Überflutungen nach Starkregen

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Überflutungen nach Starkregen

Überflutete Straßen gibt es derzeit auch in Pichl bei Wels (Bezirk Wels-Land), wo die Feuerwehr zahlreiche Straßen sperrte, nachdem der Innbach einen Wasserstand eines etwa alle zehn Jahre vorkommenden Hochwassers erreicht hat.

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Schön gestaltete Kreisverkehre gibt es zuhauf – leider aber auch Negativbeispiele. Eines davon in der Noitzmühle, wo ein Steinhaufen die Autofahrer begrüßt. Da hat sich die Stadtplanung nicht allzu viel einfallen lassen.

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Die New Yorker Börse stellt wegen der Corona-Pandemie von kommendem Montag an voll auf elektronischen Handel um. Es handle sich dabei um eine Vorsichtsmaßnahme zum Schutze der Mitarbeiter, hieß es in einer Mitteilung der weltweit größten Wertpapierbörse am Mittwochabend (Ortszeit).

Wall Street stellt auf elektronischen Handel um

Aktuell werde an Plänen für die Zeit nach Ostern gearbeitet. Diese hängen jedoch von eben diesen Zahlen ab. “Bitte verabschieden Sie sich davon, die Lage tageweise beurteilen zu können.” Es gehe hier um einen längeren Zeitraum. Ziel sei es, bis Ende April die Maßnahmen schrittweise zurückzunehmen. Kurz warnte jedoch vor voreiligem Optimismus: “Wir werden nach Ostern in einer Phase sein, die der heutigen mehr ähnelt, als der Zeit davor.”

Kurz: Lage nach Ostern wird ähnlich wie jetzt sein

Die Corona-Ausgangsbeschränkungen im März haben die Zahl der im Straßenverkehr Verletzten und Getöteten deutlich gesenkt: Im Durchschnitt wurden laut Statistik Austria 75 Verletzte weniger pro Tag in den Kalenderwochen zwölf und 13 gezählt. Auch die Zahl der Verkehrstoten ging nach dem Lockdown – österreichweit ab 16. März – im Vergleich zum Vorjahr um 42 Prozent auf sieben zurück. Trotzdem gab es im ersten Quartal 2020 noch einen Anstieg der Verkehrstoten: 69 Menschen starben, ein Plus von acht Prozent zum Vergleichszeitraum 2019 (64 Tote). Der Anteil Schwerverletzter lag in den ersten drei Monaten bei 13 Prozent. In den ersten beiden Lockdown-Wochen stieg er auf 19 Prozent, 2019 lag er im selben Zeitraum bei 16 Prozent. Ein Rückgang um je 17 Prozent im Jahresvergleich wurde bei den Unfällen mit Personenschaden (5.096 Unfälle) sowie der Zahl der Verletzten (6.668 Personen) registriert. Besonders deutlich ging die Zahl der Unfälle (minus 73 Prozent) sowie der Verletzten (minus 76 Prozent) in den Kalenderwochen zwölf und 13 zurück, in denen durchschnittlich 21 Unfälle mit 24 Verletzten pro Tag erfasst wurden (2019: 78 Unfälle mit 99 Verletzten pro Tag). Nicht angepasste Geschwindigkeit war Hauptunfallursache bei tödlichen Unfällen, hier gab es im ersten Quartal sogar einen Anstieg auf 39 Prozent (2019: 23 Prozent). Danach folgen Unachtsamkeit bzw. Ablenkung (21 Prozent, 2019: 31 Prozent). 27 Tote sind laut Statistik Austria auf zu hohes Tempo zurückzuführen. Auch während der Lockdown-Zeit im März gingen 71 Prozent der Unfälle mit tödlichem Ausgang auf nicht angepasste Geschwindigkeit zurück. Die meisten Verkehrstoten gab es in Niederösterreich (20 Personen, plus 33 Prozent), Oberösterreich (elf Personen, minus 21 Prozent) und der Steiermark (zehn Personen, gleich viele wie 2019). Die deutlichsten Anstiege verzeichneten das Burgenland (sieben Personen, plus 250 Prozent) und Kärnten (fünf Personen, plus 150 Prozent). Die erfreuliche Nachricht: Im ganzen ersten Quartal ist kein einziges Kind (bis 14 Jahre) im Straßenverkehr ums Leben gekommen, und es wurden auch keine tödlichen Schulwegunfälle Sechs- bis 15-Jähriger gemeldet. Bei Verkehrsunfällen verletzt wurden 334 Kinder, ein Viertel weniger zum Vorjahr. Während des März-Lockdowns wurden zehn Kinder verletzt, ein Rückgang von 89 Prozent zu 2019. Die Statistiker stellten zudem während der Ausgangsbeschränkungen im März einen starken Rückgang bei verunglückten Fußgängern (minus 82 Prozent) sowie Pkw-Insassen (minus 81 Prozent) fest: Durchschnittlich zwei Passanten waren da in einen Verkehrsunfall verwickelt (2019: zehn) sowie zehn Pkw-Insassen (2019: 54). Die Zahl der verunglückten Radfahrer (Fahrrad inklusive Elektrofahrrad sowie Elektro-Scooter) verringerte sich um 53 Prozent. Fünf Menschen kamen im ersten Quartal bei einem Alkoholunfall ums Leben. Insgesamt verunglückten 501 Personen bei Alkoholunfällen, das sind 7,4 Prozent aller Verletzten oder Toten. Eine Zunahme wurde sowohl im Jänner (plus acht Prozent) als auch Februar (plus 29 Prozent) verzeichnet. Im März-Lockdown ging diese Zahl um 81 Prozent zurück.

Weniger Verletzte im Verkehr während Corona-Lockdown

Eine Vorstellung, die es nur in der Vorstellung der Besucher gibt: So kündigt das Burgtheater ein “außergewöhnliches Experiment” für den morgigen Dienstagabend an. “Vorstellungsänderung: Der unheimliche Eindringling” spielt sich gänzlich am Twitter-Account des Theaters ab. Das Publikum ist eingeladen, Eindrücke aus dem Foyer, der Garderobe und natürlich dem Stück selbst zu teilen. Angekündigt wird ein “klaustrophobisches Kammerspiel aus dem viktorianischen England”, in dem sich ein “rätselhaftes Zwitterwesen aus Mensch und Maschine im Haushalt einer begüterten Familie” einnistet, das von den geheimen Sehnsüchten aller Familienmitglieder zu wissen scheint. Das Publikum ist aufgefordert, unter dem Hashtag #vorstellungsänderung die Rollen zu besetzen, Figuren und Handlungsstränge zu erfinden, Bühnenbild und oder auch Pannen zu ersinnen, wie es in einer Aussendung am Montag hieß.

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