WT1-Talk - Lockdown 2.0

Merken

Bürgermeister Andreas Rabl im Gespräch über den Lockdown, Massentestungen und eine mögliche Sonntagsöffnung im Handel.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die britische Königin Elizabeth II. hat anlässlich des Weltgesundheitstages am Dienstag ausdrücklich die Mitarbeiter im Gesundheitswesen gewürdigt. Sie danke allen für ihren “selbstlosen Einsatz und ihren Fleiß”, teilte die 93-jährige Queen mit. Die Hilfsbereitschaft unzähliger Krankenpfleger, Hebammen und anderer Mitarbeiter im Gesundheitsbereich sei unter diesen herausfordernden Umständen ein Vorbild für alle, sagte sie mit Blick auf die Corona-Pandemie. Die Monarchin und ihr Ehemann Philip (98) gelten wegen ihres hohen Alters als besonders gefährdet. Sie haben sich daher auf Schloss Windsor in der Nähe von London zurückgezogen.

Queen lobte Mitarbeiter im Gesundheitswesen

Die Regierung und die Sozialpartner haben sich auf ein neues, ab Oktober geltendes Corona-Kurzarbeitsmodell geeinigt. Die Mindestarbeitszeit wird von 10 auf 30 Prozent angehoben, die Nettoersatzrate für Beschäftigte bleibt bei 80 bis 90 Prozent. Die Kurzarbeit werde um sechs Monate verlängert, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Mittwoch nach einem Treffen mit Sozialpartner-Vertretern. Die Eckdaten: Ab 1. Oktober kann die Kurzarbeit für weitere sechs Monate beantragt werden. In Sonderfällen kann die Mindestarbeitszeit in Absprache mit den Sozialpartnern auch unterschritten werden. Sie darf aber höchstens 80 Prozent betragen. Um Missbrauch vorzubeugen, haben sich die Sozialpartner auf ein Verfahren geeinigt, um die wirtschaftliche Betroffenheit der Antragssteller zu überprüfen. Es sollen auch Rahmenbedingungen geschaffen werden, die Weiterbildungsmaßnahmen in der Kurzarbeit ermöglichen. Planungssicherheit Arbeitsministerin Christine Aschbacher ging näher in die Details. Es ging bei der Verhandlung vor allem um Planungssicherheit. Läuft in Betrieben die Kurzarbeit vor Oktober, also dem Beginn der neuen Phase, aus, kann es hier eine Verlängerung geben. Auch die Treffsicherheit soll noch erhöht werden. Es wird klare Kriterien geben, welche derzeit mit den Sozialpartnern erarbeitet werden. Gesundheits- und Sozialminister Rudolf Anschober strich hervor, dass die Maßnahmen auch darauf abzielen, zu verhindern, dass es nach der Wirtschafts- zu einer Sozialkrise kommt. Anschober betont, dass auch die Nettoersatzrate für die Arbeitnehmer gleich bleibe. Das sei ein großer Wurf. Kompromiss “Das Ergebnis ist ein guter Kompromiss. Wir wollten Planungssicherheit für Beschäftigte und Unternehmen, die haben wir mit diesem Paket erreicht”, sagt ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian. WKÖ-Präsident Harald Mahrer: “Wir konnten uns gemeinsam auf ein sehr attraktives Modell einigen. Damit stellen wir maximale Unterstützung für unsere Betriebe und ihre Beschäftigten sicher.” Das Kurzarbeitsgeld sei “gut investiert”, sagte Vizekanzler Werner Kogler (Grüne). Für  Katzian verhindere die Kurzarbeit, dass Mitarbeiter “nicht in die Arbeitslosigkeit geschickt” werden. Um das neue Kurzarbeitsmodell zu nützen, müsse es auch eine Weiterbildungsbereitschaft der Mitarbeiter geben, sagte Mahrer. Stiftungen für Arbeitslose Aschbacher präsentierte auch die Corona-Arbeitsstiftung. Dabei geht es konkret um die Qualifizierung und Umschulung von Arbeitssuchenden. 700 Millionen Euro sollen in die Weiterbildung investiert werden. Abgewickelt wird die Ausbildung über das AMS. Bis zu 100.000 Menschen sollen über diese Arbeitsstiftung weitergebildet werden. Wer länger als vier Monate in einer Bildungsmaßnahme ist, wird auch finanziell unterstützt. Konkret sollen die Ausbildungen zu Jobs in Bereichen führen, in der es viel Nachfrage nach Fachkräften gibt. Konkret geht es einerseits um Pflegeberufe, andererseits um technische Berufe, bei denen die Ausbildung auch länger dauern kann. Bis zu zwei Jahre sind laut Aschbacher hier denkbar. Daneben sollen auch Qualifizierungsmaßnahmen von Mitarbeitern in Unternehmen gefördert werden, vor allem im Bereich Digitalisierung. Anschober strich hervor, dass die Qualifikation in Zukunftsbereiche auch die zukünftige Entwicklung der Wirtschaft unterstützen soll. Als Sozialminister ist ihm wichtig, dass Menschen dabei unterstützt werden, aus der Arbeitslosigkeit herauszukommen. Besonders geachtet wurde dabei auf die Chancengerechtigkeit vor allem bei Frauen. Corona-Arbeitszeitmodell Anschober stellte auch ein neues Arbeitszeitmodell für die Coronakrise vor. Vorbild dafür waren Maßnahmen der Voestalpine. Dabei können in einem Betrieb vier Mitarbeiter sich freiwillig dafür entscheiden, dass sie ihre Arbeitszeit auf 80 Prozent reduzieren, um einen neuen Arbeitsplatz zu schaffen. Dabei wird die Hälfte des Lohnentgangs vom Staat übernommen. Es soll auch keine negativen Auswirkungen auf die Einzahlungen für die Pensionen haben. Das Programm ist für zwei Jahre angedacht.

