Zwölfjährige starb in Belgien an Covid-19

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Zwölfjährige starb in Belgien an Covid-19

Traurige Nachrichten aus Belgien: In Folge einer Ansteckung mit dem Coronavirus ist ein zwölfjähriges Mädchen gestorben, das davor drei Tage lang Fieber hatte. “Das ist ein sehr seltener Fall, aber er erschüttert uns sehr”, sagte der zuständige Behördensprecher am Dienstag in Brüssel. Es ist der erste Corona-Todesfall eines Kindes in Belgien.

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Für die Attacke auf rund 130 Twitter-Konten von Prominenten wie Ex-US-Präsident Barack Obama und Tesla-Chef Elon Musk sind nach Angaben des Unternehmens Mitarbeiter “manipuliert” worden. Die Hacker hätten “Programme verwendet, die nur dem internen Service-Team zur Verfügung stehen”, hieß es in einer Mitteilung des Kurzbotschaftendienstes am Samstag. Nach Angaben von Twitter wurden bei der Attacke am Mittwoch rund 130 Nutzerkonten ins Visier genommen. Bei 45 Konten seien die Hacker in der Lage gewesen, Passwörter zu verändern. Von acht Konten seien persönliche Daten heruntergeladen worden. Auf den gehackten Konten war ein Aufruf erschienen, binnen 30 Minuten Bitcoins im Wert von 1.000 Dollar (880 Euro) zu überweisen. Angeblich sollte dies mit einer Rückzahlung in doppelter Höhe belohnt werden. Betroffen waren unter anderem auch der US-Präsidentschaftsbewerber Joe Biden, Amazon-Gründer Jeff Bezos, Microsoft-Gründer Bill Gates, Rap-Star Kanye West sowie die Konten des iPhone-Herstellers Apple und des Fahrdienstanbieters Uber. Für die Angriffe waren nach Informationen der “New York Times” nicht ausländische Staaten verantwortlich, sondern eine “Gruppe junger Menschen”, die sich im Internet kennengelernt haben sollen. Die Zeitung sprach nach eigenen Angaben mit vier an dem Hackerangriff beteiligten Menschen. Die Idee zu dem Twitter-Angriff kam den jungen Leuten demnach während eines Chats auf der Gamer-Plattform Discord. Sie hätten sich aber von dem Initiator mit dem Pseudonym “Kirk” abgewendet, als auch die Konten bekannter Persönlichkeiten zum Ziel der Attacke geworden seien. Twitter sperrte die Konten nach der Attacke vorübergehend. Nach Angaben der Seite Blockchain.com, die Transaktionen bei Kryptowährungen beobachtet, wurden aufgrund der betrügerischen Aktion Bitcoins im Wert von 116.000 Dollar überwiesen.

Twitter-Attacke auf Konten: Angestellte "manipuliert"

Der Präsident des Organisationskomitees hält eine Austragung der Olympischen Spiele 2021 in Tokio für ausgeschlossen, wenn das Ausmaß der Coronavirus-Pandemie sich bis dahin nicht wesentlich verbessert. “Wenn die aktuelle Lage andauert, können wir das nicht”, sagte Yoshiro Mori dem japanischen Senders NHK, betonte aber: “Ich glaube nicht, dass diese Situation noch ein Jahr anhalten wird.” Ein Schlüssel für die Rettung der um ein Jahr verschobenen Spiele sei ein Impfstoff. “Ob die Olympischen Spiele durchgeführt werden können oder nicht, hängt davon ab, ob die Menschheit das Coronavirus besiegen kann”, sagte der frühere Premierminister Japans. Dies könne man insbesondere durch die Entwicklung eines Impfstoffes schaffen. Der OK-Chef lehnt hingegen das Szenario ab, die Tokio-Spiele ohne Zuschauer zu veranstalten. “Wir sollten die Zuschauer nicht dazu bringen, schwere Zeiten zu überstehen. Sportveranstaltungen begeistern das ganze Land”, sagte Mori im Interview der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo News. Auch das Internationale Olympische Komitee möchte Sommerspiele hinter verschlossenen Türen vermeiden, wie IOC-Präsident Thomas Bach zuletzt unterstrichen hatte. “Unter Annahme des Worst-Case-Szenarios” würden laut Mori aber Optionen mit reduzierten Zuschauerzahlen geprüft. Das Organisationskomitee wolle im September zu einer Sitzung mit Vertretern der Regierung und der Stadt Tokio einladen, um über die Notwendigkeit einer Reduzierung der Zuschauerzahl zu sprechen. Unterdessen beabsichtigt Mori, den Zeitplan des olympischen Fackellaufs beizubehalten. Änderungen daran wären “den Regionen gegenüber, mit denen man zusammenarbeitet, unhöflich”, sagte er. Schwierig sei es zudem, die Anzahl der Athleten bei den Eröffnungs- und Abschlusszeremonien zu begrenzen. “Wenn Athleten den starken Willen haben, an den Zeremonien teilzunehmen, können wir ihnen nichts von unserer Seite erzählen”, meinte Mori. Peter Mennel, Generalsekretär des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC), gab sich am Mittwoch trotz der Corona-Pandemie überzeugt, dass die Spiele planmäßig stattfinden werden. “Wir rechnen mit einem Olympic Team Austria mit rund 70 AthletInnen”, gab Mennel an. ÖOC-Sportdirektor Christoph Sieber wiederum erwartet für Oktober erste Details über Einreise-Formalitäten. “Dann sollte es auch im Hinblick auf die noch ausstehenden Olympia-Qualifikationen mehr Klarheit geben.”

