Zahl der Toten in Italien um 349 auf 2.158 gestiegen

Merken
Zahl der Toten in Italien um 349 auf 2.158 gestiegen

Die Zahl der Coronavirus-Todesopfer und der Infizierten in Italien wächst weiter, allerdings weniger schnell als in den vergangenen Tagen. Am Montag wurden 2.158 Todesfälle gemeldet, das sind 349 mehr als am Sonntag. Am Sonntag war die Zahl der Todesopfer um ein Hoch von 368 Personen gegenüber dem Vortag gestiegen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Der Finanzminister und frühere Regierungskoordinator von Türkis-Blau, Gernot Blümel hat am Donnerstag im Ibiza-U-Ausschuss Erinnerungslücken aufgewiesen. Etwa zur Novelle des Glücksspielgesetzes 2018 und deren abrupten Zurückziehung als auch zu seiner Vereinstätigkeit lieferte er den Abgeordneten wenig Erhellendes. Teilweise holte Blümel weit aus, was die Abgeordneten wenig goutierten. Zugeknöpft gab sich Blümel auch, als er von NEOS-Fraktionsführerin Stephanie Krisper zu Wahrnehmungen zu den Vorwürfen der laufenden Verfahren gegen ÖBAG-Chef Thomas Schmid befragt wurde. Blümel wiederholte mehrmals, dass er von diesen aus den Medien erfahren habe bzw. vom ÖBAG-Aufsichtsrat über die Befassung der Compliance-Abteilung mit dieser Angelegenheit informiert wurde. Krisper wollte von Blümel konkret wissen, ob er persönliche Wahrnehmungen zum mutmaßlichen Suchtmittelkonsum von Schmid gehabt habe. Auch darauf meinte Blümel, dass er durch die Medien und vom Aufsichtsrat davon erfahren habe, was eine längere Geschäftsordnungsdebatte nach sich zog, ob das eine hinreichende Beantwortung einer Ja-Nein-Entscheidungsfrage sei. Bereits zuvor hatten vor allem Abgeordnete der Opposition aber auch der Grünen moniert, dass Blümel Erinnerungslücken aufweist. Beispielsweise konnte der jetzige Finanzminister über seine Kassiertätigkeit beim VP-nahen Verein Pro Patria nichts sagen, da er sich nicht erinnern konnte, dort als Kassier fungiert zu haben. “Das ist über 15 Jahre her.” Österreich sei ein Land der Vereine, so Blümel: “Manchmal hat man eine Funktion, manchmal keine.” Auch als die SPÖ die Novelle des Glücksspielgesetzes thematisierte, die 2018 plötzlich zurückgezogen worden war, konnte Blümel nicht sagen, auf wessen Wunsch das geschehen sei. Blümel meinte lediglich, dass es “Unstimmigkeiten” innerhalb der türkis-blauen Koalition gegeben habe. Auch als die SPÖ-Abg. Katharina Kucharowits Blümel eine E-Mail vorlegte, derzufolge der damalige Kabinettschef von Hartwig Löger (ÖVP), der nunmehrige ÖBAG-Chef Thomas Schmid, das Zurückziehen der Novelle “angeordnet” habe, meinte Blümel bloß, dass er keine andere Wahrnehmung dazu habe, als dass dies auf Wunsch der Koalitions-Koordinierung geschehen sei. Im Zusammenhang mit der sogenannten “Schredder-Affäre” meinte Blümel, dass er es als seine “Aufgabe” empfunden habe, eine “ordnungsgemäße Übergabe vorzubereiten”. Alles Weitere sei in der