WT1-Talk - Saisonvorbereitung FC Wels

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Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, halten sich die Menschen vor allem zuhause auf – und decken sich mit Sextoys und Kondomen ein. Der Kondomhersteller Ritex teilte mit, dass im Vergleich zum Vorjahresmonat doppelt so viele Kondome gekauft wurden. “Besonders stark haben sich Großpackungen verkauft.” Auch Sexspielzeug wird seit dem Ausbruch der Pandemie beliebter. Die Bestellzahlen beim Online-Erotikshop “Eis.de” steigen eigenen Angaben zufolge parallel zum Auftauchen des Coronavirus. Besonders nachgefragt seien aktuell Druckwellen-Vibratoren. Auch im Onlineshop von Orion ist mehr los als vor der Corona-Krise, sagte eine Sprecherin.

Sextoys und Kondome stark gefragt

Die SPÖ spricht sich für einen Ethikunterricht für alle Schüler aus. Mit der von der Regierung geplanten Variante der Einführung des Fachs nur für vom Religionsunterricht Abgemeldete oder Konfessionslose verwirkliche man lediglich ein “Minderheitenprogramm”, so Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid am Montag. Laut einem derzeit in Begutachtung befindlichen Entwurf soll ab 2021/22 verpflichtend ab der neunten Schulstufe im Ausmaß von zwei Wochenstunden Ethikunterricht für jene Schüler stattfinden, die keinen Religionsunterricht besuchen. Begonnen werden soll im ersten Jahr nur mit den neunten Schulstufen, im Jahr darauf folgen die neunten und zehnten usw. Hammerschmid verwies unter anderem auf gerade im Zuge der Coronakrise relevante Fragestellungen: “Ist es wirklich so, dass Sicherheit und Gesundheitsschutz die Einschränkung der Freiheitsrechte der Menschen rechtfertigen? Ist es wirklich so, dass Gesundheitsschutz es rechtfertigt, dass man ältere Menschen wegsperrt, sie isoliert?” Genau diese Themen bräuchten ethische Reflexion genau so wie Migration, Klimakrise, Digitalisierung oder künstliche Intelligenz. “Das hat nichts mit Religion zu tun. Da geht es um Fragestellungen, die uns alle betreffen”, argumentierte die SPÖ-Bildungssprecherin. “Es kann mir niemand erklären, warum das nur jene zehn Prozent der Schüler machen sollen, die nicht in den Religionsunterricht gehen.” Sie stört außerdem, dass mit der Umsetzung erst 2021/22 begonnen wird und dass laut Entwurf Berufsschulen nicht umfasst sind. Enttäuscht vor allem von den Grünen zeigte sich der Sprecher und Mitinitiator des Volksbegehrens “Ethik für ALLE”, Eytan Reif. “Unsere Hoffnung, dass nach der Angelobung der türkis-grünen Regierung mehr Sachlichkeit in die Debatte kommen würde, wurde sehr herb enttäuscht.” Die Grünen seien eigentlich jene Partei gewesen, die sich am konsequentesten für einen Ethikunterricht für alle eingesetzt hätte. Nach deren Regierungseintritt könne sich aber offenbar die ÖVP auf den gesamten Grünen Klub als “kritikbefreites Jasager-Konglomerat” verlassen. Mit der nunmehrigen Variante könne es im Ethikunterricht nun nicht mehr zu einer Diskussion von Schülern verschiedener Glaubensrichtungen kommen, meinte Reif. Es bleibe auch die Frage: “Wollen wir wirklich, dass Schüler im Rahmen des katholischen oder islamischen Religionsunterrichts die primäre Wertevermittlung in Österreich bekommen werden? Weil dadurch wird man sich dem Ethikunterricht entziehen können, indem man den katholischen oder islamischen Religionsunterricht besucht.” Dazu komme noch die “demokratiepolitische Zumutung”, dass die geplante Form des Ethikunterrichts keine gesellschaftliche Akzeptanz habe, verwies Reif auf eine kürzlich veröffentlichte Umfrage. Deshalb sollte im Rahmen einer Volksbefragung darüber entschieden werden. Sowohl Hammerschmid als auch Reif ein Dorn im Auge ist die gesetzestechnische “Trickserei” der Regierung, wie die beiden es nannten. Während die Begutachtungsfrist für die Änderungen im Schulorganisationsgesetz noch bis in den Juli laufe, habe das Landwirtschaftsministerium die Frist für die im Forstgesetz “versteckten” Änderungen für das land- und forstwirtschaftliche Schulwesen bereits auslaufen lassen. So könnte durch einen Beschluss im nächsten Plenum bereits ein Präzedenzfall geschaffen werden. Kritik an dieser Vorgehensweise übten auch die NEOS.

