Zwei Patienten in Südkorea mit Blutplasma geheilt

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Zwei Patienten in Südkorea mit Blutplasma geheilt

In Südkorea haben sich zwei ältere Patienten von ihrer schweren Lungenerkrankung erholt, nachdem sie mit dem Blutplasma geheilter Coronavirus-Patienten behandelt wurden. Eine Plasma-Therapie könne zu einer alternativen Behandlung für schwerkranke Covid-19-Patienten werden, die nicht auf antivirale Medikamente ansprächen, sagte am Dienstag Choi Jun Yong, Arzt am Severance Hospital in Seoul.

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Bis 2050 sollen alle älteren Gebäude in Europa so saniert werden, dass sie fast ohne Ausstoß von Klimagasen geheizt und gekühlt werden können. Kritik an der von den Bundesländern erarbeiteten langfristigen Renovierungsstrategie für Österreich übt nun Global 2000. Damit werden “die Klimaziele aber verfehlt und die Vorgaben der EU-Gebäuderichtlinie missachtet”, hieß es. “Diese Strategie ist ein Teil der österreichischen Klimastrategie und sollte zeigen, wie im Gebäudebereich die Klimaziele erreicht werden”, sagte Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher von Global 2000. Das tut sie seiner Meinung jedoch nicht. “So vergeben wir die Chance, tausende Arbeitsplätze zu schaffen und die regionale Wirtschaft zu beleben.” Die Umweltschützer forderten Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) als Vorsitzenden der Landeshauptleutekonferenz auf, eine Generalüberholung der Strategie zu veranlassen. Die Umweltorganisation prüft zudem rechtliche Schritte, um eine Überarbeitung der EU-rechtswidrigen Strategie zu erreichen. Das Dokument, das die Vorgaben der Europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD) erfüllen soll, ist laut Global 2000 “völlig ungeeignet”, die österreichischen Klimaziele zu erreichen. Die Strategie ist formal ein Teil des integrierten Nationalen Energie- und Klimaplans (NEKP). Es werden damit aber weder die Anforderungen der EPBD erfüllt noch handelt es sich um ein Dokument, das mit dem vorliegenden NEKP kompatibel ist, kritisierte die Umweltschutzorganisation. Schon die Ziele der langfristige Renovierungsstrategie seien mit nationalen Klimazielen nicht vereinbar. Gefordert sei laut EU-Gebäuderichtlinie ein Fahrplan zur Verringerung der Treibhausgase um 80 bis 95 Prozent bis 2050, rechnete Global 2000 vor. Die vorliegende Strategie ziele aber auf eine Reduktion im Ausmaß von 71 bis 85 Prozent ab und wähle damit eine deutlich unambitioniertere Bandbreite als gefordert, so die Umweltschützer. Die Ziele seien zudem unvereinbar mit dem aktuellen Nationalen Energie- und Klimaplans, der einen vollständigen Ausstieg aus fossiler Energie und Netto-Null-Emissionen bis 2050 vorsehe. Das aktuelle Regierungsprogramm der Bundesregierung verfolge sogar noch ehrgeizigere Ziele. Bis 2040 soll Klimaneutralität erreicht werden. Sowohl die Ziele des NEKP 2019, als auch das Ziel der aktuellen Bundesregierung können laut Global 2000 mit der vorliegenden Strategie somit nicht erreicht werden. Ein Grund dafür sei die zu geringe Ambition bei der Sanierungsrate. In der aktuellen Strategie sei keine Steigerung vorgesehen. Das widerspreche dem aktuellen Nationalen Energie- und Klimaplans, der eine Verdoppelung der Sanierungsrate vorsieht, klagte Global 2000.

Kritik an Österreichs Strategie für Gebäudesanierung

6.000 Touristen aus Deutschland dürfen nach Medienberichten schon ab dem 15. Juni nach Mallorca und auf die anderen Balearen-Inseln fliegen – also zwei Wochen vor der offiziellen Öffnung der Grenzen des einstigen Corona-Hotspots Spanien für ausländische Besucher. Das berichteten die Zeitung “El País” und balearische Medien unter Berufung auf die Regionalregierung in Palma de Mallorca am Montag.

6.000 Deutsche dürfen schon ab 15. Juni auf die Balearen

Nachdem der erste Start wetterbedingt verschoben werden musste, gelang der zweite Versuch, zwei Astronauten in einem privaten Vehikel zur ISS zu bringen. Die beiden Astronauten Doug Hurley und Bob Behnken sind zum ersten bemannten US-Flug ins All seit neun Jahren gestartet. Auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida begaben sie sich am Samstag knapp drei Stunden vor dem geplanten Start in die Raumkapsel “Crew Dragon” an der Spitze der Falcon-9-Rakete, die sie zur Internationalen Raumstation ISS bringen soll. Die Rakete des Unternehmens SpaceX sollte um 15.22 Uhr Ortszeit (21.22 Uhr MESZ) starten. Es war bereits der zweite Starttermin, der erste war am Mittwoch wegen schlechter Wetterbedingungen verschoben worden. Und tatsächlich hob die Rakete wie geplant auf die Sekunde genau ab. Ungünstiges Wetter hatte den Start am Samstag zunächst erneut in Frage gestellt. NASA-Chef Jim Bridenstine und SpaceX-Chef Elon Musk erklärten, dass die Vorbereitungen für den geplanten Start wie vorgesehen vorangingen. “Wetterunsicherheiten bleiben aber, die Wahrscheinlichkeit einer Absage liegt bei 50 Prozent.” “Wir sind abgehoben”, teilte die NASA nach dem geglückten Start per Kurznachrichtendienst Twitter mit. “Geschichte ist geschrieben worden.” Am Sonntag sollen die beiden Astronauten an der ISS andocken und rund einen Monat bleiben.  

