Autolenker bei Kollision mit Linienbus in Steinerkirchen an der Traun schwer verletzt

Merken
Autolenker bei Kollision mit Linienbus in Steinerkirchen an der Traun schwer verletzt

Steinerkirchen an der Traun. Schwere Verletzungen erlitt am späten Montagnachmittag ein Autolenker bei einem Verkehrsunfall auf der Sattledter Straße bei Steinerkirchen an der Traun (Bezirk Wels-Land).

Der Unfall ereignete sich auf der Sattledter Straße zwischen Steinerkirchen an der Traun und Fischlham. Vermutlich dürfte es bei einem missglückten Überholmanöver zu einer Kollision mit einem beteiligten PKW, einem Linienbus und einem LKW gekommen sein. Der PKW wurde bei dem Crash mit dem Linienbus schwer beschädigt, der Lenker erlitt schwere Verletzungen. Er wurde nach der Erstversorgung durch Ersthelfer der Feuerwehr sowie in weiterer Folge durch den Rettungsdienst ins Klinikum Wels eingeliefert. Der Buslenker blieb unverletzt, Fahrgäste befanden sich zum Glück keine im Linienbus. Der LKW wurde offenbar nur leicht beschädigt. Die Feuerwehr führte die Aufräumarbeiten am Einsatzort durch und unterstützte das Abschlepp- sowie das Busbergeunternehmen.

Die Sattledter Straße war rund eineinhalb Stunden für den Verkehr gesperrt, die Feuerwehr richtete eine örtliche Umleitung ein.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Über einen unerwarteten Rekord freut sich das Wiener Auktionshaus im Kinsky. Im Rahmen der Antiquitätenauktion am Mittwoch wechselten die Schaupuppen “Heinrich VIII.” und “Elisabeth I.” aus dem 17./18. Jahrhundert für 268.800 Euro den Besitzer. Der Schätzpreis hatte lediglich 5.000 bis 10.000 Euro betragen. “Damit holte ein englischer Bieter den König und seine Tochter in ihre Heimat zurück”, so das Auktionshaus. Bei der Jugendstil- und Design-Auktion im Anschluss gab es ebenfalls einen Rekord. Ein Zuckerstreuer von Josef Hoffmann aus dem Jahr 1905 erzielte 10.240 Euro und ist damit der teuerste je versteigerte Zuckerstreuer des Wiener Meisters. Auch ein von ihm um 1920 entworfenes Zigarettenetui erreichte mit 4.864 Euro doppelt so viel wie bei der letzten Auktion. Am Donnerstag stehen im Kinsky Werke der Klassischen Moderne und Zeitgenössische Kunst auf dem Programm.

Auktionsrekord für Schaupuppen bei Auktionshaus im Kinsky

Seit mehr als 15 Jahren engagiert sich die Raiffeisenbank verstärkt für Frauen. Laut der Bank sind sie diejenigen die mit dem Geld haushalten. Einmal jährlich veranstaltet man exakt für diese Zielgruppe den sogenannten Frauenabend. Die diesjährige Rednerin ist die Wahlweserin und Neurologin Manuela Macedonia

Ein Auto ist Samstagfrüh nach einem Verkehrsunfall mit vermutlich zwei parkenden Autos in Wels-Innenstadt zur Seite umgekippt. Die Feuerwehr musste eine Person aus dem Fahrzeug befreien.

Menschenrettung: Auto bei Verkehrsunfall in Wels-Innenstadt auf die Seite gekippt