SPÖ gegen "Minderheitenprogramm" bei Ethikunterricht

Der 21-Jährige, der in der Nacht auf Freitag in einer Gemeinde im Bezirk Schärding im Innviertel zuerst seine Ex-Lebensgefährtin und dann zwei Kinder zu töten versucht haben soll, ist geständig. Der Verdächtige werde am Samstag in die Justizanstalt Ried im Innkreis eingeliefert. Die Staatsanwaltschaft werde U-Haft beantragen, so der Sprecher, Alois Ebner, Samstagvormittag gegenüber der APA. Das Motiv der Tat soll das Beziehungsende und Eifersucht wegen eines mutmaßlichen neuen Freundes der 26-jährigen Ex-Lebensgefährtin gewesen sein. Der Verdächtige und die 26-Jährige – beide Österreicher – leben schon einige Zeit getrennt, der Mann dürfte sich aber wegen der gemeinsamen zehn Monate alten Tochter immer wieder im Mehrparteienhaus, in dem sich die Tat ereignete, aufgehalten haben. Auslöser für die dramatischen Geschehnisse in der Nacht auf Freitag dürfte laut Ebner gewesen sein, dass der Verdächtige am Handy seiner Ex-Lebensgefährtin Hinweise auf eine neue Beziehung gefunden habe: “Der 21-Jährige hat offenbar gehofft, dass sich die Beziehung wieder einrenkt – doch dabei erkannte er, dass es mit der Beziehung nichts mehr werden wird und das dürfte ihn so in Rage gebracht haben.” Der junge Mann soll zunächst seine Freundin im Schlafzimmer bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben. Danach schnappte er sich die Kinder – seine zehn Monate alte Tochter und den fünfjährigen Stiefsohn – und steckte sie in eine mit Wasser gefüllte Badewanne. Danach warf er einen am Strom angesteckten Toaster ins Wasser. Scheinbar wollte er im Zuge dessen Selbstmord begehen, denn er stellte auch seinen Fuß ins Wasser. Der Fehlerstrom-Schutzschalter unterbrach jedoch den Stromkreis und die drei überlebten. Der 21-Jährige ließ jedoch vom Vorhaben nicht ab, seine Familie zu töten: Er ging mit den Kindern wieder zurück ins Schlafzimmer, holte zwei Gaskartuschen und öffnete das Ventil. Trotz des ausströmenden Gases begann jedoch das zehn Monate alte Kind so laut zu schreien, dass die Mutter wieder zu sich kam. Sie fragte den Mann, was er mache. Daraufhin öffnete er noch das Fenster und flüchtete mit dem Moped zu seinem einige Kilometer entfernten Elternhaus. Dort unternahm er einen weiteren Selbstmordversuch mit Tabletten. Als der 21-Jährige aber wieder aufwachte, verließ er das Haus und kaufte sich eine Tageskarte zum Fischen. Dort hat die Polizei den Verdächtigen dann auch mehrfach am Handy angerufen, nachdem die Frau Freitagmittag Anzeige erstattet hatte. Irgendwann hat der Verdächtige auch abgenommen und sich von einem Kriminalbeamten überreden lassen, sich zu stellen. Der Verdächtige wurde von einem Freund zur Polizeiinspektion gebracht, so Ebner. Bei der Vernehmung zeigte sich der Verdächtige voll geständig. Die Aussagen des 21-Jährigen und des Opfers würden auch übereinstimmen. Es gibt laut Staatsanwaltschaftssprecher keine Hinweise, dass der Täter bei der Tat nicht voll zurechnungsfähig gewesen sein sollte. Gegen den 21-Jährigen wird wegen dreifachen versuchten Mordes ermittelt.

