WT1-Sommergespräch - Die Grünen Wels

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Der Verband unabhängiger selbstständiger Reisebüros (VUSR) in Deutschland spricht sich angesichts der Corona-Infektionen auf Kreuzfahrtschiffen für eine allgemeine Testpflicht aus. “Es sollte für den Kreuzfahrtgast eine Testpflicht vor dem Antritt der Reise geben”, sagte Vorsitzende Marija Linnhoff in der “Rheinischen Post” (Montagausgabe). Die Kosten sollten von den Gästen selbst getragen werden: Wer sich eine Kreuzfahrt leisten könne, könne sich auch einen Test leisten, erklärt Linnhoff. Der Verband fordert zudem einen verpflichtenden Corona-Test für Urlaubsrückkehrer, “egal in welcher Region sie waren”, so die Vorsitzende des Verbandes.

Reisebüro-Verband will Corona-Testpflicht für Kreuzfahrten

Das erste Wiener Krankenhaus hat bereits seine Kapazitätsgrenze erreicht. Laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober könne die Zahl der Intensivpatienten bis Monatsende dreistellig werden. Die Zahl der Covid-19-Patienten in Österreichs Spitälern steigt weiter. Am Samstag befanden sich 349 Menschen im Krankenhaus – 84 davon auf Intensivstationen, 22 mehr als am Freitag.  “Wochenlang hatte sich durch das deutlich gesunkene Durchschnittsalter der positiv Getesteten die Zahl der Hospitalisierungen von den steigenden Infektionszahlen entkoppelt”, so Gesundheitsminister Rudolf Anschober in einer Aussendung – “dies scheint sich nun schrittweise zu ändern”. Die Prognosen bei den Intensivpatientinnen und -patienten zeigen laut dem Minister “deutlich nach oben” und gehen von rund 110 Intensivpatientinnen und -patienten bis Monatsende aus. Versäumnisse der Länder Der Gesundheitsminister ortete wegen langer Wartezeiten bei den Corona-Tests Versäumnisse in manchen Bundesländern. Zwar hätten viele Behörden Personal aufgestockt, sagte er im Ö1-“Journal zu Gast” am Samstag. In Wien müsse aber dafür “massiv Geld in die Hand genommen werden”. Dass die Regierung zu spät auf die steigenden Zahlen reagiert hätte, stellte Anschober gegenüber Ö1 in Abrede. Allerdings sei es ein “schwerer Fehler”, wenn etwa nach einem Anruf bei der Corona-Hotline Tester erst nach Tagen kämen und Ergebnisse lange ausständig seien. Eine medizinische Hotline könne immer nur so gut sein, wie sie ausreichend Personal habe, merkte der Minister an und zeigte sich nach Gesprächen mit der Stadtregierung zuversichtlich, dass auch Wien alle Anstrengungen unternehmen werde. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) erwartet sich unterdessen, dass ein Impfstoff gegen das Coronavirus bereits im ersten Halbjahr 2021 eingesetzt werden kann. “Es ist aus heutiger Sicht zu erwarten, dass im ersten Halbjahr 2021 nicht nur ein Impfstoff erforscht, sondern auch zugelassen ist und in Europa auch zur Anwendung kommt”. Diese Prognose bezüglich des weiteren Kampfs gegen die Corona-Pandemie äußerste Kurz zum Abschluss seines Schweiz-Besuchs nach einem Treffen mit CEOs führender Pharmakonzerne in Basel. “Ein Aufatmen und realistische Veränderungen” halte er für Sommer 2021 “realistisch”, bekräftigte Kurz frühere