Weniger Neuinfektionen, da weniger Tests: 3145 Fälle gemeldet

Merken
Weniger Neuinfektionen, da weniger Tests: 3145 Fälle gemeldet

3.145 Corona-Neuinfektionen wurden in den vergangenen 24 Stunden bis Montag, 9.30 Uhr, gemeldet. Allerdings werden an Sonntagen immer “deutlich weniger Test eingemeldet”, relativierte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) bei einer Pressekonferenz. Diesmal wurden  20.422 PCR-Tests durchgeführt.

Bisher gab es in Österreich 250.333 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (23. November 2020, 09:30 Uhr) sind österreichweit 2.459 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 175.527 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 4.548 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 685 der Erkrankten auf Intensivstationen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die EU-Kommission will laut Wirtschaftskommissar Paolo GentiloniUnternehmen helfen, die durch die Coronakrise in Existenznöte geraten sind. “Wir überlegen, ein neues Instrument in unserem Wiederaufbauplan einzubauen: Eine Solvenzhilfe für Unternehmen, die keine Unterstützung in ihrem Heimatland bekommen”, sagte Gentiloni. Davon könnten zum Beispiel Firmen der Autobranche profitieren.

EU-Kommissar: Unterstützung für pleitebedrohte Firmen

Wie von Ministerpräsident Markus Söderangekündigt, hat Bayern eine Testpflicht für Berufspendler aus ausländischen Corona-Hotspots eingeführt; sie gilt mit dem heutigen Freitag. Wer aus einem Risikogebiet regelmäßig mindestens einmal wöchentlich in das deutsche Bundesland zu Berufs- oder Bildungszwecken einreist, muss der zuständigen Behörde regelmäßig Corona-Tests vorlegen. Deutschland stuft fast ganz Österreich als Risikogebiet ein. “Wer aus einem Risikogebiet (…) regelmäßig mindestens einmal wöchentlich nach Bayern einreist, um sich dort aus beruflichen oder geschäftlichen Gründen, zu Ausbildungszwecken oder zum Schul- oder Hochschulbesuch aufzuhalten, muss der für denBerufs-, Geschäfts-, Ausbildungs-, Schul-oder Hochschulort zuständigen Kreisverwaltungsbehörde oder einer von ihr beauftragten Stelle unaufgefordert und unverzüglich 1. binnen sieben Tagen nach der ersten auf den 23. Oktober 2020 folgenden Einreise und 2. danach regelmäßig in jeder nachfolgenden Kalenderwoche ein Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen”, heißt es neu in der abgeänderten bayerischen Einreisequarantäneverordnung. Das Testergebnis muss auf Deutsch oder Englisch sein und auf einer molekularbiologischen Testung basieren. Der Test darf nicht älter als 48 Stunden sein. Wer Covid-19-Symptome zeigt, muss zudem die Behörden in Bayern darauf hinweisen. Unterzeichnet hat die geänderte Verordnung die bayrische Landes-Gesundheitsministerin Melanie Huml. Sie wurde am Freitag im “Bayerischen Ministerialblatt” als Amtsblatt von Bayerns Staatsregierung kundgemacht. “Unser Ziel ist, dass die Grenzen offen bleiben”, hatte Ministerpräsident Söder am Mittwoch betont, aber hinzugefügt: “Wer Grenzen offen halten will, der muss auch für mehr Sicherheit sorgen.” Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) will nächste Woche am Dienstag Söder einen Besuch in München abstatten, um unter anderem über diese Fragen zu sprechen. Wegen der auch hierzulande steigenden Infektionszahlen hatte Deutschland am gestrigen Donnerstag bekanntgegeben, seine Reisewarnungen für Österreich auszuweiten. Das Robert-Koch-Institut als zuständige Seuchenbehörde stuft mit Ausnahme Kärntens mittlerweile alle österreichischen Bundesländer als Risikogebiet ein. Die Reisewarnung für die acht Bundesländer gilt ab Samstag. Bereits bisher hatte das wichtige Urlauberland Deutschland vor Reisen nach Wien, Tirol und Vorarlberg – mit Ausnahmen der Exklaven Kleinwalsertal und Jungholz – gewarnt. Mit Samstag 00.00 Uhr kommen auch Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg, die Steiermark und das Burgenland dazu. Einreisende aus Risikogebieten müssen für 14 Tage in Quarantäne, können sich aber durch einen negativen Test vorzeitig davon befreien lassen. Bestimmte Gruppen – darunter Grenzpendler – sind von der Quarantäne ausgenommen. Im Detail regelt jedes deutsche Bundesland die Ausnahmen anders. So müssen in Bayern Personen, die aus dem Ausland “zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich (Grenzpendler) oder medizinisch veranlasst” einreisen nicht in Quarantäne. Auch der Besuch eines Kindes bei geteiltem Sorgerecht, eines Lebenspartners oder einer zu pflegenden Person gilt weiterhin als Ausnahmegrund. Durch die heutige Neuverordnung müssen Grenzpendler zwar auch weiterhin nicht in Selbstisolation, sie müssen aber eben einen Corona-Test vorlegen. Neben Österreich ist Tschechien wohl am stärksten von der neuen Regelung betroffen.

