Kollision zwischen zwei Autos in Sattledt endet glimpflich

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Kollision zwischen zwei Autos in Sattledt endet glimpflich

Sattledt. Ein Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen hat sich Freitagfrüh in Sattledt (Bezirk Wels-Land) ereignet.

Zwei Fahrzeuge sind aus bisher unbekannter Ursache kollidiert. Die Feuerwehr stand bei den Aufräumarbeiten im Einsatz, ausgelaufene Betriebsmittel wurden gebunden.

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Die deutsche Frauenfußball-Bundesliga will ihre wegen der Coronavirus-Pandemie unterbrochene Saison ab dem 29. Mai fortsetzen. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Mittwoch nach einer Tagung der zwölf Erstligisten mit. Wie bei den Männern nimmt die deutsche Liga in Bezug auf die Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach der Coronapause eine Vorreiterrolle im internationalen Fußball ein. Sechs Runden stehen noch aus, in der Tabelle führt der noch ungeschlagene VfL Wolfsburg vor dem FC Bayern München (mit ÖFB-Teamspielerin Carina Wenninger) und der TSG 1899 Hoffenheim (u.a. Kapitänin Nicole Billa). Das Saisonfinale ist für den 28. Juni 2020 geplant.

Auch deutsche Frauen-Bundesliga setzt Saison fort

Mit reichlich Verspätung und ohne Zuschauer startet am Wochenende in Jerez die Motorrad-Straßen-WM in die erste Saison während der Covid-19-Pandemie. Der stark überarbeitete Kalender umfasst 13 Rennen, davon zwei im August in Spielberg als Highlight aus österreichischer Sicht. Der große Gejagte in der MotoGP ist Titelverteidiger Marc Marquez, der einen ihm bestens bekannten neuen Teamkollegen hat. Nach dem Rücktritt von Jorge Lorenzo ging der zweite Sitz beim Honda-Werksteam nämlich an Alex Marquez, den um drei Jahre jüngeren Bruder des achtfachen Weltmeisters. Für den 27-jährigen Marc Marquez geht es in diesem Jahr um den bereits siebenten Titel in der MotoGP, bei Erfüllung dieser Mission hätte er die Marke von Valentino Rossi egalisiert. Dann stünde nur noch der Italiener Giacomo Agostini mit seinen acht Weltmeisterschaften vor ihm. “Es wird speziell werden”, erklärte der Katalane angesichts der Rahmenbedingungen. “Wir wollen den Menschen ein Spektakel bieten und etwas Freude bringen.” Die familiäre Eintracht auf zwei Rädern wird es aber nur für ein paar Monate geben, da Alex Marquez in der nächsten Saison zum Honda-Kundenteam LCR wechseln muss. Ob Marc seinen Vertrag im Frühling um gleich vier Jahre verlängert hätte, wenn er von dieser bevorstehenden Degradierung des Moto2-Champions gewusst hätte? Auf dem Red Bull Ring sind die Marquez-Brüder und Co. jedenfalls am 16. und 23. August zu Gast. Der umgestaltete Kalender weist zudem noch an vier weiteren Schauplätzen zwei Rennen direkt nacheinander auf – auch der Auftakt in Jerez ist eine Doppel-Veranstaltung. So kommt man bis zum 15. November in Valencia auf 13 Grands Prix, alle finden in Europa statt. Anfang März hatten in Katar lediglich die Moto2- und Moto3-Klasse Rennen bestritten, die MotoGP kam wegen strikter Einreisebeschränkungen nicht mehr dazu. Freilich könnten bis Mitte Dezember noch Rennen in Thailand, Malaysia oder Argentinien dazukommen. Da die weitere Entwicklung rund um das Coronavirus aber alles andere als planbar ist, stehen dahinter große Zweifel. Offen ist auch die Zuschauer-Frage, die vorerst für die Fans allerorts enttäuschend beantwortet wird. Das heißt, Publikum auf den Tribünen ist bei den ersten Rennen nicht erlaubt; erst recht nicht, nachdem zahlreiche Staaten, so auch Spanien, die Corona-Regeln zuletzt wieder verschärft haben. Sieben der 13 Rennen, also mehr als die Hälfte, soll in Spanien über die Bühne gehen. Diese Schlagseite spiegelt sich annähernd auch bei den Fahrern wieder, da neun von 22 Männern einen spanischen Pass besitzen. Das KTM-Werksteam setzt weiter auf Pol Espargaro, der allerdings nächste Saison Teamkollege von Marc Marquez bei Honda ist, dazu Brad Binder aus Südafrika. Beim Werksteam Tech3 fahren der Portugiese Miguel Oliveira, der Espargaro 2021 ersetzt, sowie der Spanier Iker Lecuona. Er ist neben Binder und Alex Marquez der dritte MotoGP-Rookie dieses Jahr. Die großen Konkurrenten von Marquez um die MotoGP-Krone im Corona-Jahr sind Andrea Dovizioso und Danilo Petrucci bei Ducati, Maverick Vinales auf der Werks-Yamaha, Alex Rins auf Suzuki und Fabio Quartararo (Petronas-Yamaha). Nicht mit von der Partie ist Andrea Iannone, der seine Dopingstrafe vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) beeinsprucht. Der Italiener argumentiert, er habe das Steroid Drostanolon unwissentlich über kontaminiertes Fleisch eingenommen. Sollte das Gericht die 18-monatige Sperre aufheben, könnte der Aprilia-Pilot später zurückkehren. Valentino Rossi wartet nun schon seit mehr als drei Jahren auf seinen 90. Grand-Prix-Sieg in der Motorrad-“Königsklasse”. Trotzdem wird der Italiener seine Karriere wohl auch nächstes Jahr fortsetzen – einer Verlängerung bei Yamaha dürfte nichts im Wege stehen. “Ich habe ein sehr gutes Gefühl. Wir müssen noch Details klären”, sagte der 41-Jährige in Jerez. Servus TV überträgt die Motorrad-WM weiter live im Free-TV. Gezeigt werden samstags die Qualifyings und am Sonntag die Rennen aller drei Klassen.

