen nach Inkrafttreten des neuen Freihandelsabkommens zwischen den USA, Kanada und Mexiko (USMCA) Anfang Juli verkündet. Trump, der sich mitten im Wahlkampf für eine Wiederwahl im November befindet, hat stets auf eine protektionistische Handelspolitik gesetzt.

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Seit Donnerstag ist die österreichische Polizei wieder pferdelos. Neun Tiere und sonstige Wirtschaftsgüter sind am Donnerstag im niederösterreichischen Heldenberg (Bezirk Hollabrunn) an die serbische Polizeireiterstaffel übergeben worden. Damit ist das Projekt “Berittene Polizei”, das im Jahr 2018 vom damaligen Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) gestartet wurde, zu einem Ende gekommen. Nachdem im November 2019 Innenminister Wolfgang Peschorn das Projekt per Weisung gestoppt hatte, wurden neun der ursprünglich zwölf Tiere zum Verkauf ausgeschrieben. Im Bieterverfahren stellte Serbien das beste Angebot. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, nur soviel: “Die Kosten für die Pferde haben wir in etwa wieder hereinbekommen”, hieß es auf APA-Anfrage. Die serbische Polizeireiterstaffel setzte sich mit ihrem Angebot unter anderem gegen Konkurrenten aus Deutschland und den Niederlanden durch. Drei Pferde waren zuletzt nicht mehr in Österreich. Zwei waren Geschenke Ungarns, diese wurden zurückgegeben. Der Kauf des zwölften Pferdes wurde mit der deutschen Verkäuferin rückabgewickelt. Die neun Polizeipferde waren zuletzt in der Trainingsstätte der Spanischen Hofreitschule am Heldenberg untergebracht und betreut worden. In Zukunft sind sie Teil der serbischen Polizeireiterstaffel, die mehr als 30 Pferde in Verwendung hat. Ihre Ausbildung der Pferde erfolgt ausschließlich im Rahmen des Dienstbetriebes durch Angehörige der polizeilichen Reiterstaffel und besteht primär aus Gewohnheitstraining im Bereich Pyrotechnik, Menschenmassen und ungewöhnliche Geräusche. Die berittenen Polizisten werden für Streifen, aber auch bei Großveranstaltungen, etwa bei Fußballspielen eingesetzt – grundsätzlich in Zweierstreifen in ganz Serbien.

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Margot Robbie statt Johnny Depp: Die “Birds of Prey”-Darstellerin soll in einem weiblichen Piratenfilm im Stil von “Fluch der Karibik” den Ton angeben, wie die US-Branchenblätter “Variety” und “Hollywood Reporter” am Freitag (Ortszeit) berichteten. Das Disney-Studio befindet sich demnach in der frühen Planungsphase für den noch titellosen Film. Die 29-jährige Australierin Robbie ist aus Filmen wie “I, Tonya”, “Suicide Squad”, “Bombshell” und “Once Upon a Time in Hollywood” bekannt. Christina Hodson, die Skriptvorlagen für Filme wie “Shut In”, “Bumblebee: The Movie” und “Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn” lieferte, ist als Drehbuchautorin an Bord. Jerry Bruckheimer, der die fünf “Fluch der Karibik”-Filme mit Johnny Depp als schräger Captain Jack Sparrow produzierte, will auch dieses Projekt übernehmen. Unterdessen verschiebt Disney den Start der Neuverfilmung von “Mulan” neuerlich: Der Streifen sollte ursprünglich im März in die Kinos kommen, wurde dann jedoch wegen der Pandemie auf den 24. Juli verschoben. Der Konzern gibt nun den 21. August als neues Datum an. Der Schritt ist ein Rückschlag für Kinobetreiber, die Kunden wieder aus ihren Häusern vor die großen Leinwände locken wollen.

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