Weniger Neuinfizierte in Italien, Kritik vom UNO-General

Merken
Weniger Neuinfizierte in Italien, Kritik vom UNO-General

Drei Monate nach den ersten gemeldeten Fällen gibt es weltweit mittlerweile rund 800.000 bestätigte Coronavirus-Infektionen sowie fast 40.000 Todesfälle. Knapp die Hälfte aller nachgewiesenen Fälle geht auf Europa zurück. In Italien gab es jedoch einen ersten Hoffnungsschimmer: Laut Oberstem Gesundheitsinstitut stabilisiert sich die Epidemiekurve. UNO-Generalsekretär Antonio Guterres kritisierte indes die seiner Ansicht nach schleppende globale Antwort im Kampf gegen das Coronavirus.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Nach den Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über die mögliche Einnahme von Desinfektionsmitteln gegen das Coronavirus, verzeichnet die Giftzentrale im US-Bundesstaat Illinois eine Zunahme an Notrufen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, habe es in den letzten Tage einen signifikanten Anstieg gegeben. Beispielsweise wurde eine Mischung aus Bleichmittel und Mundwasser gegurgelt, um das Coronavirus zu töten. Trump hatte Forscher ja am Donnerstag ermuntert, Möglichkeiten zu prüfen, im Kampf gegen das Coronavirus, Desinfektionsmittel zu spritzen. Nach heftiger Kritik, stellt Trump seine Aussage als „Sarkasmus“ dar.

Zahl der Vergiftungen nach Trumps Äußerungen gestiegen

Das Thermometer zeigt 34 Grad an und die Sonne brennt gnadenlos runter. Ein Lied zum Mitsingen nach dem anderen spielen die Musiker, während sich die Zuschauer kühle Getränke gönnen. Soweit hört sich das wie ein normales Donauinselfest an. Doch in diesem Jahr ist nichts normal und so spielte die Austropop-Band “Kraut & Ruam” am vergangenen Freitag nicht auf der Insel, sondern auf dem Parkplatz vor einem Simmeringer Einkaufszentrum. Die Musik dröhnt dabei nicht von einer Bühne, sondern einem umgebauten Doppeldeckerbus. Mobile Pop-Up-Konzertelautet die Antwort auf die Corona-Krise und so tourt das Donauinselfest im Rahmen einer Sommertour durch jeden Bezirk und stellt die Spontanität der Wienerinnen und Wiener auf die Probe. Mit “am Zentralfriedhof is Stimmung, wia’s sei Lebtog no net woar” singen die Musiker von “Kraut & Ruam” die inoffizielle Hymne von Simmering und hoffen auf ein Heimspiel. Die wenigen  Zuschauer*innen hier sind aber primär wegen ihrer Einkäufe da und sind verwundert über das Spektakel am Parkplatz. Das ist auch ganz im Sinne des Veranstalters. Thomas Waldner, Projektleiter des Donauinselfests, erklärt, dass man mit dem Konzept der Sommertour vor allem den öffentlichen Raum bespielen, Anrainer und Passant aber auch gar nicht zu lange stören möchte. Außerdem liege die Höchstgrenze an Zuschauer derzeit noch bei 100 Personen. Ab August dürfen dann doppelt so viele kommen: “Wenn es sich stauen sollte und zu viele Menschen kommen, dann müssen wir gegebenenfalls abdrehen und zur nächsten Station weiterfahren. Das ist aber bis jetzt noch nicht vorgekommen”, sagt Waldner, der die Organisation des Donauinselfests seit 2013 leitet. Heiße Gitarren und glückliche Musiker Im Bus ist die Stimmung tatsächlich gut. “Leiwand wars”, meint der Leadsänger der Band nach dem ersten Konzert des Tages und lobt ausdrücklich den Sound auf dem Bus. “Aber es war auch heiß. Auf meiner Gitarre hättest ein Spiegelei braten können”, erklärt der Gitarrist. Die Musiker sind aber vor allem glücklich, dass sie spielen können. Denn sie waren dieses Jahr für das eigentliche Event auf der Donauinsel bereits fix gebucht. “Wir sind emotional in ein ziemliches Loch gefallen, als das mit Corona losging. Das Produkt war fertig geplant und wir mussten trotzdem absagen”, erklärt Thomas Waldner. In nur zwei Wochen habe man das Konzept mit dem Tourbus aus dem Boden gestampft. Das wäre man laut Waldner vor allem den Künstlerinnen und Künstler schuldig gewesen, die gerade jetzt die Gagen dringend bräuchten. Wahlkampf unerwünscht 240 kleine Konzerte an 80 Tagen. Das ist das Konzept der Sommertour, um möglichst viele Menschen zu erreichen und zudem möglichst wenige gleichzeitig zu versammeln. Doch was haben die Wiener von nur spärlich besuchten Konzerten? “Es gibt noch immer viele Menschen in der Stadt, die gar nicht aus ihrem Grätzel herauskommen, die sogar vom Fenster oder Balkon aus zuhören”, erklärt Barbara Novak, Landesgeschäftsführerin der SPÖ Wien, die das Donauinselfest veranstaltet. Damit meint Novak wohl, dass viele Menschen aus Angst vor Corona weiterhin zuhause bleiben. Angst vor einem schlechten Ergebnis bei der Gemeinderatswahl im Oktober hat vor allem die SPÖ, die es sich wohl nicht leisten kann, genau im Wahljahr das Donauinselfest abzusagen. Wobei, wie Novak betont, der Wahlkampf hier nichts zu suchen habe: “Die Wienerinnen und Wiener haben es sich wahrlich verdient, einfach gute, kleinere Konzerte geboten zu bekommen – frei von Parteipolitik”, so Novak. Mit der “Kutscher’s Blues Band” finden die nächsten schon heute Mittwoch in der Brigittenau und Leopoldstadt statt, morgen Donnerstag dann “Viech” in Simmering und Favoriten. Uhrzeit und genaue Location werden immer erst kurzfristig bekannt gegeben, damit – ganz genau – eben nicht zu viele Menschen kommen.