Marquez jagt im Corona-Jahr seinen siebenten MotoGP-Titel

Mit 21 Jahren und beim siebenten Start aus der Pole Position hat Fabio Quartararo am Sonntag den ersten Sieg in der MotoGP-Klasse der Motorrad-WM gefeiert. Der Franzose gewann beim späten Saisonauftakt der Königsklasse mit einer Yamaha den Grand Prix von Spanien in Jerez 4,603 Sekunden vor seinem spanischen Markenkollegen Maverick Vinales. Weltmeister Marc Marquez stürzte schwer. Vorjahressieger Marquez verzeichnete in der fünften Runde in Führung liegend einen langen Ausritt mit 100 km/h durch das Kiesbett, kämpfte sich aber vom 18. Platz noch zurück an die dritte Stelle. Fünf Runden vor dem Ende kam für den Sechsfach-Champion bei der Aufholjagd jedoch das Aus. Nach einem “Highsider” stürzte der 27-jährige Honda-Pilot schwer und wurde mit einer Trage zur Untersuchung gebracht. Der rechte Arm des Spaniers schien ärger verletzt zu sein. Quartararo triumphierte als erst vierter Nicht-Spanier in Jerez im Süden der Halbinsel und sorgte für den ersten Sieg eines Franzosen in der Königsklasse seit 21 Jahren. Der Pilot des Satellitenteams Petronas Yamaha, der 2021 in das Werksteam aufsteigt, übernahm neun Runden vor dem Ende von Vinales die Spitze und ließ sich den Premierenerfolg nicht mehr nehmen. “Das ist der beste Moment meines Lebens”, jubelte der erst im Vorjahr in die MotoGP gekommene Quartararo und widmete den Sieg allen Menschen, die vom Coronavirus betroffen sind. 2019 hatte er sieben Podestplätze erreicht. Werksfahrer Vinales war auch über den zweiten Platz “richtig glücklich”. “Ich sah mich zweimal schon am Boden”, meinte der Spanier, dem das Vorderrad mit weichen Reifen Probleme bereitete. Der Italiener Andrea Dovizioso schaffte im 300. MotoGP-Rennen von Ducati den dritten Platz. “Ich hatte große Probleme und habe keine Energie mehr, um richtig glücklich zu sein”, erklärte der Vizeweltmeister, der nur drei Wochen zuvor beim Motocross einen Schlüsselbeinbruch erlitten hatte. “Nach dieser Verletzung bin ich sehr froh, auf dem Podest zu stehen.” Ausgezeichnet lief es für das KTM-Werksteam. Der Spanier Pol Espargaro holte den sechsten Platz, weniger als eine Sekunde fehlte auf den Dritten. Rookie Brad Binder (Südafrika) war nach einem Ausritt weit zurückgefallen, kämpfte sich mit starkem Finish aber noch auf den 13. Platz und holte damit ebenfalls Punkte. Der Portugiese Miguel Oliveira aus dem KTM Tech3-Team wurde Achter. “Pol ist bis zur letzten Runde mit der Spitze mitgekommen”, freute sich Team-Manager Mike Leitner auf ServusTV. “Wir haben in den Wintertests gemerkt, dass sich unser Bike auf der Renndistanz in die richtige Richtung bewegt, das haben wir heute bei schwierigen Bedingungen bewiesen. Jetzt ist eine Riesenlast abgefallen.” In der Moto3-Klasse stellte der Oberösterreicher Maximilian Kofler im zweiten Saisonlauf mit dem 20. Platz sein bisher bestes Karriere-WM-Resultat von Spielberg im August 2019 ein. “Insgesamt kann ich ganz zufrieden sein, denn schon nach Kurve eins hätte es auch vorbei sein können. Ich habe dort wichtige Zeit liegen lassen müssen”, sagte der 19-jährige KTM-Fahrer. Kofler hatte zwei stürzenden Piloten ausweichen und sich nach gutem Start wieder ganz hinten einreihen müssen. “Die ersten Runden nach dem Zwischenfall waren echt gut, da bin ich die schnellsten Zeiten meines Wochenendes gefahren und habe wieder Anschluss an die Fahrer vor mir gefunden”, resümierte der frischgebackene HAK-Maturant nach seinem erst sechsten WM-Einsatz. Die zweite Gruppe erreichte er aber nicht mehr. Den Sieg beim Neustart der Saison, mehr als vier Monate nach dem Auftakt, sicherte sich wie Anfang März in Katar der Spanier Albert Arenas mit KTM. Das Moto2-Rennen wurde eine Beute des Italieners Luca Marini (Kalex), der beim Auftakt ausgeschieden war. Kommendes Wochenende folgt neuerlich in Jerez der GP von Andalusien.

Franzose Quartararo feiert in Jerez ersten MotoGP-Sieg

Die deutsche Fußball-Bundesliga verliert nach einem “Kicker”-Bericht wegen der Coronavirus-Pandemie 150 Millionen Euro an TV-Geldern. Statt mit Zahlungen in Höhe von 1,35 Milliarden Euro aus dem laufenden Medienvertrag dürften die 36 Vereine der Bundesliga und der 2. Bundesliga in der Saison 2020/21 nur mehr mit 1,2 Milliarden Euro kalkulieren, berichtete das Magazin.

Deutsche Bundesliga verliert 150 Millionen Euro TV-Gelder