Zahl der Todesfälle in Oberösterreich stieg auf 59

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Zahl der Todesfälle in Oberösterreich stieg auf 59

Die Zahl der Corona-Todesfälle in Oberösterreich ist am Dienstag um einen auf 59 gestiegen. Ein 83-jähriger Mann aus dem Bezirk Eferding ist im Klinikum Wels-Grieskirchen gestorben. Er hatte an Vorerkrankungen gelitten. Aktuell positiv waren – nach 43 Personen am Montag – noch 39 Menschen. Mehr als die Hälfte davon war in Spitalbehandlung. 17 lagen auf Normal- und drei auf Intensivstationen.

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Der britische Schauspieler Earl Cameron ist tot. Der TV- und Filmstar, der als einer der ersten schwarzen Schauspieler in Großbritannien Erfolge feiern konnte, starb im Alter von 102 Jahren, wie seine Familie am Samstag mitteilte. Der im britischen Überseegebiet Bermuda geborene Cameron startete seine Leinwandkarriere 1951 mit einer Hauptrolle in dem Film “Pool of London”. 1965 übernahm er einen kleineren Part in dem James-Bond-Film “Feuerball”, 1973 war er in dem Film “A Warm December” des Regisseurs Sidney Poitier zu sehen. Auch in der populären britischen TV-Serie “Doctor Who” wirkte er mit. Zahlreiche Schauspieler und Politiker bekundeten nach Camerons Tod am Samstag ihre Anteilnahme. Der “Guardian” würdigte ihn als “Großbritanniens ersten schwarzen Filmstar”. Bermudas Regierungschef David Burt sagte, der gesamte Inselstaat feiere “das lange und bemerkenswerte Leben” des Schauspielers.

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Seit vergangener Woche können Familien um Unterstützung aus dem Familienhärtefonds ansuchen, wenn sie in finanzielle Notlage geraten sind. Alleinerziehende und getrennt lebende Eltern würden dabei aber weitgehend leer ausgehen, kritisierte nun die Österreichische Plattform für Alleinerziehende (ÖPA). Die Kriterien seien am traditionellen Bild der Vater-Mutter-Kind-Mittelstandsfamilie orientiert.

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Mit Stand 7 Uhr informiert das Gesundheitsministerium über die aktuellen Zahlen. Aufgelistet nach Infektion, Erkrankung, Behandlung, Gesund, Todesfälle, Geschlecht, Bundesländer und Bezirke. Mehr dazu unter info.gesundheitsministerium.at