Aussagen. Geld für Impfstoff Wie das Nachrichtenmagazin “profil” in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, schickt Österreich mehr Geld für den Ankauf möglicher Covid-19-Impfstoffe nach Brüssel. Konkret fließen vorerst knapp 22 Millionen Euro. Die Aufstockung wurde vergangenen Mittwoch im Ministerrat beschlossen. EU-weit stehen bisher 2,25 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Zahl der Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 ist in Österreich in den vergangenen 24 Stunden erneut über 800 gelegen. Österreichweit kamen 813 Fälle hinzu, die Zahl der aktiv Infizierten lag somit am Samstag bei 7.748 Personen. Auch die Zahl der Toten stieg um zwei an – 765 Menschen sind seit Ausbruch der Pandemie an den Folgen des Coronavirus verstorben. 37.657 Personen wurden bisher insgesamt positiv getestet. Bundesweit wurden in den vergangenen 24 Stunden erneut mehr als 18.000 Tests ins Epidemiologische Melderegister (EMS) eingetragen. Was die Neuinfektionen betrifft, entfielen am Samstag erneut mit 432 die meisten auf die Bundeshauptstadt. Einen Zuwachs über 100 gab es in Oberösterreich, hier kamen gegenüber Freitag 108 Covid-19-Fälle hinzu. Es wurden erneut Fälle in einem Fleischverarbeitungsbetrieb gemeldet. Unter den bekannt gewordenen Neuinfektionen sind sieben positiv getestete Mitarbeiter eines Fleischverarbeitungsbetriebs im Bezirk Ried im Innkreis. Im Lauf des Sonntags und Montags werden alle Beschäftigten getestet, teilten die Gesundheitsbehörden des Landes Oberösterreich mit. Aus Tirol wurden am Samstag 80 neue Fälle gemeldet, aus Niederösterreich 70, aus der Steiermark 58 und aus Vorarlberg 32. 18 Neuinfektionen verzeichnete Salzburg, zehn das Burgenland und lediglich fünf Neuinfektionen wurden in Kärnten registriert. Wiener Spitäler sind teils voll mit Corona-Patienten Unterdessen wurde bereits vor rund einer Woche im ersten Wiener Krankenhaus die Kapazitätsgrenze für Covid-19-Patienten erreicht. Die Klinik Favoriten (ehemals Kaiser-Franz-Josef Spital) nimmt keine Intensiv- oder Normalpatienten mehr auf. Der Pressesprecher des Wiener Gesundheitsverbunds, Markus Pederiva, betonte aber, dass es in anderen Krankenhäusern noch ausreichend Betten gebe. Laut dem Sprecher des medizinischen Krisenstabes der Stadt Wien sind in der Bundeshauptstadt derzeit 180 Covid-19-Patienten im Krankenhaus, 22 davon müssen intensivmedizinisch betreut werden. Insgesamt stehen in der Bundeshauptstadt für Coronavirus-Erkrankte, die im Spital behandelt werden müssen, 400 Normalbetten und 150 auf Intensivstationen zur Verfügung, sagte Pederiva. An SARS-CoV-2-Erkrankte würden in die Kliniken Floridsdorf (ehemals KH Nord) und Ottakring gebracht werden, auf den dortigen Covid-Stationen sind genügend Betten frei. Auch in der Klinik Hietzing wird derzeit eine Covid-Station vorbereitet. Sobald es in einer bestehenden die Auslastung bei 80 Prozent liegt, werde die nächste vorbereitet, sagte Pederiva. “Zusätzliche Bettenkapazitäten können im Bedarfsfall sofort für Covid-Erkrankte freigemacht werden”, sagte der Sprecher des Gesundheitsverbunds (vormals KAV).

