Wenn Österreicher nach Österreich einreisen wollen

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Wenn Österreicher nach Österreich einreisen wollen

Wollen Österreicher derzeit aus dem Ausland nach Österreich zurückreisen, gilt wegen der Corona-Pandemie weiterhin die allgemeine Regel: Vorweis eines ärztliches Gesundheitszeugnis, das nicht älter als vier Tage ist und Covid-19-Freiheit bescheinigt, oder 14-tägige Heimquarantäne nach der Einreise. Mit den Nachbarstaaten sind Lockerungen erfolgt, was die Grenzkontrollen betrifft.

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Der Bund erhöht aufgrund der Auswirkungen der Coronakrise seine diesjährige Förderung für das “IG Netz” von 300.000 auf 500.000 Euro. Das gab Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) am Freitag bekannt. Die außerordentliche Zusatzfinanzierung soll der sozialen Absicherung von darstellenden Künstlern zugutekommen. “Neben der Unterstützung für selbstständige Künstlerinnen und Künstler durch den Überbrückungsfonds setzt der Bund mit dieser Maßnahme auch ein wichtiges Zeichen für Anstellungen von Kunstschaffenden in der freien Szene”, so Mayer laut Aussendung. Das “IG Netz” wurde 1991 ins Leben gerufen, um Zuschüsse zu Arbeitgeberkosten für Vereine und Theatergruppen in der freien Theaterszene zu übernehmen und so sichere Anstellungen für Künstlerinnen und Künstler zu ermöglichen. Administriert wird dieser Fonds von der IG Freie Theaterarbeit. Darüber hinaus freute sich Mayer, dass heuer – nach jahrelangen Verhandlungen – zum ersten Mal sechs Bundesländer (Burgenland, Kärnten, Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien) in das IG Netz einzahlen. Von Oberösterreich gebe es ebenso positive Signale. “Das zeigt, dass das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Anstellungen im Bereich der freien Szene insgesamt steigt,” so Mayer abschließend.

200.000 Euro zusätzlich für "IG Netz"

Frankreichs Skistar Alexis Pinturault ist im Frühling mit dem Coronavirus infiziert gewesen. “Ja, das stimmt. Und nicht nur ich, meine ganze Familie. Frau, Vater, Bruder. Alle. Aber es war kein großes Problem, wir haben es durchwegs gut überstanden”, sagte der 29-Jährige im Interview mit der “Kronen Zeitung”. Er vermutet, dass sich seine Familie im eigenen Hotel in Courchevel angesteckt hat. “Das ist ein Tourismusort, da kommen viele Leute hin. Läuft in Frankreich nicht viel anders ab als etwa in Ischgl. Viele Menschen und Ende März noch keine Regeln. Da hat es meine Familie wohl aufgeschnappt”, so Pinturault, der sich derzeit in Tirol auf die neue Saison vorbereitet. Bis auf eine leichte Beeinträchtigung des Geschmackssinns habe er keine Probleme mehr, auch nicht mit der Lunge. “Nein, alles top. Ich habe mich gerade in Salzburg durchchecken lassen. Alles normal, auch die Blutwerte. Ich bin gesund, das ist das Wichtigste. Und ich habe Covid-Antikörper. Nur weiß noch niemand, wie lange mir das nützt. Ein halbes Jahr, ein Jahr, zwei Jahre”.