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Mitten in den Protesten gegen Rassismus ist erneut ein Afroamerikaner bei einem Polizeieinsatz in den USA ums Leben gekommen. Ein Polizist schoss in Atlanta im US-Staat Georgia am Freitagabend auf einen Schwarzen, der sich nach Angaben des Kriminalamts GBI zuvor seiner Festnahme widersetzt hatte. Der 27-Jährige starb den Angaben zufolge im Anschluss in einem Krankenhaus nach einer Operation. Die Bürgermeisterin von Atlanta, Keisha Lance Bottoms, sagte: “Ich glaube nicht, dass dies eine gerechtfertigte Anwendung tödlicher Gewalt war.” Sie habe die Entlassung des Polizisten gefordert. Bottoms sagte zudem, sie habe das Rücktrittsangebot von Polizeichefin Erika Shields angenommen. Der Tod des Schwarzen löste in Atlanta eine neue Protestwelle aus. Der örtlichen Feuerwehr zufolge brannte in der Nacht zum Sonntag das Schnellrestaurant, vor dem der 27-Jährige niedergeschossen worden war. “Das Restaurant steht voll in Brand und grenzt an eine Tankstelle. Keine Berichte von jemandem innerhalb des Gebäudes”, twitterte die Feuerwehr in Atlanta. Das GBI hatte erklärt, dass die Polizisten am späten Freitagabend zu dem Schnellrestaurant gerufen worden seien, weil dort ein Mann in der Autoschlange in einem Wagen eingeschlafen sei. Andere Fahrzeuge hätten an ihm vorbei fahren müssen. In der Folge habe der 27-jährige Rayshard Brooks, der in dem Auto saß, einen Nüchternheitstest nicht bestanden und sollte in Gewahrsam genommen werden. Dabei sei es zu einem Kampf gekommen, bei dem der Mann Zeugenaussagen zufolge einem Beamten seine Elektroschockpistole abgenommen habe. GBI-Chef Vic Reynolds erklärte, auf Videoaufnahmen sei zu sehen, dass Brooks vor den Beamten flüchte, sich dann mit dem Taser in der Hand zu ihnen umdrehe und der Polizist daraufhin seine Dienstwaffe ziehe. Reynolds machte deutlich, dass alles sehr schnell gegangen sei. Die Behörde wollte das Videomaterial veröffentlichen. Reynolds sagte zu, das GBI werde rasch alle Fakten sammeln und diese der Staatsanwaltschaft übermitteln. Parallel erklärte Staatsanwalt Paul Howard, seine Behörde habe bereits mit einer unabhängigen Untersuchung des Vorfalls begonnen. Reynolds warnte vor vorschnellen Schlüssen – und verwies auf die aufgeheizte Stimmung im Land. “Ich möchte nicht, dass irgendjemand unter irgendwelchen Umständen zu irgendeiner Form von Urteil eilt, was in diesen Fällen auf beiden Seiten sehr einfach ist”, sagte er. Den Ermittlern sei bewusst, dass in solchen Fällen “enorme Gefühle” mit im Spiel seien und dies durch die derzeitige Situation verstärkt werde. Die Staatsanwaltschaft müsse beurteilen, ob es gerechtfertigt gewesen sei, dass der Polizist geschossen habe. Seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd Ende Mai in Minneapolis stehen Polizeigewalt und Rassismus im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte in den USA. Proteste reißen nicht ab – und könnten durch den Vorfall in Atlanta befeuert werden. Auch am Wochenende gingen vielerorts wieder zahlreiche Menschen auf die Straßen, etwa in der Hauptstadt Washington oder in Minneapolis. Nahe des Schnellrestaurants in Atlanta hatten sich auch Demonstranten versammelt. Auch in anderen Ländern demonstrierten erneut weltweit Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt. In London kam es bei einer Gegendemonstration rechtsextremer Gruppen zu schweren Zusammenstößen mit der Polizei, mehr als hundert Menschen wurden festgenommen. Auch in Frankreich, Australien und in der Schweiz gingen tausende Menschen gegen rassistische Diskriminierung auf die Straße. Vor fast drei Wochen hatte ein weißer Polizeibeamter sein Knie in den Nacken des am Boden liegenden Floyd gedrückt – trotz dessen wiederholter Bitten, ihn atmen zu lassen. Der Polizist und drei an dem Einsatz beteiligte Kollegen wurden entlassen, festgenommen und angeklagt. Floyd war wegen des Verdachts, mit einem falschen 20-Dollar-Schein bezahlt zu haben, festgenommen worden. Die “Seattle Times” berichtete unterdessen, dass der Fernsehsender Fox News – als Lieblingssender von Präsident Donald Trump bekannt – auf seiner Webseite im Zuge der Berichterstattung über die Proteste in der Großstadt Seattle digital veränderte und irreführende Fotos von der dortigen Lage veröffentlicht habe. Beispielsweise sei in ein Foto eines zertrümmerten Schaufensters das Bild eines bewaffneten Mannes hineingeschnitten worden. Der Sender habe die Bilder mittlerweile entfernt, schrieb die “Seattle Times”. Der Fotograf David Ryder bestätigte auf Twitter, seine Fotos seien manipuliert worden. Die Proteste in der Stadt an der Westküste hatten zuletzt zu Spannungen zwischen US-Präsident Donald Trump, Washingtons Gouverneur Jay Islee und Bürgermeisterin Jenny Durkan geführt. Trump drohte mit Blick auf eine von Demonstranten eingerichtete “autonome Zone” in der Stadt, einzugreifen, sollten die lokalen Regierungen die Situation nicht unter Kontrolle bekommen. Viele US-Medien berichteten von friedlicher Stimmung. Allerdings sei die Polizei in dem Gebiet nicht erwünscht. Unterdessen war Trump vor dem Hintergrund der Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA wegen des Zeitpunktes und Ortes seiner für kommenden Freitag geplanten ersten Wahlkampfveranstaltung seit mehr als drei Monaten in die Kritik geraten. Am Freitagabend (Ortszeit) kündigte Trump an, die Kundgebung um einen Tag auf Samstag zu verschieben. Am ursprünglich geplanten Termin wird in den USA des Endes der Sklaverei gedacht. Die Veranstaltung sollte in Tulsa (Oklahoma) stattfinden. Die Stadt war 1921 Schauplatz eines Massakers durch einen weißen Mob an der schwarzen Bevölkerung. Historiker werten dies als schlimmsten Zusammenstoß zwischen Weißen und Schwarzen in den USA nach dem Ende des Bürgerkriegs. Die demokratische Senatorin Kamala Harris hatte Trump angesichts der ursprünglichen Wahl des Datums und des Ortes für die Kundgebung vorgeworfen, Rechtsradikale zu ermutigen. Trump hat Floyds Tod mehrfach verurteilt und das Recht auf friedliche Demonstrationen betont. Ihm wird jedoch vorgeworfen, sich nicht klar gegen Rassismus zu positionieren und nicht genug Verständnis für den Zorn über Diskriminierung und Ungerechtigkeit im Land zu zeigen. Seine Entscheidung, am 19. Juni ausgerechnet in Tulsa aufzutreten, bestätigte seine Gegner.