Immer mehr Covid-19-Patienten in Österreichs Spitälern

Zwei Tage vor Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft sind die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron auf Schloss Meseberg bei Berlin zusammengekommen. Die beiden begrüßten sich am Montag vor dem Gästehaus der Bundesregierung mit Abstand. Im Mittelpunkt ihres Gesprächs steht der wirtschaftliche Wiederaufbau in Europa nach der Corona-Krise. Macron und Merkel hatten im Mai einen Hilfsfonds in Höhe von 500 Milliarden Euro vorgeschlagen, um die europäische Wirtschaft aus der Corona-Krise zu bringen. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen präsentierte anschließend einen schuldenfinanzierten Wiederaufbauplan mit einem Volumen von 750 Milliarden Euro. Davon sollen 500 Milliarden Euro als Zuschüsse und 250 Milliarden als Kredite an EU-Staaten vergeben werden. Die Schulden sollen bis 2058 gemeinsam aus dem EU-Haushalt abbezahlt werden. Verhandelt wird der Plan zusammen mit dem nächsten siebenjährigen EU-Finanzrahmen, für den die Kommission 1,1 Billionen Euro ansetzt. Merkel und Macron werben unter den anderen EU-Mitgliedsstaaten für diesen Plan. Österreich, die Niederlande, Schweden und Dänemark – die “Sparsamen Vier” – lehnen Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen, jedoch ab. Eine Entscheidung könnte beim EU-Gipfel Mitte Juli in Brüssel fallen. Die deutsche Bundesregierung würde gerne bei diesem Gipfel mit einer Einigung in den Finanzfragen den Grundstein für eine erfolgreiche EU-Ratspräsidentschaft legen, der ersten seit 13 Jahren. Für Merkel ist es etwa ein Jahr vor dem Ende ihrer Amtszeit noch einmal eine Chance, sich als große Europäerin in die Geschichtsbücher einzutragen. Mit ihrem Agieren während der Euro-Krise und bei der Aufnahme hunderttausender Flüchtlingen 2015 hatte sie sich den Vorwurf eingehandelt, Europa auseinanderzudividieren. Die Erwartungen an die deutsche Präsidentschaft sind hoch. Neben den Finanzfragen gilt es auch den Brexit zu regeln und bei den Themen Klimaschutz und Digitalisierung voranzukommen. “Wir wollen diese Erwartungen erfüllen, indem wir uns dafür einsetzen, dass wir alle zusammen gut aus der Krise herauskommen und wir Europa gleichzeitig auf die Zukunft vorbereiten”, sagte Merkel (CDU) am Samstag in ihrer wöchentlichen Videobotschaft. Das Motto der Präsidentschaft lautet: “Gemeinsam. Europa wieder stark machen”. Auch für Frankreich, das hart von der Corona-Pandemie getroffen wurde, geht es in den Verhandlungen über den Wiederaufbaufonds um viel Geld. Paris erhofft sich aus dem Programm 30 bis 40 Milliarden Euro. Macron sucht nach der monatelangen Corona-Krise neuen Schwung. Der einstige Senkrechtstarter nimmt dabei diplomatische Initiativen wieder auf. So sprach er Ende vergangener Woche mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin über einen möglichen neuen Ukraine-Gipfel. Ein nächstes Spitzentreffen im sogenannten Normandie-Format würde in Berlin stattfinden, hieß es aus Macrons Umfeld. Auch über dieses Thema dürften die beiden Spitzenpolitiker also in Meseberg sprechen. Nachdem Macron und Merkel Mitte Mai ihre Initiative für den europäischen Krisenplan zur Bewältigung der Corona-Krise vorlegten, herrscht wieder Harmonie zwischen den beiden wichtigen Hauptstädten. Es gibt aber bei Details wohl noch unterschiedliche Auffassungen, beispielsweise bei der Kontrolle der Mittelverwendung. So will Paris bei der Überprüfung von Wirtschaftsreformen Ähnlichkeiten mit der berüchtigten “Troika” aus der griechischen Schuldenkrise vermeiden. “Wir müssen ein neues System finden”, so lautet das Credo.

Erstes Treffen seit Corona-Ausbruch: Merkel empfängt Macron

Aufgepasst! 🧝‍♀️✨ Am 30.11. erwartet euch eine winterliche Sagenreise durch Kremsmünster!🧙‍♂️🦌 Vom geschichtsreichen Tötenhengst, über verborgene, teils teuflische Schätze, bis zur gefürchteten Rache alteingesessener Flussgeister gibt es Vieles zu erzählen.👻😈 Der Treffpunkt für den weihnachtlichen Spaziergang ist um 13:30 Uhr bei der Musikhütte am Weihnachtsmarkt am Marktplatz Kremsmünster (Höhe Skribo Moser). Der Rundgang findet bei einem gemütlichen Punsch seinen Abschluss. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Viel Vergnügen beim Eintauchen in eine Welt voller Sagen & Mythen! 🧚‍♀️

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„Ein Meilenstein für Wels“. So bezeichnet Bürgermeister Andreas Rabl ein Projekt das derzeit von der Welser Heimstätte gebaut wird. Ein Generationenhaus. Das Senioren eine lange Selbstständigkeit ermöglichen soll. Jetzt hat der Spatenstich dazu stattgefunden.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat dem mit dem Coronavirus infizierten britischen Premierminister Boris Johnson eine rasche und komplette Genesung gewünscht. “Ich bin überzeugt, dass Ihre Energie, Ihr Optimismus und Sinn für Humor dabei helfen, die Krankheit zu besiegen”, schrieb Putin nach Kremlangaben am Dienstag in einem Telegramm. Das politische Verhältnis zwischen Moskau und London ist seit Jahren extrem gespannt. Bei einem Telefonat mit dem Friedensnobelpreisträger und äthiopischen Regierungschef Abiy Ahmed sprach sich Putin für ein stärkeres Engagement der internationalen Gemeinschaft im Kampf gegen das Virus aus. Die Anstrengungen müssten intensiver werden, sagte Putin nach Kremlangaben auch mit Blick auf die Weltbank und den Internationalen Währungsfonds.

Putin schreibt Johnson und fordert stärkeren Kampf gegen Coronavirus