10 Jahre Ordnungswache

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10 Jahre Ordnungswache

Seit der Gründung eines eigenen Sicherheitsressorts im November 2015 fällt die Ordnungswache in die Kompetenz von Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß. In den vergangenen zehn Jahren verzeichnete die Ordnungswache rund 26.000 Einsätze. Bei vielen davon leisteten die Mitarbeiter im Gespräch Aufklärungsarbeit oder mussten lediglich Ermahnungen aussprechen. Zu Anzeigen kam es in rund 5.000 Fällen.

Einen gesetzlichen Auftrag hat die Ordnungswache beispielsweise in den Bereichen Bettelei (653 Anzeigen in zehn Jahren, dank der präventiven Wirkung rückläufig) und OÖ. Hundehaltegesetz (101, beides erst seit 2014), OÖ. Abfallwirtschaftsgesetz (485), Kraftfahrzeuge ohne Kennzeichen (ab 2015: 684 Anzeigen) oder Ge- und Verbote der Straßenverkehrsordnung (2.895).

Hauptsächlich aus Aufklären und Abmahnen besteht die Tätigkeit der Ordnungswache bei der Überwachung der ortspolizeilichen Verordnungen. Von den 133 Anzeigen in Bezug auf das (seit 2013 bestehende) Alkoholverbot beim Hauptbahnhof gab es etwa 2017 und 2018 gar keine und 2019 bis dato vier. Das ist ein deutliches Zeichen, dass die Präsenz der Ordnungswache im öffentlichen Raum vorbeugend positiv wirkt. Regelmäßige Kontrollgänge gibt es etwa auch in der gesamten Innenstadt, in den städtischen Parks und Altstoffsammelstellen sowie am Traunufer. Saisonal sind die Mitarbeiter im Freibad sowie in Kooperation mit der Polizei gegen Dämmerungseinbrecher im Einsatz.

Darüber hinaus leisteten die Ordnungswächter von 2009 bis 2019 etwa 229 Mal Erste Hilfe und halfen in 410 Fällen verletzten Tieren (oder fingen „Ausreißer“). Rund 150 bis 200 Mal pro Jahr gilt es schließlich, durch die Post nicht zustellbare amtliche RSA- oder RSB-Sendungen an den Empfänger zu bringen.

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