Walter Wels holt den Ligacuptitel

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Walter Wels holt den Ligacuptitel

Nach 2018 sicherten sich die Messestädter zum zweiten mal am Wochenende in Salzburg den österreichischen Cuptitel. Nach einem 3:1 im Halbfinale gg. die SPG Linz behielten die Waltermannen in einem wahren TT Krimi gg. das Team aus Stockerau im Finale mit 3:1 die Oberhand. Mann des Finales war Neuzugang Andreas Levenko der mit seinem 3:2 Erfolg gg. den starken Japaner Eto die Wende für Wels einläutete. Neben ihm trugen auch Frane Kojic und Adam Szudi ihren Teil zum Erfolg bei. Der Pott ist wieder dahoam so Wels Boss Bernhard Humer kurz nach Spielende.

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Gestern wurde beim CRO Race 2019 (UCI 2.1) die 6. und letzte Etappe von Sveta Nedelja nach Zagreb gefahren. Florian Kierner zeigte dabei eine überragende Leistung und schaffte im Finale auf den schweren Kopfsteinpflasterpassagen in Zagreb sensationell den Sprung auf das Podest. Nach 3:22:16 Stunden erreichte der 20jährige Buchkirchner mit nur 2 Sekunden Rückstand auf den Italiener Alessandro Fedeli (Team Delko Marseille Provence) das Ziel und feiert damit den größten Erfolg seiner noch jungen Karriere. „Das war heute einfach unglaublich. Ich habe die Verfolger gespürt und musste beim Zielanstieg bis zum letzten Meter alles geben. Ein Traum, dass es zum Finale der Tour mit dem Podest geklappt hat“, so Florian Kierner.

Buchkirchner landet auf Platz 3 beim Cro-Race

Die US Open haben erstmals in ihrer Geschichte eine Frau zur Direktorin des wichtigsten US-Tennisturniers ernannt. Stacey Allaster übernimmt den Posten von David Brewer. Inmitten der Coronavirus-Krise ist aber noch unklar, ob die US Open wie geplant ab 31. August durchgeführt werden. Am Montag will der US-Tennisverband (USTA) entscheiden, ob und in welcher Form die US Open stattfinden sollen. In einer hitzigen Videokonferenz mit mehr als 400 ATP-Spielern wurde am Mittwoch darüber fast vier Stunden lang diskutiert. Viele fragen sich, ob es richtig ist, bereits wieder loszulegen – zumal noch in einem Coronavirus-Hotspot wie New York. Vorgestellt wurden den Akteuren drei Möglichkeiten: 1. Die Turniere Cincinnati und US Open werden innerhalb von vier Wochen in New York gespielt. In dem Fall würde die Qualifikation für das US Open gestrichen. 2. Das Turnier von Cincinnati wird gestrichen, dafür wird das US Open mit Qualifikation geplant (wodurch das Spielerfeld verdoppelt würde). 3. Alles wird abgesagt. Zu verdienen gäbe es für die Spieler (Herren und Damen) mit der Kombination Cincinnati/US Open 30 Millionen Dollar (26,37 Mio. Euro), obwohl die Turniere wegen der fehlenden Zuschauer auf mehr als die Hälfte ihrer Einnahmen verzichten müssten. Diese 30 Millionen Preisgeld wären nur fünf Prozent weniger als 2019 und mehr als die Ausschüttung von 2018. Ohne Cincinnati würde das Preisgeld auf 26 Millionen Dollar (22,86 Mio. Euro) reduziert. Die USTA würde weitere zwei Mio. Dollar Kompensation für jene Spieler bereitstellen, die wegen der kleineren Tableaus nicht teilnehmen könnten. Die Bedingungen für die Spieler wären ungewöhnlich. Novak Djokovic kritisierte sie schon vor dem Meeting, wofür er wiederum von US-Spielerin Danielle Collins kritisiert wurde. Die Spieler würden in einem brandneuen Hotel nahe des JFK-Flughafens abgesondert. Jeder Teilnehmer dürfte bloß einen Begleiter mitnehmen. Diese Einschränkung könnte fallen, wenn sich zwei Betreuer ein Zimmer teilen. Auch würden die Organisatoren auf dem riesigen Turniergelände den Spielern das Leben trotz Abschottung so angenehm wie möglich machen. Zur Diskussion steht, dass nur auf zwei statt drei Gewinnsätze gespielt werden soll. Allaster erklärte dazu, dass die US Open das gewohnte Best-of-5-Format bevorzugen. Weil es nicht sinnvoll ist, nach der langen Pause gleich mit Marathonpartien zu starten, möchte die USTA mit dem Vorbereitungsturnier in Cincinnati beginnen. Der Australier Nick Kyrgios steht einer US-Open-Austragung in diesem Jahr kritisch gegenüber. “Die ATP versucht, die US Open stattfinden zu lassen. Egoistisch bei all dem, was gerade passiert”, schrieb Kyrgios am Donnerstag bei Twitter. “Natürlich Covid, aber auch die Proteste – meiner Meinung nach müssen wir diese Herausforderungen überstehen, bevor Tennis zurückkehrt.” Die meisten Wortmeldungen während der Videokonferenz gab es von Akteuren von außerhalb der Top 100, die um ihre Teilnahme und Einkommensmöglichkeit bangen. Und viele Spieler wünschten, dass erst im neuen Jahr oder sogar erst ab März 2021 wieder Weltranglistenpunkte vergeben werden. Diese Möglichkeit blockte das US Open indes vehement ab – denn ohne Weltranglistenpunkte würden Topspieler dem Turnier fernbleiben. Novak Djokovic und Rafael Nadal erwähnten für diesen Fall die Möglichkeit eines Verzichts bereits.

