Zahl der Corona-Infizierten in Peking weiter gestiegen

Merken
Zahl der Corona-Infizierten in Peking weiter gestiegen

Nach dem neuen Coronavirus-Ausbruch in Peking ist die Zahl der Infizierten weiter gestiegen. Wie die staatliche Gesundheitskommission am Freitag mitteilte, wurden 25 weitere Ansteckungen nachgewiesen. Seit der neue Ausbruch auf einem Großmarkt der chinesischen Hauptstadt am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, ist die Zahl der Infizierten damit auf 183 gewachsen.

Die neue Infektionszahlen vom Freitag liegen über denen des Vortrags, als 21 Fälle gemeldet wurden, aber unter denen vom Mittwoch, als es noch 31 Infektionen gab. Als Reaktion auf den neuen Ausbruch, der vergangene Woche auf dem Xinfadi-Großmarkt der Stadt begann, riefen die Behörden am Dienstag die zweithöchste Sicherheitsstufe aus, womit Peking teilweise abgeriegelt wurde. Flüge aus und in die Hauptstadt wurden drastisch reduziert. Auch der Busverkehr in andere Provinzen wurde eingestellt. Menschen sollen die Stadt nicht mehr verlassen. Wenn doch Reisen notwendig sind, muss ein negativer Coronatest vorliegen.

Landesweit meldete China am Freitag insgesamt 32 neue Infektionen. So gab es zwei weitere lokale Fälle in der an Peking angrenzenden Provinz Hebei, sowie einen Fall in der nordostchinesischen Provinz Liaoning. Vier “importierte” Infektionen wurden bei Menschen auf der Einreise nach China nachgewiesen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Der bulgarische Tennis-Profi Grigor Dimitrow ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 29-Jährige hatte dieses Wochenende beim Exhibition-Event Adria Tour in Zadar/Kroatien gespielt, ehe er sich aus Gesundheitsgründen zurückzog und heim nach Monaco reiste. Nach positivem Attest wurde das Finale abgesagt. Dimitrow hatte auch eine Woche davor in Belgrad gespielt, unter anderem gegen Dominic Thiem. Der Niederösterreicher gewann gegen Dimitrow, nach der Partie gab es wie gegen jeden anderen einen Handshake. Auch auf den voll besetzten Tribünen gab es kaum Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus, es waren nur sehr vereinzelt Masken zu sehen. Nach dem von Thiem gewonnenen Turnier gab es in der serbischen Hauptstadt eine Party teilweise mit engem Kontakt, an der die Spieler ausgelassen teilnahmen. Vom Abstandhalten war keine Spur. “Ich möchte meine Fans und Freunde wissen lassen, dass ich nach der Rückkehr in Monaco positiv auf Covid-19 getestet worden bin”, ließ Dimitrow unter einem Foto von sich mit Mund-Nasen-Schutz wissen. “Ich möchte sicherstellen, dass das jeder weiß, der mit mir in den vergangenen Tagen in Kontakt war und sich testen lässt bzw. die notwendigen Vorkehrungen trifft. Es tut mir wegen aller Umstände leid, die ich verursacht habe.” Der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic tritt als Initiator der Adria Tour auf, wäre in Zadar gegen den Russen Andrej Rublew im Endspiel gestanden. Der Serbe wehrte sich nach dem Belgrad-Wochenende gegen Kritik an Art und Weise der Ausrichtung des Turniers. “Wir haben die Linien nicht überschritten”, hatte der 33-Jährige erklärt. “Es ist nicht einfach, den Leuten zu erklären, dass die Situation in den USA oder in Großbritannien eine komplett andere ist als in Serbien oder den umliegenden Ländern.” Wie Djokovic und Dimitrow hat u.a. auch der Deutsche Alexander Zverev an beiden Events teilgenommen. Thiem hingegen ist an diesem Wochenende beim “Ultimate Tennis Showdown” bei Nizza engagiert. Nach der 1:3-Niederlage in neuem Format am Samstag gegen den Franzosen Richard Gasquet gab es einen Handshake. Am (heutigen) Sonntag stand das Match gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas an. Unter der Woche hatte Thiem bei der “Austrian Top Series” in der Südstadt gespielt. Dimitrow wohl nicht in Kitzbühel Erst am Freitag war Dimitrow als letzter Spieler für das Feld des Kitzbüheler Einladungsturniers “THIEMs7” präsentiert worden, der ATP-Finals-Gewinner 2017 hätte mit Thiem in einer Gruppe spielen sollen. Das Turnier beginnt am 7. Juli und damit in etwas mehr als zwei Wochen, womit Negativ-Testungen kurz davor theoretisch noch eine Teilnahme Dimitrows erlauben könnten. Es ist aber nicht davon auszugehen, dass der Weltranglisten-19. nun noch in diesem Spielerkreis bleibt.