Verantwortung der Mitarbeiter gelegen. Die Frage, wer dem Kabinettsmitarbeiter den Auftrag gegeben habe, beantwortete Blümel nicht. Von der “Schredder-Affäre” selbst habe er aus den Medien erfahren. Auf die Frage, ob er dann Untersuchungen eingeleitet habe, meinte Blümel: “Ich war damals nicht mehr im BKA.” Zudem erklärte Blümel auf eine entsprechende Frage des blauen Fraktionsführers Christian Hafenecker, nur sein Handy bei der Übergabe des Ministeriums abgegeben zu haben, weil er über keinen Laptop verfügte. Daraufhin wollte Hafenecker wissen: “Reicht ein Handy, um ein Ministerium zu leiten”. “Meine Arbeitsweise ist eine effiziente”, konterte Blümel. Weiters wollte Blümel E-Mails Dritter, die er von der Grünen-Fraktionsführerin Nina Tomaselli vorgelegt bekam und in denen es mutmaßlich über ihn ging, nicht kommentieren. “Ich bin weder Sender noch Empfänger dieser Nachrichten”, so Blümel. Des weiteren haber er keine konkrete Wahrnehmung dazu, worum es in diesem Chatverlauf geht. Auch mit der Vorstandsbestellung bei den Casinos Austria will er nichts zu tun gehabt haben. Im Raum steht der Vorwurf, ÖVP und FPÖ könnten zur Zeit der türkis-blauen Regierung Postenschacher ausgedealt haben. So etwa bei den Casinos Austria, bei denen der Freiheitliche Peter Sidlo zum Finanzvorstand bestellt wurde. “Die Bestellung des Vorstandes ist Sache des Aufsichtsrates und ist daher nicht in meine Zuständigkeit gefallen”, antwortete Blümel. Krisper vergaß zwischenzeitlich die im Hohen Haus gebotenen Sitten für einen Wimpernschlag. “Die geht mir am Oasch”, sagte sie im Zuge einer Debatte rund um die Befragung von Blümel ins versehentlich noch aktivierte Mikrofon. Dass sie eigentlich die Verfahrensrichterin gemeint habe, bestritt Krisper danach. “Nein, ich ärger(t)e mich über ‘sie’, die Zustände – heute in der Summe”, rechtfertigte sich Krisper auf Twitter und bezog sich auf Erinnerungslücken der Auskunftsperson Blümel, Geschäftsordnungsdebatten und die Vorsitzführung von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP). Aufregung im Ausschusssaal hatte es nach Krispers Sager ohnehin nicht gegeben, gehört hatten sie vorwiegend Journalisten, die den Live-Stream verfolgten. Dass Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) regelmäßig seine SMS löscht, ist rechtlich kein Problem: Die Kurznachrichten stellen kein Schriftgut im Sinne des Archivgesetzes dar, müssen also auch nicht ans Staatsarchiv übergeben werden, wie dessen Generaldirektor Helmut Wohnout erklärte. Die Aussage des Kanzlers im Ausschuss, wonach er aus Sicherheitsgründen öfter mal seinen SMS-Nachrichtenverlauf löscht, hatte zuletzt für Aufregung gesorgt. Hintergrund: Die Abgeordneten der Opposition und auch der Grünen hätten gerne seine Chat-Konversation mit dem gefallenen Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache und auch seinen Terminkalender als Beweisstücke.