Die Bioethikkommission hat eine Stellungnahme mit Orientierungspunkten für Ärzte in der Intensivmedizin verfasst, für den Fall, dass diese mit (zu) knappen Ressourcen umgehen müssen. Angesprochen wird auch das heikle Thema der Triage. Die Frage, wer bei zu knappen Kapazitäten intensivmedizinisch betreut oder beatmet werden soll, dürfe sich nicht allein am Lebensalter orientieren, heißt es darin. Die Covid-19-Pandemie stelle die Gesundheitssysteme aller Länder vor die Frage, “wie sie ihre vorhandenen, unter Normalbedingungen ausreichenden, Ressourcen einsetzen sollen”, heißt es in dem Schreiben an die Bundesregierung, die Landeshauptleute sowie die Gesundheitslandesräte. Stellungnahme liegt vor Die Erfahrung anderer Länder habe gezeigt, dass sich die Situation stark zuspitzen könne. Und zwar derart, “dass nicht mehr ausreichend Personen und Mittel zur Verfügung stehen, um eine Lebensrettung bei allen Kranken zu versuchen”, so die Kommission in dem der APA vorliegenden Papier. Das betreffe bei Covid-19-Patienten insbesondere die Kapazitäten in der Intensivmedizin und dabei vor allem die Möglichkeit der Beatmung. Sollten trotz aller Bemühungen zu wenig Ressourcen verfügbar sein, müsste es zu sogenannten Triage-Entscheidungen kommen (die etwa in Italien oder Frankreich zum Teil angewandt wurden, Anm.) Dann müsste entschieden werden, wer eine bestimmte Gesundheitsversorgung (Intensivbett, Beatmungsgerät) erhält bzw. bei wem diese Behandlung fortgesetzt wird und bei wem nicht. Und zwar auch in Fällen, in denen der Betroffene diese Versorgung “gemessen an den etablierten ethischen Orientierungspunkten” bräuchte, so die Kommission. In solch einer Triage-Situation gelte es, “so viele Menschen wie möglich zu retten”. Ausschlaggebend für die Fortsetzung oder Beendigung einer Intensivtherapie sollte “so weit wie möglich” die Prognose sein, “ob die betroffene Person die Intensivtherapie überleben kann”. Abhängig sei diese Prognose u.a. von der Schwere der aktuellen Erkrankung, aber auch vom Stadium möglicher Vorerkrankungen (z. B. chronische Lungenschädigung) und den körperlichen Reserven (z. B. Ausprägung eines “Gebrechlichkeitssyndroms”). “Wer mit einer Intensivtherapie eine günstigere Prognose (Überlebenswahrscheinlichkeit) hat, sollte entsprechend dieser Überlegung in einer Triage-Situation priorisiert werden”, schreibt die Kommission. Dabei dürfte aber etwa das Alter alleine keine Rolle spielen: “Weder fachlich maßgeblich noch ethisch oder grundrechtlich zu legitimieren wäre (…) das Festmachen an alleinigen Kriterien wie dem kalendarischen Alter oder einer von außen attestierten Lebensqualität.” “Gänzlich inakzeptabel” wäre selbstverständlich die Bezugnahme auf einen sozialen Status oder die persönliche Beziehung zu Entscheidungsträgern. Auch weist die Kommission auf internationale Empfehlungen hin, derartige Triage-Entscheidungen auf mehrere Schultern zu verteilen, “um den Druck durch moralischen Stress zu lindern”. Grundsätzlich gelte es aber, diese Situation nach Kräften zu verhindern, so die Bioethikkommission. Dazu sei dafür Sorge zu tragen, dass die “gesamte Gesellschaft daran mitwirkt, die Infektionskurve so flach zu halten”, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Im klinischen Bereich müsse darüber hinaus das Therapieziel stets eines sein, das “unter den gegebenen Umständen realisierbar ist”. Sterbebegleitung Bei Einschränkung dieser Umstände könnte das Ziel auch abgeändert werden – etwa auf ein rein-palliatives Ziel der Sterbebegleitung. Auch gelte es, nur jene Behandlungsansätze zu versuchen, die medizinisch indiziert sind. Auf eine Intensivtherapie treffe dies etwa dann nicht mehr zu, “wenn nicht mehr zu erwarten ist, dass die betroffene Person wenigstens das Krankenhaus verlassen und in ein angemessenes Lebensumfeld integriert werden kann”. Auch könnte bei zu knappen Ressourcen versucht werden, die Situation zu entschärfen, indem man Betroffene nach Möglichkeit auf einer Intermediate Care Unit oder Normalstation versorgt (statt intensivmedizinisch). Der Verzicht auf eine Intensivbehandlung bzw. die Einstellung derselben könnte auch in Fällen gerechtfertigt sein, bei denen die Intensivtherapie “faktisch aussichtslos” ist (etwa bei Multiorganversagen) oder unverhältnismäßig wäre (“weil die Person aufgrund ihrer weit fortgeschrittenen Grunderkrankung oder gesundheitlichen Konstitution ohnedies am Lebensende angekommen ist”).

Triage-Entscheidung: Alter nicht allein Beatmungs-Kriterium

Der Grüne Gemeinderat Ralph Schallmeiner schafft bei der Nationalratswahl die große Sensation. Was die Gründe für den Erfolg der Grünen sind und was das für seine Zukunft bedeutet, hat er uns im Talk verraten.

Thalheimer zieht in Nationalrat ein