Autolenker bei Kollision mit Linienbus in Steinerkirchen an der Traun schwer verletzt

Merken
Autolenker bei Kollision mit Linienbus in Steinerkirchen an der Traun schwer verletzt

Steinerkirchen an der Traun. Schwere Verletzungen erlitt am späten Montagnachmittag ein Autolenker bei einem Verkehrsunfall auf der Sattledter Straße bei Steinerkirchen an der Traun (Bezirk Wels-Land).

Der Unfall ereignete sich auf der Sattledter Straße zwischen Steinerkirchen an der Traun und Fischlham. Vermutlich dürfte es bei einem missglückten Überholmanöver zu einer Kollision mit einem beteiligten PKW, einem Linienbus und einem LKW gekommen sein. Der PKW wurde bei dem Crash mit dem Linienbus schwer beschädigt, der Lenker erlitt schwere Verletzungen. Er wurde nach der Erstversorgung durch Ersthelfer der Feuerwehr sowie in weiterer Folge durch den Rettungsdienst ins Klinikum Wels eingeliefert. Der Buslenker blieb unverletzt, Fahrgäste befanden sich zum Glück keine im Linienbus. Der LKW wurde offenbar nur leicht beschädigt. Die Feuerwehr führte die Aufräumarbeiten am Einsatzort durch und unterstützte das Abschlepp- sowie das Busbergeunternehmen.

Die Sattledter Straße war rund eineinhalb Stunden für den Verkehr gesperrt, die Feuerwehr richtete eine örtliche Umleitung ein.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die Italien-Tochter der ehemaligen Hypo Alpe-Adria-Bank International AG ist verkauft. Das meldete die staatliche Abbaugesellschaft HBI Bundesholding AG am Donnerstag. Käuferin ist eine Gesellschaft des US-Finanzinvestors Bain Capital Credit. Die Republik Österreich hätte das italienische Institut ursprünglich gerne geschlossen, der Plan scheiterte aber am Widerstand der Gewerkschaft in Italien. Die nunmehr verkaufte Bank aus Udine firmiert seit Anfang Juli 2020 unter Julia Portfolio Solutions S. p. A. und beschäftigt 76 Mitarbeiter. Die Bilanzsumme liegt bei 260 Millionen Euro. Stark geschrumpft Seit 2016 waren rund 240 Jobs bei der italienischen Bank abgebaut worden. Das Institut musste von EU wegen – aufgrund der Staatshilfe – beträchtlich geschrumpft werden. Von 2015 bis 2019 wurde die Bilanzsumme von 2,4 Milliarden Euro auf 400 Millionen Euro reduziert, indem etwa große Portfolios verkauft wurden. Ab Herbst 2018 wurde die Bank für den Verkauf fit gemacht. Die HBI gehörte seit 2014 nicht mehr zur Heta, dem staatlichen Abbauvehikel des Kärntner Milliardengrabs Hypo Alpe Adria. Dies aus regulatorischen Gründen, da die Heta alle Banklizenzen zurücklegen musste und das Italien-Institut noch eine solche Konzession hat. Daher hat man die italienische Bank in der HBI untergebracht, um sie zu restrukturieren. Keine Haftungen mehr “Mit dem Verkauf der Hypo Alpe-Adria-Bank S.p.A. in Italien sind alle Verpflichtungen der Republik aus der Einigung mit der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2013 zur Gänze umgesetzt. Es freut mich sehr, dass der gesetzliche Auftrag der HBI-Bundesholding AG somit erfolgreich erfüllt wurde und sowohl die Republik als Eigentümerin als auch die Heta als Gläubigerin keinen Risiken mehr ausgesetzt sind”, so HBI-BH-Vorstand Florian Schumi in einer Aussendung. Wie viel Bain Capital bezahlt hat, wurde nicht bekanntgegeben. Nur so viel: Der Verkaufspreis habe zwei Teile. Zum einen seien die ausstehenden Forderungen der Heta mit dem Kauf abgelöst wurden “und auch der Equity-Kaufpreis kommt der Heta zugute”, wie ein Sprecher auf APA-Anfrage sagte. Laut Schumi liegt das Ergebnis des gesamten Restrukturierungsprozesses “deutlich über den ursprünglichen Erwartungen”.

Österreich verkauft Hypo-Tochter in Italien an US-Investor

Party-Touristen müssen auf Mallorca und den anderen Baleareninseln mit starken Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie rechen. Die Balearen wollten die Wiedereröffnung von Nachtklubs, Diskotheken und Bars so lange wie möglich hinauszögern, sagte Regionalpräsidentin Francina Armengol den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Sie begründete dies damit, dass an solchen Orten das Infektionsrisiko am schwierigsten zu kontrollieren sei. “Wir möchten garantieren, dass Urlaub auf Mallorca sicher ist”, sagte Armengol. Deshalb wolle ihre Regierung die Nachtklubs, Discos und Bars geschlossen halten, bis es eine Impfung gegen das Coronavirus gebe. Armengol äußerte zudem die Erwartung, dass die Coronakrise auch langfristig dazu beiträgt, dass es auf den Balearen keine Party-Exzesse mehr geben wird.