Bayern: Testpflicht für Pendler

„Der Lockdown und die wirtschaftliche Krise sind ein besonderer Nährboden für häusliche Gewalt. Wir dürfen Frauen und Kinder jetzt nicht allein lassen und müssen alles tun um Gewalt zu verhindern“, so die Vorsitzende der SPÖ Frauen Steiermark und Vizepräsidentin des Bundesrats, Elisabeth Grossmann. Vom 25. November bis 10. Dezember finden die 16 Tage gegen Gewalt statt. Die SPÖ-Frauen fordern einen raschen Ausbau der Gewaltschutz- und Frauenberatungseinrichtungen in ganz Österreich, ein Soforthilfepaket von 5 Millionen Euro, einen Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen, österreichweite  Risiko- Fallkonferenzen und mehr Mittel für Prävention. Im Jahr 2019 gab es in Österreich 8.748 Betretungsverbote. Davon wurden 920 in der Steiermark verhängt, wobei 1029 Personen Opfer von Gewalt gemeldet wurden. In Kärnten gab es 548 Betretungsverbote. Prozentuell, gemessen an jeweils 100.000 Einwohnern, ist die Zahl der verhängten Betretungsverbote in Wien am höchsten. 83 Prozent der Opfer familiärer Gewalt waren im Jahr 2019 Frauen und Mädchen, 90 Prozent der Gefährder waren männlich. In Krisenzeiten steigt die Gefahr, denn Isolation verschärft die Situation. Auch der Druck durch die derzeitige Doppel- und Dreifachbelastung von Frauen nimmt zu. Allein in der Steiermark gibt es bis zum heutigen Tag bereits 1.065 Betretungsverbote ausgesprochen – um 145 mehr als im gesamten Vorjahr. „Den PolizistInnen, StaatsanwältInnen , RichterInnen ist großes Lob für die gestiegene Sensibilität im Umgang mit Opfern von Gewalt auszusprechen, sodass sich niemand scheuen muss, im Ernstfall Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch das Land Steiermark investiert viel in Gewaltschutz, aber es braucht bessere österreichweite Rahmenbedingungen.“ so Grossmann. Im Detail wünschen sich die SPÖ-Frauen: den raschen Ausbau der Frauenberatungs- und Hilfseinrichtungen ein Gewaltschutz-Sofortpaket in der Höhe von 5 Mio. Euro  für einen kontinuierlichen Ausbau der finanziellen Ressourcen für Prävention und Gewaltschutz einen verbindlichen Richtlinien-Katalog für Strafverfolgungsbehörden über die Behandlung von Fällen von Gewalt an Frauen und Kindern eine Stärkung der Prozessbegleitung und des Opferschutzes , auch der ZeugInnen von Gewalttaten ( oftmals Kinder) Angebote von Antigewalttrainings regelmäßige Risikofallkonferenzen, um in jedem Fall treffsicher Gefährlichkeitseinschätzungen vornehmen und optimal zusammenarbeiten zu können

Der Lockdown - auch ein Nährboden für häusliche Gewalt

Sebastian Vettel und das gesamte Ferrari-Team hoffen beim Großen Preis von Ungarn auf mehr als nur einen Stimmungsaufheller. Eine Woche nach dem Desaster von Spielberg mit der folgenreichen Karambolage beider Formel-1-Ferraris ist der Druck auf die Scuderia enorm. Ex-Weltmeister Vettel hat nach zwei Rennen erst einen mageren Punkt angeschrieben. “Ich bin generell optimistisch und zumindest muss ich nicht lange warten, bis ich wieder ins Auto kann”, sagte Vettel, dessen Rennen zuletzt nach einer Runde vorbei gewesen war. Teamkollege Charles Leclerc, der die Kollision verursacht hatte, war einige Runden später mit seinem Wagen in die Box gefahren. An den WM-Kampf gegen die dominierenden Silberpfeile mit dem sechsfachen Weltmeister Lewis Hamilton und dem aktuellen WM-Führenden Valtteri Bottas braucht beim italienischen Traditionsteam niemand denken. Beim dritten Rennen innerhalb von drei Wochen der Notsaison ist Schadensbegrenzung angesagt. Die Nebengeräusche dürften den Rennstall und Teamchef Mattia Binotto aber auch in der Puszta begleiten. Hinzu kommt, dass Vettel sich Medienberichten zufolge derzeit auch noch in Verhandlungen mit einem möglichen neuen Team fürs kommende Jahr befindet – bei Ferrari wird der 33 Jahre alte vierfache Weltmeister zum Saisonende ausgemustert. Ob das künftige Team Aston Martin, aktuell Racing Point, tatsächlich eine Option für Vettel ist, wird sich zeigen. Ebenso, ob aus der Hoffnung auf Besserung bei Ferrari mehr wird. “Meine Zukunft ist weiterhin offen. Es ist noch gar nichts entschieden”, sagte Vettel “sport1.de”. “Auch ein Jahr Pause, vieles ist noch möglich.” Stand jetzt hat er nach Ablauf der aktuellen Saison keinen Job in der Motorsport-Königsklasse. “Das einzige, was sicher ist: Ich werde bis Saisonende alles versuchen, um mit Ferrari aus dem momentanen Tal zu kommen”, betonte Vettel. Nach Platz zehn und dem Ausfall in der ersten Runde in den beiden Auftaktrennen in Spielberg braucht Vettel unbedingt ein Erfolgserlebnis.

Vettel und Ferrari schon beim 3. Saison-Rennen unter Druck

Fünf teils Schwerverletzte forderte am späten Dienstagnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall in Eberstalzell (Bezirk Wels-Land), bei dem ein PKW gegen einen Baggeranhänger gekracht ist.

Fünf teils Schwerverletzte: Auto bei Unfall in Eberstalzell gegen Baggeranhänger gekracht

Eine berührende Aktion sorgte nun im Alten- und Pflegeheim in Eberstalzell (Bezirk Wels-Land) – seit einer Woche gilt ein Besuchsverbot – zumindest für kurzen Kontakt zur Außenwelt.

Berührendes Winken von den Balkonen des Alten- und Pflegeheims in Eberstalzell gegen Coronakrise