Wirkt sich die Pandemie auch auf die illegale Migration aus?

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Wirkt sich die Pandemie auch auf die illegale Migration aus?

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) und der Leiter der Zentralstelle zur Bekämpfung der Schlepperkriminalität, des Menschenhandels und des grenzüberschreitenden Prostitutionshandels im Bundeskriminalamt, Brigadier Gerald Tatzgern, stellen heute im Rahmen einer Pressekonferenz im Innenministerium den Lagebericht Schlepperei und Menschenhandel 2020 vor.

Das Thema “offenbart leider, mit welcher Brutalität Schlepper der Leid der Menschen ausnutzen”, erklärte Nehammer zu Beginn. Nachdem sich die Kriminalität im Pandemiejahr 2020 angepasst habe, sei das auch bei den Schleppern passiert. Österreich sei “enorm” von Sekundärmigration betroffen, für Schlepper lasse sich das Land “gut verkaufen”. Durch intensive Zusammenarbeit mit dem Bundesheer habe man die Zahl der Festnahmen 2020 deutlich erhöhen können. 311 Schlepper seien festgenommen worden, im Jahr davor waren es noch 242.

Der Bericht aus dem letzten Jahr zeigte übrigens einen Rückgang der illegalen Migration in Österreich. Seit Juli 2020 steigen die Aufgriffszahlen laut Innenministerium allerdings wieder.

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