Marktplatz Lambach -Neugestaltung soll Heuer starten

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In Asien und Afrika können Himmelsbeobachter am Sonntag ein seltenes astronomisches Spektakel bestaunen: Im Nordosten der Republik Kongo ist ab 05.56 Uhr (Ortszeit; 06.56 Uhr MESZ) eine sogenannte Feuerring-Sonnenfinsternis zu sehen, bei der die Sonne nahezu komplett hinter der Neumondscheibe verschwindet. Im Laufe des Tages wird das Phänomen auch auf der arabischen Halbinsel sowie in einem Streifen über Indien bis Südchina auftreten. Insgesamt wird die ringförmige Sonnenfinsternis nach Angaben des Astronomen Florent Delefie nur von zwei Prozent der Erdoberfläche zu sehen sein. Die Verdunkelung der Erde dauert dabei maximal eine Minute und 22 Sekunden. Zur ringförmigen Sonnenfinsternis kommt es, wenn sich die Erde in Sonnennähe und der Mond in Sonnenferne befindet. Die Neumondscheibe verdeckt die Sonne dann nicht wie bei einer totalen Sonnenfinsternis vollständig, sondern lässt einen leuchtenden Ring frei.

Seltene ringförmige Sonnenfinsternis über Afrika und Asien

Die wegen der Corona-Pandemie wieder eingeführten Kontrollen an den Grenzen zu Italien, Deutschland, Schweiz und Liechtenstein werden (zumindest) bis 27. April fortgesetzt. Das Innenministerium hat seine Verordnungen geändert. Darin war zunächst der 7. April als Ende der vorübergehenden Grenzkontrollen vorgesehen.

Grenzkontrollen bis 27. April verlängert

Für die Kreativwirtschaft werden zusätzliche 3,8 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung gestellt. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) betonte am Freitag bei einem Besuch in Dornbirn die Bedeutung dieser Sparte. “Unsere Wirtschaft muss resilienter werden, wir müssen es schaffen, Produktion nach Österreich zurückzubringen. Das gelingt durch Kreativität und Innovation”, so Schramböck. Die Wirtschaftsministerin wies darauf hin, dass mit 42.300 Unternehmen jede zehnte Firma in Österreich zur Kreativwirtschaft zähle, in der 153.000 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz haben. Mit 22 Mrd. Euro jährlich – davon 7 Mrd. Euro im Bereich Software/Gaming – erwirtschafte die Kreativwirtschaft 3,8 Prozent des Bruttoinlandprodukts, beinahe das Doppelte der Kfz-Branche. Jeder Euro Wertschöpfung in der Kreativwirtschaft bewirke 1,7 Euro an Wertschöpfung in der Gesamtwirtschaft. “Als Volkswirtschaft können wir es uns nicht leisten, dieses große kreative Potenzial und Unternehmertum zu verlieren”, unterstrich Schramböck. Von der durch die Coronapandemie ausgelösten Wirtschaftskrise sei die Kreativwirtschaft besonders stark betroffen, da sie eng mit dem Event-, Gastro-, Tourismus- und Kulturbereich verflochten ist. Für die kleinteilige Struktur der Kreativwirtschaft sei das Instrument der Kurzarbeit “weniger geeignet” als für andere Branchen, so die Ministerin. Deshalb habe man einen 3,8 Mio. Euro-Innovationsschutzschirm für die Kreativwirtschaft aufgespannt. 3 Mio. Euro werden für Projekte ausgeschüttet, die Antworten auf neue Bedürfnisse liefern, die im Zuge der Coronakrise entstanden sind. 800.000 Euro stehen in Form von geförderten Workshops, Coachings, Mentorings, etc. zur Verfügung. Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) betonte die Rolle der Kreativwirtschaft als Impuls- und Ideengeber. Die Ziele im Bereich der Umwelt – etwa jenes, bis 2040 klimaneutral zu sein – werde man nur durch Innovation erreichen können. “Wir brauchen jede kreative Idee und jeden Funken Mut für das wirtschaftliche Comeback Österreichs”, so Brunner. Vorarlbergs Wirtschaftslandesrat Marco Tittler (ÖVP) berichtete von den Maßnahmen des Landes zur Ankurbelung der heimischen Wirtschaft. Das Paket sei mit rund 60 Mio. Euro dotiert. Tittler führte die drei Schwerpunkte Forschung und Entwicklung, Fachkräfte und Digitalisierung an, die gerade auch für die Kreativwirtschaft von großer Bedeutung seien. Besondere Aufmerksamkeit gelte dem Thema E-Commerce.

