Zwei Pressekonferenzen am Samstag

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Zwei Pressekonferenzen am Samstag

Vertreter der österreichischen Bundesregierung treten heute im Rahmen zweier Pressekonferenzen vor die Medien. Um 10.00 Uhr informiert Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck über die Produktion von Schutzmasken in Österreich, um 11.30 Uhr spricht Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler über das Thema “Herausforderungen im Sport in Zeiten der Coronakrise”.

Die geplante Pressekonferenz von Innenminister Karl Nehammer und Frauenministerin Susanne Raab zum Thema “Aktuelle Zahlen zu häuslicher Gewalt und neue Info-Offensive” wurde auf Sonntag (11.00 Uhr) verschoben.

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Jakob Pöltl und die San Antonio Spurs befinden sich aktuell wie 21 weitere Teams der National Basketball Association (NBA) in der abgeschotteten Welt des Walt Disney World Resorts in Orlando. Der Wiener hat sich inzwischen an das “relativ simple” Leben in der “Bubble” gewöhnt. “Ich verbringe die meiste Zeit im Training oder im Hotelzimmer”, berichtete Pöltl in einer Aussendung am Montag. “Es gibt trotzdem genug Gelegenheiten, um mich mit den Teamkollegen zu treffen, zum Beispiel zum Essen. Wir können Tischtennis spielen, hatten am Samstag sogar ein Turnier, es kommt also genug Abwechslung und Spaß rein. Ich habe mich gut eingelebt, der Fokus liegt aber natürlich ganz klar auf dem Training”, betonte Österreichs NBA-Pionier, der wie alle anderen Spieler in der “Bubble” auch täglich auf das Coronavirus getestet wird. Im laut Pöltl “recht intensiven, aber nicht übertriebenen” Training stehe derzeit nach der langen Zwangspause das “5 gegen 5” im Mittelpunkt, “nachdem wir so lange keine Match-Situationen trainieren konnten. Es fühlt sich immer noch ein bisschen komisch an, keine Frage. Der Einstieg ins Mannschaftstraining ist nicht leichtgefallen, war eher holprig, obwohl wir konditionell gut vorbereitet waren. Ich glaube nicht, dass wir schon zu hundert Prozent zurück sind”, meinte der 24-jährige Center, der aber “zuversichtlich” ist, “dass wir zu alter Stärke zurückfinden”. Aufgrund der Ausfälle der “Big Men” LaMarcus Aldridge und Trey Lyles ist Pöltl nun noch mehr gefordert. “Ich rechne natürlich mit mehr Spielzeit als in der regulären Saison. Druck mache ich mir nur selbst, aber positiven Druck”, sagte der 2,13 Meter große Hüne, für den es am Donnerstag (ab 21.00 Uhr MESZ) mit dem ersten von drei Testspielen losgeht. Der Gegner ist dabei mit dem von “MVP” Giannis Antetokounmpo angeführten NBA-Spitzenreiter Milwaukee Bucks gleich ein echter Gradmesser, auch wenn dieses erste Match nach der langen Pause nur 40 statt 48 Minuten dauert, um die Verletzungsgefahr zu reduzieren. Die anderen beiden Tests – am Samstag gegen die Brooklyn Nets und am Dienstag in einer Woche gegen die Indiana Pacers – gehen dann aber bereits wieder über die volle Distanz. “Für alle Teams ist es wichtig, endlich wieder ein echtes Spiel mit normalen Rotationen zu haben”, unterstrich Pöltl die Bedeutung dieser drei Partien in der Vorbereitung. “Es geht ums Reinkommen, um ein Herantasten und darum, sich in kurzer Zeit möglichst stark zu verbessern.” Trotz der Ausfälle von Aldridge und Lyles hoffen die Spurs, ihre seit 1998 währende Play-off-Rekordserie fortsetzen zu können. Aktuell steht der fünffache NBA-Champion (zuletzt 2014) aber nur auf Platz zwölf der Western Conference. Zum Restart-Auftakt treffen Pöltl und Co. in der Nacht auf den 1. August (ab 2.00 MESZ) auf die Sacramento Kings, die mit einem Sieg überholt werden könnten.

