WT1-Sommergespräch - NEOS Wels

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Markus Hufnagl (NEOS Wels) im Talk.

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Derzeit gebe es für nur rund ein Prozent der Bevölkerung krankenkassenfinanzierte Psychotherapie. Durch die Coronakrise steige der Bedarf, die Versorgung sei aber immer noch stark an die Geldbörse des einzelnen geknüpft oder mit langem Warten verbunden,kritisiert Peter Stippl, Präsident des Bundesverbands für Psychotherapie (ÖBVP), der die Kampagne #mehrpsychotherapiejetzt gestartet hat. Ziele seien u.a. mehr kassenfinanzierte Psychotherapieplätze und die Abschaffung der Kontingentierung. Die Podcasterin Beatrice Frasl schilderte: “Stell dir vor, du gehst mit einer Grippe zu deiner Hausärztin und dort erfährst du, dass du nicht behandelt werden kannst, weil es nur ein Kontingent für zehn Grippepatientinnen gibt, und das sei bereits ausgeschöpft.” Für Menschen mit psychischen Erkrankungen stehe “genau das an der Tagesordnung”. Corona steigert Bedarf “Durch Corona sind die psychischen Belastungen in Form von Depressionen, Angststörungen und Schlaflosigkeit stark gestiegen”, warnte Stippl. Dass die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) die Plätze um 25 Prozent bzw. 20.000 Einheiten erhöht hat, sei “ein erster wichtiger Schritt, aber mehr denn je braucht es jetzt eine Aufhebung der Kontingente”. ÖBVP-Präsidiumsmitglied Barbara Haid erklärte, warum in Tirol die Wartezeiten kürzer sind als in Wien: “Bei der ÖGK versicherte Kinder und Jugendliche können in Tirol sofort und kostenlos bis zu sieben Stunden Psychotherapie in Anspruch nehmen. Wenn wir dieses Modell auf ganz Österreich ausweiten, vermindert das lange Leidenswege und spart den Sozialversicherungen langfristig sehr viel Geld.” Der Rechnungshof habe die Mehraufwendungen für die Folgen psychischer Erkrankungen im Jahr 2016 mit 300 Millionen Euro bewertet, erinnerte der ÖBVP. Psychotherapeut Richard Rogenhofer beschrieb die aktuelle Situation in Wien so: “Schon Ende des Frühlings sind die freien Plätze fürs restliche Jahr alle weg.” Für eine qualitativ hochwertige Versorgung in ganz Österreich brauche es einen Gesamtvertrag mit den Krankenkassen, forderte Haid. Die mehr als 10.000 Psychotherapeutinnen und -therapeuten könnten den Bedarf jederzeit decken.” Der ÖBVP ruft am 20. November den Tag der Psychotherapie aus. Geplant sind landesweit Veranstaltungen – wegen der Coronakrise gegebenenfalls auch virtuell -, die sich mit psychischer Gesundheit beschäftigen.

Psychotherapie: Bundesverband fordert dringend Verbesserungen

Bereits diskutiert wird über einen zweiten Lockdown. SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagnerforderte die Regierung zur entsprechenden Vorbereitung auf. Sie sollte sich rechtzeitig mit Sozialpartnern, Wirtschaft und Gebietskörperschaften zusammensetzen und einen Plan entwickeln, wie man wirtschaftliche und soziale Folgen möglichst gering halten kann. Für Rendi-Wagner scheint ein zweiter Lockdown angesichts der aktuellen Entwicklung unvermeidlich. Es dürfe aber zu keinem Blindflug, zu keinen sozialen und wirtschaftlichen Katastrophen kommen. Allein in den ersten beiden Wochen im März hätten 200.000 Jobs wegen panikartiger Kündigungen ihre Jobs verloren. “Das darf kein zweites Mal passieren.” Den Unternehmen müsse Sicherheit und Begleitung gegeben werden. Aber auch, wenn es um zu einem zweiten Lockdown komme, ist für Rendi-Wagner entscheidend: “Die Schulen müssen geöffnet bleiben.” “Verdoppelung in zehn Tagen” Folgende Aspekte sind für Rendi-Wagner dabei relevant, was die Geschwindigkeit der Ausbreitung der Krankheit betrifft: Innerhalb von zehn Tagen verdopple sich derzeit die Auslastung der Intensivbetten. Derzeit liegen wir bei 25 Prozent. Wenn die Entwicklung so weitergehe, dann sei in zehn Tagen eine Auslastung von 50 Prozent erreicht. Bei einer Auslastung von 50 Prozent sei ein Lockdown unvermeidlich, denn innerhalb von weiteren zehn Tagen könnte dann eine 100-Prozent-Auslastung erreicht sein. Es sei alles zu tun, um die Entwicklung zu verlangsamen. Dazu gehört laut Rendi-Wagner: Die Absicherung des Contact-Tracings in den Bundesländern, unterstützt vom Gesundheitsministerium. “Keine Epidemie kann wirkungsvoll bekämpft werden ohne funktionierende Nachverfolgung der Kontaktpersonen.” Die Absicherung der intensivmedizinischen Betreuung über ein österreichweit einheitliches Konzept, das die Rahmenbedingungen für Umstellungen vorgibt. Das Personal sei der Schlüsselfaktor in der Intensivmedizin. Nötig sei ein österreichweiter Einsatzplatz, um regionale Unterschiede in der Spitalsbetreuung auszugleichen, unter Einschluss der Militärspitäler. Der Schutz der Risikogruppen, die stärker gefährdet sind und daher auch eher auf der Intensivmedizin landen. Die sozialen Kontakte müssten ganz stark reduziert, die Pflegeheime gut geschützt, die Antigen-Tests dort flächendeckend eingesetzt werden. Auch Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) hatte von der Bundesregierung “einen Plan B für den Fall der Fälle” verlangt – unter Einbindung der Länder und der Bevölkerung. Rendi-Wagner: Ich appelliere an die Bundesregierung, jetzt, jetzt, jetzt zu handeln. Zusammen mit Sozialpartnern, Ländern, Experten.” zur heutigen Pressekonferenz der Regierungsspitzen nach dem Treffen mit den Experten zur Intensivmedizin meinte sie: “Wenn nach acht Monaten noch kein Überblick über die intensivmedizinischen Kapazitäten vorhanden ist, ist das nicht ideal.” Aber entscheidend sei jetzt, dass endlich alle Pläne auf den Tisch kämen.

Rendi-Wagner: "Ein Lockdown scheint unvermeidlich"

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