Zwei weitere Todesfälle in Oberösterreich

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Zwei weitere Todesfälle in Oberösterreich

In Oberösterreich sind am Sonntag zwei weitere Corona-Todesfälle dazugekommen. Ein 56-jähriger Mann aus dem Innviertel starb im Klinikum Schärding, eine 84-Jährige aus dem Bezirk Perg im Kepler Universitätsklinikum. Beide litten an Vorerkrankungen. Die Zahl der Todesfälle in Oberösterreich ist damit auf 32 gestiegen. Keine neuen Fälle wurden aus Alten- und Pflegeheimen gemeldet: Insgesamt sind derzeit 40 Bewohner sowie 65 Mitarbeiter in insgesamt 28 Einrichtungen betroffen. Bisher sind fünf Bewohner im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

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Neues aus Wels

Studierende sollen künftig nur mehr zum weiteren Studium zugelassen werden, wenn sie in den ersten Jahren ihres Studiums eine gewisse Anzahl an ECTS-Punkten vorweisen können. Das sieht eine geplante Novelle des Universitätsgestzes (UG) vor, wie die APA berichtet. Demnach sollen Studierende künftig am Beginn ihres Studiums eine Mindeststudienleistung von 16 ECTS-Punkten pro Studienjahr erbringen müssen. Ansonsten erlischt ihre Zulassung. Umgekehrt sollen die Beurlaubungs-Möglichkeiten für Studenten ausgebaut werden. Vom Dachverband der Universitäten (Uniko) gab es zu dem Entwurf bisher keine Stellungnahme. Man verweist darauf, dass bisher noch keine Entwürfe zur Begutachtung vorliegen würden. Urlaub zur Milderung Durch das erfolgreiche Bestehen von Prüfungen oder Absolvieren von Seminaren sollen Studierende insgesamt 100 ECTS-Punkte sammeln, bevor diese neue Regelung für sie nicht mehr gültig ist. Derzeit sind Studienpläne so konzipiert, dass mit 60 absolvierten ECTS pro Studienjahr das jeweilige Studium in Mindeststudienzeit abgeschlossen wird. Ausnahme: Im ersten Studienjahr reicht auch die Absolvierung der Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP). Vor einem Erlöschen der Zulassung muss die jeweilige Uni aber davor mehrfach warnen und Unterstützungsleistungen anbieten. Diese Regelung soll nicht pro Studentin oder Student gelten, sondern pro Studium. Wer mehrere Studien belegt, muss also in allen die nötige Mindestleistung erbringen – sonst erlischt die Zulassung in jenen Fächern, in denen sie nicht erreicht wurde. Als Ausgleich wird die Beurlaubung von Studenten erleichtert. Diese ist derzeit nur aus wichtigem Grund wie Schwangerschaft oder Krankheit möglich. Künftig soll zusätzlich bis zur Erreichung der 100 ECTS-Punkte auch eine Beurlaubung ohne Grund für zwei Semester möglich sein. Im “Urlaub” muss die geforderte Studienleistung dann nicht erbracht werden.   Diese Personen nun einfach aus dem Studium zu werfen ist ein Fausthieb ins Gesicht der Betroffenen. SIMON MALACEK, VORSITZENDER DER HTU   Kritik der Studienvertreter Verärgert über die Ankündigungen zeigt man sich bei den Vertretern der österreichischen Hochschüler. Die geplante Mindeststudienleistung, die Reduktion der Prüfungstermine sowie die strengeren Zulassungsfristen seien problematisch, so etwa Simon Malacek, Vorsitzender der Hochschülerschaft an der Technischen Universität Graz. Gerade die erschwerten Bedingungen unter Covid-19 würden die zahlreichen Missstände aufzeigen, die Studierende häufig am Studienfortschritt hindern würden, erklärt Malacek. Der Plan, Studierende bei mangelndem Leistungserbringung nun aus dem Studium zu werfen, sei ein „Fausthieb ins Gesicht der Betroffenen“. Eine solche Maßnahme sei sozial selektiv und verursache vor allem bei berufstätigen Studenten massive Probleme, schließt sich auch Keya Baier, Vorsitzende der ÖH Uni Salzburg und Aktivistin bei GRAS, der Kritik an. Laut der Studierenden-Sozialerhebung 2019 waren 65% aller Studierenden erwerbstätig und arbeiteten durchschnittlich 20,5 Stunden pro Woche. Die Schwierigkeit der Vereinbarkeit würde so nur noch größer, befürchten die Studierendenvertreter. Die Annahme, dass Studierende nicht ausreichend leisten, sei fernab von der Realität und zeige ein mangelndes Verständnis der Regierung für die Lebensumstände von Studierenden, blies auch Dora Jandl, Vorsitzende des Verbandes sozialistischer Studenten, ins gleiche Horn.