Starke Einschränkungen für Party-Touristen auf Mallorca

Ein 73 Jahre verheiratetes Ehepaar ist in Italien dem Coronavirus erlegen. Italo Sparvoli (96) und Ines Marinozzi (95) hatten ihr Leben zusammen verbracht und sind beide am Covid-19 gestorben. Im Februar musste Italo wegen einer Lungenerkrankung ins Krankenhaus, wo er auf Covid-19 getestet wurde. Wenige Tage danach wurde auch Ines ins Spital eingeliefert. “Als mein Vater starb, habe ich meine Mutter nicht von seinem Tod benachrichtigt, weil sie bereits sehr krank war. Ich wollte sie nicht noch mehr belasten. Ich glaube aber, dass sie in ihrem Herzen gespürt hat, dass der Mann, mit dem sie fast ihr ganzes Leben verbracht hat, gestorben ist”, berichtete Fiorella, Tochter des Ehepaares aus der Stadt Macerata in der mittelitalienischen Region Marke.

Nach 73 Jahren Ehe erlag italienisches Paar dem Virus

Auch für den Maturajahrgang 2021 wird es wegen der Auswirkungen der Coronakrise auf den Schulbetrieb Erleichterungen bei der Reifeprüfung geben, bestätigt das Bildungsministerium Medienberichte gegenüber der APA. So sollen die Maturanten ihre Vorwissenschaftliche Arbeit nicht verpflichtend präsentieren müssen. Außerdem gibt es Überlegungen, den Stoff zu reduzieren. Um den Schülern genügend Vorbereitungszeit zu geben, soll die Matura zum spätestmöglichen Termin stattfinden. Die Details zur Gestaltung der Matura 2021 sollen bis Ende der Woche bekannt gegeben werden. Zuletzt hatten sich Schüler und Elternvertreter für Sonderregeln für die kommende Reifeprüfung starkgemacht. Immerhin befinden sich die Oberstufenschüler bereits seit 3. November im Distance Learning, in Teilen von Salzburg und Tirol wurde die Schulampel schon Mitte Oktober auf Orange gestellt und damit der Präsenzunterricht für über 15-Jährige großteils ausgesetzt. Erleichterungen im Vorjahr Bereits im Vorjahr hatte es aufgrund der langen Schulschließungen Erleichterungen bei der Reifeprüfung gegeben. So war etwa die mündliche Matura nur freiwillig, die schriftliche fand in höchstens drei Fächern statt.Außerdem wurde neben der Klausurnote auch die Jahresnote in die Maturanote einbezogen. Letztere Regelung bleibt auch heuer erhalten, außerdem gibt es Erleichterungen bei der Mathe-Matura an den AHS: Die textlastigen Aufgaben werden weniger stark gewichtet, außerdem kommt bei manchen Aufgaben eine “Best-of-“-Wertung. Das bedeutet, dass für die Benotung nur jene herangezogen werden, in denen die meisten Punkte erzielt wurden.

Matura auch heuer mit Erleichterungen

Der Ministerrat hat am Mittwoch die Einführung der österreichweiten Stufe des 1-2-3-Tickets schon im kommenden Jahr beschlossen. Außerdem sieht der Ministerratsvortrag von Umwelt- und Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) Ermäßigungen für Menschen unter 26 Jahren sowie Vergünstigungen für Seniorinnen und Senioren und Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen vor. Ein Fahrplan zur Einführung der weiteren Stufen wurde ebenfalls vereinbart. “Das 1-2-3-Ticket ist eines meiner Herzensprojekte. Und die Menschen in Österreich warten auf die Einführung und ein leistbares Ticket”, sagte Gewessler. Mit der Einführung des Tickets sollen die Österreicher um drei Euro am Tag die öffentlichen Verkehrsmittel im ganzen Land nutzen können.

Ministerrat beschließt Einführung des 1-2-3-Tickets für 2021

Mit 9,33 Euro (brutto) pro Stunde zählen sie alles andere als zu Spitzenverdienern. Auch in Dankesreden werden sie ziemlich regelmäßig vergessen: die Reinigungsfachkräfte. Viele Gesundheitsbetriebe, Anbieter im Öffentlichen Verkehr oder Seniorenheime haben wegen des Coronavirus die Reinigung intensiviert, personelle Engpässe seien aber nicht zu befürchten, heißt es seitens der Wirtschaftskammer. Alleine in Spitälern, Seniorenwohnheimen oder anderen Gesundheitseinrichtungen sind in der Reinigung und Desinfektion rund 6.500 speziell geschulte Kräfte tätig.

Reinigungspersonal in Gesundheitseinrichtungen wird aufgestockt