Autobahnabfahrt - Wimpassinger befürchten Verkehrsproblem

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Der sogenannte “Umsatzersatz” wurde als Hilfsmittel bereits mit dem “Teil-Lockdown” vor knapp zwei Wochen vorgestellt. Im Wesentlichen bekommen die damals behördlich geschlossenen Unternehmen (aus Hotellerie, Gastronomie, dem Freizeit-, Sport- und Kulturbereich) 80 Prozent ihres Umsatzes vom November 2019 jetzt von der öffentlichen Hand ausbezahlt. Aktuell wurden dafür laut Zahlen des Finanzministeriums bereits 30.041 Anträge mit einem Gesamtvolumen von über 900 Millionen Euro eingereicht. Davon sollen “über 800 Millionen in den kommenden Tagen” ausgezahlt werden, beziehungsweise wurden sie bereits ausbezahlt. Nun, mit der Ausweitung des Lockdowns passt die Regierung auch die Ersatzleistungen an. Man setzt fortan auf eine gestaffelte Variante. Auf “Empfehlung des Verfassungsdienstes”, wie es von Regierungsseite heißt. Zu tun habe das mit den “unterschiedlichen Rahmenbedingungen, sowie Umsatz- und Gewinnvoraussetzungen in den unterschiedlichen Bereichen”. Bei „Dienstleistungen“ etwa, sagt Finanzminister Gernot Blümel, könne der Konsum ja im Gegensatz zum Handel nicht nachgeholt werden. 80 Prozent für “körpernahe” Dienstleister Ausbezahlt werden den Betrieben also je nach Betroffenheit 80, 60, 40 oder 20 Prozent des November-Umsatzes aus dem Vorjahr als Ersatzleistung. Wer aber bekommt wie viel? 80 Prozent, also das Maximum, wird an all jene ausbezahlt, die “körpernahe Dienstleistungen” anbieten. Dazu zählen etwa Friseure, Masseure oder Kosmetiker. 60 Prozent Ersatz bekommen Handelsbetriebe, die mit “verderblicher” oder “stark saisonal bedingter Ware” handeln. Als Beispiel nennt das Finanzministerium etwa den Blumenhandel. 20 Prozent Ersatz bekommen jene Unternehmen, die mit “wertbeständigen Gütern” handeln. Sprich, mit Waren, bei denen auch “nach drei Wochen keine Wertminderung oder verringerte Nachfrage zu erwarten ist“. Als Beispiel wird von politischer Seite hierfür der Möbelhandel angeführt. 40 Prozent des Umsatzes aus dem November des Vorjahres, die Regierung spricht bei diesem Wert von der “Basis” des neuen Umsatzersatzes, soll der Rest der nun geschlossenen Betriebe erhalten. Weil diese gestaffelte Variante freilich viel komplexer als die erste, pauschale Version des Umsatzersatzes ist, spricht die Regierung von nun notwendigen “technischen Anpassungen“, die vorgenommen werden müssen. Bis dahin werde die Beantragung für den Umsatzersatz auf FinanzOnline erst einmal “nicht möglich sein”. Ziel sei es aber, erklärt Gernot Blümel, dass die Anträge ab 23. 11. gestellt werden können. Die Auszahlung soll dann sehr rasch erfolgen.

Betriebe erhalten Umsatzersatz zwischen 20 und 80 Prozent

Bei der Überwachung der Einhaltung von Anti-Corona-Maßnahmen kommen in einzelnen Ländern inzwischen teils drakonische Strafen oder sogar Gewalt zum Einsatz. Im südostasiatischen Stadtstaat Singapur, der schon vor der Pandemie für seine harten Strafen berüchtigt war, riskieren die Einwohner künftig Gefängnis- und hohe Geldstrafen, wenn sie nicht genug Abstand voneinander halten. Im zentralafrikanischen Uganda schoss die Polizei nahe der Hauptstadt Kampala auf zwei Menschen, die gemeinsam auf einem Motorrad fuhren. Den Regeln nach dürfen öffentliche Verkehrsmittel gar nicht mehr genutzt werden, in einem Auto dürfen sich nicht mehr als drei Menschen und auf einem Motorrad nicht mehr als ein Mensch befinden.

Drakonische Strafen und Gewalt

Die Matura wird heuer wegen der Corona-Krise nur schriftlich stattfinden. Das gab Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) bei einer Pressekonferenz Mittwochmittag bekannt. In die Note soll auch das Halbjahreszeugnis einfließen, zudem muss jeder Schüler nur in drei Fächern antreten. Der Unterricht in den Maturaklassen startet mit 4. Mai, abgehalten wird die Reifeprüfung ab 25. Mai. Wer ein Nicht Genügend erhält, kann dieses im Juni bei einer Kompensationsprüfung ausbessern. Auch wird es bei entsprechendem Schülerwunsch möglich sein, die Matura zusätzlich mündlich zu absolvieren.

Matura heuer nur schriftlich

In Lateinamerika und der Karibik ist die Zahl der offiziell registrierten Coronavirus-Infektionen am Wochenende auf über zwei Millionen gestiegen. Aus der Region wurden am Samstag insgesamt 2.007.621 bestätigte Fälle gemeldet, wie eine AFP-Zahlung ergab. Über die Hälfte der Fälle wurde aus Brasilien gemeldet. Dort war am Freitag die Marke von einer Million Infektionen offiziell überstiegen worden. In Lateinamerika und der Karibik ist die Zahl der offiziell registrierten Coronavirus-Infektionen am Wochenende auf über zwei Millionen gestiegen. Aus der Region wurden am Samstag insgesamt 2.007.621 bestätigte Fälle gemeldet, wie eine AFP-Zahlung ergab. Über die Hälfte der Fälle wurde aus Brasilien gemeldet. Dort war am Freitag die Marke von einer Million Infektionen offiziell überstiegen worden.

Über zwei Millionen Corona-Infektionen in Lateinamerika

Die Coronavirus-Pandemie lässt Österreichs Wirtschaft heuer deutlich schrumpfen. Die Ökonomen des Instituts für Höhere Studien (IHS) erwarten einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um mindestens 2 Prozent, das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) rechnet mit minus 2,5 Prozent. Aufgrund der Coronakrise seien dies vorläufige Schätzungen, es gebe ein “großes Abwärtsrisiko”, hieß es am Donnerstag.

ifo/IHS: Wirtschaft rutscht heuer in Rezession

Indien hat in der Corona-Krise mehrere Brennpunkte abgeriegelt und in Teilen des Subkontinents eine Maskenpflicht eingeführt. In der Hauptstadt Delhi wurden nach Regierungsangaben vom Donnerstag mindestens 20 Orte abgeschottet, die besonders dicht besiedelt oder normalerweise stark besucht sind. Niemand darf dort mehr hinein oder heraus. Neben Bezirken im Bundesstaat Uttar Pradesh sollen auch Städte wie Bhopal, Indore und Ujjain abgeriegelt werden. Die Behörden versicherten, die Bewohner würden mit Lebensmitteln, Medizin und anderen notwendigen Dingen an der Türschwelle versorgt. In Delhi, Mumbai, Chandigarh und anderen Teilen des Landes muss man beim Verlassen des Hauses eine Maske tragen. Seit Ende März leben die 1,3 Milliarden Menschen in Indien im verordneten Stillstand; die Grenzen sind dicht. Bisher wurden mehr als 5.700 Sars-CoV-2-Fälle verzeichnet, 166 Menschen kamen ums Leben.

Indien verschärft Corona-Maßnahmen