Weiterstudieren nur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt

Ex-FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus verweist darauf, dass das Verfahren wegen Drogenkonsums im Zusammenhang mit dem Ibiza-Video eingestellt wurde. “Das ist Schnee von gestern. Das Verfahren gegen mich wurde eingestellt”, sagte Gudenus der Zeitung “Heute”. Zu seinem mutmaßlichen Kokainkonsum äußerte sich Gudenus, der als Politiker wiederholt eine härtere Drogenpolitik gefordert hatte, nicht. Laut Sonderkommission wurde Gudenus bei Gesprächen im Vorfeld der versteckten Aufnahmen des Ibiza-Videos beim zweimaligen Kokainkonsum gefilmt. Auf Dienstag veröffentlichten Bildern ist Gudenus in einschlägiger Pose über ein Tischchen gebeugt zu sehen. Die Staatsanwaltschaft Wien hat die Causa wegen Verjährung eingestellt.

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Sonntagvormittag gab es die Bestätigung des ersten Todesfalls in Kärnten, der mit dem Coronavirus in Verbindung gebracht wird. Bei dem Toten handelt es sich um einen Mann im Alter vom 65 Jahren mit einer Lungenvorerkrankung. Der Mann lag mehrere Tage auf der Intensivstation und ist gestern im Klinikum Klagenfurt verstorben.

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Nach dem Covid-19-Tod eines niederösterreichischen Hausarztes am Sonntag trauert auch die Feuerwehr in dessen Heimatgemeinde. Der Mediziner sei“menschlich bis zuletzt” gewesen, schrieben die Freiwilligen auf Facebook. “Tief erschüttert” zeigte sich in einer Aussendung der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Thomas Szekeres. Der Mediziner aus Niederösterreich war auch Feuerwehrarzt. Seine Ordination habe er bis zuletzt noch offen gehabt, im Feuerwehrwesen habe er die Atemschutztauglichkeitsuntersuchungen “mit voller Energie” unterstützt, betonten die Kameraden. Der Arzt sei seit 1. September 1988 Feuerwehr-Mitglied gewesen und für seine Verdienste mehrfach ausgezeichnet worden.

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Ab Morgen sind die Schulen im gesamten Bundesgebiet geschlossen. Das betrifft auch die Berufsschulen. Grundsätzlich wird dabei der Unterricht am Lernort Berufsschule ausgesetzt. Das bedeutet, dass der Unterricht in einem eigenverantwortlichen Lernprozess von zu Hause aus statt zu finden hat. Die Lehrlinge sind daher für diese Zeit grundsätzlich nicht im Betrieb einzusetzen. Ausnahmen:  Zum Zwecke der Sicherstellung der Grundversorgung ist es erforderlich, dass für Lehrlinge in folgenden Lehrberufen die Tage vom 16.3. bis zum 22.3.2020 aus zwingenden und im öffentlichen Interesse stehenden Gründen für schulfrei erklärt werden, was bedeutet, dass diese Lehrlinge zurück in ihre Ausbildungsbetriebe kommen: Einzelhandel, Schwerpunkt Lebensmittelhandel Einzelhandel, Schwerpunkt Feinkostfachverkauf Drogist Großhandelskaufmann/Großhandelskauffrau Pharmazeutisch-kaufmännische Assistenz

Schließung der Berufsschulen