Kurzarbeit verlängert, 700 Millionen Euro für Qualifizierung, neues Arbeitszeitmodell

Seit den Hamsterkäufen in den Supermärkten vom Freitag, dem 13. März hat sich das Einkaufsverhalten in Österreich massiv verändert. Nach den Ausgangsbeschränkungen durch die Regierung liefert nun eine Studie der Agar Markt Austria (AMA) in Zeiten der Corona-Krise eine Zwischenbilanz. Fazit: Die Österreicher gehen seltener, dafür in größeren Mengen einkaufen.

Österreicher gehen seltener einkaufen - dafür aber mehr

Nach einem Einsatz am frühen Nachmittag wurde die Feuerwehr erneut in den Bahnhofsbereich von Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) alarmiert.

Brennende Bahnschwelle: Kleinbrand auf Westbahnstrecke bei Marchtrenk rasch gelöscht

Immer mehr deutet darauf hin, dass auch die Olympischen Sommerspielen in Tokio verschoben werden. Bis lang haben Japan und das Internationale Olympische Komitee dies abgelehnt. Nun zieht man es in Erwägung und will in den nächsten Wochen eine Entscheidung treffen. Unterdessen hat Kanada mitgeteilt, keine Sportler zu schicken, sollten die Spiele stattfinden.

Kanada schickt keine Sportler zu Olympia

Nach dem sinnlosen Tod von George Floydspricht auch die Ehefrau von Prinz Harry, Herzogin Meghan, über den sinnlosen Gewaltakt, seine Auswirkungen und persönliche Erfahrungen mit systemischem Rassismus in den Vereinigten Staaten. “Was in unserem Land, in unserem Staat und in unserer Heimatstadt Los Angeles passiert ist, ist absolut niederschmetternd”, sagte die US-Amerikanerin und Ehefrau des britischen Prinzen Harry (35) in einer Videobotschaft an die Schülerinnen ihrer früheren Schule in Los Angeles. Es sei ihr schwergefallen, die richtigen Worte zu finden, gestand sie ein. “Das einzig Falsche wäre es, nichts zu sagen, denn George Floyds Leben zählt”, sagte die Herzogin in dem Video, das das Magazin “Essence” veröffentlichte.

Herzogin Meghan: "Lage ist niederschmetternd"