Leben in der NBA-"Bubble" laut Pöltl "relativ simpel"

Dass “Snake” nicht nur ein Geschicklichkeitsspiel im Sinne eines Computerspielklassikers ist, hat Samstagabend ein echte Schlange den Einsatzkräften der Feuerwehr in Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) gezeigt.

Geschicklichkeitsspiel "Snake" im echten Leben für Einsatzkräfte der Feuerwehr in Marchtrenk

Nach einer Welle von Anti-Rassismus-Protesten richten die USA ihren Blick auf die Beisetzung des vor gut zwei Wochen bei einem Polizeieinsatz getöteten Afroamerikaners George Floyd. Die Beerdigung im kleinen Kreis war am Dienstag in Pearland bei Houston in Texas geplant. Schon vor der Zeremonie kamen Tausende von Trauernden zusammen. Bereits am Montag standen viele Menschen bei brütender Hitze vor der Kirche Schlange, in der der Sarg der neuen Symbolfigur der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung aufgebahrt wurde. Trauernde defilierten an dem goldenen Sarg des Verstorbenen vorbei, wobei einige sich bekreuzigten und andere die Faust ballten. Der 46-jährige Floyd war am 25. Mai gestorben, nachdem ein weißer Polizist in Minneapolis ihn minutenlang mit dem Knie auf dem Hals zu Boden gedrückt hatte. Der Beamte ließ auch dann nicht von Floyd ab, als dieser mehrfach flehte, er bekomme keine Luft. Der Vorfall wurde mit einer Handykamera festgehalten und wühlt die USA seither auf. Er löste tägliche Demonstrationen in zahlreichen US-Städten aus, bei denen es am Rande zu teils schweren Ausschreitungen und auch Plünderungen kam. Der Tod führte auch zu weltweiten Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt. Mehrere US-Städte haben in der Folge zum Teil tief greifende Reformen angekündigt. Die Demokraten stellten jüngst im Kongress einen Gesetzentwurf gegen Polizeibrutalität vor. Der Demokrat Joe Biden, der bei der Wahl im November gegen US-Präsident Donald Trump antritt, hat Medienberichten zufolge für die private Trauerfeier Floyds eine Videobotschaft vorbereiten lassen. Am Montag sprach er Floyds Familie persönlich sein Beileid aus. Mehr als eine Stunde lang habe sich Biden mit Floyds Verwandten in Houston getroffen, erklärte der Anwalt der Familie, Benjamin Crump. “Er hörte zu, hörte ihren Schmerz und teilte ihr Leid.” Nach dem Treffen postete Crump ein Foto, auf dem auch der Bürgerrechtler Reverend Al Sharpton zu sehen ist. Es wurde erwartet, dass dieser die Trauerrede für Floyd halten wird. Biden, der Vize des früheren US-Präsidenten Barack Obama war, spricht von “systemischem Rassismus” bei der Strafverfolgung und fordert politische Maßnahmen, um dies zu ändern. Er wirft Präsident Trump vor, mit seinen Reaktionen auf die Massendemonstrationen das Land zu spalten. Trump hatte vergangene Woche mit Floyds Familie telefoniert. Floyds Bruder Philonise bezeichnete das Gespräch als “knapp” – Trump habe ihm keine Gelegenheit gegeben, viel zu sagen. Trump, der in Meinungsumfragen hinter Biden liegt, prüft seiner Sprecherin zufolge mehrere Vorschläge, die als Reaktion auf den gewaltsam Tod des Afroamerikaners vorgelegt wurden. Ein Gesetzentwurf der Demokraten gegen Polizeigewalt enthalte jedoch inakzeptable Punkte, sagte sie. Laut Trump sollte die Finanzierung der Polizei nicht gekürzt werden: 99 Prozent der Beamten seien “großartige Menschen”. Die Polizei in den USA ist grundsätzlich kommunal organisiert. Die Stadt Minneapolis hat ein komplett neues Modell angekündigt. Auch in New York sind Reformen geplant. Laut Bürgermeister Bill de Blasio sollen Teile des Polizeibudgets künftig in Jugend- und Sozialdienste fließen. Die Polizei in Los Angeles setzte eine umstrittene Festnahmemethode mit sofortiger Wirkung aus. Der Würgegriff, bei dem die Blutzufuhr zum Gehirn unterbunden wird, dürfe zunächst nicht mehr angewandt werden, teilte die Polizeibehörde der Stadt (LAPD) am Montag auf ihrer Website mit. Außerdem werde er zunächst auch aus dem Trainingsprogramm für Polizeibeamte verbannt.