US Open mit Turnierdirektorin, Spieler über Event uneinig

Vor einem Jahr starb Mikaela Shiffrins Grossmutter. Im Februar dann verunfallte ihr Vater tödlich. Kurz darauf kam Corona. “Das waren Wellen, die über mich und meiner Familie einbrachen. Ich hatte das Gefühl, gerade noch genügend Luft zu bekommen, um weiterzuleben. Aber nicht genügend Luft, um wirklich zu atmen”, so die 25-jährige Ski-Königin aus den USA in einem Instagram-Video. Klagen will Shiffrin nicht. Sie wisse, dass es derzeit anderen Menschen schlimmer geht als ihr. “Dennoch fällt es mir oft schwer, morgens aufzustehen. Ich würde häufig am liebsten liegenbleiben.” Shiffrin fällt auch in Zürs aus Genau das kann sich die Doppel-Olympiasiegerin derzeit nicht leisten. Denn: Wegen ihrer Rückenverletzung verpasste sie bereits den Saison-Auftakt in Sölden. Und auch den Parallel-Riesenslalom von Zürs in drei Wochen muss sie wohl sausenlassen. “Ich mache Physio und Reha. Der Rücken heilt und ich hoffe, für die Rennen in Levi zurück zu sein”, so Shiffrin in dem Video weiter. Zur Erinnerung: In Lappland stehen am 21. und 22. November zwei Slaloms auf dem Programm. Wie gut Shiffrin dann in Form sein wird, ist unklar. Seit Juli hat sie kein Stangentraining mehr absolviert. Nun hofft sie aufgrund der kühler werdenden Temperaturen, zuhause in Colorado bald zurück auf die Pisten zu können. “Die aktuelle Situation kotzt mich schon an. Ich war so nahe dran. Dann kam die Verletzung. Ich will aber unbedingt zurückkehren.” “Will Karriere nicht wegen Familientragödie beenden” Ein möglicher Rücktritt, über den manchen Medien spekulierten, ist für Shiffrin derweil vom Tisch. “Ich will meine Karriere nicht wegen einer Familientragödie beenden. Sondern bald zurück im Starthaus sein und das Skifahren geniessen.” Vor allem der Tod ihres Papas Jeff habe ihr die Augen geöffnet, betont der US-Star. “Früher gab es für mich nur das Skifahren. Seit diesem Sommer weiss ich, dass es aber viel mehr gibt.” Nach ihren Olympia-Goldmedaillen in Sotschi 2014 und Pyeongchang 2018 spricht Shiffrin bereits über Peking 2022. “Ich denke daran, auch wenn es noch weit weg ist”, teilte sie ihren Followern mit. Ob sie dann ihren Gold-Hattrick schafft? Derzeit beschäftigt sie das nicht. Noch nicht. Und dann erklärt Shiffrin, dass etwas ganz simples sie morgens jeweils aus dem Bett bringt. Was? “Spiegeleier und Toast”, sagt sie lachend.

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Die Corona Krise hat auch den Radsport getroffen. Nur zu Beginn der Saison wurden einige Rennen gefahren, danach war Schluss. Im Juli wird die Rennsaison jetzt endlich fortgesetzt. Mit dabei – das Team Felbermayr Simplon Wels.