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Der mit einem Handbike schwer verunglückte Ex-Formel-1-Fahrer Alessandro Zanardi soll aus dem künstlichen Koma geholt werden. Das teilte das Krankenhaus in Siena am Donnerstag mit. Die Reduzierung der Betäubung werde einige Tage dauern, hieß es. Danach wollten die Ärzte Zanardi erneut untersuchen, um das Ausmaß der Schäden durch seine Kopfverletzungen besser zu erfassen. Der 53-jährige Italiener war nach seinem Unfall vom 19. Juni in das Hospital in der Toskana gebracht worden. Zanardi war dort am 6. Juli bereits zum dritten Mal operiert worden. Sein Zustand bleibe unter neurologischen Gesichtspunkten ernst, die Prognosen seien verhalten, hieß es stets. Der ehemalige Formel-1-Pilot hatte in der Toskana die Kontrolle über sein Handbike verloren. Zanardi war mit einem Lastwagen kollidiert. Er erlitt schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen. Er hatte 2001 nach einem Unfall in einem Champ-Car-Rennen auf dem Lausitzring beide Beine verloren. Zanardi kämpfte sich wieder zurück in den Leistungssport. Er bestritt auch Rennen in der DTM und gewann viermal Gold bei den Paralympics. In Italien leiden viele mit ihm mit, auch der Papst schickte Genesungswünsche.

Ärzte holen Rennfahrer Zanardi aus dem Koma

Mindestens 24 Menschen sind in einer Einrichtung für Suchttherapie in Mexiko erschossen worden. Weitere sieben Menschen wurden dabei am Mittwoch in einem Vorort der zentralmexikanischen Stadt Irapuato verletzt, drei von ihnen schwer, wie die örtliche Polizei mitteilte. Fotos, die im Internet verbreitet wurden, zeigten nah beieinander auf einem Fußboden liegende Leichen junger Männer. Die Gegend um Irapuato im Bundesstaat Guanajuato ist eine der gefährlichsten Mexikos. Es hatte dort Berichten zufolge in den vergangenen Wochen bereits weitere Angriffe auf Einrichtungen für Drogenabhängige mit Toten gegeben. In Guanajuato ist unter anderem das Kartell Santa Rosa de Lima aktiv, das vor allem in Benzindiebstahl verwickelt ist. Kartellchef José Antonio Yépez Ortiz alias “El Marro” veröffentlichte vor rund zehn Tagen ein Video, in dem er wütend mit einer Eskalation der Gewalt droht. Bei Razzien waren unter anderem seine Mutter und seine Schwester festgenommen worden. Die Gruppe von Yépez Ortiz kämpft auch mit dem mächtigen Verbrechersyndikat Cártel de Jalisco Nueva Generación (CJNG) um Territorium. Das CJNG wurde für ein gescheitertes Attentat auf den Polizeichef von Mexiko-Stadt vergangenen Freitag, bei dem drei Menschen ums Leben kamen, verantwortlich gemacht. Das Haupteinflussgebiet des Kartells befindet sich im Westen des Landes. Sein Chef ist Nemesio Oseguera Cervantes, genannt “El Mencho”. Für Hinweise, die zu seiner Festnahme führen, hat die US-Regierung zehn Millionen Dollar ausgelobt – im nördlichen Nachbarland Mexikos wird er wegen Drogenhandels gesucht. Im vergangenen Jahr wurden in Mexiko fast 100 Mordopfer pro Tag registriert. Zudem gelten mehr als 60.000 Menschen als verschwunden. Die Gewalt geht in diesem Jahr trotz der Corona-Krise ungebrochen weiter. Das Blutvergießen geht zu einem großen Teil auf das Konto von Kartellen und Banden, die in Drogenhandel, Entführungen und Erpressung verwickelt sind. Oft haben die Gangster Verbindungen zu örtlichen Sicherheitskräften. Die meisten Verbrechen in dem nordamerikanischen Land werden nie aufgeklärt, geschweige denn geahndet.

24 Tote bei Massaker in Mexiko