Tokio-Spiele 2021 laut OK-Chef in aktueller Lage unmöglich

Für die Kreativwirtschaft werden zusätzliche 3,8 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung gestellt. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) betonte am Freitag bei einem Besuch in Dornbirn die Bedeutung dieser Sparte. “Unsere Wirtschaft muss resilienter werden, wir müssen es schaffen, Produktion nach Österreich zurückzubringen. Das gelingt durch Kreativität und Innovation”, so Schramböck. Die Wirtschaftsministerin wies darauf hin, dass mit 42.300 Unternehmen jede zehnte Firma in Österreich zur Kreativwirtschaft zähle, in der 153.000 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz haben. Mit 22 Mrd. Euro jährlich – davon 7 Mrd. Euro im Bereich Software/Gaming – erwirtschafte die Kreativwirtschaft 3,8 Prozent des Bruttoinlandprodukts, beinahe das Doppelte der Kfz-Branche. Jeder Euro Wertschöpfung in der Kreativwirtschaft bewirke 1,7 Euro an Wertschöpfung in der Gesamtwirtschaft. “Als Volkswirtschaft können wir es uns nicht leisten, dieses große kreative Potenzial und Unternehmertum zu verlieren”, unterstrich Schramböck. Von der durch die Coronapandemie ausgelösten Wirtschaftskrise sei die Kreativwirtschaft besonders stark betroffen, da sie eng mit dem Event-, Gastro-, Tourismus- und Kulturbereich verflochten ist. Für die kleinteilige Struktur der Kreativwirtschaft sei das Instrument der Kurzarbeit “weniger geeignet” als für andere Branchen, so die Ministerin. Deshalb habe man einen 3,8 Mio. Euro-Innovationsschutzschirm für die Kreativwirtschaft aufgespannt. 3 Mio. Euro werden für Projekte ausgeschüttet, die Antworten auf neue Bedürfnisse liefern, die im Zuge der Coronakrise entstanden sind. 800.000 Euro stehen in Form von geförderten Workshops, Coachings, Mentorings, etc. zur Verfügung. Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) betonte die Rolle der Kreativwirtschaft als Impuls- und Ideengeber. Die Ziele im Bereich der Umwelt – etwa jenes, bis 2040 klimaneutral zu sein – werde man nur durch Innovation erreichen können. “Wir brauchen jede kreative Idee und jeden Funken Mut für das wirtschaftliche Comeback Österreichs”, so Brunner. Vorarlbergs Wirtschaftslandesrat Marco Tittler (ÖVP) berichtete von den Maßnahmen des Landes zur Ankurbelung der heimischen Wirtschaft. Das Paket sei mit rund 60 Mio. Euro dotiert. Tittler führte die drei Schwerpunkte Forschung und Entwicklung, Fachkräfte und Digitalisierung an, die gerade auch für die Kreativwirtschaft von großer Bedeutung seien. Besondere Aufmerksamkeit gelte dem Thema E-Commerce.