Blümel weist im Ibiza-U-Auschuss Erinnerungslücken auf

“Ich kann bestätigen, dass wir einen offiziellen Antrag auf staatliche Beihilfe an die ÖKB und COFAG gestellt haben”, sagte AUA-Sprecher Peter Thier am Dienstagabend zur APA. Ein großer Teil der Summe bestehe aus rückzahlbaren Krediten, der andere Teil seien Zuschüsse, die noch zu verhandeln sind, so der Sprecher weiter. Abgewickelt werden die Staatshilfen von der Corona-Finanzierungsagentur COFAG, die den 15 Mrd. Euro schweren Corona-Hilfsfonds verwaltet. Beantragt werden die Kredite daraus über die Hausbank. Im Fall der AUA handelt sich um eine Konsortium, an dem dem Vernehmen nach unter anderem Erste Bank und Raiffeisen beteiligt sind.  

AUA hat in Österreich 767 Mio. Euro an Hilfen beantragt

Österreich liegt in einer Umfrage zur Zufriedenheit mit persönlichen Beziehungen in der EU gemeinsam mit anderen Ländern an der Spitze. Auf einer Skala von null bis zehn wurde im Jahr 2018 hierzulande durchschnittlich ein Wert von 8,6 genannt. Damit wurden die Partnerschaften in Österreich gleich gut bewertet wie jene in Irland, Malta und Slowenien, berichtete Eurostat am Donnerstag. “Persönliche Beziehungen spielen eine entscheidende Rolle in der Lebenszufriedenheit”, betonte die Europäische Statistikbehörde Eurostat. EU-Bürger und Bewohner weiterer europäischer Länder ab 16 Jahren werden deshalb regelmäßig zu ihren Partnerschaften befragt – mit einer Skala von null (“überhaupt nicht zufrieden”) bis zehn (“total zufrieden”). Der EU-Schnitt lag bei der nun publizierten jüngsten Umfrage von 2018 bei einem Wert von 7,9. Auch bei unseren Nachbarn im Nicht-EU-Land Schweiz wurde der Top-Wert von 8,6 erreicht. Die höchste Zufriedenheit gab es in der EU unter jüngeren Menschen zwischen 16 und 24 Jahren mit 8,3 im Durchschnitt. Die Beziehungen der 25- bis 34-Jährigen wurden mit 8,0 bewertet, genau so wie jene von 65 bis 74 Jahren. Bei den Älteren sank der Wert leicht auf 7,9. Die 35- bis 64-Jährigen bewerteten ihre Partnerschaften im Schnitt mit der Note 7,8. Österreich und die weiteren Spitzenreiter wurden in der Befragung gefolgt von Zypern und Schweden (je 8,5), Finnland (8,4) sowie Tschechien (8,3). Am Ende der Skala sahen sich die Bürger in Bulgarien mit ihren Beziehungen (6,6). Noch etwas besser waren die Werte in Griechenland (7,1), Kroatien (7.6), Italien, Ungarn und Rumänien (je 7,6). In 19 der 27 EU-Staaten verbesserte sich die Zufriedenheit in der Umfrage von 2018 im Vergleich zur vorangegangen im Jahr 2013, darunter auch leicht in Österreich. Schlusslicht Bulgarien verzeichnete immerhin den deutlichsten Anstieg, dort verbesserte sich die Zufriedenheit mit der eigenen Partnerschaft um 0,9 Punkte.

Österreich in EU mit höchster Zufriedenheit in Beziehungen

Suzi Quatro, heute 70 Jahre jung, lebt nach dem Motto “No Bullshit” und will nicht als “weibliche Musikerin” gesehen werden. Rockmusikerin Suzi Quatro sieht Durchsetzungsfähigkeit als Erfolgsrezept für ihre Karriere. “Ich versuche nicht verzweifelt, sexy zu sein”, sagte die Sängerin, die am Mittwoch 70 Jahre alt wurde, der “Abendzeitung”. “Mir geht’s um die Musik.” Ein Sexsymbol habe sie nie sein wollen, so Quatro. Vielleicht sei sie gerade deshalb von manchen Fans aber als solches wahrgenommen worden. Sie habe als junge Musikerin früh erfahren, dass man zurückbekomme, was man gebe und ausstrahle. Mit dem Motto “No Bullshit” sei sie dabei immer gut gefahren, so Quatro. “Die härtesten Kerle haben Respekt vor mir.” Gender-Debatten könne sie dagegen nicht viel abgewinnen: “Ich gebe nicht viel auf dieses Gender-Ding, von dem jetzt alle sprechen. Ich sehe mich nicht als weiblichen Musiker, sondern als Musiker. Punkt.”

Rockröhre Suzi Quatro wollte nie ein Sexsymbol sein

Festwirte haben in Landshut in Bayern die Not zur Tugend gemacht und wegen der Coronakrise ein Drive-in-Volksfest organisiert. Die Gäste können nicht nur Mandeln, Lebkuchenherzen und Co kaufen, sondern in ihren Autos auch Volksfeststimmung erleben: Sie fahren durch ein großes Festzelt und sehen auf Bildschirmen Fotos und Videos aus den vergangenen Jahren – auch Musik gibt es. “Die Leute sitzen da in Lederhosen und Dirndl drin”, erläuterte VeranstalterPatrick Schmidt. So feiern sie zehn Minuten Volksfest. Wegen großer Resonanz am Wochenende wurde das Fest bis 11. Mai verlängert.

Drive-in-Volksfest in Bayern