Ein Festival auf Sparflamm

Der für 29. Juni bis zum 12. Juli terminierte Rasentennis-Klassiker von Wimbledon könnte gemäß der Veranstalter wegen der Corona-Pandemie verschoben oder abgesagt werden. Das teilte der All England Lawn Tennis Clubs mit. Eine Entscheidung werde nächste Woche fallen.

Tennisturnier Wimbledon vor der Absage

Ein Verkehrsunfall mit einem Linienbus in Wels-Innenstadt hat Samstagvormittag einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Drei Personen wurden verletzt.

Drei Verletzte bei Verkehrsunfall mit Linienbus in Wels-Innenstadt

Starke Regenfälle haben in der Nacht auf Dienstag zu Vermurungen und Verkehrsbehinderungen in großen Teilen Österreichs geführt. In Steyr (Oberösterreich) wurde der Hochwasser-Voralarm ausgelöst, da sich die Enns einem Wasserstand von fünf Metern nähert. In Kärnten ist laut Ö3 die Bahnstrecke zwischen Feldkirchen und Villach nach Murenabgängen und Hangrutschungen an mehreren Stellen unterbrochen. Im südlichsten Bundesland rückten die Feuerwehren in der Nacht rund 200 Mal aus. Laut Polizei ist die L32 in Zlan (Bezirk Villach-Land) auf einer Länge von ca. zehn Metern vermurt. Wegen Untermurung brach die Böschung und verunreinigte die gesamte Fahrbahn. Die Straße bleibt daher bis Mittag gesperrt, eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Aufgrund der heftigen Gewitter kam es auch im Oberen Gurktal entlang der Landesstraße L64 und im Ortsgebiet Deutsch-Griffen zu mehren Murenabgängen und Überschwemmungen. Da mehrere Bäume auf die Fahrbahn zu stürzen drohen und die Straße teilweise durch Schlammmassen unpassierbar ist, wurde die L64 ebenfalls für den Verkehr gesperrt. In Salzburg sind laut Ö3 vor allem im Lungau, Pongau und Pinzgau die Feuerwehren im Dauereinsatz. In den vergangenen 48 Stunden fielen bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter. Im Oberpinzgau errichteten Freiwillige Feuerwehren mobilen Hochwasserschutz. Muren, ausufernde Bäche und überschwemmte Straßen sorgten auch hier für Verkehrsbehinderungen. In Vorarlberg gab es vor allem in Dornbirn und Feldkirch zahlreiche überflutete Keller und Tiefgaragen.

Regen sorgt für Hochwasser-Voralarm und Verkehrsprobleme

Eine junge Frau ist in der Nacht auf Montag vor beziehungsweise in ihrer Wohnung von einem jungen Mann – die beiden kennen sich offenbar – niedergestochen und schwer verletzt worden.

Frau in Wels-Vogelweide niedergestochen und schwer verletzt