Pinturault war im Frühling mit Coronavirus infiziert

In New York ging die erste große Live-Preisgala seit Beginn der Pandemie über die Bühne. Große Abräumerin: Lady Gaga. Lady Gaga, Lady Gaga und nochmal Lady Gaga: Die US-Musikerin hat bei den MTV Video Music Awards in der Nacht auf Montag in ihrer Heimatstadt New York insgesamt fünf Auszeichnungen abgeräumt. Gaga gewann u.a. in der Kategorie “Künstler*in des Jahres” und bekam den eigens für sie geschaffenen “Tricon Award”, der neben ihrem künstlerischen Schaffen auch ihren Einsatz als Aktivistin ehrt. Lady Gaga gewann damit mehr Preise als jeder andere nominierte Künstler. Bei der ersten großen Live-Preisgala in den USA seit Beginn der Corona-Pandemie zeigte sich die 34-Jährige mehrfach auf der Bühne – immer in unterschiedlichen ausgefallenen Kostümen und immer mit Mund-Nasen-Schutz. “Seid freundlich, tragt Masken und seid mutig und immer mutiger”, rief sie ihren Fans zu. Erstes große Live-Gala nach Beginn der Pandemie Das erste große Live-Spektakel mit Auftritten und Auszeichnungen in den USA seit Beginn der Coronavirus-Pandemie fand auf mehreren Outdoor-Bühnen in New York statt, unter anderem einer Aussichtsplattform hoch über Manhattan, von der aus zu Beginn der Musiker The Weeknd auftrat, und einem Autokino im Stadtteil Brooklyn. Teils waren vor den Bühnen nur wenige Zuschauer, teils wurde Jubel und Klatschen vom Band eingespielt. Die Sängerin sei jemand, “der uns alle inspiriert und ermächtigt”, sagte das Model Bella Hadid, die Gaga den “Tricon Award” überreichte. “Das bedeutet mir mehr, als ihr wahrscheinlich wahrnehmt”, sagte Gaga. “Es war kein einfaches Jahr für viele Menschen, aber ich sehe in der Welt einen großen Triumph des Mutes. Auch wenn wir gerade voneinander getrennt sind und die Kultur sich vielleicht nicht so dynamisch anfühlt – ich weiß, dass es eine Renaissance geben wird.” Außerdem gewann Gaga gemeinsam mit Kollegin Ariana Grande drei Preise in der Form von Mondmenschen für den Song “Rain On Me” und das dazugehörige Video. Die beiden Sängerinnen traten auch gemeinsam auf – und zogen sogar dabei ihre Masken nicht aus. “Es fühlt sich an, als wären Ariana und ich seelenverwandt”, sagte Gaga. Mit je neun Nominierungen waren die beiden bereits als Top-Favoritinnen ins Rennen um die Auszeichnungen gegangen, die seit 1984 verliehen werden. Neue Kategorien Neue Preiskategorien wie “Bestes Musik-Video von Zuhause” (Ariana Grande und Justin Bieber: “Stuck with U”) und “beste Quarantäne Darbietung” (CNCO: “Unplugged At Home”) feierten Pandemie-Produktionen, außerdem wurde medizinisches Personal für seinen Einsatz geehrt. Die Verleihung der “VMAs”, normalerweise eher als Spaß-Veranstaltung zum Ende des Sommers angesehen, galt in diesem Jahr als eine Art Versuchsballon, nachdem viele ähnliche Veranstaltungen wegen der Pandemie abgesagt oder verschoben worden waren. Einige Stars blieben dem Spektakel lieber fern, andere, wie etwa Sängerin Taylor Swift oder die südkoreanische Boyband BTS, schickten Videobotschaften – und trotzdem war das Staraufgebot mit Abstandsgebot riesig: Unter anderem Miley Cyrus, die Black Eyed Peas, Drew Barrymore, Nicole Richie oder Kelly Clarkson zeigten sich vor Ort in New York. In einem kurzen Einspielfilm wurde dem am Freitag im Alter von nur 43 Jahren an Krebs gestorbenen “Black Panther”-Schauspieler Chadwick Bosemangedacht. “Black Lives Matter” Moderiert wurde die Gala von Keke Palmer. “Ich weiß nicht, ob ich die erste Wahl war, oder ob ich angesichts von Covid-19 die einzige war, die mutig genug ist”, witzelte die Schauspielerin. Aber sie machte auch direkt zu Beginn der Veranstaltung deutlich, dass diese noch von einer weiteren Krise dominiert werde: “Wir dürfen Polizeibrutalität oder Unrecht nie akzeptieren.” Nach dem Tod mehrerer Afroamerikaner bei brutalen Polizeieinsätzen demonstrieren in den USA seit Monaten Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt. So zeigte sich dann auch der Sänger The Weeknd so gar nicht in Feierstimmung, obwohl er zwei Preise bekam. “Es ist sehr schwer für mich, jetzt gerade zu feiern und diesen Moment zu genießen.” Die Black Eyed Peas beendeten die Gala mit zwei Songs – und den Abschlussworten: “Black Lives Matter.”