3,8 Mio. Euro zusätzliche Mittel für die Kreativwirtschaft

Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP)hat betreffend der geplanten Homeoffice-Regelung den Ball an die Sozialpartner gespielt. Eine raschere Regelung der Arbeit von zu Hause sei von einer Einigung der Sozialpartner abhängig, sagte sie Sonntagabend in der “ZiB2” des ORF-Fernsehens. Sie habe die Sozialpartner daher zu einem Treffen im Dezember eingeladen. Zuletzt hatte die Arbeiterkammer dringend ein Homeoffice-Gesetz urgiert. Aschbacher hatte eine “nachhaltige Regelung” ursprünglich erst für den Frühling in Aussicht gestellt. Die Ministerin betonte, dass der Unfallversicherungsschutz auch im Homeoffice gegeben sei und dass die Pendlerpauschale weiterbezahlt werde, “quasi als Aufwandsentschädigung”. Außerdem sei man in Österreich mit den Sozialpartnern übereingekommen, dass es keinen Rechtsanspruch auf Homeoffice gebe, sondern dass dies Vereinbarungssache zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber sei. Zur Öffnung der Skigebiete Zur umstrittenen Frage der Öffnung der Skigebiete meinte sie, vielleicht seien ja Tagesausflüge möglich. Jetzt müsse man zunächst die Corona-Infektionszahlen herunterbringen. Davon abhängig werde über den Wintertourismus entschieden. Die Beschäftigten im Tourismus könnten Kurzarbeit nutzen oder eine vom Bund geförderte Aus- und Weiterbildung machen.Angesprochen darauf, dass Betriebe 80 Prozent Umsatzersatz bekommen, Arbeitslose aber nur 55 Prozent des letzten Einkommens als Arbeitslosengeld, verwies Aschbacher auf die zweite Einmalzahlung für Arbeitslose zwischen September und November, die gestaffelt bis zu 450 Euro betrage. Dadurch könne ein Ausgleich geschaffen werden, so die ÖVP-Politikerin.

Aschbacher: Rasche Homeoffice-Regelung von Sozialpartnern abhängig

Seit dem Vorjahr können Besucher der Nationalbibliothek online über “Das besondere Objekt” abstimmen, das für jeweils zwei Monate aus dem Archiv geholt und der Öffentlichkeit präsentiert wird. Ab Dienstag kann nun im Prunksaal eine Schatulle mit 22 Reiseführern bewundert werden, die einst im Besitz von Kaiserin Elisabeth war. Ein Expertenvortrag zum Objekt folgt am 21. Juli. Die Schatulle stammt aus jenem Teil von “Sisis” Privatbibliothek, der in den 1950er-Jahren in den Besitz der Österreichischen Nationalbibliothek gelangte. Darunter befand sich ein größerer Bestand an Reisehandbüchern. Die in der Schatulle aufbewahrten Reiseführer zu Städten der Österreichisch-Ungarischen Monarchie sind in rotes Leinen mit Goldprägung gebunden. “Sie waren wohl ein Geschenk des Verlages Leo Woerl an die Kaiserin”, wie es in der Ankündigung heißt. Interessanter Nebenaspekt: An nur drei Orten der aufgelisteten touristischen Ziele hat sich die Kaiserin tatsächlich aufgehalten: Budapest, Ischl und Gastein: “Ein möglicher Grund dafür, dass die Bücher bis heute praktisch keine Gebrauchsspuren zeigen.” Die nächste Onlinewahl startet am 20. Juli auf der Website der ÖNB. Dabei stehen drei mittelalterliche Prachthandschriften zum Thema Advent zur Auswahl, das Siegerobjekt kann dann ab 17. November im Original besichtigt werden.

Nationalbibliothek zeigt Reisehandbücher von Kaiserin Sisi

Ein Brand in einem Abfallcontainer bei einem Entsorgungsbetrieb in Wels-Pernau führte Dienstagfrüh zu einem Einsatz der Feuerwehr.

Brand in einem Abfallcontainer bei Entsorgungsbetrieb in Wels-Pernau führt zu Einsatz der Feuerwehr