SpaceX-Rakete ist auf dem Weg zur Raumstation ISS

China hat mit drei Schweigeminuten der Corona-Toten gedacht. Landesweit heulten am chinesischen Totengedenktag am Samstag um 10.00 Uhr Ortszeit (04.00 Uhr MESZ) die Sirenen. Zudem hupten Autos und Schiffe ließen ihre Hörner ertönen. In Peking blieben die U-Bahnen für drei Minuten stehen. Die Menschen auf den Straßen chinesischer Metropolen hielten inne und trauerten um die Opfer. Am “Qingming-Fest” trauern die Chinesen traditionell um ihre Toten und gehen auf die Friedhöfe, um die Gräber zu säubern. Normalerweise werden Blumen, Essen und andere Gegenstände für die Toten abgelegt und Papiergeld sowie Räucherstäbchen verbrannt. Da aber weiter Einschränkungen in Kraft sind, um die Ausbreitung des Sars-CoV-2-Virus zu verhindern, haben viele Provinzen die Menschen aufgefordert, in diesem Jahr nicht zu den Gräbern zu pilgern. Vielmehr solle daheim der Toten gedacht werden.

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Die Zahl der bekannten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland ist erneut leicht gestiegen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bis Donnerstagabend 1.449 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages. Höher lag der Wert zuletzt am 1. Mai mit 1.639 registrierten Neuinfektionen. Seit Beginn der Coronakrise haben sich mindestens 221.413 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert, wie das RKI als zuständige Seuchenbehörde am Freitag im Internet meldete (Datenstand 14.8., 0.00 Uhr). Seit dem Vortag wurden 14 neue Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben nun bei 92.25. Bis Freitagfrüh hatten 200.200 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen war Anfang April bei mehr als 6.000 gelegen. Die Zahl war nach den immer noch über 1.000 liegenden Werten im Mai in der Tendenz gesunken, seit Ende Juli steigt sie wieder. Experten sind besorgt, dass es zu einem starken Anstieg der Fallzahlen kommen könnte, der die Gesundheitsämter bei der Nachverfolgung von Ansteckungsketten an Grenzen bringt. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 13.8., 0.00 Uhr, in Deutschland bei 0,91. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Zudem gibt das RKI ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert mit Datenstand 13.8., 0.00 Uhr, bei 1,06. Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen. Die R-Werte liegen nach RKI-Angaben seit Mitte Juli 2020 wieder bei 1 beziehungsweise leicht darüber. “Dies hängt mit einer größeren Anzahl kleiner Ausbrüche, aber auch mit den bundesweiten Fallzahlen zusammen, die seit den Lockerungen der Maßnahmen sowie durch zunehmende Fälle unter Einreisenden in den letzten Wochen stetig gestiegen sind”, hieß es. In Mexiko und Peru überschritt die Zahl der verzeichneten Infektionen die Schwelle von jeweils einer halben Million Fälle. In Mexiko wurden zuletzt 7.371 neue Ansteckungen registriert, womit die Gesamtzahl auf 505.293 stieg, teilte das Gesundheitsministerium mit. In Peru wurde am selben Tag die Rekordzahl von 9.441 Neuinfektionen registriert. Die verzeichnete Gesamtzahl der Ansteckungen wuchs damit auf 507.996, wie Vizegesundheitsminister Luis Suarez sagte. Die beiden Länder sind nach Brasilien die am härtesten von der Pandemie betroffenen Länder in Lateinamerika. Das gilt sowohl für die Infektions- als auch die Totenzahlen. Südkorea meldete unterdessen 103 neue Corona-Neuinfektionen. In 85 dieser Fälle hätten sich die Betroffenen in Südkorea angesteckt, teilen die Behörden mit. Das sei die höchste Zahl lokaler Übertragungen seit Ende März. Insgesamt kommt Südkorea nunmehr auf 14.873 bestätigte Infektionen und 305 Todesfälle. Nordkorea hob die Abriegelung der Großstadt Kaesong an der innerkoreanischen Grenze wegen eines Corona-Verdachtsfalls nach drei Wochen wieder auf. Machthaber Kim Jong-un habe aber angeordnet, wegen der weltweiten Verschärfung der Pandemie-Situation müsse “die Grenze noch dichter geschlossen werden”, berichteten die staatlich kontrollierten Medien des abgeschotteten Landes am Freitag.

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