3,8 Mio. Euro zusätzliche Mittel für die Kreativwirtschaft

Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) hat die Kritik der Türkei an Aussagen von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gegenüber einer griechischen Zeitung zur türkischen Flüchtlingspolitik zurückgewiesen. “Die Kritik der Türkei an den Aussagen des Bundeskanzlers entbehrt jeder Grundlage”, erklärte Schallenberg am Dienstag gegenüber der APA. Kurz, der die Grenzen für Flüchtlinge geschlossen habe, verstoße damit gegen EU-Werte, Menschenrechte sowie die Genfer Flüchtlingskonvention, zitierten türkische Medien Außenamtssprecher Hami Aksoy. Der Kanzler hatte der Türkei im Interview mit der griechischen Zeitung “Kathimerini” einmal mehr “Erpressung” in der Flüchtlingspolitik vorgeworfen: “Wir dürfen der Türkei nicht erlauben, uns zu erpressen! Wir können der Türkei nicht erlauben, Migranten zu benutzen, um uns zu erpressen, wie es das wiederholt versucht hat. (…) Ich bin sehr glücklich zu sehen, dass die EU Griechenland hilft, seine Grenzen zu verteidigen (…)”, wurde der ÖVP-Chef von “Kathimerini” wiedergegeben. “Es ist notwendig und richtig, dass die EU ihre Außengrenzen vor illegaler Migration schützt. Griechenland hat hier unsere volle Unterstützung. Diese Haltung Österreichs ist auch nicht neu”, betonte nunmehr Schallenberg in einer Aussendung. “Österreich braucht sicher keine Belehrungen, was die Wahrung der Menschenrechte und den vollumfassenden Respekt der Grund- und Freiheitsrechte betrifft. Alle Menschen in Österreich genießen hier den international garantierten Menschenrechtsschutz ohne Einschränkungen”, fügte der Außenminister hinzu. Die Türkei hat Aussagen von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gegenüber einer griechischen Zeitung zur türkischen Flüchtlingspolitik kritisiert. Kurz, der die Grenzen für Flüchtlinge geschlossen habe, verstoße damit gegen EU-Werte, Menschenrechte sowie die Genfer Flüchtlingskonvention, sagte Außenamtssprecher Hami Aksoy. Die Haltung Österreichs gegenüber Asylsuchenden sei nicht ander als jene Griechenlands, erklärte Aksoy in Reaktion darauf. Und das UNO-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) habe sich zu Berichten über “Pushbacks” an den Grenzen durch die griechischen Behörden besorgt gezeigt. Die EU-Grenzschutzagentur, an der sich auch Österreich beteilige, müsse Abkommen und EU-Recht umsetzen und Asylsuchenden, die an den Grenzen um Einlass in EU-Staaten bitten, Schutz bieten statt sie zurückdrängen und unmenschlich zu behandeln. Beim Schutz von Menschenrechten und der Würde von Flüchtlingen gebe es “keine Wahlmöglichkeit, das ist moralische und gesetzliche Pflicht”. Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise waren 2015 fast eine Million Flüchtlinge und Migranten von der Türkei aus auf die griechischen Inseln gelangt. Damals schloss die EU mit der Türkei in der Folge ein Abkommen, um den Zustrom nach Europa einzudämmen. Dieser sieht vor, dass die Türkei gegen illegale Migration vorgeht. In die Türkei sollte im Gegenzug unter anderem schrittweise finanzielle Unterstützung von insgesamt sechs Milliarden Euro für Flüchtlinge fließen. Die Türkei hat mehr als 3,5 Millionen Flüchtlinge aus dem syrischen Bürgerkrieg aufgenommen. Die Umsetzung des Flüchtlings-Deal klappte jedoch nicht reibungslos. So kündigte die Regierung in Ankara im Frühjahr an, dass sie von nun an die Migranten auf ihrem Weg nach Europa nicht mehr aufhalten werde. Tausende Menschen machten sich unmittelbar auf den Weg, um auf dem Landweg aus der Türkei nach Griechenland zu gelangen. Griechenland setzte jedoch Tränengas ein und ließ die meisten nicht passieren. Ende Februar, Anfang März verzeichneten die griechischen Behörden unmittelbar daraufhin mehr als 24.200 versuchte illegale Grenzübertritte. Knapp 1.900 Menschen schafften die Einreise. Kurz und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) sprachen bereits damals von “Erpressungsversuchen” des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, denen die EU nicht nachgeben dürfe. Die Lage entspannte sich schließlich und die Coronakrise sorgte im April für ein Rekordtief bei der Zahl der Flüchtlinge Richtung Europäische Union. Nun ist die Zahl wieder im Steigen begriffen.

