Wuhan-Bürger sollen Schutzmaßnahmen wieder verstärken

Merken
Wuhan-Bürger sollen Schutzmaßnahmen wieder verstärken

In Wuhan sind die Einwohner aufgefordert worden, ihre Schutzmaßnahmen zu verstärken und die Wohnungen nur zu dringenden Zwecken zu verlassen. In China sind die täglichen Fallzahlen seit dem Höhepunkt der Corona-Krise im Februar zwar stark zurückgegangen, man befürchtetallerdings ein zweite Welle.

Die Isolation der Millionenmetropole, die als Ausgangspunkt der Coronavirus-Pandemie gilt, wurde am Samstag beendet. Die Einreise in die Hauptstadt der Provinz Hubei ist wieder erlaubt, während das Ausreiseverbot noch bis zum 8. April gilt. Nun macht sich aber die Sorge einer zweiten Welle breit, da jeden Tag Dutzende neue Covid-19-Fälle mit Reisenden aus Übersee gemeldet werden.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Cyberangriffe kosten die Weltwirtschaft in diesem Jahr laut einer Studie mehr als eine Billion Dollar (820 Milliarden Euro) – um die Hälfte mehr als noch 2018. Wie die Computer-Sicherheitsfirma McAfee und das Zentrum für strategische und internationale Studien (CSIS) am Montag mitteilten, summieren sich die Schäden durch die kriminellen Aktivitäten damit auf mehr als ein Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Den Forschern zufolge gab es einen Anstieg sowohl bei sogenannter Ransomware, bei der Cyberkriminelle Daten verschlüsseln und für die Entsperrung ein Lösegeld verlangen, als auch bei Phishing-Attacken, der Übernahme von E-Mail-Konten, Spionagesoftware oder dem Diebstahl von Kryptowährungen. Ein Teil der Fälle ist demnach darauf zurückzuführen, dass derzeit angesichts der Corona-Pandemie mehr Menschen aus der Ferne auf ihre Arbeitsnetzwerke zugreifen. “Härte und die Häufigkeit von Cyberattacken steigt an” “Die Härte und die Häufigkeit von Cyberattacken auf Unternehmen steigt an,weil sich die Technik weiterentwickelt, neue Technologien größere Angriffsflächen bieten und die Art der Arbeit sich auch auf das Zuhause und Remote-Umgebungen erstreckt“, erklärte McAfee-Technikchef Steve Grobman. Die Studie basiert auf der Auswertung der Angaben von 1500 IT-Fachleuten von Unternehmen und Behörden in den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Japan und Australien. Für das Ausmaß der Schäden durch die Cyberangriffe wurden dabei Faktoren wie der Verlust von geistigem Eigentum oder Vermögen, aber auch die Ausfallzeit von Netzwerken und Imageschäden für die Betroffenen einbezogen. Es gebe eine Reihe versteckter Kosten im Zusammenhang mit Cyberkriminalität, hoben die Autoren hervor. Dazu zählten etwa auch vergeudete Ressourcen oder negative Auswirkungen auf die Mitarbeiterzufriedenheit.

