Zu Hause mehr als fünf Personen erlaubt

Merken
Zu Hause mehr als fünf Personen erlaubt

Das Gesundheitsministerium hat am Samstagabend den Oster-Erlass präzisiert, der angesichts der Corona-Krise Festivitäten in den eigenen vier Wänden einen Strich durch die Rechnung machen soll. Demnach darf ein Haushalt Besuch von weiteren fünf Personen empfangen, die nicht an dieser Adresse gemeldet sind.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Der sonnig-frühlingshafte Donnerstag hatte ziemlich viele Anzeigen wegen Verstößen gegen die Distanz-Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zur Folge: Jetzt gibt es bereits 500 Anzeigen in Wien, berichtete Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl in der “ZiB 2”. Und denen, die gegen das “1-Meter-Abstand”-Gebot verstoßen, drohen “einige 100 Euro” Strafe. Die Maximalstrafe beträgt 3.600 Euro.

Für Distanzverstöße drohen "einige 100 Euro Strafe"

Papst Franziskus hat zu einer “gerechteren und gleichberechtigteren Gesellschaft” nach dem Ende der Corona-Pandemie aufgerufen. Wenn das Virus überwunden sein wird, werde die Menschheit “nicht so weitermachen können wie zuvor. Nein, alles wird anders sein”, sagte der Papst am Samstag in seiner Videobotschaft zum Pfingstfest. Nach dem Virus müsse die “Pandemie der Armut in der Welt” beendet werden. “Wir sind eine Menschheit” – da sei die zentrale Lehre der Krise, sagte der Papst. Nun sei es an der Zeit, Ungleichheit zu beseitigen. “All das Leiden wird nutzlos sein, wenn wir nicht gemeinsam eine gerechtere, gleichberechtigtere, christlichere Gesellschaft aufbauen.”

Papst fordert Ende der "Pandemie der Armut" nach dem Virus

Für acht oberösterreichische Gemeinden hat das Land am Sonntag die Gangart zur Eindämmung der Coronavirus- Ausbreitung verschärft: Es kommt zu mehr Polizeikontrollen sowie Lautsprecherdurchsagen mit Informationen an die Bevölkerung. Außerdem werden Schutzmasken an besondere Risikogruppen verteilt, hieß es in einer Aussendung von Landeshauptmann Thomas Stelzer. (ÖVP). Konkret sind sechs Gemeinden im Bezirk Perg – St. Georgen an der Gusen, Luftenberg, Katsdorf, Ried in der Riedmark, Mauthausen und Langenstein – sowie zwei im Bezirk Urfahr-Umgebung – Alberndorf in der Riedmark und Altenberg bei Linz – betroffen. In jenen Orten war in den vergangenen Tagen eine deutliche Zunahme der Erkrankten aufgefallen. So sind etwa mehr als die Hälfte von 44 Mitgliedern des Gesangsvereins St. Georgen an der Gusen positiv auf Covid-19 getestet worden. Sie dürften sich bei dem gemeinsamen Probewochenende in Losenstein (Bezirk Steyr-Land) vor zehn Tagen angesteckt haben. Unter ihnen befinden sich auch Altenpfleger und Mitglieder von Einsatzkräften.

Härtere Gangart für acht oberösterreichischen Gemeinden

Italien prüft die Möglichkeit einer Zwangseinlieferung von Covid-Erkrankten ins Krankenhaus, wenn diese Behandlungen verweigern. Dies sagte der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza im Interview mit der römischen Tageszeitung “La Repubblica” (Sonntagsausgabe). Auch eine Verschärfung der Strafen für Covid-Positive, die gegen die Heimquarantäne verstoßen, wird geprüft. Der Minister kündigte Antikörper-Tests für Arbeitnehmer und Abstriche für Schüler an. Ziel sei es, neue Infektionsherde zu bekämpfen, die zuletzt unter anderem in der norditalienischen Region Venetien gemeldet wurden. Venetien plant ab Montag eine Verschärfung der Anti-Covid-19-Sicherheitsvorkehrungen, kündigte der Präsident der Region, Luca Zaia, an, nachdem in den vergangenen Tagen eine höhere Zahl von Ansteckungen gemeldet wurde. Sorge löste vor allem ein Infektionsherd in der Stadt Vicenza aus. Dieser wurde von einem aus Bosnien zurückgekehrten Unternehmer ausgelöst, der angezeigt wurde. Der Unternehmer hatte sich bei einem Serben angesteckt, der inzwischen am Covid-19 gestorben ist. Wegen der Infektionen in Vicenza mussten 89 Personen unter Quarantäne gestellt werden. Der Reproduktionsfaktor in Venetien stieg von 0,43 auf 1,63. Zu den Maßnahmen, die Zaia plant, zählt die Zwangseinlieferung von Covid-Erkrankten ins Krankenhaus, wenn sie Behandlungen verweigern.

Italien plant schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung von Covid

Der britische Billigflieger Easyjet will ab 15. Juni wieder erste Flüge anbieten. Dabei werden hauptsächlich Strecken innerhalb Großbritanniens angeboten, wie das Unternehmen am Donnerstag in London mitteilte.Bedient werden sollen insgesamt 22 Flughäfen, darunter London-Gatwick, Edinburgh, Glasgow und Belfast. Easyjet-Chef Johan Lundgren sprach von “kleinen, vorsichtig geplanten Schritten”. Die Airline kündigte zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wegen der Coronakrise an. So sollen beispielsweise Passagiere, Besatzung und das Bodenpersonal Masken tragen.

Billigflieger Easyjet nimmt im Juni wieder Flüge auf

Die verschiedenen Corona-Apps der EU-Staaten sollen künftig Informationen untereinander austauschen können und so die Kontaktverfolgung von Infizierten über Ländergrenzen hinweg möglich machen. Darauf einigten sich mehrere EU-Länder – darunter Österreich -, wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte. Dabei sind alle Länder, deren Apps auf eine dezentrale Speicherung der Daten setzen. Neben Österreich sind das rund 15 andere EU-Länder, sowie Liechtenstein und Norwegen. Davon hat bisher allerdings nur ein kleiner Anteil seine Apps gestartet. EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton betonte: “Nun, da wir uns der Reisesaison nähern, ist es wichtig, sicherzustellen, dass Europäer die App ihres eigenen Landes benutzen können, wohin auch immer sie in der EU reisen.” Kontaktverfolgungs-Apps könnten hilfreich sein, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Stella Kyriakides rief die EU-Bürger dazu auf, diese Apps zu nutzen. Nach Angaben der EU-Kommission haben sich die teilnehmenden Länder auf eine Reihe technischer Details geeinigt. Die französische und die ungarische App sind nicht dabei, weil sie die gesammelten Daten zentral auf einem Server speichern und nicht dezentral auf den Handys. Andere Länder haben sich dagegen entschieden, eine App zur Kontaktverfolgung einzusetzen, oder haben diese Entscheidung noch nicht getroffen.

EU-Staaten vereinbarten technische Standards für Corona-Apps