WT1-Talk - Finanzjahr 2019

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Zu Beginn der Frühmesse im Gästehaus Santa Marta hat Papst Franziskus einen Brief eines Priesters aus der von der Corona-Pandemie stark betroffenen Stadt Bergamo verlesen. Der Priester bat darum, für die Ärzte in den lombardischen Städten Bergamo, Brescia und Cremona zu beten,die im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie am Limit ihrer Kräfte bei der Arbeit stehen.

Papst verlas Brief von Priester aus Bergamo

Der britische Schauspieler Ben Cross (“Die Stunde des Siegers”) ist im Alter von 72 Jahren in Österreich gestorben. Noch kurz vor seinem Tod habe er die Dreharbeiten zu dem Thriller “The Devil’s Light” beendet, teilten Vertreter der Familie am Mittwoch mit. Tochter Laureen bedankte sich auf Facebook bei den Fans ihres Vaters für die jahrelange Unterstützung. Dem “Kurier” zufolge war Cross in Wien wegen Krebs behandelt worden. Cross ist vor allem aus dem Filmdrama “Die Stunde des Siegers” (1981) bekannt, in dem er den jüdischen Olympia-Athleten Harold Abrahams spielte. Der Film war mit mehreren Oscars ausgezeichnet worden. Cross wirkte in Dutzenden Film- und Fernsehproduktionen mit, darunter in “Star Trek” sowie in der Hauptrolle der TV-Serie “Palast der Winde”. Der Schauspieler stammte aus einer katholischen Arbeiterfamilie in London. In Großbritannien war er unter anderem Mitglied der Royal Shakespeare Company gewesen. Er war mehrmals verheiratet und hinterlässt neben seiner Tochter Laureen auch Sohn Theo.

Britischer Schauspieler Ben Cross tot

Neue Erkenntnisse über ein kurzfristig im Frühjahr 1945 in Wels bestehendes KZ-Lager bringt ein Aufsatz des Historikers Dr. Florian Freund. Während das Bestehen des Lagers Wels II (25. März – 13. April 1945) bereits belegt war, gab es über den Standort bisher keine definitive Festlegung. Mit den bereits bekannten Angaben und dank eines Zeitzeugens konnte Historiker Dr. Freund das Gebäude mit der 1938 am Messegelände errichteten Reichsnährstandshalle (spätere „Halle der Nationen“; 1984 durch einen Brandanschlag zerstört) identifizieren.

Neue Erkenntnisse über ehemaliges KZ in Wels

Das Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus wird 40. Am 17. Juli 1980 wurde es nach langjährigen Diskussionen vom damaligen Bundespräsidenten Rudolf Kirchschläger eröffnet. Seitdem wurde das Gebäude 1996/97 bzw. 1998 zweimal erweitert und vor 15 Jahren abermals ausgebaut und generalsaniert. In den kommenden Jahren steht die nächste Sanierung an. Über 400.000 Gäste begrüßt das Festspielhaus pro Jahr. Betrieben wird das Haus ganzjährig von der Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus GmbH mit der Stadt Bregenz als alleiniger Eigentümerin. Rund zwölf Millionen Besucher strömten seit der Eröffnung in den markanten Bau am Bodenseeufer, die Auslastung des Hauses über das ganze Jahr gesehen liegt bei rund 93 Prozent. Im vergangenen Jahr wurden bei 349 Veranstaltungen rund 438.080 Besucher – inklusive der 249.500 Festspiel-Gäste – gezählt. 1955 wurde ein erster Ideenwettbewerb zur Planung eines Festspielhauses durchgeführt. Damals stand die Seetribüne für die Festspiele noch hinter dem Bregenzer Fußballstadion, und die Sporthalle wurde als “Festspielhaus” genutzt. Die erste Aufführung im Rahmen der Bregenzer Festspiele hatte 1946 auf zwei Kieskähnen in der Bregenzer Bucht stattgefunden. 1971 wurde die Idee geboren, das Festspielhaus mit der Seetribüne zusammenzulegen, ehe schließlich 1974 der Bregenzer Architekt Wilhelm Braun den Auftrag für Planungsarbeiten für das Festspiel- und Kongresshaus am neuen Standort erhielt. In den Jahren 1977/78 wurde das Festspielhaus neu gebaut, ein Jahr später erstmals die Seeaufführung – Puccinis “Turandot” – an heutiger Stelle dargeboten. Im Juli 1980 wurde das Festspielhaus schließlich feierlich eröffnet. Die rasant positive Entwicklung der Bregenzer Festspiele führte dazu, dass das Festspielhaus 1996/97 durch Zubauten (Verwaltungstrakt, Seestudio und Werkstattbühne) auf die doppelte Kubatur vergrößert wurde. 1998 wurde die Osttribüne auf der Seebühne erweitert und die Sitzplatzkapazität von 4.600 auf rund 7.000 ausgebaut. Der bisher letzte Meilenstein in der Geschichte des Festspielhauses datiert aus den Jahren 2005/06: Für 38,5 Mio. Euro wurde das Gebäude nochmals größer gestaltet und generalsaniert. Unter anderem wurde auch der Große Saal mit rund 1.600 Sitzplätzen erneuert. Nun steht von voraussichtlich 2021 bis 2024 die nächste Sanierung an, die diesmal auch Seebühne und -tribüne umfasst – sie wurden bereits mehrfach repariert, aber nie saniert. Investiert werden insgesamt rund 55 Mio. Euro. Auf dem Sanierungsplan stehen die Außenhülle des Gebäudes, die rund 40 Jahre alte Bühnentechnik des Haupthauses und die technische Infrastruktur der Werkstattbühne, die außerdem einen Zubau erhalten soll. Veranstaltungshighlights hatte das Bregenzer Festspielhaus in den vergangenen 40 Jahren auch abseits der Festspiele viele zu bieten. Tänzer-Legende Rudolf Nurejew gab sich ebenso die Ehre wie Dirigent Leonard Bernstein oder die Popstars Elton John, Peter Gabriel, Herbert Grönemeyer oder Falco, die auf der Seebühne auftraten. 2006 trafen sich die EU-Verkehrsminister im Festspielhaus, und 2008 war sogar Daniel Craig alias James Bond zu Dreharbeiten für das Bond-Abenteuer “A Quantum of Solace” zu Gast.

Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus wird 40 Jahre alt