Schallenberg weist Kritik der Türkei an Kurz-Aussagen zurück

Die Angst vor Ansteckung mit dem Coronavirus hat in Österreich dazu geführt, dass manche Kinder erst spät in ein Spital gebracht wurden. Das zeigt eine Studie der Forschergruppe um Saskia Wortmann von der Salzburger Uni-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde, die nun in der Zeitschrift “Acta Paediatrica” veröffentlicht wurde. Für einige Patienten war diese Verzögerung potenziell lebensgefährlich. Für die Erhebung wurden in der Notfallambulanz des Kinderzentrums Salzburg die direkten und indirekten Auswirkungen der Pandemie auf die medizinische Versorgung dieser Altersgruppe analysiert. Untersuchungszeitraum waren die ersten vier Wochen der Ausgangsbeschränkungen ab 16. März. In dieser Zeit haben nur 660 und damit deutlich weniger junge Patienten die Notfallambulanz aufgesucht als im Vergleichszeitraum 2019 und 2018: In der allgemeinen pädiatrischen Notfallambulanz gingen die Zahlen um 59 Prozent zurück, in der kinderchirurgischen Notfallambulanz betrug das Minus gar 83 Prozent. Das liegt laut Studie allerdings vor allem daran, dass es durch weniger Sportaktivitäten auch weniger Knochenbrüche gab und außerdem weniger Kinder mit kleinen Verletzungen ins Spital gebracht wurden. Bei fünf Prozent der Ambulanzbesuche (33 Fälle) haben die Forscher aber direkte oder indirekte Auswirkungen der Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie nachgewiesen oder zumindest als extrem wahrscheinlich eingestuft. Darunter haben zwei Drittel der Eltern das Spital aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus erst mit Verspätung aufgesucht. Ein Sechstel der kleinen Patienten hat erst spät medizinische Hilfe bekommen, weil Ärzte aufgrund der Corona-Pandemie kürzer geöffnet bzw. ambulante Gesundheitseinrichtungen überhaupt geschlossen hatten. Ebenso viele kamen mit Verzögerung ins Spital, weil erst ein negatives Corona-Testergebnis abgewartet werden musste. In zwei Fällen verweigerten Eltern sogar, dass ihr Kind mit dem Rettungswagen ins Spital gebracht wird. Bei vier Patienten führte die Angst vor einer Ansteckung dazu, dass sie das Spital erst aufsuchten, als die Kinder sich bereits in einem potenziell lebensgefährlichen Zustand befanden. Für die Forscher zeigen die Daten, dass ein substanzieller Anteil an Kindern aus Angst vor einer Ansteckung erst zu spät angemessene medizinische Versorgung bekommen hat, obwohl Salzburg weniger von der Pandemie betroffen war als andere Regionen. Unter den 464 für die Studie auf SARS-CoV-2 getesteten Kindern waren nur acht positiv und zwei davon zeigten auch entsprechende klinische Symptome. Im weiteren Verlauf der Pandemie muss es aus Sicht der Wissenschafter oberste Priorität sein, dass medizinische Hilfe auch rechtzeitig in Anspruch genommen und hochqualitative Behandlung angeboten wird. Das müsse auch entsprechend überwacht werden, fordern sie. Und: Eltern müsse bewusst gemacht werden, dass eine verzögerte Behandlung bei ernsten Gesundheitsproblemen potenziell ein größeres Risiko darstelle als eine Infektion mit dem Coronavirus.

Kinderärzte-Studie zeigt Kollateralschäden des Lockdown

Kurioser Vorfall in einem deutschen Restaurant: Weil sie es für kleine Schnapsflaschen hielten, tranken mehrere Gäste das Desinfektionsmittel am Tisch aus.

Gäste hielten Desinfektionsmittel in einem Lokal für Schnaps