Zwei Regierungs-PK um 13 und 15 Uhr

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Zwei Regierungs-PK um 13 und 15 Uhr

Die Regierung hat für den Nachmittag zwei Pressekonferenzen zur Coronakrise angekündigt. Um 13 Uhr sprechen Bundeskanzler Kurz, Vizekanzler Kogler, Gesundheitsminister Anschober und Innenminister Nehammer über “Aktuelles”. Um 15 Uhr informiert Anschober gemeinsam mit Sozialpartnern über die Pläne zum Schutz von Risikogruppen.

Um 15 Uhr dabei sein werden neben Anschober auch AK-Präsidentin Anderl, WKÖ-Generalsekretär Kopf, Ärztekammerpräsident Szekeres und der Vorsitzende des Dachverbands der Sozialversicherungsträger, Lehner.

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Niederlande setzen Tiertransporte wegen Corona aus

In der Corona-Krise muss der größte Lebensmittelmarkt Europas nun Särge aufnehmen: Eine Halle des Pariser Großmarkts Rungis sei dafür beschlagnahmt worden, teilte die Polizeipräfektur am Donnerstag mit. Ab Freitag sollen in dem südlichen Pariser Vorort die ersten Särge mit Menschen eintreffen, die am neuartigen Coronavirus gestorben sind. Polizeipräfekt Didier Lallement begründete die Zwangsmaßnahme mit dem großen Druck auf die Bestatter im Pariser Großraum, der nach seinen Angaben “noch mehrere Wochen anhalten” dürfte. Ab Montag sollen die Angehörigen in der Großmarkt-Halle unter strengen Hygiene-AuflagenAbschied von den Verstorbenen nehmen können. Der Marktbetrieb geht unterdessen weiter. Die neue Leichenhalle liege am Rande des Großmarkts und sei “von den anderen Pavillons isoliert”, betonte der Polizeipräfekt. Von der Markthalle aus sollen die Särge auf Friedhöfe oder zu Krematorien in Frankreich oder im Ausland gebracht werden. Mit mehr als 4.000 Toten ist Frankreich eines der am meisten vom Coronavirus betroffenen EU-Länder.

Lebensmittel-Großmarkt muss Särge aufnehmen

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Der Kreml hat die Weltgesundheitsorganisation WHO gegen die Kritik von US-Präsident Donald Trump verteidigt. “Sie tut jetzt viel, um die Pandemie einzudämmen”, sagte Sprecher Dmitri Peskow im Staatsfernsehen der Agentur Tass zufolge. Trump hatte gesagt, die WHO habe es in der Corona-Krise “wirklich vermasselt”. Sie sei unter anderem zu sehr auf China ausgerichtet. Der US-Präsident drohte der in Genf ansässigen wichtigsten Sonderorganisation der Vereinten Nationen im Gesundheitsbereich mit einem Stopp von Beitragszahlungen. Peskow sagte, sollte es wirklich soweit kommen, hoffe er, dass die WHO dadurch nicht geschwächt werde. Die Beziehungen zwischen Moskau und Washington sind seit Jahren wegen einer Vielzahl internationaler Konflikte angespannt. Trotzdem seien die Präsidenten beider Länder in der Lage, einen konstruktiven Dialog zu führen, meinte der Sprecher von Kremlchef Wladimir Putin. “Die Beziehungen sind schlecht, aber die Präsidenten reden miteinander.”

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In den Niederlanden soll die Sterbehilfe bei sterbenskranken Kindern im Alter von unter zwölf Jahren legalisiert werden. Gesundheitsminister Hugo de Jonge kündigte am Dienstag eine entsprechende Regulierung an. Er zitierte dabei eine Studie, wonach die Neuregelung etwa fünf bis zehn Kinder im Jahr in den Niederlanden betreffen werde. Die Untersuchung zeige, dass es “unter Eltern wie Ärzten das Bedürfnis nach der aktiven Beendigung des Lebens von unheilbar kranken Kindern gibt, die hoffnungslos und unerträglich leiden und in der absehbaren Zukunft sterben werden”, schrieb de Jonge an das Parlament. Die Minister der Regierungskoalition hatten sich nach monatelangem Streit auf das Vorhaben geeinigt. Dafür müssen die geltenden Gesetze nicht geändert werden, wie der Gesundheitsminister erläuterte. Es sollen dafür lediglich Ärzte, die eine genehmigte Sterbehilfe bei einem unter zwölfjährigen Kind leisten, von der Strafverfolgung ausgenommen werden. Ab 12 Jahren und bei Säuglingen erlaubt Die Sterbehilfe ist in den Niederlanden bisher bei Kindern ab dem zwölften Geburtstag erlaubt, die dazu ihre Einwilligung geben. Zudem ist sie bei Säuglingen im ersten Lebensjahr bei Zustimmung der Eltern legal. Für die dazwischen liegenden Altersgruppen gibt es hingegen bisher keine Regelung. Hintergrund ist die Diskussion darüber, ab welchem Alter Kinder selber in der Lage sind, eine Entscheidung über die Sterbehilfe zu treffen. Die Niederlande und Belgien waren im Jahr 2002 die weltweit ersten Länder, welche die Sterbehilfe legalisierten. Belgien erlaubte dann 2014 die Sterbehilfe auch bei Kindern, danach taten dies ebenso die Niederlande.

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