Cyberangriffe kosten Weltwirtschaft mehr als 820 Milliarden Euro

Nach dem am Montag erfolgten Startschuss zur Pflegereform durch Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne) haben sich am Mittwoch die in der Pflege tätigen Hilfsorganisationen zu Wort gemeldet. Eine Personaloffensive ist aus Sicht von Caritas, Diakonie, Hilfswerk, Rotem Kreuz und Volkshilfe der Schlüssel zu einer erfolgreichen Reform. Ihre Vorschläge dazu stellten sie in einer Pressekonferenz vor. “Wir haben das Gefühl, dass die Dramatik der Lage noch nicht ganz klar geworden ist”, sagte die Geschäftsführerin des Hilfswerks, Elisabeth Anselm. Laut einer Studie der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) werden bis 2030 75.000 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegebereich benötigt. Wenn es nicht gelinge, in den nächsten Jahren “deutlich mehr Menschen für den Pflegebereich zu gewinnen, wird alles Makulatur bleiben.” Pflegesektor wächst Der Pflegesektor wächst. 2016 arbeiteten um ein Viertel mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Branche als 2008. Das ist jedoch nicht genug. Bei der derzeitigen Entwicklung könnte der Bedarf ab spätestens 2024 nicht mehr gedeckt werden, erklärte Anselm. Daher müsse in die Pflegeausbildung investiert werden, wenn es nach den Hilfsorganisationen geht. Als positives Beispiel nannte Caritas-Präsident Michael Landau die im Herbst gestartete Höhere Lehranstalt für Sozialbetreuung und Pflege (HLSP) in Gaming in Niederösterreich. Die fünfjährige Schule schließt mit Matura ab und bietet eine Ausbildung zum diplomierten Sozialbetreuer. Dieser Schulversuch müsse nun “vom Pilot in die Fläche kommen”, sagte Landau. Wesentlich sei außerdem, dass den Auszubildenden kein finanzieller Nachteil entstehe. Der Caritas-Präsident forderte daher die Abschaffung von Studienbeiträgen für diejenigen Studiengänge, die mit einem Gesundheits- oder Pflegeberuf abschließen. Eine finanzielle Hürde hält der Pflegeberuf auch für potenzielle Quereinsteiger bereit. Diese könnten sich die Ausbildung wegen des fehlenden Einkommens häufig nicht leisten, bemängelte der Direktor der Volkshilfe, Erich Fenninger. Er forderte daher, das Einkommen von Quereinsteigern während der Ausbildung abzusichern. Als Beispiel nannte er die Polizeiausbildung, bei der bereits in der Grundausbildung ein Gehalt ausbezahlt werde. Außerdem solle Studierenden im Pflegebereich ein Fachkräftestipendium ermöglicht werden. Fenninger ortet drei Zielgruppen, die für den Pflegebereich begeistert werden könnten. Erstens könnte die Bundesregierung im Verbund mit dem Arbeitsmarktservice (AMS) eine Ausbildungsoffensive für Menschen, die in der Coronakrise arbeitslos geworden sind, starten. Die zweite Gruppe betrifft Menschen, die aufgrund der Digitalisierung in den nächsten Jahren ihren Job verlieren würden. Drittens gebe es viele pflegende Angehörige, die in der häuslichen Pflege ihre Liebe für die Betreuungsarbeit entdeckten. Eine weitere Herausforderung ist, Menschen, die bereits in der Branche tätig sind, zu halten. So zeigten Studien, dass Beschäftigte unter 25 Jahren nicht vorhätten, bis zur Pension im Pflegesektor zu bleiben, erläuterte die Direktorin der Diakonie, Maria Katharina Moser. Beschäftigte über 55 Jahren hingegen seien häufig aus gesundheitlichen Gründen dazu gezwungen, vorzeitig aus dem Beruf auszuscheiden. Um diese Probleme zu beheben, müssten die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Moser forderte daher österreichweit einheitliche und bessere Personalschlüssel. Auf eine Pflegerin oder einen Pfleger müssten weniger Betreute kommen als derzeit. Dazu brauche es eine österreichweit einheitliche Berechnungsmethode, die auch die Art der Erkrankung der Betreuten miteinbezieht. Demenzkranke nehmen deutlich mehr Zeit als körperlich Kranke in Anspruch. Das werde derzeit allerdings nicht berücksichtigt, bemängelte die Diakonie-Direktorin. Zudem forderte sie die Angleichung der Gehälter. Derzeit würden Beschäftigte im Akutbereich (wie etwa im Krankenhaus) deutlich mehr bekommen als jene in der Langzeitpflege. Allgemein würde Moser die Angestellten laut Eigenaussage gern besser bezahlen, aber “wir sind als gemeinnnützige Träger auf die öffentliche Hand angewiesen.” Ein weiterer Hebel, um Menschen im Pflegeberuf zuhalten, seien Entwicklungsmöglichkeiten, sagte der Generalsekretär des RotenKreuzes, Michael Opriesnig. Er forderte daher die Ermöglichung von Fachkarrieren in der Langzeitpflege sowie die finanzielle Abgeltung von Zusatzqualifikationen. Caritas, Diakonie, Hilfswerk, Rotes Kreuz und Volkshilfe arbeiten seit 1995 in der Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt (BAG) zusammen, um gemeinsame sozialpolitische Anliegen zu artikulieren. Von den österreichweit rund 60.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Langzeitpflege arbeitet derzeit jeder Dritte in einer der fünf Organisationen.

Hilfsorganisationen warnen vor Personalnot in der Pflege

In Wels-Innenstadt hat am Mittwochmittag ein Autolenker mehrere Fahrzeuge gerammt und krachte gegen eine Hausmauer. Der Lenker musste nach dem Unfall reanimiert werden.