Tennis-Star Dimitrow positiv auf Coronavirus getestet

Ein Bauernhof ist in der Nacht auf Donnerstag in Steinerkirchen an der Traun (Bezirk Wels-Land) in Flammen aufgegangen.

Großbrand auf Bauernhof in Steinerkirchen an der Traun

  Laut dem deutschen Arzneimittelhersteller Aristo haben sich österreichische Krankenhäuser bereits Mitte März dringend um das alte Malariamittel Hydroxychloroquin zur Behandlung von Covid-19-Patienten bemüht. 9.000 Packungen hätten schnell besorgt und binnen weniger Tage an 34 Krankenhäuser geliefert werden können, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung. Das Malariamittel, auch in der Rheumatherapie eingesetzt, könnte bei Covid-19-Erkrankungen helfen. Dafür gibt es Hinweise, aber bisher keine großen klinischen Studien. Jedenfalls seien Mitte März “fast alle Bestände des akut benötigten Arzneimittels” aufgebraucht gewesen. Aristo Pharma Österreich hätte in Zusammenarbeit mit den Krankenhausapotheken Österreichs eine Sammelbestellung über das lokale Logistikunternehmen Sanova bei Aristo Pharma in Deutschland getätigt. Während ein normaler Bestellvorgang inklusive Lieferung rund zwei bis vier Wochen benötige, hätte die Aktion innerhalb von sechs Werktagen 9.000 Packungen Hydroxychloroquin für 34 Krankenhäuser gebracht.

Pharmaunternehmen versorgte Spitäler mit Chloroquin

Zum Weltgesundheitstag am 7. April weist die IG Windkraft darauf hin, dass mit erneuerbaren Energien viele Menschenleben gerettet werden könnten. Allein in Europa sterben pro Jahr rund 400.000 Menschen aufgrund der Verbrennung von Erdgas, Erdöl und Kohle, wie eine aktuelle Studie berichtet. “Der rasche Ausbau von Windrädern und die Schließung von fossilen Kraftwerken, sowie der Umstieg auf Elektromobilität muss nun nach der Corona-Krise umgesetzt werden”, fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft, und betont: “Gerade jetzt sieht man, wie sauber die Luft sein könnte, wenn wir auch nur auf Teile der Verbrennung von Erdgas, Erdöl und Kohle verzichten.”

Corona-Krise zeigt wie fossile Energien die Luft verschmutzen

In Edt bei Lambach (Bezirk Wels-Land) hat sich Dienstagfrüh ein schwerer Verkehrsunfall mit Fahrerflucht ereignet. Eine Autolenkerin musste ausweichen und krachte gegen einen Baum.

Auto gegen Baum: PKW-Lenkerin bei Verkehrsunfall in Edt bei Lambach verletzt

Ein Serienunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen hat Montagabend auf der Innkreisautobahn beim Knoten Wels für einen ordentlichen Blechsalat gesorgt.

Blechsalat und Leichtverletzte: Serienunfall mit mehreren Fahrzeugen auf Innkreisautobahn in Wels