WTA-Turnier in Tokio wegen Corona-Pandemie abgesagt

Merken
WTA-Turnier in Tokio wegen Corona-Pandemie abgesagt

Das traditionelle Damen-Tennisturnier in Tokio fällt wegen der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr erstmals aus. Die Organisatoren teilten am Dienstag Medienberichten zufolge mit, die Absage sei im Interesse der öffentlichen Gesundheit die beste Entscheidung, insbesondere mit Blick auf die leichte zweite Infektionswelle in Japan.

Das 1984 erstmals ausgetragene Turnier sollte eigentlich im September stattfinden und war wegen der Pandemie auf Anfang November verschoben worden. In der vergangenen Woche waren bereits die Turniere für Damen und Herren im Herbst in China für dieses Jahr gestrichen worden. Die WTA-Tour will am kommenden Montag mit dem Turnier in Palermo wieder ihren Betrieb aufnehmen.

Der Herren-Neustart in Washington ab dem 14. August ist schon vor längerem abgesagt worden. Zudem strich die Herren-Organisation ATP nun zwei unterklassige Challenger-Turniere in Orlando, die ab dem 24. und 31. August in Florida geplant waren. In diesen beiden Wochen soll die ATP-Tour mit dem Masters-1000-Turnier von Cincinnati und den US Open fortgesetzt werden, jeweils in New York. Eine Entscheidung, ob das so bleibt, wird bis Freitag erwartet.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Nach einer Verfolgungsjagd ist bei einem Schusswechsel mit der Polizei in der Nacht auf Sonntag in Altmünster (Bezirk Gmunden) ein Mann getötet worden. Nach mehreren Versuchen wurde der Lenker gegen 23.40 Uhr gestoppt. Dieser soll sofort auf einen Streifenwagen geschossen haben, worauf Polizisten von der Waffe Gebrauch machten, informierte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wels, Christoph Weber. Der Mann aus dem Salzkammergut hatte Samstagabend wohl seiner Frau, dem Nachbarn und einem Priester angekündigt, sich das Leben nehmen zu wollen. Mit einer Lang- und einer Faustfeuerwaffe sei er dann von daheim weggefahren, berichtete Weber. Bei der Polizei ging kurz darauf ein Notruf ein. Der 1970 geborene Österreicher konnte schnell geortet werden. Mehrere Streifenwagen nahmen die Verfolgung auf. Doch der offenbar Lebensmüde ließ sich anfangs nicht stoppen. Erst nach mehreren Schüssen in die Reifen sei er mit dem Wagen stehen geblieben. Sofort nach Verlassen des Pkw habe er mehrmals in Richtung der Beamten und eines Autos abgedrückt, beschrieb der Staatsanwalt den Tathergang. Drei Einschusslöcher seien in der Windschutzscheibe festgestellt worden. Polizisten gaben daraufhin Schüsse auf den Mann ab. Er dürfte sofort gestorben sein. Beamte wurden nicht verletzt. Die genaue Todesursache werde die Obduktion ergeben. Die weiteren Ermittlungen hat das LKA Niederösterreich übernommen, bestätigte Weber. Bei Schusswaffengebrauch werden diese immer von einer Behörde aus einem anderen Bundesland geführt.

Mann bei Schusswechsel mit Polizei in OÖ getötet

Auf den Baustellen herrscht noch immer viel Unsicherheit, wie mit dem Coronavirus umzugehen ist. Am Montagnachmittag (15.30 Uhr) beraten die Bausozialpartner mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne), was die Restriktionen für die Baubranche bedeuten. Das Treffen findet im Gesundheitsministerium statt, wie eine Anschober-Sprecherin der APA bestätigte. Am Montag würden zwar bereits 50.000 Bauarbeiter nicht mehr arbeiten müssen, 45.000 weitere hingegen schon, sagte Josef Muchitsch, Chef der Gewerkschaft Bau-Holz am Samstag auf APA-Anfrage. Muchitsch fordert eine einheitliche Linie und klare Regeln für alle. Derzeit sei es so, dass Bauherren Firmen dazu zwingen, weiter zu arbeiten. Leider sei eine ganze Woche nur mit Gespräche “verplempert” worden.

Bausozialpartner beraten am Montag mit Anschober

Neben Bauriesen Strabag nimmt auch Österreichs zweitgrößter Baukonzern Porr nach der Sozialpartner-Einigung über spezielle Schutzmaßnahmen für die Bauarbeiter gegen die Covid-19-Ansteckungsgefahr die Tätigkeit auf seinen Baustellen hierzulande wieder auf. Porr hatte vorige Woche den laufenden Betrieb von über 1.000 Baustellen im Land zum allergrößten Teil eingestellt, wie auch andere Baufirmen. Unter Einhaltung der nötigen Gesundheits- und Schutzmaßnahmen werde man den Betrieb auf den Baustellen schrittweise wieder aufnehmen, so CEO Karl-Heinz Strauss am Freitag in einer Aussendung. Als einer der Wirtschaftsmotoren Österreichs müsse die Bauwirtschaft mit allen angeschlossenen Lieferketten unbedingt funktionieren, “denn sonst sind die Löscharbeiten verheerender als der derzeitige Brand”. In den internationalen Märkten werde der Baubetrieb der Porr aus heutiger Sicht weiterhin fortgeführt.

Auch Porr startet Baustellen in Österreich wieder

Wie das soziale Leben wird auch die Justiz ab nächster Woche langsam wieder hochgefahren. Mit einem “vollen Start” darf man aber noch nicht rechnen, verwies Richter-Präsidentin Sabine Matejka Donnerstag in der “ZiB2” auf die Aussetzung nicht dringender Zivilverfahren bis Ende April. Ein Zeithorizont, bis wann die durch die Coronakrise angehäuften Verfahren abgearbeitet sind, lasse sich “leider” nicht absehen.

Gerichte bereiten sich auf langsames Hochfahren vor