George Floyd wird in Houston beigesetzt

Die EU-Kommission plant in der Coronakrise einen Wiederaufbaufonds von rund 750 Milliarden Euro. Wie die Nachrichtenagenturen AFP und dpa aus EU-Kreisen in Brüssel erfuhren, wurde dieser Vorschlag am Mittwoch bei der wöchentlichen Kommissionssitzung diskutiert. Demnach sollen 500 Milliarden Euro als Zuschüsse an besonders von Corona betroffene Länder fließen und 250 Milliarden Euro als Kredite.   Eine endgültige Entscheidung der Kommission stand den Angaben zufolge noch aus. Die Zahlen könnten sich auch noch etwas verändern, hieß es. Demnach wäre der Plan umfangreicher als die deutsch-französische Initiative in Höhe von 500 Milliarden Euro.

EU-Kommission plant 750-Mrd.-Euro-Wiederaufbaufonds

Mit der Einweihung einer neuen Badeanstalt hat Jesolo bei Venedig die Saison gestartet. 60 der insgesamt 370 Hotels sind seit diesem Wochenende wieder offen. Bis zum 15. Juni sollten alle Hotels und die meisten Ferienwohnungen wieder offen sein. Bis dahin hofft Jesolo, dass österreichische und deutsche Urlauber wieder nach Italien reisen können. 50 Prozent der Geschäfte sind in der Kleinstadt offen, elf Badeanstalten empfangen bereits Gäste. Eingerichtet wurde eine App, mit der Strandbesuche reserviert werden können.

Badesaison startet in Jesolo: 60 von 370 Hotels offen

Nach dem tödlichen Absturz eines Sechsjährigen von der Drachenwand in St. Lorenz am Mondsee (Bezirk Vöcklabruck) Ende Februar hat die Staatsanwaltschaft Wels Anklage wegen grob fahrlässiger Tötung gegen die Mutter erhoben. “Das Kind war nicht durchgehend fachmännisch gesichert”,bestätigte Staatsanwaltschaftssprecher Christoph Weber einen Bericht der “Kronen Zeitung” am Dienstag. Die vierköpfige Gruppe aus Tschechien – Sohn, Mutter, ihr Lebensgefährte sowie ein Freund – hätte die Tour eigentlich nicht machen sollen, lautet der Verdacht. Der schwierige Kletterstieg sei “von Haus aus nicht für Kinder geeignet”, sagte Weber. Dennoch habe die Frau mit 18-jähriger Klettererfahrung den Sohn mitgenommen. Schon der Aufstieg habe mit gut sechs Stunden dreimal so lange wie üblich gedauert, geht aus den Ermittlungen hervor. In der Dunkelheit kam es zum Unglück Beim Abstieg im Bereich einer Schlucht – dem sogenannten Saugraben – war es in Dunkelheit dann zu dem Unglück gekommen. Als die vier gerade ein Stück mit Leitern absolviert hatten, rutschte der Bub offenbar auf. Er stürzte über abschüssiges, felsdurchsetztes Gelände 60 bis 70 Meter in die Tiefe. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Die Staatsanwaltschaft hat nun einen Strafantrag wegen grob fahrlässiger Tötung gegen die 42-Jährige beim Landesgericht Wels eingebracht. So soll sie etwa dem Sohn trotz Dunkelheit keine Stirnlampe aufgesetzt haben, auch ihre hatte sie anscheinend nicht eingeschaltet. “Der Bub dürfte gegen 18.20 Uhr auf dem schmalen Weg ins Leere getreten bzw. weggerutscht und in die Tiefe gestürzt sein”, meinte der Staatsanwalt. Im Falle einer Verurteilung drohen der Frau bis zu drei Jahre Haft.

Tödlicher Bergunfall eines Sechsjährigen: Anklage gegen Mutter