MTV Video Music Awards wurden zur großen Lady Gaga-Show

Nordkorea will als Strafaktion gegen Südkorea Millionen von Propagandaflugblättern auf das Nachbarland niederregnen lassen. Die kommunistische Führung in Pjöngjang hatte eine solche Maßnahme als Vergeltung für eine ähnliche Propagandaaktion von Aktivisten und nordkoreanischen Flüchtlingen in Südkorea mehrfach angedroht. Es seien bisher zwölf Millionen Flugblätter gedruckt worden, die “den Zorn und Hass der Menschen aus allen Gesellschaftsschichten” widerspiegelten, hieß es am Montag in Berichten der Staatsmedien. Zudem seien verschiedene Mittel zur Verbreitung der Handzettel über die Grenze vorbereitet worden, darunter auch mehr als 3.000 Ballons. “Die Zeit für vergeltende Bestrafung rückt näher”, hieß es. Die Spannungen auf der geteilten koreanischen Halbinsel verschärfen sich derzeit wieder. Nordkorea hatte zuletzt verärgert auf eine Flugblattaktion in Südkorea reagiert, bei der Bürgerorganisationen Ende Mai nahe der Grenze etwa 500 000 in Ballons verpackte Flugblätter mit Kritik an der autokratischen Führung in Pjöngjang in Richtung Norden geschickt hatten. Nordkorea wirft der Regierung in Seoul vor, diese häufig durchgeführte Kampagne zu tolerieren. Nach der Unterbrechung aller Kommunikationsleitungen zu Südkorea hatte Nordkorea in der vergangenen Woche auch ein gemeinsames, aber zuletzt ungenutztes Verbindungsbüro nahe der Grenze gesprengt. Das Vereinigungsministerium in Seoul hatte Nordkorea am Samstag aufgerufen, die geplante Propagandaaktion zurückzuziehen. Seoul sieht darin eine Verstoß gegen bilaterale Vereinbarungen von 2018 über vertrauensbildende Maßnahmen einschließlich der Einstellung von Flugblattaktionen und Lautsprecherdurchsagen entlang der militärischen Demarkationslinie zwischen beiden Ländern. Nordkorea wies die Forderung zurück.

Nordkorea will Flugblätter über Südkorea verbreiten

Der britische Premierminister Boris Johnson hat mit der Veröffentlichung von Details einer Kabinettssitzung Sicherheitsbedenken ausgelöst. Johnson postete am Dienstag auf Twitter den Screenshot einer Videokonferenz seiner Minister und Berater. Dabei waren etliche Details wie die Identifikationsnummer der Konferenz und die Anmeldenamen mehrerer Teilnehmer zu sehen. Die britische Regierung tagte mit der Videokonferenzsoftware Zoom, auf die auch viele Unternehmen und Privatpersonen zurückgreifen. Das britische Verteidigungsministerium hat die Nutzung der Software wegen Sicherheitsbedenken kürzlich bis auf Weiteres für seine Mitarbeiter verboten.

Der Premier, das Sicherheitsrisiko

Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit infolge der Corona-Pandemie will die US-Regierung die Vergabe bestimmter Arbeitsvisa bis Ende des Jahres aussetzen. Betroffen seien unter anderem die H-1B- und L-1-Visa, die befristete Arbeitsgenehmigungen in den USA beinhalten, so ein hoher Regierungsbeamter am Montag in Washington. US-Präsident Donald Trump werde eine entsprechende Verfügung unterzeichnen. H-1B-Visas sind für hoch spezialisierte Fachkräfte wie Ingenieure und Wissenschafter vorgesehen, die eine begrenzte Zeit in den USA arbeiten. Bei dem Visum L-1 handelt es sich um ein Visum, das für die firmeninterne Versetzung eines Mitarbeiters vorgesehen ist. Infolge der Corona-Pandemie hatte Trump vor zwei Monaten verfügt, dass die legale Einwanderung in die USA für 60 Tage ausgesetzt wird. Dies betraf im Wesentlichen jene, die sich um einen dauerhaften Aufenthalt mit einer Green Card bemühten. Diese Regelung soll ebenfalls bis zum Ende des Jahres ausgeweitet werden, machte der Regierungsbeamte deutlich. Die Pandemie hat die US-Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in eine schwere Krise gestürzt. Mehr als 40 Millionen Menschen verloren innerhalb kürzester Zeit zumindest zeitweise ihren Job. Die US-Regierung erwartet, dass von den nun angekündigten Maßnahmen mehr als 500.000 amerikanische Arbeitskräfte profitieren können. Im November steht in den USA die nächste Präsidentschaftswahl an, bei der Trump als republikanischer Kandidat im Duell mit seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden eine zweite Amtszeit anstrebt.

Trump will Vergabe von Arbeitsvisa bis Jahresende aussetzen