Reanimation: Autolenker nach internem Notfall in Wels-Innenstadt gegen Autos und Hausmauer gekracht

Mit heutigem Stand (6. Dezember 2020, 09:30 Uhr) sind österreichweit 3.840 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 252.765 sind wieder genesen. Bisher gab es in Österreich 303.430 positive Testergebnisse. Derzeit befinden sich 3.802 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 632 der Erkrankten auf Intensivstationen. Die 2741 Neuinfektionen seit der letzten Meldung teilen sich auf die Bundesländer Österreichs wie folgt auf: Burgenland: 56 Kärnten: 198 Niederösterreich: 551 Oberösterreich: 526 Salzburg: 103 Steiermark: 340 Tirol: 362 Vorarlberg: 239 Wien: 366Der Betrieb des Dashboards des Gesundheitsministeriums erfolgt durch die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und ist unter der URL covid19-dashboard.ages.at abrufbar. Das Dashboard bezieht seine Daten ausschließlich aus dem Epidemiologischen Melderegister (EMS) und wird einmal täglich, um 14:00 Uhr, aktualisiert. EMS ist das offizielle Register, in welches von den Bezirksbehörden sowie von Labors eingetragen wird. Das Bundesministerium für Inneres erhebt die Zahlen im Rahmen der Koordination des Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements im Einsatz- und Koordinationscenter (EKC) über eine Videokonferenz, diese Zahlen können Fälle enthalten, die im EMS noch nicht erfasst sind

2741 Neuinfektionen: Die Zahl geht weiter zurück

Ab sofort können Diebstähle auch online angezeigt werden. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) sprach in diesem Zusammenhang am Wochenende von einem “Zeichen für das Fortschreiten der Digitalisierung in der österreichischen Polizei”. Die Möglichkeit zur elektronischen Anzeige sei eine Erleichterung für Betroffene, bedeute aber nicht, “dass die Ermittlungstätigkeit an der notwendigen Akribie und Intensität verliert”, versicherte Nehammer. Der Zugang zur virtuellen Anzeige, die einem den Weg auf die Polizeiinspektion erspart, erfolgt über die Website oesterreich.gv.at. Folgende Voraussetzungen, um von zu Hause aus per PC Anzeige erstatten zu können, müssen vorliegen: der Tatort muss in Österreich liegen, der Täter muss unbekannt sein, der Anzeiger muss zugleich der Geschädigte sein und es darf keine weiteren Geschädigten geben. Außerdem ist eine Bürgerkarte oder eine Handy-Signatur erforderlich. Bei Gefahr kommt natürlich die Polizei Die Online-Anzeige wird automatisch an die zuständige Polizeidienststelle bzw. in Wien an das zuständige Polizeikommissariat weitergeleitet. Wird im Online-Formular als Tatort ‘unbekannt’ ausgewählt, bekommt sie die Dienststelle am Hauptwohnsitz des Bestohlenen zugestellt. Ist ein sofortiges Einschreiten der Polizei – etwa bei Gefahr im Verzug – notwendig oder müssen – wie bei einem Wohnungseinbruch – Spuren gesichert werden, kann keine Online-Anzeige eingebracht werden. Ein missbräuchliches Ausfüllen und Versenden des Online-Formulars aus Jux und Tollerei wird geahndet und kann bestraft werden, warnt das Innenministerium.

Diebstahlanzeigen ab sofort auch online möglich

Hauptbetroffen von Schneefall und Regen waren am Sonntag weiterhin Oberkärnten, Osttirol und der Bereich des Tiroler Alpenhauptkamms. Dort sind von Freitag bis Sonntagvormittag Niederschlagsmengen (Schnee und/oder Regen) von 100 bis zu 300 Liter pro Quadratmeter zusammengekommen, berichtete die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). In Kornat (Kärnten Lesachtal) wurden 285 Liter pro Quadratmeter gemessen. Das kam schon sehr knapp an den dortigen Rekord von 293 Liter pro Quadratmeter in 48 Stunden aus dem Oktober 2018 heran. In Lienz (Osttirol) waren es 210 Liter pro Quadratmeter, der dortige Rekord liegt bei 258 Liter pro Quadratmeter vom November 1966. Gemessen wird in Lienz seit 1880. In Silian(Osttirol) gingen 205 Liter pro Quadratmeter Schnee und/oder Regen in 48 Stunden nieder, in Kötschach-Mauthen (Kärnten) 195 Liter, in St. Jakob/Defereggen (Osttirol) 190 Liter, in Hintertux/Zillertal (Tirol) 110 Liter und in Neustift/Milders (Tirol) 100 Liter.

Niederschlagsmengen teilweise im Rekordbereich