Dreifacher Tötungsversuch in OÖ: 21-Jähriger geständig

Das Galeriehaus Wels öffnete seine Türen mit einer neuen Ausstellung. Diesesmal gibt es Art Kalligraphie von Beatrix Durstmüller zu sehen.

Art Kalligraphie - Beatrix Durstmüller

Die heimischen Banken haben per Ende Juni aufgrund der Coronakrise rund 10 Prozent des aushaftenden Kreditvolumens an Unternehmen, Selbstständige und Privathaushalte gestundet. Die Finanzinstitute verzichteten im Rahmen von freiwilligen Moratorien temporär auf die Rückzahlung von rund 90.000 Krediten in Höhe von 22 Milliarden Euro, aufgrund gesetzlicher Moratorien waren es 116.000 Kredite in Höhe von 8,6 Milliarden Euro, geht aus Daten der OeNB hervor. Freiwillige Kreditmoratorien Bei den freiwilligen Kredit-Moratorien entfielen 14,1 Milliarden Euro auf nichtfinanzielle Unternehmen, auf selbstständige Erwerbstätige rund 4,3 Milliarden Euro und auf sonstige Haushalte rund 3,7 Milliarden Euro, sagte der Vize-Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Gottfried Haber, am Dienstag bei der Präsentation des Finanzmarktstabilitätsberichts. Im Rahmen der gesetzlichen Moratorien stundeten die heimischen Banken bis Ende Juni Kredite in Höhe von 7 Milliarden Euro an sonstige Haushalte und Kleinstunternehmen und 1,7 Milliarden Euro an selbstständig Erwerbstätige.Es gebe kein bestimmtes Datum für das Auslaufen der Krediten-Moratorien und dadurch erwarte man derzeit keinen “Klippeneffekt”, so Haber. Keine Kreditklemme Die Notenbanker zeigten sich mit der Performance des heimischen Finanzsektors in der Coronakrise zufrieden. Die Direktorin der OeNB-Hauptabteilung Volkswirtschaft, Doris Ritzberger-Grünwald, ortet “keine Kreditklemme”. Die heimischen Banken hätten in der Coronakrise mit Überbrückungskrediten und Refinanzierung geholfen. “Staatliche Garantien spielen eine wichtige Rolle.” Für OeNB-Finanzmarkt-Hauptabteilungsleiter Philip Reading war die Liquidität der Banken in der Coronakrise “hervorragend”, die Institute seien “gut kapitalmäßig ausgestattet”. Den Finanzmarkt könne man “als stabil bezeichnen”, es seien Puffer vorhanden, so der OeNB-Vize-Gouverneur. 

Über 200.000 Kredite in Höhe von 31 Milliarden Euro gestundet

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) und Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrerinformierten heute zum Thema „Urlaub in Österreich“. Wie geplant werde man den Tourismus in Österreich ab dem 29. Mai schrittweise hochfahren, so Kurz. Klar sei aber, dass dies ein “Soft-Start” werde, konkretisierte Köstinger. Stufenweise Grenzöffnungen zu Deutschland seien angedacht. „Wir sind derzeit im Gespräch mit anderen Nachbarstaaten Österreichs, wie Tschechien oder die Schweiz, die das Virus ähnlich gut im Griff haben“, so Köstinger. Den Gästen wolle man ein “Maximum an Sicherheit” und ein “Maximum an Freude” ermöglichen. Urlaub in Österreich stehe für „sich wohlfühlen aber sicher sein“, so Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer. In den Hotels und Tourismusregionen sollen Mitarbeiter deswegen großflächig getestet werden, um sicherzustellen, dass das Virus nicht verbreitet wird. Die Kosten dafür soll der Bund übernehmen. Der Urlaub in Österreich sei damit so sicher, wie kaum in einem anderen Land der Welt, so der Bundeskanzler. Köstinger appellierte erneut an die Österreicher, den Urlaub im eigenen Land zu verbringen. Dafür soll eine 40 Millionen Euro teure Werbe-Kampagne ausgerollt werden.

"Einem Urlaub in Österreich steht nichts mehr im Wege"