Marchtrenk - Kreativ durch die Krise

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Paul Mahr (Bürgermeister Marchtrenk) im Talk.

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Im Staubereich des Energie AG Kraftwerks Traun-Pucking wird der Wasserstand vorübergehend für Instandhaltungsarbeiten um rund 6 Meter abgesenkt. Diese dauern voraussichtlich mehrere Wochen.

Kraftwerk Traun-Pucking - Staupegel wird abgesenkt

Der Marathon des österreichischen Gesundheitsministers geht in die nächste Runde: Seit einem halben Jahr ist Rudolf Anschober(Grüne) im Corona-Dauereinsatz. Am Samstag verkündete die Regierung den zweiten Lockdown, der mit dem morgigen Dienstag, 9 Uhr in Kraft tritt. Warum man sich dazu entschlossen hat und wie sich die Zahlen entwickeln, will Anschober bei einer Pressekonferenz zur “Aktuellen Corona-Lage” erörtern, gemeinsam mit dem Infektiologen Herwig Kollaritsch, dem Intensivmediziner Klaus Markstaller und Virologin Monika Redlberger-Fritz. Bei der Sitzung des Hauptausschusses im Parlament am Sonntag hatte sich Anschober optimistisch gezeigt, dass es mit den Maßnahmen gelingen werde, die Infektionszahlen in Österreich zunächst zu stabilisieren und dann schrittweise wieder abzusenken. Er verwies darauf, dass die Verordnung “in Rekordtempo” umgesetzt werde. Und das sei auch “absolut notwendig, denn es ist ein Wettlauf mit der Zeit, dass die Maßnahmen rechtzeitig wirken, bevor Österreichs Intensivstationen überlastet sind”. Die Tiroler Intensivmedizinerin Barbara Friesenecker von der MedUni Innsbruck hat am Sonntagabend zur Coronakrise klargestellt, dass das größte Problem im Intensivbereich die Personalzahl ist. Gerade die Betreuung von Covid-19-Intensivpatienten ist sehr aufwendig, schilderte sie in der ORF-Sendung “Im Zentrum”. “Es braucht eine sehr hohe Pflegeexpertise”, konstatierte Friesenecker. Engstelle Personal “Es ist eher anzunehmen, bevor uns die Ressourcen und die Betten ausgehen, gehen uns die Personen aus, die solche Patienten auch betreuen können”, sagte Friesenecker, auch Vorsitzende der ARGE Ethik in der Anästhesie und Intensivmedizin. “Wir sind nicht so ausgelegt, dass wir eine Pandemie bevorraten können. Wir sind so ausgelegt, dass wir im Normalbetrieb sehr knapp sind.” Die Ärztin sagte, dass ein länderübergreifender Koordinatorfür Intensivplätze in der Zeit der Pandemie “sehr gut wäre”. Friesenecker warnte auch vor Überlegungen, im medizinischen Bereich oder auch in Alters- und Pflegeheimen Menschen arbeiten zu lassen, die zwar das Coronavirus laut einem PCR-Test noch in sich tragen, aber deren Ct-Wert nachweist, dass sie nicht infektiös sind. “Das halte ich für ausgesprochen riskant”, betonte die Intensivmedizinerin. Man setze diese Menschen der Gefahr aus, dass sie durch die Arbeit krank würden, indem sie am Arbeitsplatz weiter belastet würden.

Neues von der Corona-Front: Am Tag vor dem Lockdown

Einer ersten Einschätzung zufolge großes Glück hatten Donnerstagnachmittag ein Baby (1 Monat) und dessen Oma bei einem Verkehrsunfall in Thalheim bei Wels (Bezirk Wels-Land).

Baby und Oma verletzt: Klein-LKW kollidiert in Thalheim bei Wels mit Kinderwagen

Die Laudatio auf die 38 Jahre alte Beyoncé hielt bei der Verleihung am Sonntag (Ortszeit) die ehemalige First Lady Michelle Obama. In ihrer Dankesrede rief Beyoncé ihre Fans – wohl auch mit Blick auf die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen im November – dazu auf, ihre Stimme abzugeben. “Wir müssen wählen, als würde unser Leben davon abhängen, weil es das tut”, wurde Beyoncé in mehreren US-Medien zitiert. Demnach soll die Sängerin den Preis unter anderem für ihre Initiative “BeyGOOD” erhalten haben, mit der Studentinnen unterstützt werden. Mit den BET Awards werden alljährlich neben Musikern auch Schauspieler und Sportler ausgezeichnet, die einer ethnischen Minderheit angehören. In diesem Jahr gehörten neben Beyoncé unter anderem die Sängerin Lizzo, die Gruppe Migos und Musiker Chris Brown zu den Gewinnern. Bester Schauspieler war erneut Michael B. Jordan (“Black Panther”).

Gute Taten: Beyoncé erhielt Auszeichnung für humanitäres Engagement

Ein Ehepaar hatte direkt bei der KLM einen Flug von Graz nach Amsterdam und retour für Anfang April gebucht. Aufgrund der Corona-Pandemie annullierte die Airline den Flug. Zwei Monate versuchten die Steirer selbst, die 687 Euro für die beiden Flugtickets zurückzuerhalten – chancenlos. Anfang Juni wandten sie sich an den AK-Konsumentenschutz. „Wir haben sofort an die KLM geschrieben, bekamen aber auch nur Standardantworten“, schildert Bettina Schrittwieser, Leiterin des Konsumentenschutzes der Ak Steiermark, die Ausgangslage. Ende Juli reichte die AK schließlich Klage auf Rückzahlung der Flugkosten ein. „Nach Klagseinbringung teilte die Airline mit, dass sie zahlen werde. Mitte August war das Geld da“, so die Konsumentenschützerin: „Unsere Gerichtskosten zahlten sie aber nicht. Diese klagen wir nun ein.“ Zudem laufen gegen KLM weitere vier Klagen auf Rückzahlung der Flugkosten. KLM ist aber nicht die einzige Fluglinie, die zurzeit geklagt wird: „Wir bereiten Klagen unter anderem gegen die Lufthansa, Ryanair, Eurowings, Emirates oder Turkish Airlines vor“, sagt Schrittwieser. Sie alle haben Flüge annulliert und zahlen nun die Ticketkosten nicht zurück. Ein weiteres Problem zeigt sich, wenn Reisende ihre Flüge nicht direkt bei den Fluglinien, sondern über Plattformen gebucht haben: In diesem Fall werden die Konsumenten mit ihrem Anliegen oft zwischen Plattform und Airline hin- und hergeschickt. Schrittwieser stellt klar: „Es ist immer die Fluglinie zur Zahlung verpflichtet.“

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Wegen steigender Corona-Infektionszahlen führt Frankreich ab Montag eine verschärfte Maskenpflicht ein. Diese gilt dann auch in Geschäften und öffentlich zugänglichen Räumen. Bei einem Verstoß werden 135 Euro Strafe fällig. Bisher war das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Frankreich nur in öffentlichen Verkehrsmitteln Pflicht. In Supermärkten und anderen Geschäften wurde es lediglich empfohlen. Frankreich ist mit mehr als 30.000 Todesfällen eines der am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder Europas.

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